Criminal Squad - Kritik

Den of Thieves / AT: Criminal Squad - Dirty Jobs, Dirty Cops

US · 2018 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Wer sich an der klischeebeladene Darstellung machohafter Männlichkeit nicht stört, bekommt einen ganz unterhaltsamen Gangster-Cop Film zu sehen. Am unglaubwürdigsten war für mich das die alle wie die Anabolika-Machos aus dem Fitnesstudio aussehen und dann dennoch recht intelligent agieren. Aber die beiden Hauptdarsteller sind gut und können diesen kleinen Widerspruch gut kompensieren. Hinzu kommt das die Actionszenen gut inszeniert sind. Ohne hektische Schnitte oder Wackelkamera, sondern ganz straight aufs Geschehen gerichtet. Man hat nichts verpasst wenn man den Film nicht gesehen hat. Wenn man aber mal wieder Lust auf einen unterhaltsamen Gangsterfilm mit guter handgemachter Action ohne CGI-Gewitter und kernige Typen hat, macht man mit dem Film aber auch nichts falsch.

    • 7 .5
      Andron 12.10.2018, 22:59 Geändert 13.10.2018, 00:24

      Verstehe das Gemeckere über den Streifen nicht so wirklich.

      Klar, obercoole Bullen und ebenso coole böse Jungs, Muskeln, Tattoos, dumme Sprüche und jede Menge Waffen und ein paar nette Feuergefecht ala Heat.

      Zu meiner Überraschung (nach den negativen Kritiken) ist der Plot aber sogar relativ intelligent gemacht.

      Wenn man sich auf die Typen, welche sich hier ordentlich gerade machen einlassen kann, wird man relativ spannend und actiongeladenen 2 Std. gut unterhalten!

      1
      • 8

        Habe in den Kommentaren oft von Heat gelesen, habe ich nicht gesehen. Deshalb kein Einfluss auf die Bewertung.

        Gute Action, nicht gleich durchschaubar und cooler Cast. Empfehlenswert.

        1
        • 4 .5
          RoboMaus 09.10.2018, 08:07 Geändert 09.10.2018, 19:50

          Habe ich versehentlich einen Testosteron-verstärkten 'Heat'-Verschnitt mit Gerard Butler gesehen? Und kann es sein, dass es aus dem Fernseher nach Buttersäure roch? (der evolutionäre Geruchsträger für die Weiblichkeits-anziehenden Duftstoffe im männlichen Achselschweiß) In 'Criminal Squad' (2018) dominieren echte, muskelbepackte Männer mit freiem Oberkörper das Bild, natürlich tätowiert, aber ohne Narben. Ohne Narben?? Das geht gar nicht und gibt Abzug in der B-Note von Christian Gudegasts Heist-Werk. *Ironie off*

          Doch wie sieht es mit der A-Note aus, also Handlung oder was man dafür halten könnte? Gleich zu Beginn legt man mit einem Geldtransport-Überfall und einem Straßen-Feuergefecht richtig los. Weshalb die Bösen dabei sichtbehindernde Gasmasken tragen, wollte sich mir allerdings nicht erschließen - ich rechnete damit, dass sie die Polizei mit Nervengas fertigmachen, was etwas Neues gewesen wäre und einen ultrabrutalen Stil hätte. Doch es kommt nichts - alles nur Fassade, damit die Bösen wirklich böse aussehen, auch wenn es noch so sinnlos ist.

          So ist der ganze Film angelegt: gute Plotideen fehlen völlig; die Handlung ist rudimentär, dreht sich über die erste Stunde nur im Kreis, während endlos die Charaktere und Oberkörper der Gangster, sowie von Butlers Squad-Einheit vorgestellt werden. Man belauert sich gegenseitig..... bis es endlich zum Bankeinbruch kommt, wobei der Ablauf dem Genre-Klassiker 'Heat' (1995) so ähnlich wird, dass man schon von einem Remake sprechen kann. Ein Remake, so überflüssig wie die Gasmasken der Gangster.

          Nach zweieinviertel Stunden musste ich zunächst das Heimkino lüften, um meine Gedanken zu sammeln: die Action ist nett, aber die actionfreie Handlung viel zu dünn und zu langatmig, um Überlänge zu rechtfertigen - Abzug gibt es auch für schamloses Kopieren von einem Genre-Klassiker. Was bleibt übrig? Testosteron in Reinform, das sich im Abtropfschälchen unter dem Fernseher sammelte, nachdem die Buttersäure verdampft war...... das lässt sich teuer verkaufen :)

          24
          • 6 .5

            Nettes Action Filmchen für Zwischendurch :)

            1
            • 7 .5

              Criminal Squad schießt mit seinen stark überzeichneten Charakteren, die einen flotten Spruch nach dem anderen raushauen und anscheinend ziemlich krasse Ficker sind, vielleicht ein bisschen über das Ziel hinaus. Auf die absolut klischeebeladen Figuren und die auf cool getrimmten Dialogen muss man sich definitiv einlassen. Allerdings inszeniert Gudegast hier insgesamt einen schnörkellosen Heist-Thriller, der sich in einem hochspannenden Finale entlädt. Mit Sicherheit kein neuer Heat, dafür fehlen einfach die ruhigen Töne und gute Charaktere, aber spannendes Actionkino allemal.

              1
              • 6 .5

                Guter Mix aus Action, Thriller und Heist mit Anleihen an "Heat", ohne diesen zu kopieren. Lustig waren die von Butler alias Flanagan produzierten Schwanzvergleiche. Da hätte er sich auch auf offener Straße hinstellen können, Hose runter und laut rufen müssen "Hey, wer hat den Längeren?".
                Die Länge des Films war schon grenzwertig, gerade am Anfang hat man meiner Meinung nach ein bisschen Zeit vertrödelt, aber letztlich unterhaltsam und spannend.

                1
                • Das ist mal eine echt lustige Verarsche von "Heat" im Stil von Abrams-Zucker. Auch wenn das sicher nicht die Absicht der Macher war.

                  • 6

                    Anfangs noch etwas konfus, entwickelte sich "Criminal Squad" zu einem dahineiernden 2 1/2 Stunden Geplätschere... Ich hab mir mehr erwartet, vorallem aber keinen "Heat"-Showdown.
                    Schon ein bisschen absurd, dass es eine Fortsetzung geben soll, wo doch der Film grad mal die Kosten eingespielt hat und noch 40 Mio obendrauf. Andere Streifen werden bei den Einspielergebnissen mitsamt dem Produzenten "beerdigt".

                    3
                    • 6

                      Die Action ist ganz nett und der Coup war auch ganz spannend inszeniert. Aber der Geschichte fehlt irgendwie der rote Faden, ist auch eine recht durchschnittliche Geschichte. Der Twist am Ende war zwar ganz okay, hätte man sich aber genauso sparen können

                      • 3
                        thmchnswr 06.09.2018, 23:45 Geändert 06.09.2018, 23:46

                        Eine Riesen Enttäuschung in Überlänge. Diesen Film mit Heat in einem Atemzug zu nennen ist das einzig wirkliche Verbrechen.

                        2
                        • 6 .5

                          Solider Actionsthirller mit netter Heist-Idee und schönem Twist. Die "Coolness" von Herrn Butler ist teilweise etwas drüber.

                          1
                          • 4 .5

                            "You´re not the bad guys. We are."

                            Im Grunde stellt sich hier nur eine einzige Frage: wer hat die dicksten Eier? Letztlich ist Den of Thieves kaum mehr als ein rund zwei stündiger, breitbeiniger, verschwitzter und schmieriger Schwanzvergleich. Die pure, ungefilterte Männlichkeit zelebriert Regiedebütant Christian Gudegast, welcher bisher nur durch Drehbücher für Filme wie A Man Apart (Extreme Rage, 2003) und London Has Fallen (2016) auffiel. Echte Männer, toughe Kerle, wortkarg, aufgepumpt, voller Testosteron, große Fressen, dicke Waffen, harte Schläge: egal, was man sich auch nur vorstellen kann, Gudegast fährt die volle Macho-Parade auf und lässt kein Klischee und kein Stereotyp liegen und suhlt sich geradezu unverschämt genüsslich in all diesen ätzenden Posen und erbärmlichen Manierismen. Den of Thieves versteht sich in erster Linie als dreckiges, hartes, düsteres Heist-Movie und dieses räudige Stück Macho-Kino wäre nur allzu gern eine neue Version des Genre-Klassikers Heat, für mehr als den ähnlich kleingeistigen und ultra männlichen Sabotage (2014) von David Ayer reicht es aber kaum, denn letztlich bietet der Film einfach kaum mehr als immer wieder diese beinahe schon an Karikaturen erinnernden Schablonen.

                            Das ist besonders ärgerlich, wenn gerade die Actionszenen durchaus solide inszeniert sind und sich sehen lassen können, die Shootouts sitzen und auch der zentrale Coup nicht uninteressant ist und zumindest von einem gewissen Gespür für das Genre zeugt. Leider fällt Den of Thieves immer wieder in seine Macho-Gefilde zurück und sobald die rohen Figuren wieder im Fokus stehen, da verliert diese reißerische Mischung aus Action und Crime-Drama an Reiz und wird schnell ermüdend, langweilig und plump. Auch will kaum ernsthaft Spannung aufkommen, denn dafür ist der Plot viel zu vorhersehbar und uninspiriert, wenn Gudegast sich allzu offensichtlich bei seinen filmischen Vorbildern bedient. Zudem ist beinahe keine einzige Figur im Film auch nur ansatzweise sympathisch geraten und alle glänzen überwiegend durch Belanglosigkeit, so dass man im Finale mit niemandem mitfiebert. In Den of Thieves gibt es keine Konflikte, nur das systematische Abhaken willkürlicher Plotpoints, es gibt keine Figurenentwicklung, sondern nur eindimensionale Schablonen aus der Drehbuch-Hölle. Von allerhand Logiklöchern mal ganz abgesehen. Dann doch lieber The Town (2016) von Ben Affleck oder eben gleich den Genre-Primus aus dem Hause Michael Mann, an dem sich Den of Thieves mehr als nur offensichtlich orientiert.

                            13
                            • 6

                              Heat 2.0 nur viele Klassen schwächer. Die Action ist stimmig, die Handlung bekannt und vorhersehbar aber für den Actionfreund erträglich. Gerard Butler in der Hauptrolle passt auch, sehr cooler Typ. Hatte immer gehofft der schafft den Durchbruch als neuer Actionstar. (abgesehen von den "Olympus" Filmen kam aber nicht viel).

                              2
                              • 6

                                Auf den ersten Blick wirkt "Den of Thieves" wie eine schön schmutzige Mixtur aus klassischem Heist-Movie und hartem Männerfilm, eine willkommene Abwechslung also zu Ocean & Co. Der Cast ist gut gewählt, Gerald Butler richtig schön asozial, der Anfang geht gleich in die Vollen. Es ist auch völlig in Ordnung, dass es dann bis zum Finale (leider nur Heat-light) eine Feuerpause gibt und dem Ensemble viel Platz eingeräumt wird, auch wenn 148 Minuten (unrated Version) eine echte Hausnummer sind. Ein großes Problem allerdings ist, dass alle privaten Handlungsstränge, die der Film aufgreift, zu nichts führen. Keine Person hat einen erzählerischen Bogen, alles versandet am Ende und könnte schlicht weggelassen werden. Hier hat das Drehbuch völlig versagt und gaukelt epische Breite vor, ohne eine echte Vision für die Figuren zu haben. Gerade Heist-Movies funktionieren nämlich dann besonders gut, wenn es neben dem eigentlichen Coup eine zweite Ebene gibt. Der deutsche Verleih hatte das Problem auch erkannt und einen eigenen Cut fürs Kino angefertig - eigentlich ein No-Go, aber in dem Fall sogar ein wenig nachvollziehbar, wobei das Hauptproblem des Films so natürlich nicht gelöst, sondern nur kaschiert wird.

                                • 7

                                  Genau diese Art von Heistmovies mit Cops, die ähnlich Dreck am Stecken haben wie die Gangster selbst, mag ich. Die sorgen für staunen und lassen einen schon sehr für die "bösen Buben" sympathisieren da sie ihre Sache mit viel Stil durchziehen. So ist Criminal Squad ein absolut sehenswerter Genrebeitrag

                                  11
                                  • 7

                                    Ich fand Criminal Squad sehenswert und spannend. Der Cast war Super, Interessante Dialoge und ein guter Aufbau der Story. Die Action war solide mit guten Schießereien. Die Cops Truppe um Gerard Butler wurde etwas Dreckig dargestellt, wirkten alle wie Säufer und Kriminelle, das war mal ein Ansatz der mir sehr gefallen hat.

                                    16
                                    • 5 .5
                                      longus69 02.08.2018, 20:50 Geändert 02.08.2018, 20:52

                                      Adrenalin Macho Schwanzvergleich Pic, welches den Klassikern des Genres hinterher hechelt, aber unfähig zu laufen wegen den dicken Eiern in der Hose diese an keinem Etappenziel einholen kann...

                                      Aber mit angezogener Handbremse im Gehirn ganz amüsante Unterhaltung...

                                      • 4 .5

                                        Schwacher Streifen. Die erste Hälfte des Filmes ist unfassbar langweilig, viel Gelaber. Einzig Gerald Butler hat das ein bisschen angehoben. Zweite Hälfte des Filmes deutlich besser. Teilweise super Action. Insgesamt aber eher ein schwacher Film

                                        • 7

                                          Ich habe nicht viel erwartet, wurde aber positiv überrascht. Die knapp 2,5 Stunden Laufzeit der US Unrated merkt man dem Film zwar hier und da an, ich finde aber gut, daß sich der Film auch Zeit für Charakterzeichnungen genommen hat. Gerald Butler als ultraharter MachoCop macht seine Sache sehr gut, ebenso sein Gegenspieler Pablo Schreiber. Der größte Kritikpunkt für mich war eigentlich ein technischer: Bei der US Unrated Version kann man leider nur deutsche Untertitel zuschalten und keine englischen, wie ich es bevorzugt hätte.

                                          • 6

                                            Ein bisschen wie "Ocean's Eleven", nur in ernst. Ich kann tatsächlich beipflichten, dass man sich die Geschichte um den Charakter von Butler hätte sparen und die Laufzeit damit verkürzen können, dann wäre der Film knackiger gewesen.
                                            Insgesamt ist es ganz solide Action mit schmutzigen Charakteren und Pablo Schreiber fällt positiv auf.
                                            Kann man sehen und man muss sich nicht unbedingt schlecht unterhalten fühlen.

                                            • 7

                                              Der wohl trivialste Macho-Klopper der letzten Jahre. Und trotz seiner eigentlich sehr abgegriffenen Storyline, macht der Film wirklich vieles richtig. Im Vergleich mit anderen neueren Action-Streifen wie "Death Wish", "The Commuter" und "Operation 12" ist das ein grandioser Film. Jetzt wo viele lediglich mit pseudo-toughen, alternden Waschlappen aufwarten, kommt Gerard Butler als Nick O'Brien mir gerade recht. Viele mögen den Film nicht und das war bei "Sabotage" auch so - und den hab ich auch gefeiert.

                                              Manchmal ist stumpf wirklich Trumpf!

                                              3
                                              • 6 .5

                                                Ich mag Heist Filme und von daher hat dieser Film bei mir ein dickes PLUS und ich würde ihn jedem empfehlen, der auch Heist Filme mag. Für alle anderen wird es etwas schwieriger. Es fehlt dem Film meiner Meinung nach teilweise etwas an Tempo und die Actionszenen sind zwar gut, aber waren in anderen Heist Filmen (z.B. dem hier oft zitierten Heat) schon deutlich besser inszeniert.

                                                • 2 .5

                                                  Der Film hat mir nicht gefallen. Immer wieder lese ich den Vergleich mit Heat. Dieser Streifen ist meilenweit davon entfernt. Alles in die Länge gezogen ein bisschen Action am Anfang und am Ende. Das reicht nicht. Der Film quält sich über die ganze Länge dahin. In hatte mich echt auf den Film gefreut. Auch die Qualität der Blu-ray lässt auch zu wünschen übrig. Die Dialog-Spur ist viel zu dünn. Beim Bild haben alle Sachen die schwarz sind ein grauen Schleier. Sehr schade.

                                                  • 7 .5
                                                    Jelli 29.06.2018, 23:57 Geändert 29.06.2018, 23:57

                                                    "Heat" auf dreckig, mit ein paar Zutaten aus "Sicario" und "Sabotage"...genau mein Geschmack. Manche Klischees wären vielleicht nicht nötig gewesen, aber spannend ist dieses Macho-Action-Krimi-Drama allemal...und das Ende hat man so nicht unbedingt erwartet. Oh yeah, wie habe ich diese Art von Film in den letzten Jahren vermisst...