Criminal Squad - Kritik

Den of Thieves / AT: Criminal Squad - Dirty Jobs, Dirty Cops

US · 2018 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Fand ich ganz unterhaltsam, bin Fan solcher Heistgenrefilme, fand ihn sehr bleihaltig, aber mit dem Butler werde ich auch nicht froh und den Twist zum Schluß fand ich geil.

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    • 8

      Ein wahrhaftiges Männermärchen und als sowas sollte es auch betrachtet werden, ich mein man hat alles drinnen was eigentlich Vorbild bei einem Mann sein müsste ;)

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      • 5

        Wow, der bleihaltige Einstieg ist wirklich mehr als gelungen. Das dürfte ein Film für mich sein! Dachte ich jedenfalls…

        Kaum betritt allerdings Gerard Butler die Bühne (scheiß Rolle als Unsympath des Jahres gepaart mit dürftigem Schauspiel), schmiert der Film auch schon wieder mächtig ab und pendelt sich fortan irgendwo im undurchsichtigen Dickicht der mittelprächtigen Streifen ein. Richtig beknackt ist der Showdown, als sich die Spezialeinheit inmitten eines fetten Staus einen Schusswechsel mit den Bad Boys liefert, der zu allem Überfluss von den Cops provoziert wird. Okay, diese „Heat“-Light-Version ist ja man bloß auch nur ein Film. Während mich das bei Streifen, die ohnehin den Hang zur mächtigen Übertreibung haben (bspw. „Die Hard“), nicht im Geringsten juckt, kann ich mich ansonsten an sowas schon mal echt stören.
        Nun denn, „Criminal Squad“ geht nicht als Meilenstein in die Filmgeschichte ein und vermutlich kann ich mich in spätestens zwei, drei Jahren schon gar nicht mehr an das Teil erinnern – also Schwamm drüber, denn fürs einmalige Filmvergnügen geht der Streifen durch.

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        • 5 .5

          Im Endeffekt wurde ich gut unterhalten und habe einen netten Heist-Film, mit sehr viel Testosteron und übertriebenem Acting, gesehen.
          Einige Dinge waren mir zu unlogisch, oder fehlplatziert, wo hingegen andere Sachen ziemlich cool waren.
          Die teils vulgäre Sprache und das Balzverhalten mancher Teilnehmer, hinterließ im Mund so einen faden Nachgeschmack.
          Es einer dieser Filme, die man locker und flockig weggucken kann, ohne dabei anspruchvoll zu sein oder etwas überraschendes zu kreieren.
          Schade, hatte so einen Film wie "Heat", oder "Inside Man" erwartet, ist aber nur ein Hauch von diesen genialen Filmen und meilenweit entfernt.

          8
          • 5

            Mittelmäßiger Gangster/Heist Movie mit wenig Charme und nicht mal in der Nähe von „Heat“. Die Charaktere sind fast alle arg überspitzt und farblos und Butler bleibt in so ziemlich jeder Hinsicht kaum zumutbar. Ansonsten kaum Spannung, kaum Plot, etwas Action und allerlei Logiklöcher, was auch kein letzter Twist rettet.

            • 7

              Wer gibt seinem Werk den Titel Criminal Squad? Nun, keiner. Criminal Squad ist der “deutsche” Titel des US-Actionfilms Den of Thieves. Und weil in deutschsprachigen Ländern wohl nur Idioten wohnen sollen wurde der Titel hier ganz reisserisch übersetzt, denn Criminal Squad ist doch der tausendfach geilere Titel als Den of Thieves, oder…?

              Inhalt:
              Big Nick (Gerard Butler) ist Anführer einer korrupten Polizei-Gang in Los Angeles, der Welthauptstadt des Bankraubs, in der nur die Angestellten des LAPD noch erbarmungsloser als die Kriminellen sind. Als Nick erfährt, dass der legendäre Dieb Merrimen demnächst seinen grössten Coup landen will, erpresst er das schwächste Mitglied seines Teams und macht es zu seinem Spitzel. Merrimen, der Nick immer einen Schritt voraus sein muss, begeht eine Serie gewagter Einbrüche als Vorbereitung zum scheinbar unmöglichen Überfall auf die Federal Reserve Bank! Und obwohl die explosiven Pläne der Übeltäter langsam aber sicher ans Licht kommen, scheint im Hintergrund noch jemand anderes die Fäden zu ziehen, den weder Nick noch Merrimen jemals auf der Rechnung gehabt hätten…

              Man könnte das Genre des Banküberfallfilms auch langsam als ausgelutscht betrachten. Inside Man, Bank Job, The Town oder Ronin existieren bereits. Und über allem schwebt Heat. Dieses edle und unantastbare Werk von Michael Mann ist eines der schimmerndsten Werke der Filmgeschichte. Von Darstellung über Regie, von Story bis zum Takt, von Anfang bis zum Ende – Heat ist da und wird auch weiter existieren. Criminal Squad? Unnötig.

              ....

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              • 4

                Ich bin ein action Fan. Dem Film fehlen Twists, das gewisse Etwas. Er ist einfach nur geradlinig, viel Schießerei, viel Testosteron, gut aussehende Bad boys und das wars schon. Keine Story wo man mitdenken muss, kein aha Effekt, nichts. Kann man sich ersparen...

                • 5

                  [...] Leider ist CRIMINAL SQUAD nur eine Empfehlung für Genre-Fans. Dieser Crime-Action-Thriller mit kleinen dramatischen Elementen ist sicherlich noch einmal in 20 Jahren interessant, um einen Blick in die Vergangenheit dieser Region zu werfen. Mir persönlich hat die Action im Mittelteil gefehlt und auch der Banden/Gang-Aspekt, der eine lange Tradition in L.A. hat, waren schwach ausgearbeitet. Das umfangreiche Blu-ray Release ist aber auf jeden Fall sein Geld wert, was sich ein paar Verleihe als Vorbild nehmen können. [...]

                  • 4
                    JoeKramer 27.10.2018, 22:41 Geändert 16.11.2018, 15:46

                    Kann man einfach zusammenfassen. Unlogischer Plot ohne Sinn und Verstand um zwei große ebenso absolut unrealistische Ballerei gebaut.

                    • 7
                      Vinyard 23.10.2018, 01:11 Geändert 30.10.2018, 00:36

                      Criminal Squad, oder nach dem Originaltitel Den of Thieves, bietet geradlinige Action der alten Schule und ist astreine Testosteronmachounterhaltung, welche phasenweise an die guten Zeiten des 80er /90er Jahre Actionkinos erinnert. Butler überzeugt in seiner Rolle als abgehalfterter Sheriff Big Nick und auch sein gegenüber Pablo Schreiber verleiht seiner Figur Merrimen, den Kopf der Bankräuberbande, mit seiner stoischen Ruhe ein interessantes Charisma. Die Story folgt einem klaren Schema und wird durch einzeln eingestreute Actionsequenzen aufgelockert. Zum gut halbstündigen Finale nimmt der Streifen nochmal ordentlich an Spannung auf und kann durch eine "unvorhersehbare Wendung" eine unverhoffte Schlusspointe setzen.
                      Trotz der vielen negativen Kommentare, oftmals durch die Schablonenhaftigkeit der Figuren begründet, empfand ich den Film als willkommene Abwechslung.

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                      • 6 .5

                        Wer sich an der klischeebeladene Darstellung machohafter Männlichkeit nicht stört, bekommt einen ganz unterhaltsamen Gangster-Cop Film zu sehen. Am unglaubwürdigsten war für mich das die alle wie die Anabolika-Machos aus dem Fitnesstudio aussehen und dann dennoch recht intelligent agieren. Aber die beiden Hauptdarsteller sind gut und können diesen kleinen Widerspruch gut kompensieren. Hinzu kommt das die Actionszenen gut inszeniert sind. Ohne hektische Schnitte oder Wackelkamera, sondern ganz straight aufs Geschehen gerichtet. Man hat nichts verpasst wenn man den Film nicht gesehen hat. Wenn man aber mal wieder Lust auf einen unterhaltsamen Gangsterfilm mit guter handgemachter Action ohne CGI-Gewitter und kernige Typen hat, macht man mit dem Film aber auch nichts falsch.

                        • 7 .5
                          Andron 12.10.2018, 22:59 Geändert 13.10.2018, 00:24

                          Verstehe das Gemeckere über den Streifen nicht so wirklich.

                          Klar, obercoole Bullen und ebenso coole böse Jungs, Muskeln, Tattoos, dumme Sprüche und jede Menge Waffen und ein paar nette Feuergefecht ala Heat.

                          Zu meiner Überraschung (nach den negativen Kritiken) ist der Plot aber sogar relativ intelligent gemacht.

                          Wenn man sich auf die Typen, welche sich hier ordentlich gerade machen einlassen kann, wird man relativ spannend und actiongeladenen 2 Std. gut unterhalten!

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                          • 8

                            Habe in den Kommentaren oft von Heat gelesen, habe ich nicht gesehen. Deshalb kein Einfluss auf die Bewertung.

                            Gute Action, nicht gleich durchschaubar und cooler Cast. Empfehlenswert.

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                            • 4 .5
                              RoboMaus 09.10.2018, 08:07 Geändert 09.10.2018, 19:50

                              Habe ich versehentlich einen Testosteron-verstärkten 'Heat'-Verschnitt mit Gerard Butler gesehen? Und kann es sein, dass es aus dem Fernseher nach Buttersäure roch? (der evolutionäre Geruchsträger für die Weiblichkeits-anziehenden Duftstoffe im männlichen Achselschweiß) In 'Criminal Squad' (2018) dominieren echte, muskelbepackte Männer mit freiem Oberkörper das Bild, natürlich tätowiert, aber ohne Narben. Ohne Narben?? Das geht gar nicht und gibt Abzug in der B-Note von Christian Gudegasts Heist-Werk. *Ironie off*

                              Doch wie sieht es mit der A-Note aus, also Handlung oder was man dafür halten könnte? Gleich zu Beginn legt man mit einem Geldtransport-Überfall und einem Straßen-Feuergefecht richtig los. Weshalb die Bösen dabei sichtbehindernde Gasmasken tragen, wollte sich mir allerdings nicht erschließen - ich rechnete damit, dass sie die Polizei mit Nervengas fertigmachen, was etwas Neues gewesen wäre und einen ultrabrutalen Stil hätte. Doch es kommt nichts - alles nur Fassade, damit die Bösen wirklich böse aussehen, auch wenn es noch so sinnlos ist.

                              So ist der ganze Film angelegt: gute Plotideen fehlen völlig; die Handlung ist rudimentär, dreht sich über die erste Stunde nur im Kreis, während endlos die Charaktere und Oberkörper der Gangster, sowie von Butlers Squad-Einheit vorgestellt werden. Man belauert sich gegenseitig..... bis es endlich zum Bankeinbruch kommt, wobei der Ablauf dem Genre-Klassiker 'Heat' (1995) so ähnlich wird, dass man schon von einem Remake sprechen kann. Ein Remake, so überflüssig wie die Gasmasken der Gangster.

                              Nach zweieinviertel Stunden musste ich zunächst das Heimkino lüften, um meine Gedanken zu sammeln: die Action ist nett, aber die actionfreie Handlung viel zu dünn und zu langatmig, um Überlänge zu rechtfertigen - Abzug gibt es auch für schamloses Kopieren von einem Genre-Klassiker. Was bleibt übrig? Testosteron in Reinform, das sich im Abtropfschälchen unter dem Fernseher sammelte, nachdem die Buttersäure verdampft war...... das lässt sich teuer verkaufen :)

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                              • 6 .5

                                Nettes Action Filmchen für Zwischendurch :)

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                                • 7 .5

                                  Criminal Squad schießt mit seinen stark überzeichneten Charakteren, die einen flotten Spruch nach dem anderen raushauen und anscheinend ziemlich krasse Ficker sind, vielleicht ein bisschen über das Ziel hinaus. Auf die absolut klischeebeladen Figuren und die auf cool getrimmten Dialogen muss man sich definitiv einlassen. Allerdings inszeniert Gudegast hier insgesamt einen schnörkellosen Heist-Thriller, der sich in einem hochspannenden Finale entlädt. Mit Sicherheit kein neuer Heat, dafür fehlen einfach die ruhigen Töne und gute Charaktere, aber spannendes Actionkino allemal.

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                                  • 6 .5

                                    Guter Mix aus Action, Thriller und Heist mit Anleihen an "Heat", ohne diesen zu kopieren. Lustig waren die von Butler alias Flanagan produzierten Schwanzvergleiche. Da hätte er sich auch auf offener Straße hinstellen können, Hose runter und laut rufen müssen "Hey, wer hat den Längeren?".
                                    Die Länge des Films war schon grenzwertig, gerade am Anfang hat man meiner Meinung nach ein bisschen Zeit vertrödelt, aber letztlich unterhaltsam und spannend.

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                                    • Das ist mal eine echt lustige Verarsche von "Heat" im Stil von Abrams-Zucker. Auch wenn das sicher nicht die Absicht der Macher war.

                                      • 6

                                        Anfangs noch etwas konfus, entwickelte sich "Criminal Squad" zu einem dahineiernden 2 1/2 Stunden Geplätschere... Ich hab mir mehr erwartet, vorallem aber keinen "Heat"-Showdown.
                                        Schon ein bisschen absurd, dass es eine Fortsetzung geben soll, wo doch der Film grad mal die Kosten eingespielt hat und noch 40 Mio obendrauf. Andere Streifen werden bei den Einspielergebnissen mitsamt dem Produzenten "beerdigt".

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                                        • 6

                                          Die Action ist ganz nett und der Coup war auch ganz spannend inszeniert. Aber der Geschichte fehlt irgendwie der rote Faden, ist auch eine recht durchschnittliche Geschichte. Der Twist am Ende war zwar ganz okay, hätte man sich aber genauso sparen können

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                                            thmchnswr 06.09.2018, 23:45 Geändert 06.09.2018, 23:46

                                            Eine Riesen Enttäuschung in Überlänge. Diesen Film mit Heat in einem Atemzug zu nennen ist das einzig wirkliche Verbrechen.

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                                            • 6 .5

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                                              • 4 .5

                                                "You´re not the bad guys. We are."

                                                Im Grunde stellt sich hier nur eine einzige Frage: wer hat die dicksten Eier? Letztlich ist Den of Thieves kaum mehr als ein rund zwei stündiger, breitbeiniger, verschwitzter und schmieriger Schwanzvergleich. Die pure, ungefilterte Männlichkeit zelebriert Regiedebütant Christian Gudegast, welcher bisher nur durch Drehbücher für Filme wie A Man Apart (Extreme Rage, 2003) und London Has Fallen (2016) auffiel. Echte Männer, toughe Kerle, wortkarg, aufgepumpt, voller Testosteron, große Fressen, dicke Waffen, harte Schläge: egal, was man sich auch nur vorstellen kann, Gudegast fährt die volle Macho-Parade auf und lässt kein Klischee und kein Stereotyp liegen und suhlt sich geradezu unverschämt genüsslich in all diesen ätzenden Posen und erbärmlichen Manierismen. Den of Thieves versteht sich in erster Linie als dreckiges, hartes, düsteres Heist-Movie und dieses räudige Stück Macho-Kino wäre nur allzu gern eine neue Version des Genre-Klassikers Heat, für mehr als den ähnlich kleingeistigen und ultra männlichen Sabotage (2014) von David Ayer reicht es aber kaum, denn letztlich bietet der Film einfach kaum mehr als immer wieder diese beinahe schon an Karikaturen erinnernden Schablonen.

                                                Das ist besonders ärgerlich, wenn gerade die Actionszenen durchaus solide inszeniert sind und sich sehen lassen können, die Shootouts sitzen und auch der zentrale Coup nicht uninteressant ist und zumindest von einem gewissen Gespür für das Genre zeugt. Leider fällt Den of Thieves immer wieder in seine Macho-Gefilde zurück und sobald die rohen Figuren wieder im Fokus stehen, da verliert diese reißerische Mischung aus Action und Crime-Drama an Reiz und wird schnell ermüdend, langweilig und plump. Auch will kaum ernsthaft Spannung aufkommen, denn dafür ist der Plot viel zu vorhersehbar und uninspiriert, wenn Gudegast sich allzu offensichtlich bei seinen filmischen Vorbildern bedient. Zudem ist beinahe keine einzige Figur im Film auch nur ansatzweise sympathisch geraten und alle glänzen überwiegend durch Belanglosigkeit, so dass man im Finale mit niemandem mitfiebert. In Den of Thieves gibt es keine Konflikte, nur das systematische Abhaken willkürlicher Plotpoints, es gibt keine Figurenentwicklung, sondern nur eindimensionale Schablonen aus der Drehbuch-Hölle. Von allerhand Logiklöchern mal ganz abgesehen. Dann doch lieber The Town (2016) von Ben Affleck oder eben gleich den Genre-Primus aus dem Hause Michael Mann, an dem sich Den of Thieves mehr als nur offensichtlich orientiert.

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                                                  Heat 2.0 nur viele Klassen schwächer. Die Action ist stimmig, die Handlung bekannt und vorhersehbar aber für den Actionfreund erträglich. Gerard Butler in der Hauptrolle passt auch, sehr cooler Typ. Hatte immer gehofft der schafft den Durchbruch als neuer Actionstar. (abgesehen von den "Olympus" Filmen kam aber nicht viel).

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                                                    Auf den ersten Blick wirkt "Den of Thieves" wie eine schön schmutzige Mixtur aus klassischem Heist-Movie und hartem Männerfilm, eine willkommene Abwechslung also zu Ocean & Co. Der Cast ist gut gewählt, Gerald Butler richtig schön asozial, der Anfang geht gleich in die Vollen. Es ist auch völlig in Ordnung, dass es dann bis zum Finale (leider nur Heat-light) eine Feuerpause gibt und dem Ensemble viel Platz eingeräumt wird, auch wenn 148 Minuten (unrated Version) eine echte Hausnummer sind. Ein großes Problem allerdings ist, dass alle privaten Handlungsstränge, die der Film aufgreift, zu nichts führen. Keine Person hat einen erzählerischen Bogen, alles versandet am Ende und könnte schlicht weggelassen werden. Hier hat das Drehbuch völlig versagt und gaukelt epische Breite vor, ohne eine echte Vision für die Figuren zu haben. Gerade Heist-Movies funktionieren nämlich dann besonders gut, wenn es neben dem eigentlichen Coup eine zweite Ebene gibt. Der deutsche Verleih hatte das Problem auch erkannt und einen eigenen Cut fürs Kino angefertig - eigentlich ein No-Go, aber in dem Fall sogar ein wenig nachvollziehbar, wobei das Hauptproblem des Films so natürlich nicht gelöst, sondern nur kaschiert wird.

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