Death Note - Kritik

Death Note

US · 2017 · Laufzeit 101 Minuten · Horrorfilm, Thriller, Fantasyfilm
Du
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    Können wir den Film einfach vergessen, bitte?

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    • 3

      Schade da war wirklich mehr drin.

      Selbst eine so gute Story/Idee wurde von "Hollywood" gekonnt kaputt gemacht und veramerikanisiert.

      Eine völlig überflüssige 0815 Lovestory mit eingebaut die kein Mensch braucht.
      Viel zu wenig an der Grundidee des Mangas festgehalten, viel zu wenig Kommunikation zwischen Light und Ryuk.

      Alles in einem enttäuschend.

      • 1

        Das war ja mal ein schlechter Scherz. Eine Beleidigung. Total verhunzt.
        Ab hier folgen dann Spoiler.

        Ich habe den Anime gesehen. Nicht bis zum Ende und es ist auch schon etwas her. Aber ich erinnere mich noch, dass mich "Death Note" wirklich gefesselt, mich stellenweise sogar begeistert hat und mir die Welt der Animes offenbart hat.
        "Death Note" ist wirklich gut und ich glaube, eine Vorlage die eine gute, filmische Umsetzung möglich macht.
        Adam Wingard, den man ja eigentlich als stilsicheren Horror-Regisseur kennen lernen durfte (You're Next fand ich jedenfalls klasse), scheint die Vorlage nicht zu kennen. Er hat sie auf jeden Fall nicht verstanden. Er reduziert "Death Note" auf eine nervige Teenie-High-School Geschichte mit "Final Destination" -artigen Todesszenen, die viel zu blutig ausfallen. Aus dem eiskalten Weltverbesserer mit eindeutigem Gottkomplex wird eine peinliche Flachpfeife, extrem schwach gespielt von Nat Wolff, die dem "L" aus der Vorlage zu keiner Zeit das Wasser hätte reichen können. Motivation oder so etwas wie eine verständliche Charakterentwicklung gibt man dem guten Light Turner nicht. Er macht das halt, weil er Mobbing und Verbrechen doof findet. Achja und weil ein Mafiakiller seine Mutter umgebracht hat. Was zur Hölle?
        Irgendwo ja auch verständlich. Den eiskalten "Light" aus dem Anime hätte man den Amerikanern eh nicht vorsetzen dürfen. Die müssen schließlich mitfiebern können. Weichgespült nennt man sowas.
        Aber egal. "Death Note" hat ja noch mehr als einen interessanten Protagonisten. Sehr viel mehr sogar. Das Psychoduell zwischen "L" und "Light" beispielsweise. Das funktioniert aber nur mit einer spannenden, wendungsreichen Geschichte und wenigstens einem überzeugenden Charakter. "L" versagt aber genau so. Er wird zur Witzfigur degradiert. Von dem Superdetektiv ist nicht mehr viel übrig. Er war immerhin in einem total geheimen Waisenhaus, dort werden Kinder zu brillanten Detektiven ausgebildet, welches er als jüngster "Absolvent" aller Zeiten verließ. Aha. Warum auch nicht. Er kommt auch schnell auf die Idee, wer "Kira" ist. So ganz flüssig und sinnvoll kommt dieser Plotpoint nicht rüber, aber die Zuschauer sollen auch nicht überfordert werden.
        Vielleicht ist das große Problem auch der vorhersehbare Plot. Und das liegt nicht nur daran, dass ich den Anime kenne. Die Wendungen, wenn man sie denn so nennen darf, kündigen sich Ewigkeiten vorher an. Es kommt nie Spannung auf. Man hat nie das Gefühl, dass "L" seinem Gegenspieler gefährlich nah auf der Spur ist. Klar, er sagt das zwar, aber in Gefahr ist Light nie. Da ist seine merkwürdige Freundin noch gefährlicher. Aber die bringt er dann ja um. Übrigens, die Szene im Riesenrad setzt dem Ganzen die Krone auf. Das ist mit 100%iger Sicherheit eine der fünf schlechtesten Szenen, die mir jemals unterkamen. Da passt gar nix. Peinlich gespielt (hier untertreffen sich alle Beteiligten nochmal selbst), mit viel zu viel Zeitlupeneinsatz und völlig emotionslos. Der Höhepunkt vor der finalen Wendung wird zu so einem Desaster. Schade.
        Ryuk sollte noch erwähnt werden. Der Todesgott wird nicht zum amüsanten Sidekick, der immer einen coolen Spruch auf den Lippen trägt und dabei trotzdem über eine enorm schaurige Ausstrahlung verfügt.
        Willem Dafoe darf stets im Schatten lachen und lächeln und ab und an ein Stichwort geben. Mehr ist da nicht.
        Inszeniert wird das alles in dunklen Bildern und einer erstaunlichen Klischeeparade. Ich glaube, kein einziger Moment, keine Szene enthielt irgendwo eine eigene Handschrift, etwas originelles, eine nette Idee. Ryuks erster Auftritt ist Horrorstandardkost. Auf einmal wird alles dunkel, alles fliegt umher und aus der dunkelsten Ecke taucht ein Monster auf. Eine Montageszene gibts auch. Die ist natürlich unterlegt von einem Dialog, den niemals zwei Menschen auf diese Art und Weise führen würden. Aber man muss ja irgendwie erklären, warum das jetzt alles passiert. Erklärbär im Nolan-Stil. Nur viel gezwungener und unnötiger. Das Beziehungsgeflecht zwischen Light und Mia (im Ernst, die gab's doch in der Vorlage nicht, oder? Unglaublich nervtötend) hakt auch alle typischen Highschool-Beziehungs-Elemte ab. Gut, Mia raucht. Eine Cheerleaderin, die raucht, das ist vielleicht etwas ungewöhnlich. Ansonsten verlieben sie sich blitzschnell, nur verliebt sie sich auch in das Buch und verliert dann.
        "Death Note" liefert wirklich nichts, was nicht schon gesagt wurde. Er trifft die Vorlage nicht nur nicht, er schießt meilenweit daran vorbei. Der krude Mix aus Highschool Drama und Horror langweilt einfach nur und baut nie so etwas wie Atmosphäre auf. Inhaltlich und storytechnisch verfehlt der Streifen sein Ziel. Es ist so schade. "Death Note" hätte so gut werden können. Eine treuere Verfolgung der Vorlage, die Geist und Idee nach Amerika holt und dementsprechend anpasst (was meines Erachtens nach funktionieren kann. Die meisten Themen sind schließlich universell und nicht auf eine bestimmte Kulturansicht angewiesen.), aber das ist leider nix geworden.

        SPOILER ENDE

        Ich rate wirklich DRINGENDST ab, "Death Note" zugucken. Also, diesen Film hier, die Vorlage lege ich jedem guten Gewissens ans Herz. Die ist nämlich fantastisch. Das hier ist einfach nur eine ganz üble Verar***e.

        9
        • 0

          Ich denke der Film dient wohl dazu Leute davon abzuhalten sich mit dem Anime zu beschäftigen. Sehr traurig wie schlecht der Film einfach ist. Das ursprüngliche Duell Genie gegen Genie wurde umgeschrieben zum Wettstreit zwischen 2 Trotteln, welcher völlig vorhersehrbar und langweilig war. Bei dem ersten Death Note Eintrag dachte ich, ich würde mir eine schlechte Version von Final Destination ansehen, Ryuk war peinlich schlecht gemacht. Keiner der in der Serie dargestellten Figuren wurde in diesem Film gut umgesetzt, ich war froh als der Film vorbei war und ich mich nicht mehr übergeben musste.
          Wie man eine Serie bestehend aus 37 Folgen in einen 2 Stunden Film umsetzen soll weis ich nicht, aber wenn sowas dabei rumkommt sollte man es lieber lassen.
          Die japanische Verfilmung ist zwar auch schlecht gemacht, aber immernoch um Welten besser als dieser Müll.

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          • 3

            Ich kannte die Animeserie vorher nicht und mir hat der Film überhaupt nicht gefallen. Die Spielzeit war zu kurz und die Charaktere unsympathisch und man hat das Handeln der Personen nicht wirklich nachvollziehen können.
            Dann habe ich die Animeserie geschaut und daraufhin kommt der Film ja noch schlechter weg!!
            Gerade das spannende Katz und Mausspiel zwischen L und Light ist hier überhaupt nicht vorhanden. Wer den Film mochte, wird die Animeserie vergöttern :P Schaut lieber die Serie als dieses unnötigen und langweiligen Film

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            • 5

              Ich bin ein absoluter Fan der Serie und fand die Realfilme aus Japan ebenfalls gut, bei den ersten Einblicke des Films durch den Trailer fand ich beispielsweise die Tatsache, dass L schwarz sein sollte nicht so störend, solange der Ls Charakter wiedergeben würde.

              Ich versuchte relativ offen mir den Film anzusehen, mein Freund hat den Film nach der Hälfte nicht mehr ertragen, ich hab ihn mir komplett angesehen und sage kurz zum fazit, die Idee dahinter war vielleicht nicht schlecht, aber die Umsetzung tut einem Fan finde ich schon weh.

              1. Wataris und Ls beziehung
              Im Vergleich zum Anime/ Manga ist L anscheinend in einer Schule oder sowas, die sich mehr wie eine geheime Institution für schlaue Agenten anhörte, als ein Waisenhaus für begabte schlaue Kinder wie das Wammys Haus, das auch Watari geführt hatte, im Film kam L erst später zu Watari und wurde im Grunde sein Vormund, was nicht schlimm ist, nur stört mich der Umgang der beiden ein wenig Watari wirkt meiner Meinung nach eher wie eine Art Manager, während er im Anime seine Kontaktperson ist und sich wie ein kümmernder Diener verhält, aber mehr aus gewollten freien stücken, damit L sich ganz auf seine Fälle konzentrieren kann
              Zudem ist im Film Watari sein richtiger Name, das entspricht nicht unbedingt der Logik, dass L und Watari falsche namen haben um sich zu schützen.
              2. Horrorfilmtouch
              Ob es an Stranger Things liegt (die eine unglaublich gute Serie ist) dass Death Note einen gewissen Horrortouch haben könnte sei mal dahin gestellt, aber Ryuk ein wenig Dämonisch darzustellen, der Versucht Light zu bösen dingen zu verleiten entspringt nicht der neutralen Art die ein Shinigami haben sollte.
              Außerdem grenzen die Tode an Sadistische groteske Todesarten und wird dargestellt wie bei Final Destination, Light hatte im Anime/Manga die Verbrecher mit Herzversagen sterben lassen, um sie einfach nur ihrer gerechten Strafte zuteil werden zu lassen, die im ihren Tod bestand und erst später um Dinge auszutesten hat er Dinge angewandt.
              3. Mia (Misa)
              Mia ist ein Cheerleader die anscheinend nichts anders erreicht hat als das, am Anfang des Filmes scheint sie Interesse an Light zu haben und sucht zwischendurch mal seine Nähe, dadurch sieht sie aus das Death Note, nachdem Light ihr bewiesen hat dass er funktioniert ist sie zuerst geschockt und ist dann auch der treibende Grund, das Buch für die Bekämpfung von Verbrechern zu benutzen, es folgen Mischungen aus Knutsch und Fummelscenen mit den Toden oben erwähnt, was wie ein perverser Fetisch wirkt. Als die beiden von Agenten hören klaut Mia sich heimlich eine Death Note Seite und kümmert sich um die Agenten, während Light es in ihrem Gespräch darüber abgelehnt hat, weil es nicht der Ideologie Kiras entspringt, Mia missfällt das und schreibt sogar Lights Namen in das Buch und will, dass er ihr das Buch aushändigt und wirkt dabei total psychotisch besessen von der Macht (Was nicht unbedingt verkehrt ist, nur ist sie nicht mal die Besitzerin des Buches und im Anime wird Light dadurch irgendwann so wahnsinnig)
              4. Soundtrack
              Die Musik ist der Hauptgrund warum ich den Film nicht besonders mag, er ist absolut unpassend und schlecht gewählt, es kommt absolut keine Stimmung auf, oder nicht die die aufkommen sollte, als Light und Mia (fast) in den Tod stürzen sollte man betroffen, geschockt oder angespannt sein was passiert, aber die Musik ist einfach so Mindfuck, dass man bei solchen Scenen am liebsten aufhören möchte zu gucken.
              5. Lights Familie
              Die Turners haben ein schwieriges Verhältnis, die Mutter von Light ist erordet worden und Light findet, dass sein Vater anscheinend kein guter Polizist ist oder sich mehr darum kümmert, als dass es ihn interessiert, dass sie getötet wurde.
              Grundsäzlich kein Problem, nur ist es das unschuldige unleidlose, dass Light eigentlich zu einem reinen Charakter macht, wie es der Macher des Mangas vorgesehen hatte, ihr Tod nachdem er das Buch hatte hätte vielleicht etwas mehr sinn ergeben, als anreiz dafür Verbrecher zu töten
              Zudem wirkt Lights Vater wie ein Cop der in seiner Freizeit manchmal zu viel trinkt, während Herr Yagami wie ein Polizist wirkt, der ein hohes Maß an Gerechtigkeit hat und ein guter Polizist darstellt
              6. L
              am Anfang hat der schwarze L sich verhalten wie man es von L kennt, etwas merkwürdig und skurril, doch er stellt sich sogar vor die Kameras und spricht Kira persönlich an, er wirkt etwas egozentrisch, dreht voll durch als Watari vermisst wird, wie eine durchgeknallte frau konfrontiert er Light damit und versucht die anderen Verzweifelt davon zu überzeugen das Light Kira ist und heult dabei sogar ein wenig, am Ende wird er wie ein bengel behandelt, der Kira auf eigene Faust stellen wollte und das bei dem größten Detektiven der Welt?
              L ist speziel und hat nach seinem verhalten das Asperger Syndrom, dass ihn so sonderlich macht und ihn normale gefühle und beziehungen ein wenig fremd sind
              7. ryuk und das Death Note
              Ryuk ist wie oben erwähnt ein skurril aussehender Shinigami und abgesehen davon, dass er das Buch auf die Erde hat fallen lassen, hat er keine weitere Aufgabe, als bei dem Buch und somit bei Light zu bleiben, im Anime/ Manga macht er sich manchmal lustig und amüsiert sich zum beispiel über dinge die er weiß aber Light nicht, wie der Name von L zum beispiel, er ist im Grunde der komische Part des sonst recht ernsten Animes, während er im Film wie ein dämonischer Manipulator wirkt, er verleitet Light zum töten und langweilt sich nur unter der Premisse, dass Verbrecher getötet werden.
              Das Death Note hat veränderte Regeln und Gesetze
              nur der besitzer des Death Notes kann den Shinigami sehen
              Man kann menschen bis zu 2 tage manipulieren, bevor ihr todeszeitpunkt gekommen ist, obwohl dass gegen die regel im Anime verstößt, dass die Menschen keine für sie untypischen Dinge tun
              Ryuk erwähnt sogar, das Physikalisch unlogische Dinge nicht möglich sind, Light lässt aber ein Blatt papier in ein Feuer fallen, obwohl das Death Note jediglich auf Menschen influss hat (auch wenn das ein eher Grauzonenpunkt ist)
              8. Light Yagami/ Turner
              "Bevor Light Yagamimit dem Death Note in Berührung kommt, ist er ein exzellenter Schüler mit einem übersteigerten Gerechtigkeitssinn, viel Mitgefühl für das Leid seiner Mitmenschen und einer außerordentlich großen Liebe zur Welt. Daher bezeichnet selbst sein Schöpfer, Tsugumi Obha, Light als "reinen Charakter". Er steht vollkommen für seine Ideale ein und zeigt sich daher kompromisslos wenn es um diese geht. Er verabscheut alles Übel der Welt, muss dies allerdings hinnehmen, da er als Schüler keine Möglichkeit sieht das Schlechte zu bekämpfen. Deswegen kann man durchaus behaupten, dass seine Ideale nicht von Grund auf schlecht sind, sondern nur die Radikalität, mit der er diese durchzusetzen versucht, als er schließlich das Death Note findet. Ab diesem Zeitpunkt beginnt Lights Leben zu zerbrechen. Er spielt sowohl Kira als auch Light. Da das eine ganze Zeit lang gut geht, wird er überheblich. Außerdem wird er kaltherzig gegenüber denen, die sich ihm in den Weg stellen. Dies rechtfertigt er innerlich mit dem Gedanken, dass seine Gegner gewinnen würden, wenn er sie nicht bekämpfen würde, und dann gäbe es niemanden mehr, der die perfekte Welt erschaffen könnte."
              Light Turner wirkt wie ein Highschool Schüler der vielleicht oft eine 2 und mal eine 1 schreibt, also gut, aber nicht überragend oder überdurchschnittlich, er ist ein ängstliches Weichei, dass schreit wie ein Mädchen als er Ryuk das erste mal sieht, er sagt irgendwelche dämlichen Dinge und scheint kein besonderes selbstvertrauen zu haben, er gibt vor Mia damit an, Kira zu sein und scheint sie mehr mit dem Ideal Kiras beeindrucken zu wollen, denn sonst scheint es eher, dass er das Buch behält, damit Ryuk es ihm nicht wegnimmt und es jemanden gibt, der Schlimmeres damit tun könnte

              • 6 .5
                J.F.Lannister 03.10.2017, 16:07 Geändert 03.10.2017, 16:17

                Als großer Fan des Animes muss ich hier nach den zahlreichen negativen Kritiken eine Lanze für diese Filmadaption brechen! Eine Serie mit 37 Episoden kann man doch nicht in einem 140-Minuten-Film unterbringen, oder? Doch, kann man, wenn man weiß, was man erzählen möchte!

                Sicherlich hetzt der Film manchmal etwas durch seine Handlung und Hintergrunderklärungen, aber die Umsetzung kann sich insgesamt durchaus sehen lassen. Adam Wingard und seine Drehbuchautoren picken sich einen Handungsstrang aus dem Anime heraus, konzentrieren sich nur darauf und werfen unnötigen Ballast über Bord. Daraus ergibt sich schließlich ein kurzweiliges und spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei ebenbürtigen Kontrahenten sowie ein Selbstjustizdrama über ein Teenager-Liebespaar, das nach und nach von seinen Allmachtsfantasien und Götterkomplexen aufgefressen wird. Kann es eine bessere Werbung für den Anime geben?

                Die Whitewashing-Vorwürfe kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn man einen Anime für das US-amerikanische Publikum adaptiert, dann bitte so wie in "Death Note" geschehen! Es wird nicht nur die Handlung in die USA verlegt, auch die Namen werden dementsprechend geändert, des Weiteren finden gesellschaftliche, ethnische und kulturelle Unterschiede ihre Berücksichtigung. Aufgrunddessen hat zum Beispiel der Name "Kira" hier eine andere Bedeutung als im Anime.

                Nat Wolff als Light Turner und Margaret Qualley als Mia Sutton (nicht Misa Amane, sondern eine Art weibliche Version Lights) spielen okay, getragen wird der Film aber eindeutig von Keith Stanfield als L und Shea Whigham als Lights Vater und Leiter der polizeilichen Ermittlungen. Im Hintergrund und in den Schatten bewegt sich Willem Dafoe als Todesgott Ryuk. Eine Idealbesetzung, Dafoe ist mit seinen teuflisch-dämonischen Gesichtszügen nunmal perfekt für solche Rollen geeignet!

                Als weiterer Vorteil stellt sich die audiovisuelle Gestaltung des Films heraus. Großstadtkulissen, Dauerregen, düstere und von Neonlichtern durchzogene Bilder, elektronische Musikuntermalung. Eine trostlose Atmosphäre, welche perfekt zum Inhalt des Films passt und auf mich einen Sog ausübte. Meiner Meinung nach hatte "Death Note" in dieser Hinsicht viel von "Blade Runner", so kann man der japanischen Vorlage natürlich auch seinen Tribut zollen.

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                • 3

                  Ja. Ich halte es endlich in meinen Händen. Das „Death Note“. Ich kann es nicht glauben. Schön sieht es aus. Das alte Buch. Ah schau an der Ryuk ist auch schon da und grinst mich verstohlen an. Es ist also wahr. Das Buch gibt es echt.

                  „Ryuk mein Bester, eure Animeserie die hat mich ja vor allem durch das Duell der beiden Intelligenzbestien Light Yagami und „L“ begeistert. Und nun haben die Netflix-Macher eine Realverfilmung heraufbeschworen, die sich wohl ausgewerteter Trends anpassen soll. Da hat man doch tatsächlich aus eurer brisanten und durchdachten Vorlage ein Teenie-Gedöns für Klippschüler mit Klippschülern gezaubert. Mit richtig coolen brutalen Kills, einer Erzählweise auf Speed und Figuren zum an die hohle Rübe fassen. Oder was sagste Ryuk? Das habt ihr doch nicht verdient?“

                  So mal aufschlagen das Teil. Finger anleckern. Dem Ryuk mal en Appel zuschmeißen. Stift zücken. Und was rinkritzeln.

                  „03.10.2017: Winga...“

                  ach scheiß kann man im Death Note radieren? Der Typ hatte es doch mal voll drauf, der bekommt mal noch ne Chance! RITSCHRATSCH! Also...

                  „03.10.2017: Death Note, der Netflix-Film, Todesursache: Verlust von Geist, Inspiration und künstlerischem Willen.“

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                    Ecto1 02.10.2017, 11:35 Geändert 02.10.2017, 11:37

                    Achtung, es hat einen kleinen SPOILER!!

                    Als nicht Kenner des Animes, fand ich "Death Note" gar nicht mal so schlecht. Vor allem die Regie von Adam Wingard hat mir gut gefallen und zeigt mal wieder seine Stärken, auch wenn dann auch mal sinnlos über Bartresen gerannt werden muss. Leider kann das gehetzte Drehbuch dadurch auch nur noch bedingt gerettet werden, denn der Film fühlt sich am Ende an wie ein Serien-Pilot.

                    Zack, da ist das Buch. Zack, da ist er Kira Kult. Zack, da ist der Superermittler L (Welcher mehr wie ein hyperaktiver Parkour-Hipster daherkommt). Zack, die Freundin wird zur Psychopathin. Zack, Ende! Fortsetzung? Offen!

                    "Death Note" hätte mit seiner Geschichte das Potenzial gehabt etwas grösseres zu sein, etwas episches mit Auswirkungen auf alle Aspekte der Gesellschaft. Stattdessen begnügt man sich mit kurzen Abrissen der Ereignisse, hastet durch die Story um so schnell wie möglich zum Finale zu kommen und legt dadurch auch eine unglaubwürdige Charakterentwicklung an den Start.

                    Schade, atmosphärisch hat mich der Streifen vor allem zu Beginn abgeholt und der Cast bis auf wenige Ausnahmen (L) schwer überzeugt. Auch die Verwandtschaft zu Filmen wie "Final Destination" oder "Wishmaster" hat mir ganz gut gefallen. Aber der Film wäre gerne grösser als er am Ende wirkt, wohl auch da Netflix eben kein Budget hat um mit solchen Geschichten einen 120 - 180 Minuten Kinofilm aufzuziehen.

                    Dabei wäre mit Story und Regie durchaus Potenzial vorhanden gewesen hier einiges mehr herauszuholen und sich nicht mit einem direct-to-disc Plot zufrieden zu stellen. Immerhin kann man sagen, dass "Death Note" für einen verregneten Sonntag durchaus zu gefallen weis, auch wenn man am Ende etwas enttäuscht über die ausgelassenen Möglichkeiten sein mag.

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                    • 5

                      Zieht sich wirklich wie Kaugummi, viele Logiklöcher und es wird einfach keine Hintergrundgeschichte der Hauptcharaktere erzählt.
                      Highlight war für mich Ryuk (Defoe war sehr überzeugend).
                      Und letztens sag ich noch ich habe die Mangas bzw. Animes gesehen, drum kann ich nicht beurteilen ob es nahe am Manga ist.
                      Aber wird noch nachgeholt.

                      • 0 .5
                        Akashita 30.09.2017, 12:02 Geändert 30.09.2017, 12:04

                        Ohne den Anime zu kennen, kann ich allerdings nur simulieren: 2/10.
                        Mit Kenntnis: -8/10.

                        Und ich dachte, die japanischen Liveactionversionen wären miserabel. Naja, so kann man sich irren. Brutal banal, peinlich und unglaublich oft ungewollt lustig. Also abgesehen vom Death Note an sich und 2-3 Namen, gab es ja wirklich überhaupt keine Ähnlichkeit zu dem ausgeklügelten Plot und allem, das gut an Death Note ist. Dragonball Evolution dagegen ein wahres Meisterwerk mbMn.

                        • 8

                          Nichts Gutes erwartet umso positiver war ich am Ende überrascht.
                          Zugegeben - ich kenne die Original-Serie nicht, der Film hat mich aber über weite Strecken sehr gut unterhalten. Spannend, mitreißend und sehenswert.
                          Vor allem das Ende sehr aufschlussreich und beeindruckend!

                          • 0 .5

                            wenn man das erstklassige original kennt und auf ein halbwegs brauchbares remake hofft, wird man hier bitter enttäuscht und möchte sich schon nach den ersten 10 minuten weinend in die ecke kauern. kenichi matsuyama ist nun mal als ryusaki (L) einfach nicht zu toppen, aber wahrscheinlich war auch nach der gage für die stimme von willem dafoe nicht mehr übrig, um noch was aus dem rest machen zu können ;) rem und andere wichtige charaktere wird nichtmal erwähnt, die neuen namen sind scheußlich, ganz zu schweigen von den übrigen besetzungen und schauspielerischen leistungen, die geschichte ist völlig verhuntzt und ryuk ist kaum zu sehen. die amis sollten dringend die finger von animes lassen und wer diesen sogenannten film schon toll fand, sollte sich unbedingt die japanische version angucken.

                            • 7

                              Mit völliger Ahnungsloigkeit ran gegangen und positiv überrascht wurden. Wenn ich das über den Real Film schon sage, werde ich wohl über die Mangaserie noch mehr des Lobes sein :) So war der erste Bilck auf Death Note jedenfalls sehr gelungen. Wingard kann gerne weiter so machen.

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                              • 2 .5
                                lieber_tee 24.09.2017, 20:57 Geändert 26.09.2017, 09:06

                                Wenn Vorzeige-Cheerleader rauchen…
                                Ich bin grundsätzlich wohlwollend und offen für amerikanische Live-Action-Adaption von bekannten Mangas aus Japan, da ich glaube, dass sie nicht 100% treu der Quelle sein müssen, wenn sie ihre eigene, neue Interpretation finden, andere formale Mittel bedienen und die vermeintliche kulturelle Identität des Originals mit einer möglichen US-Amerikanischen Mythologie ergänzen. Das ist dann nicht Whitewashing sondern künstlerische Freiheit.
                                Adam Wingard war vor Jahren einer der vielversprechendsten Regisseure des Horror-Genres. Nach seinen schwachen Produktionen Outcast und Blair Witch Project 2016 hatte ich kaum noch Erwartungen an ihm. Wie schafft er den Spagat zwischen dem Kult und der Komplexität der Vorlage hinzubekommen und gleichzeitig ein massentaugliches Produkt für den heimischen Markt zu erschaffen? Er schafft es gar nicht, nicht einmal ansatzweise. Das Ergebnis ist katastrophal. Wir können wohl davon Abschied nehmen, das Wingard jemals wieder ein gelungenes Projekt auf die Beine stellen wird.
                                Das Problem mit Netflix's Death Note ist, dass es so gut wie gar nicht das Wesen des Quellmaterials berücksichtigt, stattdessen nur Hollywood-Stereotype bedient, in Form von Action, Teen- Romantik und übernatürlichen Thriller. Schon die Original-Serie ist nicht sonderlich rund, hat aber einige interessante Ideen. Die Sucht nach jugendlicher Allmacht, die Verantwortung in sozialen Fragen, Menschen als Werkzeug der Manipulation. Death Note ist eigentlich eine nihilistische und satirische Macht- bzw. Gerechtigkeits-Studie. Von dieser beunruhigenden Thematik ist in Wingards Film nichts zu spüren. Er schafft es nie den Protagonisten ausreichend in seinem Gottes-Komplex zu reflektieren. Der Versuch den jugendlichen Geist des Mangas in den Film zu transportieren bedeutet nur gedämpfte Grautöne in stylischen Neon-Noir-Touch mit flotter Indie-Musik, wo am Ende der missverstandene Held erlöst wird. Anzusprechen, dass hier eigentlich ein Irrer am Werk ist, bzw. ein Gefangener seines Selbst, traut sich der Film nicht. Das makabere Spiel um Gerechtigkeit wird zu einer unausgegorenen und übereilten Mischung aus Terror, Komödie und Spannung, das geistige Schachspiel zwischen Light, L und dem Todesgott zu einer geistigen Null-Nummer.
                                Letztlich stehen wir vor einem Film, der nicht weiß was er will, nie das Wesen des Originals verstanden hat, geschweige denn übertragen kann.
                                2,5 Notizbücher aus dem Himmel.

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                                • 5

                                  Die Anime Serie lebt von dem intellektuell kriminalistischen Spiel der Hauptfiguren - trotz einiger Schwächen und Logikfehlern. In dem Film wird genau das nicht verfolgt. Besonders "L" ist in dem Film einfach gestrickt.

                                  Vertane Chance um die wirklich gute Besetzung und das Potenzial der Story.

                                  • 5 .5
                                    DavinaDacrima 21.09.2017, 08:12 Geändert 21.09.2017, 08:16

                                    Ich denke, wenn man dem Anime nicht gesehen hat, macht der Film vielleicht sogar Spaß. Hab ihn mit einem Kollegen gesehen, der im Gegensatz zu mir keinen Vergleich hatte & ihn fantastisch fand. Ich versuchte keine Vergleiche zu ziehen, freute mich sogar sehr auf den Film.
                                    Ich war hin und hergerissen. Stellenweise hat das Teil echt Bock gemacht aber auf der anderen Seite waren die Schwächen zu krass. Teilweise würde ich schon von Vergewaltigung des Anime sprechen. Hauptdarsteller jedoch sehr sympathisch, optisch alles fein aber ansonsten wirkt es einfach kalt und lieblos. Vielleicht macht ein 2. Teil noch was gut?!
                                    Idk.

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                                      SPOILERWARNUNG

                                      Auch wenn mich jetzt dafür alle Anime Liebhaber hauen, muss ich zugeben, dass ich den Film echt ganz cool fand.
                                      Willem Dafoe (bin ich die Einzige, die bei dem Namen an die HIMYM Szene im Fahrstuhl denkt und den Namen nicht mehr ohne diese Untermalung sagen kann; Willem. Dafooooe) war super in der Rolle des Ryuk!

                                      Bin in die Einzige, der die Freundin so heftig auf die Nerven ging? Puh, die war echt richtig schrecklich! Dafür gibts die Punkte Abzug :-D

                                      Das Endszene mit dem Riesenrand und dann später der Verlauf im Krankenhaus fand ich von Light ziemlich geil durchdacht. Muss ja zugeben, ich wäre da nicht drauf gekommen und einfach direkt draufgegangen... Tja, schade für mich.

                                      Auch, wenn ich den Film sicherlich nochmal sehen werde, habe ich durch ihn die Lust bekommen, doch mit dem Anime zu beginnen. Bin mal gespannt, ob sich meine Bewertung danach nochmal ändert... Die Hälfte hab ich innerhalb von 2 Tagen schon durch :-D Aber ist ja eigentlich schon klar, dass eine Serie viel umfangreicher Stories erzählen kann, als ein Film, der nicht mal 2 Stunden geht.

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                                        "Death Note" gehört zu den besten Netflix-Produktionen der letzten Jahre und wirkte auf mich wie ein toller Genremix aus Final Destination und dem Klassiker Wishmaster.

                                        Der Film bietet eine spannende und temporeiche Story die Adam Wingard bis zum Finale auf ganz hohen Niveau halten kann.
                                        Die Figur Ryuk (William Dafoe) empfand ebenfalls als etwas ganz besonderes, ich kann nur hoffen das wir ihn und sein Death Note nochmals in einer Fortsetzung zusehen bekommen.
                                        Zu Inszenierung kann ich nur sagen das Wingard wieder hervorragende Arbeit geleistet hat und die gleichen Stilmittel wie in seinem Knaller "The Guest" anwendet.
                                        Auch die Auswahl des Soundtrack ist mehr als nur gelungen und sorgt für einige Ohrwürmer.

                                        Wenn man ihn als eigenständigen Horrorfilm sieht und nicht als Animeverfilmung, dann hat man hier wirklich einen kleinen Geheimtipp vor Augen, den man sich unbedingt ansehen sollte. Und bitte nicht von der schlechten Imdb-Bewertung abschrecken lassen, daran sind nur Fansboys schuld die einen auf wichtig machen wollen!

                                        8 von 10 - Adam Wingard gut gemacht!

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                                          Ich muss gestehen, dass ich nie der aller größte Fan vom Death Note Anime war, was vor allem am Hauptcharakter und der zweiten Hälfte der Serie lag. Trotzdem war der Anime schon eine ziemlich starke Nummer, weshalb ich mich sehr auf das amerikanische Remake gefreut habe. Besonders nach der Ghost in the Shell Verfilmung, die mir extrem gut gefallen hat, stehe ich solchen Adaptionen sehr positiv gegenüber. Es wurde in diesem Film einiges abgeändert, was ich völlig in Ordnung finde. Nichts ist langweiliger als ein 1:1 Remake. Kurz und knapp : Netflix's Death Note ist in der ersten Hälfte fantastisch, in der Zweiten leider ziemlich enttäuschend. Genau wie der Anime.

                                          Der junge Light Turner ist eigentlich ein Musterschüler. Er schreibt gute Noten und ist an sich ein ganz normaler junger Mann. Eines Tages findet er jedoch ein seltsames schwarzes Buch. Dieses Buch soll sein Leben für immer verändern, denn es handelt sich um ein magisches Buch namens Death Note. Trägt man den Namen eines Menschen hinein, stirbt diese Person. Light hält die Welt für einen bösen und korrupten Ort, weshalb er seine ganz persönliche Vendetta gegen die Kriminalität startet. Bis er eines Tages einen großen Fehler begeht : Er vertraut sich einer Freundin an.

                                          Lasst euch nicht vom viel zu niedrigen Imdb Ranking abschrecken. Der Film wurde nur auf Grund seiner Existenz down gevotet. Anime Fans sind da gnadenlos, glaubt mir, ich bin seit fast 20 Jahren in der "Szene" drin. Das amerikanische Remake geht völlig in Ordnung und ist aus handwerklicher Sicht grundsolide. Die erste Hälfte ist sogar ziemlich gut, die Spannung ist unermesslich hoch, die Story bleibt niemals an einer Stelle kleben und wird zügig erzählt. Leider verliert der Film dann in der zweiten Hälfte den Faden und baut haarsträubende Sachen rein. Das Finale ist ein totaler Witz und die Figuren verhalten sich völlig unglaubwürdig.

                                          Hauptdarsteller Nat Wolff ist als Light in soweit gut getroffen, dass ich ihn in diesem Film genauso wenig mochte wie im Anime. Allerdings fehlt hier so ein bisschen seine Raffinesse, denn wirklich clever verhält er sich nicht. Lakeith Stanfield als L (der beste Charakter im Anime) ist schauspielerisch brillant, doch leider ist er für mich insgesamt viel zu emotional geraten. L war immer ein ruhiger und gefasster Charakter, doch hier sind seine Charakterzüge oft viel zu sprunghaft. Der größte Störfaktor war jedoch Margaret Qualley als Mia. Sie ist einer der Hauptgründe, weshalb die zweite Hälfte eine echte Zumutung ist. Ihr Charakter ist unausstehlich, schlecht geschrieben und total unglaubwürdig. Das größte Highlight war für mich Willem Dafoe als Ryuk, der unglaublich gut getroffen ist und jede einzelne Szene mit ihm ist großartig. Auch Shea Whigham als Lights Vater hat einen guten Job absolviert und er liefert neben Dafoe die beste Leistung im Film ab.

                                          Fazit : Spannend, ungünstig gecastet und etwas zu sprunghaft. Wichtig ist hier, wie bei jeder Adaption, den Film nicht mit dem Anime zu vergleichen. Man erkennt definitiv, dass es Death Note ist und die erste Hälfte hat mir richtig gut gefallen. Leider war der Hauptdarsteller nicht überzeugend, der Romantik-Anteil total nervig und der Soundtrack unpassend. Death Note ist kein schlechter Film, aber er hat einige Probleme, die man aber bei der Fortsetzung durchaus ausbügeln kann. Das imdb Ranking ist trotz allem völlig überzogen.

                                          6/10

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                                          JokerReviews Hauptseite auf Instagram : https://www.instagram.com/joker.reviews/

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                                            Death Note: 2/10
                                            +ryuks sprüche
                                            +regie ist solide
                                            +wieso er sich kira nennt ist ne nette referenz
                                            +musik ist gut

                                            -die todesszenen sind kacke
                                            -paar sachen geben keinen sinn
                                            -charaktere sind geistesgestört dumm
                                            -L wurde stellenweise vergewaltigt
                                            -katastrophales set up build up pay off
                                            -das ende
                                            -allgemeine vergewaltigung von death note
                                            -schauspieler meist unterdurchschnittlich, light kacke

                                            kann sich gern zu solchem abfall wie last airbander und dragonball evolution gesellen

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                                              Ich kenne den Manga nicht. Trotz mieser Kritiken habe ich mir dieses Machwerk mal angesehen und war zumindest am Anfang nicht so richtig enttäuscht. Das kam erst später.

                                              Netflix hat nicht gekleckert, sondern geklotzt. Der Film sieht absolut nicht billig aus, der Soundtrack ist solide und wenn Rainer Schöne irgendwo Sprecher ist, hat das ganze Ding sowieso automatisch einen Punkt mehr bei mir.

                                              Doch hier hätte ich mir gewünscht, dass Netflix das Thema NICHT in einen Film verpackt, sondern eine Horrormystery-Serie draus macht. Die Handlung wirkte extrem zusammengehämmert. Der Schritt vom Nerd zum Mordgott ging viel zu schnell und das Ende habe ich überhaupt nicht mehr so richtig verstanden.

                                              Für die Fans des Mangas war der Film sicherlich die Hölle, allein schon wegen der "Final Destination"-Momente.

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                                              • 4 .5

                                                Death Note in der Hollywoodfassung ist ein recht zahmer Film, der zwar interessant beginnt, sich dann aber im Durchschnitt verläuft. [Dani Maurer]

                                                • 5

                                                  Stilsicher inszenierte (freie) Manga-Adaption, die hier und da an philosophischen Fragen kratzt, die eine oder andere amüsante Gewaltspitze aufbietet und mit Shea Whigham und Willem Dafoe(s Stimme) auch erstklassige Nebendarsteller in petto hat, dabei aber wenig spannend und insgesamt auch zu brav daherkommt. Tut keinem weh, kann man sich geben.

                                                  • 1 .5

                                                    Schwache Leistung

                                                    ▲ Top