2001: Odyssee im Weltraum - Kritik

2001: A Space Odyssey

US · 1968 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 10

    Es ist schon extrem interessant für mich, wie dieser 50 Jahre alte Film die Meinungen der Menschen spaltet. Einige der Kommentare hier sind für mich sehr lesenswert, egal ob 0 oder 10 Punkte. Ich glaube, ich schrieb auch irgendwann irgendwo hier mal einen Kommentar zu dem Film, bin aber nun zu faul, um danach zu suchen.

    Jedenfalls gehört '2001' in Filmform (basierend auf der Novelle von A.C.Clarke) noch immer zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, obwohl ich es niemandem krumm nehme, wenn er/sie diesen Film nicht ausstehen kann.

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    • 10
      IsraBox 15.08.2018, 07:43 Geändert 15.08.2018, 14:35

      Wir schreiben das Jahr 1971. 3 Jahre nach dem er in die Kinos kam lief er noch einmal in einem Kino in Freiburg (übrigens das mit der größten Leinwand in Südbaden). Da ich einiges (ich war übrigens 13 Jahre alt) darüber gelesen hatte wollte ich unbedingt in DIESEN Film. Also habe ich meine Mutter überredet mit hineinzugehen. Und so fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg und liefen die kurze Strecke vom Bahnhof bis zum Kino. Wir haben für beide Karten (Empore erste Reihe = direkt an der Brüstung) 11 DM (umgerechnet ca 5 €) bezahlt
      Achtung minimale Spoiler
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      Und der Film beginnt schon außergewöhnlich...3 Minuten Musik (aus György Ligetis Atmosphères) und dazu ein dunkler Bildschirm. Was man dann als erstes zu sehen bekommt ist das Metro-Goldwyn-Mayer Logo. Mond, Erde und Sonne befinden sich in Konjunktion (erste Szene) . Dann geht die Sonne auf und der Vorspann wird eingeblendet..dazu ertönt von Richard Strauss "Also sprach Zarathustra". Ab da hatte mich der Film und lies mich bis zum Schluss nicht mehr los. Bildgewaltig und musikalisch eine Offenbarung. Die Handlung zu erzählen ist schwierig...deshalb sollte jeder den Film selber anschauen um entscheiden zu können ob er/sie ihn gut findet oder nicht. Er enthält eine meine Lieblingsszenen der Filmgeschichte ..und zwar diese :
      https://www.youtube.com/watch?v=muPNlnm_i44
      Herrlich Bilder...eine Rakete und eine Raumstation die sich im Gleichklang zu "An der schönen blauen Donau" drehen.
      Nachdem das letzte Bild gesehen und der letzte Ton verklungen waren verlies ich mit meiner Mutter Total geflasht das KIno. Sie war nicht wie ich begeistert von dem Film. Nein..sie fand ihn langweilig. Ich war begeistert , fasziniert und glücklich das ich ihn gesehen hatte.
      Und diese Faszination hat bis heute (47 Jahre später) nicht nachgelassen.Ich habe in seither sehr oft (zuerst auf BetaMax, dann auf VHS, und später auf DVD gesehen. Und jetzt streame ich ihn) gesehen.

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      • 10

        [...] Man weiß von der philosophischen Qualität des Films. Auch über die filmtechnische Raffinesse ist man ins Bild gesetzt, wenn man die Produktionsgeschichte kennt. Zudem ist jedes Wort über seine feinkomponierte affektive Sogkraft bereits gesagt worden. Und auch das unbeschreibliche Gefühl vor der unergründlichen Weite des Universums, an dem jedes Wort verstummt, wurde bereits zu genüge beschrieben. Was ungesagt bleibt, vielleicht ungesagt bleiben muss, ist das höchst eigene Erlebnis, das der Film bietet, oder erlaubt. Aufgrund der vielen Leerstellen und der allgemeinen Sinnverweigerung, aufgrund seiner räumlichen und zeitlichen Tiefe, lädt der Film dazu ein, mit sich selbst auf eine Reise zu gehen. Anders aber als das Geraten in einen mystischen oder meditativen Zustand der Weltvergessenheit, anders als esoterisch beschworene bewusstseinserweiternde Introspektionsübungen, führt der Film kompromisslos in die Untiefen des eigenen bewussten Seins. Aber wie lässt sich mitteilen, was dort aufzufinden ist? Wie lässt sich der ehrfürchtige Blick des Kindes zu den Sternen versprachlichen, ohne sich an den festen Worten zu stoßen? „Die [innere] Erfahrung“, schreibt Bataille, „ist in Fieber und Angst die Infragestellung (Erprobung) dessen, was ein Mensch vom Seinsgeschehen weiß. Wenn er in diesem Fieber irgendeine Wahrnehmung macht, kann er nicht sagen: ‚Ich habe dies gesehen, was ich gesehen habe, ist so und so‘; […] sondern nur: ‚was ich gesehen habe, entgeht dem Verständnis‘“. Und eben das schafft der Film. Ob die Reaktion darauf nun Staunen oder Haare raufen ist, ob man den Film für gut befindet oder nicht, das spielt vor diesem Hintergrund wohlmöglich gar keine Rolle. Wie könnte man auch dem ahnungslosen Kinderblick zum Himmel die Werte dieser Welt entgegenhalten?

        Ganze Kritik: http://counter-culture.de/article.php?incl=film/aug_2018/article_text_2001

        3
        • 7 .5

          Puh. Ziemlich anstrengeder Film. Ich glaube, ich bin zu dumm für den Film oder muss ihn noch 1-2 Mal gucken. Allerdings wird das so schnell nicht passieren, weil ich die Lauflänge echt gemerkt hab. Am Anfang ist der Film super faszinierend, mit dem symbolischen und abstrakten Anfang über die super spannende HAL-Sequenz, die ihrer Zeit (wie auch der ganze Film) mehr als voraus war. Dann kommt allerdings das super abstrakte Finale, das vielleicht visceral war, wie der Franzose sagen würde, aber ich war irgendwann ziemlich raus und wusste nicht mehr, was abgeht. Audiovisuell ein absolutes Erlebnis und revolutionär für seine Zeit.
          Kubricks Magnum Opus ist ein Film, den man aufgrund seines filmhistorisch immensen Stellenwerts gesehen haben sollte/muss, der aber definitiv nicht jedem zusagen wird.

          2
          • 10

            Der Anfang vom Ende, das Ende vom Anfang. Und dazwischen? Nichts. Und doch alles. Zu viel und doch zu wenig.
            Das letzte Aufbäumen des Menschen gegen sich selbst, gegen seinen technologischen Fortschritt.
            Vergeblich. Vergessen.

            Zu spät und doch zu früh. Im Weltall hört dich niemand schreien, niemand atmen. Und doch bleibt der Versuch. Ein Versuch ohne Aussicht auf Erfolg - trotz Willenskraft, trotz Ehrgeiz, trotz Mut.
            Vergeblich. Vergessen. Verlassen.

            Eine Symphonie ohne Orchester, eine Odyssee ohne Reise.
            Mit und ohne uns. Gegen und für uns.
            Der Mensch als losgelöste Komponente, als fragiles, zerbrechliches Wesen.
            Die Sehnsucht zu groß, der Weg zu weit. Der Blick geschärft, die Sinne sensibilisiert für etwas Bewusstseinserweiterndes.
            Fernab des menschlichen Verstandes, fernab der Erde, fernab der Zivilisation, dem Himmel so nah, der Hölle noch näher. Und dazwischen? Nichts. Der Mensch im Urzustand, kurz vor seinen ersten Schritten, kurz vor seinem Tod, kurz vor seinem Leben.
            Vieles gelernt, noch mehr vergessen, noch mehr verdrängt.

            Kubrick schwebt mit "2001: A Space Odyssey" über den Dingen, über den Menschen, über dem Medium Film - im Weltall, wo uns keiner schreien hört.
            Bis heute, bis morgen. Unerreicht. Kälte und Wärme, Distanz und Emotionen. Kubrick mittendrin. Ein Monolith in der kargen Landschaft, die zu keiner Zeit betörender war.
            Der Urknall filmischen Schaffens.
            Das Ziel als Wendepunkt.
            Schluss. Aus. Vorbei. Der Traum zerplatzt. Für immer. Und doch beginnt ein neuer Tag. Immer und immer wieder neue Hoffnung. Plötzlich fühlen wir uns ganz klein und doch so groß.
            Vergeblich. Vergessen. Verlassen. Verloren.

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            Im Rahmen der Textgeschenke-Aktion zu Stanley Kubricks 90. Geburtstag entstanden. Lest hier noch weitere Kommentare:

            https://www.moviepilot.de/news/wir-feiern-90-jahre-stanley-kubrick-1109102

            Ein großes Lob an alle Schreiber dieser Aktion - es sind wirklich tolle und abwechslungsreiche Texte entstanden! :-)

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            • 6
              christoph.fuchs 17.07.2018, 17:52 Geändert 17.07.2018, 17:54

              Story: Nachdem ein mysteriöser schwarzer Monolith auf dem Mond entdeckt wird, der schon vor etlichen Jahren unseren Vorfahren erschienen ist, sendet dieser aus unbekannten Gründen ein Signal Richtung Jupiter. Daraufhin wird eine Expedition zu diesem Planten gestartet, begleitet von einem Supercomputer namens HAL 9000.

              Kritik: Da ich ein riesen Fan von „Full Metal Jacket“ und „Uhrwerk Orange“ bin, war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir Kubricks bekanntestes Werk vornehmen würde. Doch so ganz umgehauen hat mich der Film dann leider nicht. Trotz der wirklich überragenden Visualität, der großartigen musikalischen Untermalung und der vielen interessanten Thematiken wie Evolution, Existenz und künstliche Intelligenz hat der Film meiner Meinung nach eine schleppende Inszenierung. So manches Andock-Manöver im All wird nahezu in Echtzeit gezeigt und auch viele andere Einstellungen sind trotz der schönen Optik viel zu lange. Natürlich entdeckt man hier aber auch oft die Kubrick-typische Symmetrie in den Bildern und auch sonst sind viele Einstellungen wirklich gelungen.

              Die Charaktere sind eigentlich Nebensache, da der Film viel mehr von den Ereignissen und dessen Darstellung lebt. Dialog gibt es sehr wenig, dieser ist jedoch meist interessant und gut geschrieben. Der Computer HAL 9000, Dr. Heywood Floyd und die beiden Astronauten Frank Poole und Dave Bowman werden solide dargestellt, das wars dann aber auch schon. Bezug konnte ich zu keinem so richtig aufbauen.

              Der Film ist in vier Akte gegliedert, wobei der erste Part, mit unseren Vorfahren, mit der Handlung relativ wenig zu tun hat, allerdings etabliert er ein wichtiges Element: den Monolith. Obwohl mir der Teil gefällt, ist er viel zu lange, ein paar Minuten hätten da gereicht. In den danach folgenden zwei Akten wird die eigentliche Handlung thematisiert, der letzte Akt besticht durch abstrakte Inszenierung und viele mögliche Interpretationsansätze lässt der Film dazu offen.

              Fazit: Optisch, akustisch und substanziell ein wegweisender Sci-Fi-Film, der interessante Fragen zur Existenz des Menschen aufwirft. Allerdings konnten mich die überlangen Einstellungen, die schleppende Inszenierung und die menschlichen Akteure nicht ganz überzeugen.

              • 5

                [...] Obwohl ich dieses einmalige Filmerlebnis nicht missen wollen würde, zähle ich mich nicht zu den erklärten Liebhabern von Kubricks Werk. Das liegt gar nicht mal so sehr an der ausgestellten Langsamkeit oder der Tatsache, dass 2001 sich mit thematischen Ansätzen begnügt und aufgrund der angepeilten Ambivalenz thematisch nie in die Tiefe geht; für mich verhindert die klinische Kälte des Films eine potenzielle emotionale Wucht. Der Abspann entlässt mich intellektuell angeregt, aber unbeteiligt.

                Doch das ist nicht weiter tragisch: Mehr als 50 Jahre nach seiner Entstehung hat 2001: Odyssee im Weltraum dank seiner enormen Deutungsfreiheit und der brillanten Inszenierung nichts von seiner Kraft verloren. Eiskalt und makellos wie der fremdartige Monolith bleibt Kubricks Meisterwerk unveränderlich und unantastbar. Es lohnt sich ungemein, sich ihm hin und wieder sachte zu nähern, seinem Einfluss nachzuspüren und auf die Geistesblitze zu warten. [...]

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                • 6 .5
                  mustangbmm98 22.06.2018, 09:00 Geändert 22.06.2018, 09:00

                  Tricktechnisch ein wegweisender Film, wenn man das Entstehungsjahr berücksichtigt. Und ja, auch heute noch wird der Film zitiert. Die Dialoge mit HAL hatte ich länger in Erinnerung, letztendlich wird das im Film recht schnell abgehandelt.

                  Zum Thema schnell:

                  Leider fühlt sich der Film ewig lange an. Endlose Einstellungen, die die Handlung nicht nach vorne bringt. Die erste Stunde denkt man, die technischen Möglichkeiten müssen ausgewalzt werden, koste es was es wolle.

                  Das Hauptproblem für mich: Der Film ist Kunst. Ich habe gegoogelt was das Ende denn bedeuten könnte. Viele Interpretationen sind möglich… Und das ist das Problem. Was soll das?

                  Kultfilm hin oder her. Einerseits ist es SF, anderseits macht er einen auf Intellektuell. Für mich ist das nix. Auch nervt die Musik irgendwann.

                  Es ist ein Kunstfilm. Und so sollte man ihn auch betrachten.

                  • 10
                    00101001100 09.06.2018, 12:14 Geändert 09.06.2018, 12:14

                    7.7. 2018, 70 mm, unrestaurierte Fassung, OV, Delphi Filmpalast Berlin:

                    Es war wie immer überwältigend, dieses Mal wahrscheinlich sogar noch ein Stückchen mehr. Sowohl Bild- als auch Tonqualität waren unbeschreiblich, trotz (oder vielleicht sogar aufgrund) der fehlenden Restaurierung. Farben im Überfluss, eine Stimmenlawine von überall, der Kinosaal zum Glück fast voll. Somit waren Augen und Ohren von Anfang an vollkommen gefordert, zum Teil überfordert und am Ende definitiv überwältigt. Auch nach dem x-ten Mal Schauen ändert sich daran rein gar nichts. Umso unvorstellbar ist es, wie 2001: A SPACE ODYSSEY vor 50 Jahren auf Kinozuschauer gewirkt haben muss, noch ein halbes Jahrhundert später haben einige Besucher nach der Intermission das Kino verlassen.

                    Jedes Mal aufs neue unfassbar, wie es der Film wagt, im letzten Drittel zu einem experimentellen Avantgarde-Film zu werden, nachdem er einen zuvor dramaturgisch gefesselt hat. Science Fiction, Thriller, Mystery, existenzphilosophische Fragen, zugleich Humor, Satire, und dann plötzlich die endgültige Explosion. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sitzt man nur noch fassungslos da und lässt das Feuerwerk über einen ergehen. Und wieder schafft der Film das Unerwartete: Es gibt doch ein rundes Ende, welches keines ist, denn der Kopf arbeitet danach noch lange weiter. Schwirrt von dem Gesehenen und Gehörten.

                    Der einzige Punkt, der 2001 zu einem 50 Jahre alten Film macht, ist das zum Geburtstag gewünschte "Buschbaby" und die ununterbrochene Weißbrotness aller Beteiligten. Da war sogar Star Trek schon ein bisschen differenzierter. Aber wenn man mal ehrlich ist, hat sich da bis heute in der Raumfahrt auch nicht so wahnsinnig viel geändert und es ist auch nicht raus, dass diese Einseitigkeit in der Besetzung nicht ebenfalls als ein satirischer Kommentar gedacht war.

                    Abgesehen davon jedenfalls wird dieser Film ein zeitloses Kunstwerk bleiben, eines was Meinungen spaltet, aber immer bewegen und Diskussionen anregen wird. Und in 50 Jahren dann vielleicht mal wieder auf 70 mm im Kino, oder eben im Museum, falls es Kinos bis dahin nicht mehr geben sollte.

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                    • 0

                      Leider grauenhaft...

                      Ich weiß, dass dieser Film Kunst ist, aber ich habe einfach keinen Zugang dazu gefunden. Für mich war es pure Arbeit diesen Film durchzustehen, nur damit ich sagen kann, dass ich diesen Film gesehen habe. Die 133 Minuten Laufzeit waren voller Langeweile, dass sie sich wie 500 Minuten anfühlten. Dennoch hat es sich gelohnt, denn nun weiß ich, dass ich diesen Film schrecklich finde und nichts Gutes mit ihm verbinde (außer dem Soundtrack). Persönlich würde ich mir lieber die Fifty Shades Of Grey Trilogie anschauen als diesen einen FIlm.

                      Es tut mir leid, liebe Cineasten.

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                      • 8

                        Ein ungewöhnlicher aber toller Weltraumfilm.
                        Kurzum,8 Punkte=Ausgezeichnet

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                        • 7 .5

                          Meine letzte Sichtung des Films liegt jetzt ungefähr 20 Jahre zurück.
                          Und ich muss sagen, sie war damals wie auch heute wieder ganz schwere Kost, die den gemeinen Zuschauer wie mich, visuell und akustisch umgehauen hat.

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                          • 10

                            “One of his films is equivalent to ten of somebody else's. Watching a Kubrick film is like gazing up at a mountain top. You look up and wonder: ‘How could anyone have climbed that high?’." - Martin Scorsese über Stanley Kubrick

                            Auf keinen anderen Film trifft diese Aussage wohl mehr zu als auf “2001”. Für mich hat sich die Art, wie ich Filme wahrnehme grundlegend verändert, nachdem ich zum ersten Mal “2001” gesehen habe. Dieser Film hat mir deutlich gemacht, dass einfach alles möglich ist - filmische Umsetzung betreffend. Man muss es sich nur ausdenken.
                            Der Film ist der großartigste Sci-Fi-Film und einer der wichtigsten Filme aller Zeiten. Kaum ein anderer Film hat mich so lange beschäftigt. Nach jeder Sichtung kann ich neue Deutungen aus dem Film ziehen und stelle mir philosophische Fragen, die bei mir noch kein Ethikunterricht oder irgendein filmisches oder literarisches Werk aufgeworfen haben. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass der Film mich in meinem Denken und damit sogar meine Persönlichkeit geprägt hat.

                            Ich könnte wahrscheinlich ein ganzes Buch darüber schreiben, was mir “2001” bedeutet und und was ich von diesem Film gelernt habe. Die Musik, die Aktualität, die Deutungsmöglichkeiten, etc.. Ich möchte mich aber auf drei, hervorstechende Punkte beschränken:

                            1. Die technische Umsetzung:
                            Stanley Kubrick hat mit diesem Film Maßstäbe in der Tricktechnik gesetzt und das Filmemachen bis heute revolutioniert. Filmemacher wie Christopher Nolan, Ridley Scott oder J.J. Abrams nutzen zum Teil noch dieselben Methoden, wie vor mittlerweile 50 Jahren, weil die digitale Tricktechnik einfach immer noch nicht vollständig mithalten kann.
                            Was mich allerdings viel mehr fasziniert, ist die Tatsache, dass “2001”, mit Hilfe von Raumfahrtexperten und technischen Beratern der NASA, zu einem Zeitpunkt entstanden ist, zu dem es noch kaum Bildmaterial aus dem All gab - das erste Farbfoto der Erde entstand erst vier Jahre nach Veröffentlichung des Films. Neil Armstrong soll scheinbar selbst neugierigen Reportern geantwortet haben, dass man sich “2001” ansehen sollte, wenn man einen realistischen Eindruck davon haben will, wie die Erde aus dem Weltall aussieht. Wohlgemerkt war die erste Mondlandung erst ein Jahr nach der Veröffentlichung des Films.
                            “2001” ist damit für mich die perfekte Symbiose aus Kunst und Wissenschaft.

                            2. Der berühmteste Schnitt der Filmgeschichte:
                            Der Match-Cut zwischen dem Knochen und dem Satelliten, welcher übrigens im Drehbuch noch als Atomwaffenträger ausgewiesen wurde, war für mich eine Erleuchtung. Dass ein Schnitt tatsächlich eine Geschichte erzählen kann und nicht nur eine Brücke zwischen zwei Frames darstellt, war eine überwältigende Erkenntnis. Eine Art filmisches “Zwischen-den-Zeilen-lesen”. Die gesamte Menschheitsgeschichte leuchtet im Bruchteil einer Sekunde zwischen zwei Bildern auf. Gleichzeitig wird angedeutet, dass der Mensch es scheinbar weit gebracht hat - von der Erfindung einer Waffe bis zur Erfindung… einer Waffe. Allein dieser Schnitt stellt eine Grundthematik des Films dar: Ist die Erschaffung künstlicher Intelligenz nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn sie auf uns fehlerbelasteten Menschen beruht? Aber das führt schon wieder zu weit.
                            Um es kurz zu machen: spätestens seit diesem Match-Cut ist sich wohl jeder Filmemacher bewusst darüber, dass jede Entscheidung im Schnitt einen Film massiv beeinflussen kann. Man stelle sich nur vor, die beiden Szenen wären von einer Kapiteleinblendung auf schwarz getrennt worden...

                            3. Der Monolith:
                            Mal ganz trocken formuliert: es ist ein schwarzer Klotz. Doch die mysteriöse, beunruhigende und faszinierende Atmosphäre, die dieser “Klotz” schafft ist einfach nur erdrückend. Durch die Art, wie Kubrick den Monolith inszeniert, fühlt sich der Zuschauer selbst wie einer der Menschenaffen. Man hat einfach keine Chance, den Monolith zu greifen oder begreifen. Er ist einfach da. Wenn man anfängt über ihn nachzudenken kommen völlig abstrakte Deutungen zutage. Ein “Klotz”, der so unergründlich ist, wie die Unendlichkeit des Universums.

                            Diese drei Punkte sind, wie bereits erwähnt, nur ein Bruchteil dessen, was die Faszination an “2001” ausmacht und definitiv hat jeder Betrachter eine andere Erfahrung - vermutlich sogar mit jeder neuen Sichtung. Seit ich den Film mit 16 Jahren zum ersten Mal gesehen habe, schaue ich ihn mir jedes Jahr mindestens ein Mal an und bin einfach immer wieder von neuem fasziniert. Letztes Jahr hatte ich die Chance, den Film im Kino zu sehen, was das Erlebnis noch einmal auf ein völlig neues Level gehoben hat und ich kann jedem nur empfehlen, die Augen nach solchen Vorstellungen offen zu halten.

                            Ein häufiger Kritikpunkt an “2001” ist, dass der Film zu langsam erzählt wird. Ich kann diesen Punkt nachvollziehen, doch man sollte dabei zwei Punkte beachten. Zum Einen die Zeit, in welcher der Film gedreht wurde. Die Bilder, die der Film liefert, waren komplett neu und noch nie dagewesen. Heute haben wir uns an solchen Bildern schon lange sattgesehen, aber damals war es nur schwer zu begreifen. Zum Anderen stützt das langsame Erzählen den Realismus. Der Zuschauer soll nicht nur erklärt bekommen, was gerade abläuft, sondern es tatsächlich, fast schon dokumentarisch, miterleben. Statt einem klassischen: “Landeanflug einleiten!”, sehen wir den gesamten Ablauf mit allen Details und können uns selbst die Technik im Film erklären.

                            Zuletzt kann man wohl nur sagen, dass es Bände für den Film spricht, dass er nach 50 Jahren immer noch diskutiert und bewundert wird, wie in seinem Erscheinungsjahr. Damit befindet er sich in einem kleinen Kreis von Filmen, Kunstwerken und wissenschaftlichen Errungenschaften, die Einen immer wieder zum Staunen bringen, zu was es ein knochenschwingender Primat bringen konnte. Was hat ihn inspiriert - ein außerirdischer Monolith?

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                            • 8 .5
                              RedMoon-1973 01.05.2018, 21:07 Geändert 01.05.2018, 21:18

                              Nach vielen Jahren erneut gesehen. Und das einen Tag nachdem ich Interstellar zum dritten mal gesehen habe. Und keiner braucht mir weismachen, dass Nolan sich nicht an 2001 bedient hat. Das hat er eindeutig!

                              Zur Interpretation des Films sage ich nichts, darüber kann man Romane schreiben.

                              Fakt ist allerdings, diesen Film versteht man oder hasst man.

                              Obwohl auch Interstellar ein sehr anspruchsvoller Film mit vielen Deutungsmöglichkeiten ist, setzt 2001 diesem noch einen drauf.

                              Er ist noch schwieriger zu verstehen, noch schwieriger zu verdauen und auch noch schwieriger anzusehen. Er ist nichts für ungeduldige Naturen. Hier gibt es Sequenzen die einfach mal so minutenlang andauern, ohne dass etwas passiert. Die Eröffnungsszene zum Beispiel ist komplett ohne Bild, 3 Minuten lang. Zudem gibt es sehr wenig Text und die kurze Story könnte man sogar in einen Kurzfilm packen.
                              Der Film baut darauf, dass der Zuschauer sich sein eigenes Bild der Geschehnisse bildet, sich sein eigenes Universum ausdenkt und aus dem Wenigen ein komplexes philosophisches Gebilde baut. Man muss sich diesem Film schon hingeben und sich darauf einlassen, sonst wird das nichts. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Odyssee auf die man mitgenommen wird, aber man muss es wollen.

                              2001 ist sogar noch weniger Mainstream als es Interstellar schon nicht ist.
                              Am besten in einem ruhigen Moment und alleine anschauen.

                              Hervorheben möchte ich noch die Optik, die Effekte und die Ausstattung. Das ist wirklich faszinierend was Trumbull damals abgeliefert hat. Selbst nach 50 Jahren kann dieser Film in Sachen Ausstattung und Optik mit aktuellen Filmen mithalten. Ich würde wetten, ein Kinopublikum, das diesen Film nicht kennt, kann man diesen als aktuellen Film verkaufen. Und das alles ohne CGI. Das ist wirklich fantastisch, was damals geleistet wurde.

                              Abzug gibt es lediglich für einige wenige Szenen, die einfach nicht erklärt werden und als selbstverständlich hingenommen werden sollen (Das Signal zum Jupiter, der Flug zum Monolithen).
                              Und das Fehlen von Steuerdüsen an den kleinen Weltraumfähren ist nicht so toll gelöst worden Die drehen sich ohne irgendwelche kinetischen Kräfte.
                              Den Soundtrack finde ich persönlich, naja, bin kein Klassik Fan.

                              Resumee:
                              Hart zu verdauendes Meisterwerk
                              Sehr gute 8.5 Punkte von mir.

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                                RoboMaus 27.04.2018, 10:39 Geändert 27.04.2018, 19:17

                                Was ist nur an diesem Film, dass ich mir ihn im Abstand von etlichen Jahren doch wieder anschaue, obwohl ich ihn längst mit 5,5 Punkten bewertet hatte und genau weiß, dass er nicht mehr besser wird?

                                Vielleicht die erhebende Szene gleich zu Beginn, worin Kubrick meisterlich die lineare Ausrichtung von Sonne-Erde-Mond zum ebenso meisterlichen 'Also, sprach Zarathustra' (1896) von Richard Strauss auferstehen lässt? Eine vielleicht bis heute unerreichte audio-visuelle Ästhetik, die selbst mit 4K und dröhnendem Surround Sound noch nicht ausgereizt erscheint.

                                Vielleicht die faszinierende Mystik um das quaderförmige Objekt, das von Außerirdischen in ferner Vergangenheit auf Erde und Mond platziert wurde, womit Kubrick die Erwartung eines vor Spannung knisternden, nie dagewesen Science Fiction-Abenteuers schürt, das den Zuschauer einnimmt und noch Minuten nach dem Abspann fassungslos, beinahe wie gelähmt im Sessel verweilen lässt?

                                Dass '2001: A Space Odyssey' inzwischen 50 Jahre alt ist und immer noch mit seiner optischen und akustischen Wucht überzeugt, ist tatsächlich der Beleg für den außergewöhnlichen Status, den dieses Werk bis heute genießt.

                                Und jetzt? Soll ich jetzt das schreiben, was alle hier schreiben, die sich mit dem Film im Verlauf langweilen, weil Kubrick die Handlung so gut wie einfriert, sämtliche Spannung herausnimmt, den Betrachter mit zunehmend abstrusen Inhalten in Zeitlupe und polemischen Dialogen mit einem Computer überschwemmt? Im Grunde hat er das nicht verdient, denn sein Werk hat das Genre revolutioniert und damit eine neue Dimension eröffnet - zumindest durch den audio-visuellen Aspekt hat es eine ähnlich überragende Bedeutung im Genre wie der elf Jahre danach erschienene 'Alien' (1979). Runden wir in dieser Anerkennung auf 6 Zähler auf, aber mehr geht beim besten Willen nicht, wenn Story, Handlung und Spannung in der Bewertung eines SF-Filmes wie bei mir im Vordergrund stehen.

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                                  Da ich bei der ersten Sichtung leider ein paar Mal kurz eingeschlafen bin, wollte ich ihn unbedingt ein zweites Mal sehen, da ich an besagtem Tag sehr müde war, und mein Groll gegenüber diesem Film evt. von meiner Müdigkeit kam.

                                  Aber auch nach der zweiten Sichtung bin ich trotz Kaffee derart müde geworden, dass ich ständig auf die Uhr schauen musste, um zu sehen, wann ich den Film endlich abschalten kann.

                                  Um kurz mal Albert Einstein zu zitieren:

                                  "Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität."

                                  So fühlt sich auch der Film an. Er geht eigentlich nur knapp über 2 Stunden, es fühlt sich aber so an, als ginge er locker 5.

                                  Ich glaube es ja gerne, dass dieser Film ein absoluter Klassiker ist. Ich kann auch nachvollziehen, wenn man sagt, er sei der bedeutendste Science-Fiction-Film überhaupt. Auch visuell mag er in seinem Erscheinungsjahr alles in den Schatten gestellt haben.

                                  Aber was nutzt mir das, wenn ich mich so sehr langweilen muss, dass ich sogar gegen meinen Willen einschlafe? Werde mit dem Film einfach nicht warm, tut mir Leid.

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                                    Eliful 05.04.2018, 23:01 Geändert 05.04.2018, 23:06

                                    Für mich immer noch der beste Film überhaupt!
                                    (Film im Sinne von Kunst und nicht im Sinne von Unterhaltung)

                                    Über kein Film konnte bzw. musste ich so viel nachdenken, wie über diesen. Im nachhinein gesehen, hat er meine ganze Persönlichkeit beeinflusst.

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                                      Philipp Klement 27.03.2018, 01:28 Geändert 27.03.2018, 01:29

                                      Ein Film den man fühlen muss, ein Film den man atmen muss. Nichts für Leute die irgendwas auf dem Silbertablett serviert haben wollen, hier gilt es Filmsprache in seiner wohl vollkommensten Form zu genießen. Wer das nicht kann, wer immer Form und Erklärung braucht und die Grenzen seiner eigenen Vorstellungskraft nicht auslöten kann, dem sei hiervon abgeraten. Fast schon traurig, wenn man sich den Community-Score anschaut...

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                                        Botwin 24.03.2018, 21:13 Geändert 24.03.2018, 23:00

                                        Auf anraten eines Freundes sichtete ich 2001: Odyssee im Weltraum ein zweites mal (Beim ersten mal abgebrochen). Und dieses mal hat sich meine Bewertung sogar noch verschlechtert. Ich kann eigentlich jedem Film etwas gutes abgewinnen, bei diesem aber fällt es mir sehr schwer. Das schlimmste für mich ist die Filmmusik, insbesondere die, die die Dramatik unterstreichen soll. Einfach nur Furchtbar! Dazu kommen die vielen Emotionslosen und sinnlosen Dialoge die kaum eine Wichtigkeit haben die Story voran zu treiben. Es kam bei mir leider auch überhaupt keine Spannung auf, da die Story sehr träge und belanglos inszeniert ist. Grandios sind die Sets und Effekte, die sind heute noch ein Augenschmaus wenn man bedenkt das die von 1968 sind.

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                                          Leider der schlechteste Film den ich je gesehen habe. Der Film zieht sich EXTREM und fühlt sich locker wie ein 4-5 Stunden Film an. Der Film ist langweilig ab Minute 1 bis zum letzten Moment. Kann leider nichts positives sagen.

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                                            doktormovie 24.01.2018, 21:11 Geändert 17.02.2018, 10:55

                                            Filmhistorisch gesehen einzigartig und genial, heutzutage hat man Weltraumfilme, die sich diesem Look bedienen, halt schon tausend Mal gesehen, dementsprechend war es keine visuelle Überraschung. Objektiv betrachtet einer der wichtigsten Filme aller Zeiten, mir persönlich war er zu langatmig und verkopft.
                                            Trotzdem sollte man diesen absolut richtungsweisenden Klassiker gesehen haben und den nötigen Respekt entgegen bringen.

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                                                Seductive Barry 05.01.2018, 21:06 Geändert 05.01.2018, 21:06

                                                "So schweigt mir doch von allen Göttern! Wohl aber könntet ihr den Übermenschen schaffen. Nicht ihr vielleicht selber, meine Brüder! Aber zu Vätern und Vorfahren könntet ihr euch umschaffen des Übermenschen: und Diess sei euer bestes Schaffen!"

                                                Wenn es ein Thema, einen roten Faden bei 2001: Odyssee im Weltraum gibt, dann ist es das Streben nach etwas Übermenschlichem, nach der Erweiterung der eigenen Möglichkeiten, sprich: nach Evolution. Sowohl der Affe, der lernt, den Knochen zum Nahrungserwerb und zur Selbstverteidigung zu nutzen, als auch die Wissenschaftler, die versuchen, den Monolith zu verstehen und greifbar zu machen (im Film ist später von „intelligentem Leben“ die Rede, eine Möglichkeit, zur Außenwelt Kontakt aufzunehmen, um die eigenen Grenzen auszuweiten?), als auch Dave Bowman, der sich in eine Anders-Welt begibt, um am Ende (als Übermensch?) doch nur wiedergeboren zu werden.
                                                Bemerkenswert an dem Film hierbei ist jedoch, wie ambivalent er seine Thematik behandelt, verdeutlicht er doch, dass eine Weiterentwicklung auch immer mit (Selbst-)Zerstörung verbunden ist: auf der einen Seite der Menschenaffe, der es schafft, sich selbst und seine Umgebung zu beschützen und zu versorgen, hierfür aber morden muss, auf der anderen HAL 9000, eine von Menschen geschaffene hyperintelligente Technologie, dessen Ego zerstörerische Ausmaße annimmt. Ironisch ist hierbei, dass ein Ego, etwas allzu menschliches, bei einer Maschine zum Vorschein kommt. Je menschlicher der Mensch seine Technologie erschafft, desto zerstörerischer die Ausmaße, hat die Technologie am Ende mehr Macht als der unvollkommene Mensch.
                                                So ist das Ende von 2001: Odyssee im Weltraum so triumphal wie tragisch: Wurde am Ende der von Nietzsche geforderte Übermensch erschaffen oder doch etwas halb-menschliches, das seine Macht ähnlich zerstörerisch nutzen wird wie vor ihm HAL? Wenn letzteres der Fall ist, stellt sich die Frage, ob man besagtes Wesen auch einfach so abschalten kann.

                                                In jedem Fortschritt steckt auch ein Rückschritt und in jedem Rückschritt ein Fortschritt. Wenn es etwas gibt, was ich aus dem Film mitnehmen kann, dann das. Nach wie vor ein übergroßer Film.

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                                                  ...Der Film ist bis heute richtungsweisend für fast jeden Sci Fi Streifen. Seine Handlung und Struktur sind nicht immer auf der Höhe, aber wenn man sich das Alter im Hinterkopf behält, zuckt man bisweilen zusammen, wie revolutionär Kubrick hier gearbeitet hat. Daher verzeih ich dem Film einiges, denn er hat einen enormen historischen Stellenwert..

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                                                    EpicFantasy 18.12.2017, 21:36 Geändert 18.12.2017, 21:38

                                                    Visuell und audiotechnisch ganz grosse Klasse. Einzig die Handlung war für mich zu langatmig und schleppend erzählt. Man könnte meinen die Schauspieler nuscheln die ganze Zeit :D

                                                    Aber: Danke Stanley für die Revolutionierung des Science-Fiction Genres!

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