2001: Odyssee im Weltraum - Kritik

2001: A Space Odyssey

US/GB · 1968 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 4 .5

    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass 2016 ist oder daran, dass dieser Film ein ganz bestimmtes Thema aufgreift. Dieses wird mir nicht ganz bewusst, und ich habe schon ein paar ältere Filme gesehen (für mich, die 1999 geboren wurde, sind Filme wie Terminator oder Die Mumie älter, ja). Bin auch niemand, der nur Action oder Romanzen schaut, habe schon verschiedenes gesehen und gemocht. Jedoch folge ich mehr oder weniger dem Prinzip, dass der Film mich nach einer halben Stunde irgendwie überzeugen müsste. Ich meine, ich schaue mir z.B. von einem Anime auch nicht die ersten 20 Folgen an, weil er ab xy gut wird ... dafür gibt es zu vieles zum sehen.

    Die ersten 20 Minuten lang sieht man einfach nur (Menschen)Affen, wie sie sich anbrüllen (oder begrüßen?), umher laufen, Wasser trinken und eine Wand finden, etwas zerstören und leben. Würde ich eine Dokumentation sehen wollen, wüsste ich schon, was ich mir holen würde. Danach sah man wieder viel vom Weltall, Musik und dies des öfteren für ein paar Minuten. Ich bin geduldig, aber bei so etwas hab ich auch meine Grenzen. Danach folgen ein paar Gespräche, sie wirken etwas stumpf und sind alles andere als unterhaltend ... nach ungefähr einer halben Stunde habe ich dann aufgehört. Vielleicht kommt der "spannende" Teil erst danach? Oder in der letzten halben Stunde? Mich hat es bis dahin leider nur gelangweilt.

    Nichts gegen diejenigen, die es mit einer 9 oder 10 bewertet haben, jeder hat seinen eignen Geschmack und für einige war dieser Film doch etwas besonderes, denen gönne ich es natürlich.

    • 7 .5

      Ich hab es so oft versucht, ich konnte nie mit 2001 warm werden. Ihm auch nicht nah kommen. Nichts desto trotz trage ich sein Bilder und Töne in mir.

      4
      • 0

        Schlechster Film den ich je gesehen habe, zwischen durch kam es einer Folter gleich sich den quatsch mit den extrem nervenden Geräuschen weiter anzusehen.
        Ewig lange total langweilige Scenen.

        8
        • 10
          sebastianxxx 13.07.2016, 23:15 Geändert 13.07.2016, 23:28

          Als ich diesen Film zum ersten Mal Ende der 70er Jahre im Kino sah war ich zutiefst beeindruckt und emotional stark bewegt ... eins war mit klar: Es geht in diesem Film um etwas ganz Großes, Unfassbares, Unergründliches, Unglaubliches und unerhört Schönes ... es geht um das Rätsel unserer aller Existenz, um das Unbegreifliche unseres Daseins auf diesem Planeten ... und unsere kollektiven Sehnsucht nach Offenbarung ...

          5
          • 9 .5

            Dieser Film ist ein Meisterwerk (und Asche auf mein Haupt dass es so lange gedauert hat bis ich ihn gesehen habe).
            Nur mal im Voraus: dieser Film ist von 1968. Und er kann visuell sowohl bei den Weltraumbildern, als auch bei den Aufnahmen der Raumstation locker mit den ilmen der letzten Jahre mithalten. Die Musik ist einfach nur atemberaubend.
            Dieser Film ist der einzige Beweis den man braucht um zu wissen, dass Kubrick ein Genie ist. Und das beeindruckenste daran ist wie ruhig der gesamte Film ist. Er regt zum denken an, er bewegt, er bleibt bei einem.
            Ich hab um ehrlich zu sein nicht erwartet den Film so zu mögen (darum hatte ich ihn auch so lange nicht gesehen). Aber dieser Film ist Kunst. Ich glaube man kann das in einem Kommentar nicht richtig ausdrücken, man muss es sehen.

            7
            • 5

              Technisch ne absolute Glanzleistung, das will ich gar nicht in Frage stellen. Aber jetzt wo ich ihn auch mal auf der grossen Leinwand gesehen habe reicht es wohl auch erstmal wieder fuer 10 Jahre oder so.

              • 10
                Adrian.Cinemacritics 31.05.2016, 18:27 Geändert 31.05.2016, 18:53

                Ich glaube, es gibt keine Worte um zu beschreiben, was Kubrick 1968 erschaffen hatte...
                Ein Konzert angesiedelt im Weltraum, wo jede Note den Ton trifft.
                Die ersten Noten erklingen.
                Von großer Erhabenheit ist Kubricks Vision, radikal in ihren Brüchen und Sprüngen, majestätisch in ihrer Bildgewalt, Bahn brechend in der handwerklichen Umsetzung.
                Wie der Walzertanz der kreisrunden Raumstation meine Sinne berauscht.
                Wie die Stimme von HAL 9000 meine Nackenhaare zum Sträuben bringt.
                Wie eine große, schwarze Tafel meine Albträume heimsucht und nie majestätischer und bedrohlicher dargestellt werden könnte.
                Kubricks Liebesbrief an das große Kino.
                Ein an Timing und guter Cinematographie kaum zu überbietender Trip in die unendlichen Weiten.
                Der Film gewordene Traum und Albtraum eines Astronauten.
                Die Musik schwillt an.
                Eine musikalische Untermalung, die sich mit den extraordinären Bildern vermischt und es kommt ein Film raus, der den Menschen ergreift und fasziniert.
                Ein Film, der die Zeit überdauert und selbst heute uns wie kleine Kinder gebannt auf den Bildschirm starren lässt.
                Ein Film wie eine Metapher.
                Eine Kunstform, die von Anfang der menschlichen Kultur bis zu ihrem Ende erzählt.
                Von der Entstehung über das Vergehen zu neuem Werden.
                Wie ein Knochen das Musterbeispiel für den technischen Fortschritt ist.
                Wie bewiesen wird, dass Fortschritt nicht immer gute Seiten hatten, wenn man sich das Psycho-Duell zwischen einem Menschen und dem wahrscheinlich unheimlichsten roten Licht der Kinogeschichte ansieht.
                Ein Schurke ohne Körper und Gesicht.
                Ein Abenteuer ins All ohne Aliens oder Raumschlachten.
                Der ungleiche Bruder von Star Wars.
                Ein Film, der den Weltraum verschönert und ihn gleichzeitig abschreckend wirken lässt.
                Ein Mysterium, das wahrscheinlich nie aufgeklärt werden wird.
                Ein Finale, so erschreckend schön. Ein farbiger Albtraum.
                Ein Fest fürs Auge und für die Seele.
                Ein Film, der durch seine viele ruhigen Momente beweist, dass Worte nicht immer notwendig sind, um seine Zuschauer zu fesseln.
                Ein Film, der selbst nach fast 50 Jahren uns weiterhin beeindruckt.
                Eine Erfahrung, die jedem zuteil wird.
                Ein unvergesslicher Film.
                Die letzten Noten erklingen.
                Applaus.
                Vorhang zu.

                Kubrick hat seine eigene Sinfonie komponiert.
                Eine Sinfonie, so schön und unerklärlich.
                Und wie eine Sinfonie hat sie ihre ruhigen Momente und ihre Höhepunkte.
                Die Musik durch den Raum erklingt und vermischt sich mit unseren Gefühlen, reißt uns gespannt mit wie als ob man in einem Raumschiff sitzt, das gleich abheben wird.
                Und dieser Film hebt sich heute immer noch über alles ab.
                Eine wahre Odyssee der menschlichen Sinne!
                ♥♥♥♥♥♥♥♥♥

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                • 0

                  ez skip

                  • 10

                    Ein Film seiner Zeit weit voraus, beeindruckende, fast psychedelisch anmutende Weltraumbilder, sehr lange Einstellungen (in der heutigen Welt der schnellen Schnitte seltenst vorhanden) die mit den klassischen Musikthemen perfekt harmonieren. Der Mensch, Tod, Wiedergeburt, Entwicklung, Wiederholung.

                    4
                    • 7

                      Damals sicherlich ein wegweisender Film aber heute sind mir viele Szenen einfach zu langatmig. 10 Punkte ür den 1. und den 3. Akt, Abzüge für den Rest und die vereinzelte Langeweile...

                      • 8

                        kunstfilm.
                        nix für normal"verbraucher" denke ich mal.
                        der film ist schon recht alt, hat aber sehr gute effekte muss ich zugeben.
                        aber wie gesagt, spaß macht dieser streifen ganz sicher NICHT!.
                        ich finde ihn völlig overrated...da war ja interstellar tausendfach besser.

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                        • 0

                          Der langweiligste Film den ich je gesehen habe. Klar zu dieser Zeit war das was besonderes, aber mir hats nicht gefallen.

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                          • 10

                            Noch ein Film, oder schon ein Sterntaler? Stanley Kubrick begleitet den Mensch auf seiner Reise von der Steppe ins All und... ja, wohin eigentlich?

                            Bereits das einleitende Kapitel "The Dawn of Man" steckt voller Schall, obwohl es hier noch um Menschenaffen geht. Nach der Berührung eines Monolithen erkennen unsere Vorfahren den Knochen als potentielles Werkzeug und Hilfsmittel, nutzen den Gegenstand unverzüglich aber auch dazu, feindliche Vertreter ihrer eigenen Spezies zu töten. Heute hantieren wir zwar nicht mehr mit Knochen, dafür mit Gewehren und Massenvernichtungswaffen. Jede Errungenschaft, jede Entdeckung birgt ein Risiko und könnte sich irgendwann gegen ihre Erfinder richten. Diese Warnung, welche sich oft bewahrheitet hat, stellt womöglich einen Kernaspekt des Films und wir sollten sie langsam einmal ernst nehmen. Unser hoch entwickelter Geist, in all seinen Verästelungen, ist unser Trumpf... oder unser Untergang (und tatsächlich lässt 2001, glaube ich, beide Schicksale zu).

                            Der Kampf Mensch gegen Maschine hat einem Kinopublikum wohl nie wieder so viel abverlangt wie hier. Unglaublich die wenigen, doch schier endlosen Momente, in denen die Astronauten der "Discovery One" im Weltraum schwirren und man – ist dieser Zustand nun klaustrophobisch oder das Gegenteil davon? - nichts hört bis auf den konzentrierten Atem unter ihren Helmen. Danach erleben wir mit, wie Raumfahrer Bowman, in höchster Not und mittlerweile auf sich allein gestellt, beinahe mechanisch-abgeklärt die Rettungsleine zieht, wogegen plötzlich die künstliche Intelligenz es ist, die in der eventuell größten Szene der Filmgeschichte sentimental wird und ein Kinderlied anstimmt.

                            Eine Odyssee bezeichnet bekanntlich eine Irrfahrt – eine Reise mit Rückschlägen, Fehlschlägen, und vor allem Unvorhergesehenem. Man kann in einigen gewichtigen Belangen durchaus in Frage stellen, ob die moderne Welt sich auf dem rechten Weg befindet. Tagtäglich umgeben wir uns – um nur ein Beispiel zu nennen - mit teurem High-Tech-Kram, der unstrittig zwar vieles bequemer macht, uns als spirituelle Wesen (die wir irgendwo gewiss auch sind) im Ergebnis aber nicht unbedingt weiterbringt... ja, uns vielleicht sogar behindert oder zumindest ablenkt. Das nötige "Handwerkszeug" besitzen wir im Grunde nämlich seit Anbeginn.
                            2001 vertritt dazu folgerichtig eine ambivalente Position: Zum einen ermöglichen gerade die Fortschritte in Technik und Raumfahrt die bewusstseinserweiternden Begegnungen mit Monolith Nummer 2 und 3, andererseits öffnet sich der Blick auf einem neuen Horizont für Bowman erst, nachdem er den Computer HAL 9000 endlich überwunden – und die Freiheit gefunden hat.

                            Zu 2001 existieren tausende Interpretationen, Schriften, Facharbeiten, Trotzdem frage ich mich, was es braucht, einen Film wie diesen wirklich fassen zu können – oder ob die Erfahrung, die man durchleben durfte, nicht bereits in sich zerfällt, sobald man es mit Übereifer versucht. Kubrick trägt den klassischen Walzer ins Universum und straft vermeintliche Naturgesetze des Verstandes Lügen. Die Spuren aus Goldstaub, die er hinterließ, wird niemand je verwischen können. Als ich 2001 vor wenigen Tagen noch einmal sah, fühlte ich mich jedenfalls – erneut - schrecklich klein, ein bisschen dumm, aber auch voller Mut. Anschließend wünschte ich mir, das Ganze mit den Augen eines Kindes betrachten zu können... mit denen eines starchild.

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                            • 1

                              Ich fand den Film in den 80ern schon grottig, und habe mich damals schon gewundert wie man so etwas als Meisterwerk bezeichnen kann.
                              Hab den aber die Tage noch einmal gesehen, und musste feststellen das sich meine Meinung da nicht geändert hat.
                              1 Punkt für die wenn auch unpassende Musik.

                              2
                              • 10

                                2001-Ein stilles Kunstwerk...
                                Ein visuelles Meisterwerk von Alt-Meister Stanley Kubrick, ein beeindruckender Science-Fiction-Film aus den 60ern, schlichtweg ein Meilenstein...
                                Dieser Film beweist, dass in der Ruhe die Kraft liegt...

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                                • 7 .5

                                  Schlichtweg DER SF-Kult-Film!

                                  • 10
                                    inceptionfan 05.03.2016, 15:15 Geändert 03.06.2016, 13:42

                                    2001: A Space Odyssey oder Wenn Filme zum kulturellen Ereignis werden:
                                    Freitag. 21 Uhr. Der Blick in die Filmsammlung. Viele Filme, die schon seit Ewigkeiten im Regal verstauben und für die man bisher leider noch keine Zeit gefunden hat. Nun ist meine Wahl gestern auf diesen Klassiker des Science Fiction - Genres, wenn nicht sogar auf DEN Science Fiction - Film überhaupt, gefallen und ich schäme mich regelrecht dafür, dass ich "2001" erst jetzt nachgeholt habe.
                                    Bei Stanley Kubrick war mir natürlich klar, dass das hier kein gewöhnlicher Genrefilm werden würde, aber was "2001" dann wirklich zu bieten hat, habe ich so seit langer Zeit bzw. eigentlich noch nie in der Form gesehen.

                                    Der Film beginnt. Mehrere Minuten Schwarzbild. Eine Ouvertüre. Es vergeht fast eine halbe Stunde, bevor überhaupt zum ersten Mal gesprochene Worte fallen, Raumschiffe gleiten in ewig langen Sequenzen zu "An der schönen blauen Donau" durchs Weltall und ich sitze nur staunend vorm Bildschirm. Direkt in dieser ersten halben Stunde wird klar, dass Kubrick sein Publikum an der Nase herumführen und vor den Kopf stoßen will. Ich wusste vorher absolut nichts über die Handlung und das ist auch gut so, denn dadurch hat mich der Film eiskalt erwischt und mehrfach fassungslos zurückgelassen, weil ich kaum glauben konnte, was sich dieses Genie hier damals ausgedacht hat. Das geht bereits im ersten Akt los, wenn Kubrick uns den Anbeginn der Menschheit und die Geburtsstunde der Gewalt, der Ausbeutung und der Unterwerfung zeigt, bevor dieser erste Abschnitt durch das Auftauchen des Monoliten, untermalt von verstörenden Chorgesängen, ein Ende nimmt, das mir mehr Angst gemacht hat als so mancher Horrorfilm der letzten Jahre. Im zweiten Akt bzw. der ersten Hälfte des dritten Aktes tauchen langsam Ansätze einer Erzählung auf, in der Kubrik geschickt Zukunftsvorstellungen, menschliches Verhalten und übertriebenen Scientismus hinterfragt, wobei mir natürlich erst jetzt so wirklich klar geworden ist, woher moderne Streifen wie "Ex Machina" oder "Interstellar" wirklich ihre Ideen nehmen.
                                    Sobald man glaubt, man würde langsam verstehen, was einem Kubrick hier erzählen will, entreißt er einem auch schon wieder die Fäden. Die großartige Atmosphäre kippt immer mehr ins Bedrohliche und Unheimliche. Ich habe mich zwischendurch manchmal gefragt, ob "2001" nicht vielleicht sogar einer der unheimlichsten Horrorfilme ist, die gar keine Horrorfilme sind. Natürlich sind die Effekte an der ein oder anderen Stelle etwas in die Jahre gekommen, aber zunächst einmal ist es beachtlich, was man heute bei der Blu Ray-Fassung aus einem so alten Film noch in punkto Bild und Ton herausgeholt hat und dann ist es einfach nur umwerfend, wie Kubrick seiner Zeit mit diesem Film voraus war.

                                    Nach 87 Minuten Laufzeit folgt eine Intermission. Erneut Schwarzbild und bedrohliche Klänge. Kubrick gönnt dem Publikum 3 Minuten lang eine Pause, um seine Gedanken zu sammeln, aber auf das, was danach kommt, war ich trotzdem nicht vorbereitet. "2001" hat mir den größten Mindfuck seit langem beschert, bereitet einem ein richtig ungutes Gefühl im Magen und wird am Ende mit übertriebenen Zeitdehnungen zu einem psychedelisch, surrealen Albtraum, der in dem für mich wohl rätselhaftesten Ende der Filmgeschichte gipfelt.
                                    "2001" ist pure Philosophie über menschliche Grundfragen, über das Leben an sich und schreit danach, regelrecht studiert zu werden. Selbst wenn man den filmhistorischen Wert des Films schätzt, habe ich volles Verständnis dafür, wenn man den Film hasst, denn das ist ein Monstrum, auf das man sich einlassen muss und das mit gewöhnlichen Stories und Erzählmustern überhaupt nichts gemein hat. Auf der anderen Seite ist "2001" aber allerhöchste audiovisuelle (Film-)Kunst und einer der Filme, bei denen die Erstsichtung ein wahres Erlebnis ist, sowohl physischer als auch psychischer Natur. Nun habe ich lange überlegt, ob ich 9 oder 10 Punkte gebe, ob es ein Lieblingsfilm ist oder nicht, weil ich mich doch teilweise gefragt habe, ob Kubrick nicht etwas übers Ziel hinausgeschossen ist und er dem Publikum etwas zu viel zumutet.
                                    Vor allem habe ich auch etwas Angst davor, den Film erneut zu sehen, weil ich mich frage, ob er dann eine ähnliche Wirkung haben wird und ob er mich noch einmal so mitnehmen kann. Nun ist das hier aber mein 600. Kommtar auf Moviepilot und rückblickend habe ich selten gesehen, dass Inhalt, Bild, Ton oder auch punktuell eingesetzte Stille so virtuos miteinander kombiniert werden und bis auf 2-3 Ausnahmen hatte ich noch nie mehr das Bedürfnis, am Ende des Abspanns applaudierend im Zimmer zu stehen.

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                                    • 8 .5

                                      Ein Klassiker und Meilenstein des Science Fiction Kinos. Eigentlich müsste man diesem Film 10 Punkte geben. Für seine Vision und für die fast zeitlose Umsetzung. Ich bin auch der Meinung, das es einer der Filme ist, die man in seinem Leben gesehen haben sollte, wenn man sich für Filme interessiert.
                                      Trotzdem ziehe ich 1,5 Punkte von dieser absoluten Bestwertung ab.

                                      1) Weil er stellenweise doch sehr nach 60er/70er Jahre Design aussieht. Andere Science Fiction Klassiker sind deutlich besser gealtert.

                                      2) Die Anfangssequenz mit den Affen ist heutzutage nur schwerlich ohne Schlafattacke zu überstehen.

                                      3) Das Ende war mir schon immer zu konfus und methaphorisch

                                      Ansonsten nehme ich aber auch hier gerne das böse Wort "Meisterwerk" in den Mund. Wer Filme mag, muß 2001 gesehen haben.

                                      • 8

                                        Er hat schon einige Längen. Bei meiner 3. Sichtung des Nachts bin ich auch wegen der beruhigenden klassischen Musik auf der Couch eingeknackt.

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                                        • 2

                                          Un wieder ein Film, dem ich damals im Kino vermutlich mit 10 Bewertet hätte.
                                          Lässt man das Alter auser acht, kann ich nur gähnen und versuchen bei der Sichtung nicht einzuschlafen.
                                          Die langatmigkeit ist einfach zu zermürbend.......

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                                          • 10

                                            Unglaublich wie viele Origins ich erkannt habe, wovon viele andere zehren..
                                            Grundsätzlich muss ich den Film aus 3 Perspektiven bewerten:
                                            1. Umsetzung
                                            2. Geschmack
                                            3. Story

                                            Und obwohl er mir in punkt 2+3 nicht zusagt,
                                            was zum einen daran liegt das ich kein Fan von science fiction oder auch fantasy bin und die Story etwas löchrig finde, ist die Erzählerische Weise eine Offenbarung der Sinne!..

                                            I love it

                                            • Das war also 2001. Wenn ich ehrlich sein soll: Ich habe nach dieser Erstsichtung wirklich keine Ahnung, was ich sagen soll - oder wie ich jemandem erkläre, was das nun eigentlich für ein Film ist…
                                              Ich bin fasziniert, kann aber nicht wirklich sagen, warum. Ist das normal?
                                              Eine Bewertung kann ich da wohl frühestens nach der zweiten Sichtung - und nachdem ich mich mit diesem ganz eigenen Werk einmal näher beschäftigt habe - anpeilen.
                                              Ich kann nur sagen, dass mir nach der Geschichte um HAL9000 das rote Licht am Receiver unheimlich geworden ist - und, dass ich in all den langen Einstellungen des durch den Raum gleitenden Schiffes hin- und her gerissen war zwischen Bewunderung und Langeweile. So oder so: Es hinterlässt Eindruck!
                                              Nur… was zur Hölle habe ich da gerade gesehen?

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                                              • 9

                                                Wenn der Bildschirm am Anfang noch schwarz ist und dann die berühmte Ouvertüre einsetzt, hat jeder Filmfan Gänsehaut. Und das bei diesem Meisterwerk auch nicht zum letzten Mal.
                                                Kubrick Meilenstein des Science-Fiction-Kinos ist bildgewaltig, packend und filmtechnisch geradezu revolutionär. Was man für die damalige Zeit schon an Effekte, Techniken und Visionen auffuhr, gehört einfach gewürdigt.
                                                Die Geschichte des Films lässt dabei viele Fragen offen und genug Spielraum für eigene Interpretationen. Ich gebe zu, dass ich vor allem im letzten Drittel nicht alles verstanden habe, doch genau für diese eindringliche Wirkung auf den Zuschauer muss man Kubrick auf Ewig dankbar sein.

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                                                • 5 .5

                                                  hatte da andere vorstellungen...von stanley bin ich anderes gewohnt

                                                  • 9

                                                    Kubrick schaft es hier eine recht dünne Story, die locker in 2 bis 3 Sätzen erzählt ist, auf 133 Minuten zu strecken. Dies tut er aber mit atemberaubenden Bildern und Musik. Der Film lebt von der Komposition aus Bildern und Musik, manchmal auch von absoluter Tonlosigkeit und zieht allein dadurch seine Zuschauer in den Bann. So fühlt man sich auf den langen Flügen im Weltraum wirklich etwas schwerelos während man diese erhabenen Bilder bestaunt und die Eleganz, dieses schwerelosen Ballets, miterlebt als wäre man selbst Passagier. Ebenso fühlt man sich aber auch allein und verlassen, bedrückt von der Leere des Weltraums, die Kälte des Alls förmlich spührend, wenn man zusieht wie die Astronauten nur in ihrem Raumanzug dahin schweben und man Minuten lang nur das schwere Atmen und das eklige nervtötende zischen der Sauerstoffflaschen hört. Ebenso beklämend sind die nervigen Alarmgeräusche, in manchen Szenen, die sie über Minuten hinweg ziehen.

                                                    Auch wäre da noch HAL zu erwähnen, wirklich grußelig und ein Element des Filmes das gerade Heute noch aktuell ist und in heutiger Zeit unbedingt diskutiert werden sollte.
                                                    Ebenfalls erwähnenswert ist die Szene mit den Affenmenschen am Anfang. Hier ist zunächst das gute Schauspiel zu erwähnen, ich finde das Verhalten die Bewegungen der Affen sehr realistisch und ich stelle mir es, als Schauspielleihe, sehr schwer vor das so zu Spielen. Auch hier hat Kubrick eine Szene eingebaut die zum Nachdenken bewegen soll. Es hat nämlich den Eindruck als wäre die Entdeckung der Waffe für die Menschen das wichtigste, vielleicht sogar wichtiger als das Feuer ?

                                                    Allerdings muss ich sagen das der Film trotz der wunderschönen Bilder und der Musik und dem ganzen philosophischen Ansatz etwas Langweilig ist. Es passiert fast gar nichts. Der Film ist meiner Meinung nach kein Film im herkömmlichen Sinne sondern sollte ehr als Kunstwerk gesehen werden. Als Bild das nicht nur einen Zeitpunkt einfängt, sondern in das man eintauchen kann, dass die Geschichte die der Künstler gesehen hat miterleben kann.
                                                    Mir persönlich fällt es schwer den Film Punkte zu geben. Einerseits die mehrfach erwähnte Komposition aus Bild und Musik, was ich wiklich vorher so noch nie gesehen habe. Auf der anderen Seite diese Langeweile diese dünne Story sowie das Ende das ich anscheinend nicht Verstanden habe.

                                                    Ich bewerte den Film daher auch nicht als Film im herkömmlichen Sinn. Ich bewerte den Film als Kunstwerk und als Meilenstein der Filmgeschichte daher 9 Punkte.

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