Boston - Kritik

Patriots Day

US · 2016 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller · Kinostart
Du
  • 2

    Neben dem absurden Overacting von Wahlberg erklärt der Film nichts, ist an nichts interessiert, außer an der Standfestigkeit von Boston-Bürgern. Kann man natürlich in sentimentalen Momenten als Gelungen bezeichnen.

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    • Was lese ich da heute? https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/boston-marathon-bombing-bundesberufungsgericht-akzeptiert-beweise-fuer-dzhokhar-tsarnaevs-unschuld/
      Wenn das stimmt, haben die sich den Film ja komplett aus der Nase gesogen???
      Ich bin kein politischer Mensch und habe das damals nur am Rande mitbekommen und später den Film gesehen. Und was soll ich jetzt davon halten?

      • 8

        Sehr spannender Film über den Marathon Anschlag in Boston, mit einem starken Cast und einer kurzweiligen Lauflänge.
        Ich fande den Film echt sehr spannend. Schon zu Beginn, kam mir ein ungutes Gefühl auf, und ich wusste, dass das kein schöner Film wird.
        Dieses aufregende Gefühl und die Neugier ob sie die Täter wirklich fassen können, hält für eine ganze Weile an, was mir sehr gefallen hat.
        Der Film hat in mir sehr viele Emotionen geweckt. Sei es Trauer, Wut, Freude, Ekel...
        Andernfalls kann man sich immer fragen, warum Filme über eine solch schreckliche Tat gedreht werden müssen. Müssen Menschen sich wirklich so eine grausame Tat anschauen... Ich denke es gibt einige da draußen, die genau so denken, immerhin gibt es auch die, die beim Anschlag nicht ums Leben kamen...
        Ich finde so einen Film muss man eben immer von zwei Seiten betrachten. Die filmische und unterhaltende Seite, und die reale Seite, da die Story hier nicht erfunden ist.
        Wie auch immer, ich fand ihn sehr unterhaltsam, gut erzählt und sau spannend !

        • 7
          Andron 31.10.2017, 19:19 Geändert 31.10.2017, 19:29

          Die kritischen Kommentare haben eigentlich schon viel gesagt.

          Film ist gut gemachte, aber eben patriotisch (wie immer) und reichlich unreflektiert, denn Terror fällt nicht vom Himmel...

          Ich bewerte (unreflektiert - auch wenn's schwer fällt) die handwerkliche Arbeit und die war ganz gut.

          PS: Dass die Amis lange nicht mehr so doof und unkritisch sind wie wir gerne glauben zeigt schon, wem diese zum Präsidenten gewählt haben, auch wenn es natürlich nichts gebracht hat, weil er jetzt fast schon das Gegenteil von dem macht, was er im Wahlkampf versprochen hatte (https://youtu.be/Sx_P1GewH1M).... - Aber ok, dass ist jetzt auch nicht wirklich neu...

          • 6

            Sicher nicht schlecht gemacht der Film aber muss man so ein relativ frisches Thema schon verfilmen, finde eher nicht.

            • Es wäre vielleicht mal angebracht, dass jeder für sich die Frage beantwortet, ob er es akzeptieren möchte, dass sich aus dem komplexen Thema" realer Terror heute" und dem weit weniger komplexen Thema"Hollywood-Unterhaltungsindustrie" wirklich eine Schnittmenge entwickeln kann, die nicht per se dem Verdacht unterliegen muss, pseudoambitionierte Propaganda-Kommerz -Scheisse zu sein.
              Die (relativ) aktuelle Realität brauch keine Spielfilme sondern unabhängige Dokumentation--auch über den Terror , der von den USA verübt wird, nicht nur über den Terror, der die USA trifft... Viele wären überrascht , in welchem ungleichen Verhältnis der historisch und aktuell angerichtete Schaden (in Menschenleben)zu dem ebenfalls durch Nichts zu rechtfertigenden islamistischen Terror stehen.
              Die USA verteidigen die globalkapitalistischen Strukturen mit allen Mitteln.Mit allen Mitteln!--und sichern so ihre Weltmachtstellung.Da sind mächtige, vornehmlich jüdisch geprägte Seilschaften seit Jahrzehnten in den USA aktiv, die sogar mit Gelassenheit einen nützlichen Halbidioten wie Trump den Volksclown machen lassen........ach, ich komme ins Plaudern,.....es ist zum kotzen.....

              • 7
                hallidalli 28.09.2017, 23:32 Geändert 28.09.2017, 23:32

                Guter Thrill über den Boston Marathon Anschlag. Mir wäre aufjedendfall wohliger dabei gewesen entspräche es nicht der Wahrheit.

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                • 6

                  Habe von "Boston" zwar etwas mehr erwartet, wurde aber nicht wirklich enttäuscht. Wahlberg und Konsorten spielen zwar hervorragend, bleiben aber nicht als eigenständige Figuren in Erinnerung. Die zusammenführende Erzählstruktur des Films ist in der Umsetzung gelungen, schafft es jedoch nicht, einen durchgehenden Spannungsbogen aufzubauen - der Film ist sich scheinbar zu keiner Zeit sicher, was er sein will: Eine filmische Aufarbeitung der Geschehnisse beim Boston-Marathon oder doch lieber ein Polizeidrama mit kleinen Thrillerelementen? Das pathetische Patriotengehabe hält sich, wie hier schon einige anmerken ließen, für eine solche Produktion wirklich in Grenzen (gerade beim Namen Wahlberg hätte ich ganz anderes in der Hinsicht erwartet!) und sorgt somit für eine gute Mischung zwischen authentischer Polizeiarbeit und individuellen Dramen.
                  Ein Blick lohnt sich, aber als 'Muss' würde ich den Film keinesfalls bezeichnen.

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                  • 4 .5

                    Der Film ist garantiert keine völlige Zeitverschwendung. Doch die große Portion US-Patriotismus nervt schon irgendwie.

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                    • 7
                      sachsenkrieger 25.09.2017, 08:09 Geändert 25.09.2017, 08:10


                      Irgendwann in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends, hatte ich langsam die Nase voll von gefühlt hunderten von Gut-Böse-Actionern ala Die Hard. Das Ei war ausgepustet, der Fisch geputzt, der Maß übergelaufen. Leider wurde es danach nicht besser, denn danach mussten immer heftigere Attacken erfolgen, um Actionsüchtige mit ihrem begehrten Stoff zu versorgen. Da kommt BOSTON, der sich mit realen Hintergründen beschäftigt, fast schon ein wenig wohltuend retro daher. Wenig Patridiotie, eine fette Darstellerriege, eine gut aufbereitete Story mit wohldosierter Action und Spannung ... reicht selbst für über zwei Stunden beste Unterhaltung...

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                      • 7

                        Der Film kann sich nicht wirklich entscheiden was er sein will und schwankt stark zwischen kitschiger Anteilname und Aktion-Thriller. Letzteres kann er aber ganz gut, wenn auch nicht Fehlerfrei. Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Kann man sich gut zweimal anschauen.

                        • 7

                          „Boston“ nimmt sich des tragischen Anschlags auf den Bostoner Marathon 2013 an und macht daraus einen packenden, temporeichen Thriller. Von den zahlreichen Figuren sollte man jedoch besser nicht viel erwarten. Hinzu kommen patriotische Untertöne und die befremdliche Glorifizierung einer Menschenjagd.

                          • 7 .5

                            So, "Boston" ist nun der zweite Teil des Peter Berg/Mark Wahlberg Double Feature dass ich mir gestern gegeben habe.
                            Und wie schon bei "Deepwater Horizon" bin ich auch hier positiv überrascht.
                            Warum Berg Schundfilme wie "Battleship" oder klischeeüberladene Pathosstreifen wie "Lone Survivor" abliefert, wenn er es doch besser kann weiß wohl nur er selbst.
                            Boston ist jedenfalls nicht wie (nach Deepwater Horizon) erwartet ein actionlastiger Copthriller,
                            sondern ein gut gemachtes Thriller/Drama dass alle Seiten interessant beleuchtet und auch Sachen die (mir) nicht geläufig waren in den Focus rückt.
                            Wieviele Freiheiten sich Berg dabei genommen hat kann ich natürlich nicht beurteilen, interessant ist diese Herangehensweise aber allemal.
                            Den gesamten Film über sieht man verschiedene Menschen und kann anfangs noch nicht ganz zuordnen was für eine Rolle sie spielen werden, am Ende aber fügt sich alles zusammen.
                            Auch dass man die Attentäter immer wieder beobachten kann ist ein guter Kniff.
                            Zum Ende hin geht es natürlich doch noch gut zur Sache und die Strassenballerei ist fast schon zu skurril um wahr zu sein.
                            Und wahrscheinlich ist das ganze dann eben doch etwas auf Hollywood und den Erwartungen des Puplikums abgestimmt.
                            Trotzdem, auch hier machen die Beteiligten alles richtig, und auch hier zollt Berg im Abspann den Opfern seinen Respekt.
                            Boston ist keine Dokumentation über den Marathonanschlag, sondern ein Hollywoodfilm.
                            Das sollte jedem klar sein. Dann bekommt man einen wirklich guten Film zusehen!

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                            • 7

                              Thriller, der die realen Ereignisse rund um den Anschlag auf den Boston-Marathon im April 2013 unter Einbindung zum Teil fiktiver Personen durchaus packend nacherzählt, dabei ab und an aber auch ein Stück weit zu pathetisch wirkt. Kann man dennoch gut weggucken.

                              • zum fremdschämen einseitig und patriotisch.
                                in einer fiktiven welt hätten maas und de maiziere diesen anschlag bereits im vorfeld verhindert..

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                                • 9

                                  Nach dem genialen "Deepwater Horizon" nehmen sich Regisseur Peter Berg und Hauptdarsteller Mark Wahlberg einer weiteren realen Geschichte an. Und diese ist aufgrund des terroristischen Hintergrundes aktueller denn je.
                                  Die Anschläge von Boston hat damals ja jeder mitbekommen, aber die Hintergründe und Entwicklungen im Laufe der Ermittlungen waren mir ziemlich fremd. Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich "Boston" stark auf eben diese Ermittlungen konzentriert und alles beinah minutiös nacherzählt. So traurig die Ereignisse waren; sie eigenen sich rückblickend perfekt für so einen Film. Die Geschichte wird spannend erzählt und umgesetzt.
                                  Ganz besonders will ich hier den Shootout in Watertown hervorheben. Keine Angst, "Boston" ist alles andere als ein Actionfilm, aber diese Szene ist mit die wohl beste Schießerei seit "Heat". Hart, packend und realistisch. Überhaupt ist die Inszenierung von Berg sehr real und beinah dokumentarisch und sorgt für eine umso packendere Atmosphäre. Der breit gefächerte Cast agiert durchweg überzeugend und sorgt dafür, dass auch die kleinste Rolle glaubhaft dargestellt wird.

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                                  • 10

                                    Stark inszenierter Thriller nach einer wahren Begebenheit.

                                    • 8

                                      Man merkt dass sowohl der Drehbuchautor wie auch die Schauspieler
                                      sich lange mit den wahren Menschen hinter der Geschichte unterhalten haben.
                                      Nicht nur das ...
                                      die meisten Statisten sind ebenfalls "wahre Bostoner Zuschauer".

                                      Der Film will ein "Trauma" einer Stadt aufarbeiten
                                      und schafft es auch die Geschichte gut zu erzählen ..

                                      ...und zwar ---> Intensiv - realistisch und eindringlich !

                                      Für mich alles andere als ein "Trauma" beim Schauen,
                                      sondern ein gut gemachter Film,
                                      der auch die Spannung unter den Brüdern klasse darstellt.

                                      • 0 .5

                                        Propaganda Mist in reinster Form. Mark Wallberg lässt sich in letzter Zeit oft in diese Hetzfilme einverleiben. Der Respekt schwindet vor Ihm, sein Geldbeutel wird jedoch dicker und dicker

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                                        • 5

                                          Dieser Beitrag enthält SPOILER zum Film, auch wenn die Geschichte ja eigentlich bekannt sein sollte:

                                          Ich mag Bio-Pics oder Filme mit geschichtlichem Bezug. So war es für mich klar, das ich auch Boston schauen musste. Leider wurde ich mit dem Film nicht so richtig warm. Ausnahmslos alle Charaktere, die später in irgendeiner Form eine Rolle spielen sollten, wurde meiner Meinung nach langweillig eingeführt. Man konnte keine Beziehung zu den Personen aufbauen und irgendwie hatte man auch keine Lust, sie näher kennenzulernen. Überhaupt war das ganze Verhalten der Bostoner Polizei und des FBIs sehr seltsam. Die Schiesserei in der Strasse wirkte eher wie der Einfall der Alliierten in die Normandie. Hunderte Polizeiwagen und alle sperrten nur eine Seite der Strasse ab, so das der zweite Bomber "leicht" entkommen konnte. Als er sich im Boot versteckt, wartet eine Hundertschaft darauf, das er raus kommt, anstatt ihn mit Tränengas raus zu zwingen oder mit Chloroform zu betäuben.

                                          Interessant auch zu sehen, wieviele Kameras die Strassen in Boston überwachen, ohne das auch nur eine ein brauchbares Bild liefern würde, um den Täter zu identifizieren.

                                          Peter Berg hat schon mal bessere Filme gemacht. Aber auch schon schlechtere.

                                          • 5

                                            Wie gerne hätte ich diese Auswahl an Stars in einem anderen Film gesehen.

                                            Sehr amerikanische Manhunt Geschichte die einen ziemlich eindimensionalen Eindruck vom Geschehen 2013 hinterlässt. Schwarz/Weiss Gut/Böse , so einfach ist es heute aber nicht mehr.

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                                            • 6 .5

                                              Ich kann mich noch sehr gut an die Nachrichten zu diesem Anschlag erinnern. Es war schockierend und irgendwie surreal. Von dem her wusste ich schon recht genau was ich handlungstechnisch von "Boston" erwarten konnte.

                                              Die Inszenierung trägt die typische Handschrift von Peter Berg, der schon mehrmals bewiesen hat, dass er ernste Themen sehr authentisch und spannend inszenieren kann. Es konnten für diesen eine ganze Reihe etablierter Darsteller verpflichtet werden die alle eine gute Leistung zeigen.

                                              "Boston" erzählt auf authentische und packende Weise die Geschehnisse die am Patriots Day 2013 beim Boston Marathon stattfanden und auch was die Tage darauf passiert ist.

                                              • 5 .5

                                                Manches war gut, manches zu sehr amerikanisch. Ist immer schwer so einen reale Geschichte zu verfilmen, dass sie einerseits "real" und anderseits "fesselnd" ist. Das gelang meiner Meinung nach nur bedingt. Ein netter Fernsehabend, das war es.

                                                • 5 .5
                                                  RedMoon-1973 19.08.2017, 03:44 Geändert 19.08.2017, 03:54

                                                  Ganz ordentlicher Film um die Geschehnisse rund um den Boston Anschlag.
                                                  Ex-Marky-Mark spielt sogar nicht mal so schlecht.

                                                  Abzüge gibt es von mir für diese schreckliche Fahrstuhlmusik, was sich Soundtrack nennt. Was soll mit diesem Gedudel bezweckt werden? Das geht den ganzen Film so, von Anfang an, auch bei der Darstellung des normalen Alltags, bei der Einführung der ganzen Charaktere, spielt dieses psychedelische Gedudel und macht einen Verrückt. Allein diese Musik zu hören, hat mich auf Puls gebracht. Ja, sie soll eine Bedrohungslage (Suspense) erzeugen, das tut sie auch, aber thematisch und zeitlich unpassend. Ich hatte immer das Gefühl, gleich landen Ufos, Nazis fallen ein oder Godzilla fängt an zu brüllen. Es wird eben eine falsche Bedrohungslage erzeugt.

                                                  Ebenso negativ fand ich die Interviews am Ende des Films. Wozu gibt es Bonus Material? Warum muss man diese in den Film integrieren? Wir wissen alle was passiert ist, da brauche ich keine Zwangsaussagen von Zeugen. Das war irgendwie N24-Doku-mäßig.

                                                  Zuletzt dann die Darstellung des typischen Patriotismus, den viele US-Filme huckepack mit sich führen.
                                                  Klar, Terror ist eine schreckliche Sache, nicht zu entschuldigen, mit keinen Mitteln gerechtfertigt, ich verharmlose das nicht, aber wieso diese pathetische Darstellung?
                                                  Auch bei uns gab es Terror mit Toten, in Krisengebieten ist das Alltag, die müssen damit leben. Vor drei Tagen wurden in meiner Geburtsstadt bei einer Hausdurchsuchung ein 15 Jähriger Junge und ein Polizist am helllichten Tag von Terroristen während der Flucht erschossen (wo spielt keine Rolle), wieso kommen aus diesen Ländern keine solchen Töne? .....Vielleicht verarbeitet jeder Trauer und Schock anders und wenn die Amis das auf diese Weise benötigen, dann haben sie meinen Segen. Aber wir dürfen niemals die Opfer auf der restlichen Welt vergessen, die solchen Kleinhirnen und Matschbirnen tagtäglich zum Opfer fallen. Es besteht die Gefahr, dass man sonst abstumpft.

                                                  Lassen wir das.
                                                  Ohne diese Hintergründe und die qualvolle Vergewaltigung der Tonleiter, die den Score darstellen soll, ein etwas langer, aber durchaus akzeptabler Film, den ich aber kein zweites Mal sehen muss.

                                                  • 9

                                                    Sehr gut die Darstellung der 2 Brüder und ihrem weiblichen Anhängsel, die zeigt, dass es schlicht hirngeficxte Schwachköpfe sind, die so etwas fabrizieren. Egal woran so Vögel "glauben", ob rechts, links, religiös oder an Außerirdische, sind sie doch kleine unbedeutende Fußsoldaten mit großem Selbstwertdefizit.

                                                    ▲ Top