Tote Mädchen lügen nicht - Kritik

13 Reasons Why / AT: Thirteen Reasons Why

US · 2017 · Coming of Age-Serie, Drama, Mysterythriller · 2 Staffeln · 13 Episoden
Du
  • 7

    Ganz gute Serie, war schon spannend diese zu gucken.

    Hanna fand ich teilweise etwas unverständlich was nun zu ihrem Tod geführt hat (natürlich waren heftige Schicksalschläge dabei, andere hätte man eigentlich gar nennen müssen) und wenn ich an Clays Stelle gewesen wäre hätte ich mir die Bänder sofort komplett angehört, ohne tagelang wissenslos durch die Gegend zu fahren.

    Das sind für mich die größten Schwächen, trotzdem möchte man seit der ersten Minute wissen was eigentlich passiert ist.

    • 10

      13 Reason Why ist die mit Abstand beste Serie nach Game of Thrones die ich gesehen habe. Diese Serie ist so unglaublich emotional und intensiv, dass ich nicht einfach aufhören konnte und kann, an das Geschehene zu denken. Ich wurde einfach nur überwältigt von der Tragik dieser Geschichte, vorallem weil sie für mich so realistisch ist und die Atmosphere in jeder Episode perfekt vermittelt wird.
      Die Schauspieler sind alle perfekt und vor allem Katherine Langford spielt Hannah Baker brilliant.

      • 6 .5
        Nulu109 22.06.2017, 12:22 Geändert 22.06.2017, 12:23

        Ich finde die Serie nicht ansatzweise so gut wie das Buch. Es fehlen viele kleine Ausschnitte und Dinge passieren in der
        Serie, von denen nichts im Buch stand. Die Schauspieler sind ok aber auch nicht
        optimal gewählt. Ich finde die Serie kann man sich anschauen, ist aber nichts, was man unbedingt gesehen habe muss. Das Buch jedoch ist sehr empfehlenswert.

        • 8

          "Tote Mädchen Lügen nicht" hat mich in der Hinsicht überzeugt, dass genau dieses Hin und Her und die nicht verständlichen Gefühle genau zur Schulzeit und zu den Charakteren passen. Auch ich habe mich ab und zu gefragt warum hat sie sich jetzt umgebracht und das sind doch alles keine guten Gründe. Jedoch vervollständigt sich das Rätsel am Ende sehr gut.

          • 9

            Zur Schule sind wir alle gegangen - doch was hier abgeht, ist teilweise brutaler als ein Horrorfilm. Schockierend realistische, packende Erzählung einer Tragödie - "13 Reasons Why" überzeugt als mutiges Drama über eine traurige Alltagsrealität. Im Mittelteil manchmal zu zäh ist es vor allem das eindringliche Ende, das erschreckend aufrüttelt. Sehr sehenswerte Serie und ausgezeichnete Diskussionsgrundlage.

            1
            • 0

              hätte man die kids noch dümmer agieren/sprechen lassen können?

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              • 10
                wernerschmidt 13.06.2017, 10:41 Geändert 13.06.2017, 10:41

                Wow! Wirklich absolut fesselnd von der ersten Folge an.
                Die ganze Geschichte und das einzelne Beleuchten der verschiedenen Leute auf den Kassetten nacheinander war mal was neues und zum Ende hin fügte sich jedes Puzzleteil wirklich gut zusammen. Die finale Folge war natürlich mehr als krass insbesondere "die Szene" war wirklich sehr sehr dramatisch.

                Zum Thema unlogische Handlungen von Hannah und was sie zu Clay gesagt hat.
                Ja das war in der Tat ziemlich albern, aber mal ehrlich. Wann sind Frauen mit ihren widersprüchlichen Aussagen mal nicht "albern"? Also sorry, wer auch immer eine Frau/Freundin hat kennt diese "Ich sag dir dies aber meine eigentlich was komplett anderes" zu genüge. Das heißt nicht dass es kein bullshit ist. Aber wer hier sagt es sei unrealistisch das sie so handelt hat eben keine Erfahrung meiner bescheidenen Meinung nach. ;-)

                Für mich und wahrscheinlich für viele andere auch war die Schulzeit auch keine einfach Phase im Leben. Es ist lange her aber so eine Serie lässt schon ein paar Erinnerungen wieder hoch kommen und ich bin echt froh das ich diesen fiesen Lebensabschnitt hinter mir habe. Ich denke Frauen die als Schlampe abgestempelt wurden haben es da gerade was sexuelle Übergriffe angeht noch mal eine Ecke schwieriger als ein ehemals dicker Junge der gehänselt wurde wie ich. ;-D

                Ich fand diese Serie auf jeden Fall sehr immersiv und klasse in Szene gesetzt. Ich vergebe eine 10 mit Herz weil wir 13 Folgen in 1,5 Tagen durchgesuchtet haben.

                • 3 .5

                  Spannendes Thema, okaye Schauspieler, grottiges Drehbuch - insbesondere, wenn man selber Berührungen mit dem Thema hat / hatte, sollte man sich tendenziell eher von diesem Machwerk fernhalten. Schade, denn Potenzial war da!

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                  • 4 .5
                    AndreaPanem 10.06.2017, 22:06 Geändert 10.06.2017, 22:09

                    *enthält Spoiler*

                    Zuerst: Ich hab wirklich lang überlegt, welche Note ich der Serie gebe... zum einen fand ich die Grundgeschichte (Mädchen bringt sich um, veröffentlich vor ihrem Tod 13 Kassetten, die nach und nach weiter gereicht werden und ihren Selbstmord erklären) interessant. Allerdings ist diese Grundstruktur dem Buch zu verdanken, weswegen ich die Serie nicht wirklich dafür loben kann.

                    Loben kann ich die Serie für die guten Schauspieler (auch wenn hier einige anderer Meinung zu sein scheinen). Vorallem Hannah hat mich eigentlich schon überzeugt. Die Probleme die ich mit ihr hatte lagen nicht an der Schauspielerin sondern am Drehbuch. Auch die Erzählweiße mit den Flashbacks hat mir gut gefallen - ich bin einfach ein Fan von Flashbacks und wirrer Erzählstucktur .- auch wenn es mir in der Mitte, als dann auch noch Traumsequenzen/Tagträume dazu kamen etwas zu viel wurde.

                    Dann gibts allerdings die vielen Dinge, die mich an der Geschichte einfach gestört haben:

                    1. Clay. Ich hab einfach nie Sympathien mit dem Hauptcharakter schließen könnten. Irgendwann gings dann, aber anfangs fand ich ihn einfach nur nervig. Mein Gott hör dir doch einfach die Kassetten zu ende an bevor du wild rumrennst Leute beschuldigst bzw. dumme Fragen stellst, die du doch eh beantwortet bekommst, wenn du kurz mal auf Play drücken würdest.

                    2. Man hätte die Serie locker kürzen können. Das ist ein Punkt den ich jetzt nicht soo schlimm finde, aber ab und zu hat man der Serie echt angemerkt, dass sie nur Zeit schinden will - und das sollte eigentlich nicht sein. Vorallem wenn sich manche Flashbacks innerhalb der Serie - teils innerhalb einer Folge immer und immer wieder zeigen. Oder wenn Clay mit sich ringt, ob der die Kassetten weiterhören will (man weiß doch sowieso, dass er sie weiterhören würde also bitte spart euch dieses Hin- & Her). Solche Dinge halt. Oder nervige Nebengeschichten, die auch nur Zeit schinden müssen.

                    3. ES MACHT ALLES EINFACH KEINEN SINN. Die Charaktere verhalten sich teilweiße völlig Realitätsfern. Ich kann z.B. einen Streit nicht als Anlass zum Selbstmord sehen, wenn so ein Streit im echten Leben einfach nie statt finden würde. Das nimmt der Serie seine authenzität und somit auch ihre Glaubwürdigkeit. Ich schau die Serie, weil ich nachempfinden möchte, was in dem Mädchen vorgegangen ist. Wenn ich mir die ganze Zeit denke "das macht doch keinen Sinn" oder "Die Reaktion ist doch völlig überzogen"... dann geht das nicht. Das nimmt der Serie die Realitätsnähe und eigentlich lebt die Serie davon, dass der Selbstmord aufgrund von Situationen geschieht, die im echten Leben eintreffen können. Und dann gibts noch so Momente wie "Hey, der Vergewaltiger meiner Freundin feiert ne Party - ich geh mal hin - uups jetzt isses aber nicht sp geil für mich gelaufen."

                    4. Die Gründe. Betrachtet man die Gründe an sich, gehen sie schon als Gründe für Selbstmord durch. Schuldgefühle, weil man etwas nicht verhindert hat, was man hätte verhindern können; Einsamkeit, weil niemand für einen da ist/man sich an niemanden wenden kann; Von vielen Jungen nur als Schlampe gesehen/ auf den Körper reduziert zu werden; Freundschaftliche Verluste/Betrug; Vergewaltigung; Es sind alles Gründe bei denen man sich vorstellen kann, dass sie Menschen mit geringem Selbstbewusstsein (was Hannah definitiv ist) zum Selbstmord führen können. Nur während der Serie spürt man es nicht. Wie die Gründe dann ausgeführt werden macht irgendwie keinen Sinn, die Charaktere reagieren unlogisch - irgendwie wirkt das alles nicht so schlimm - grob gesagt, ich konnte objektiv verstehen wieso sie sich umgebracht hat, aber ich habs emotional nicht wirklich begriffen. Schwierig zu beschreiben.

                    5. Hannahs Charakter - Zum einen fand ich sie toll, zum anderen war sie einfach unglaublich dramatisch - überdramatisch - und lebt total nach der Devise "Ich sag war, mein aber das Gegenteil und wehe dem der dann das macht was ich gesagt hab" Bei vielen Gründen hatte man auch einfach das Gefühl, dass sie sich ihre Probleme selber macht. NAtürlich kann man von allem eingeschnappt sein - aber manche Menschen haben es einfach nicht böse gemeint - vorallem die Folge mit Zack hab ich einfach nicht gerafft. Klar als er später nicht auf ihren Hilferuf reagiert hat war das nicht so nett (wobei es von anfang an keinen SInn gemacht hat, dass sie ihn um hilfe bittet und nicht clay oder tony oder sonst wen) aber im Grunde hat der Typ nur versucht nett zu sein, sie schreit ihn an & letztendlich ist er schuld. ES MACHT EINFACH KEINEN SINN - und das könnte ich noch so oft in Großbuchstaben schreiben. Ich habs mir einfach jede Folge gedacht.

                    Außerdem ist Hannah viel zu gefasst während sie die Kassetten aufnimmt. DAs ist noch so ein Punkt wieso man ihr das Ganze nicht abnimmt.

                    Glaubt mir wirklich, dass ich versucht habe die Serie zu mögen - in einer gewissen weiße mag ich sie auch, weil ich sie schon ganz gerne geschaut hab und sie mich auch interessiert hat. Ich werde sie auch definitv noch mal schauen - aber ich verzweifel einfach daran. Ich will die Serie mögen, doch da sind so viele Ungereihmtheiten, die es einfach so so schwer machen sie ernst zu nehmen. Allerdings hat mich die Serie definitv zum nachdenken gebracht - ich hab heut den ganzen Tag fast nichts anderes gemacht als darüber zu diskutieren und mir tausend meinungen und videos dazu anzusehen.

                    Es gäbe jetzt auch noch so viel mehr was ich schreiben könnte/sollte/will. Ich bin gespannt auf die 2. Staffel, hab aber das Gefühl, dass ich mit der auch wieder meine Probleme haben werde, auch wenn ich wirklich drauf hin fieber. Und entschuldigung wegen der Tippfehler - ich hab zu schnell getippt und grad keinen Geist das nochmal alles korrektur zu lesen

                    8
                    • 6 .5

                      Die Story selber wurde sehr gut und unterhaltsam umgesetzt.
                      Allerdings muss ich sagen, dass die Serie durch die Art wie es Hannahs Selbstmord als Lösung all ihrer Probleme darstellt etwas verantwortungslos mit der Thema umgeht. Gerade bei den vielen Jugendlichen die diese Serie anschauen könnte dies ein total falsches Bild von Selbstmord darstellen.
                      Aber wenn man das ganze von einen gewissen Abstand betrachtet und es einfach nur als eine Interessante Serie sieht lässt es sich gut anschauen.

                      • 5

                        Keine Meisterleistung, aber nette Unterhaltung.

                        • 6 .5

                          Ich weiß nicht wie ich die Serie bewerten soll. Zum einen haben es mir einige Charaktere angetan und stechen mit herausragender Schauspielkunst hervor. Auf der anderen Seite ist die Serie an den Haaren herbeigezogen, unlogisch und Inkonsequenz.

                          Die Serie greift ein Thema auf, was Teenes jeden Tag widerfahren können und genau deshalb ist sie wohl so beliebt, da sie real scheint. Das Thema ist unverbraucht und regt einen zum Nachdenken an, leider so nicht bei mir. Ich hab zwar die Serie innerhalb 4 Tagen durchgeguckt, aber wenn mir am ende die Logikfehler mehr im Gedächtnis geblieben sind als die Handlung an sich, macht die Serie etwas falsch.

                          Dylan Minnette, Brian d'Arcy James, Alisha Boe und Derek Luke machen Ihre Arbeit sehr gut. Das hat mich Positiv überrascht, von denen ich die Emotionen abkaufen kann. Die Titelmelodie mag ich, kurz und gut. Auch der Spannungsbogen bleibt bestehen, wenn auch nicht in jeder Folge, aber es animiert einen dran zu bleiben.

                          -Spoiler-

                          Kommen wir zu den nicht guten Dingen.
                          8-10 Folgen hätten es auch getan. Man merkt in der Mitte, wie sie gestreckt wird. Man bekommt ab und an das selbe aufgesetzt, was einen häufiger mal zum Gähnen bringt. Das Inkonsequenz Verhalten von Hannah, macht mich generell fast schon wütend.
                          In der ersten folge wird sie von Justin Verarscht, ein beliebter Sportler, welcher natürlich Freunde hat. Mit genau diesen Freunden lässt sich Hannah wieder ein und wird noch zwei weitere male von der Cliqe verarscht. Wieso trifft sie sich eigentlich noch mit denen? Drei mal wird uns die Spirale gezeigt, wo sie sich auf einen Jungen einlässt und jedes mal verarscht wird und das von der selben Cliqe. Ist das noch nicht schlimm genug, redet und hängt sie genau mit den gleichen Leute wieder ab und das auf den heran folgenden Tagen.
                          Sie geht auf eine Party vom Vergewaltiger von Jessica, obwohl sie es schon wusste. Und das schlimme ist, sie redet mit ihm auch noch als wäre nichts gewesen. Zum einen ist sie Verletzt von gewissen Personen, zum anderen redet und hängt mit genau diesen Leuten wieder ab. Wie soll ich Ihr ihre Emotionen abkaufen, wenn sie das eine sagt, aber genau das Gegenteil macht?

                          Zum anderen fotografiert Tyler Hannah, aber auch nur weil er in sie verliebt ist. Klar ist das schräg, aber er veröffentlicht es erst nur, nachdem sie Ihn ausgelacht hat, weil er mit ihr ausgehen wollte. Sie verletzt eine Person, die noch bemitleidender ist als sie, will aber selbst nicht verletzt werden. Die Opfer werden zu Tätern gemacht.

                          Ich könnte noch über jede andere Person etwas schreiben, wieso ich finde das der Grund an den Haaren herbeigezogen ist, würde den Rahmen aber sprengen.

                          -Spoiler ende-

                          Hannah handelt wie ein Pubertierendes kleines Mädchen, die Ihre Handlung zwar verkaufen will, aber es ihr Niemand abkaufen kann. Sie wird leider stetig unsympathischer.
                          Begründungen sucht man vergebens und wenn sie mal da sind, wirken sie Unlogisch.

                          Am ende bleibt eine gute Idee, aber die Umsetzung Stockt an vielen Ecken.
                          Ich empfehle die Serie nur, wenn man auf Teene Filme/Serien steht und über Logikfehler hinwegsehen kann. Die Spannung und die Neugier, warum ausgerechnet Clay einer der Gründe sein soll, animiert dran zu bleiben. Bei allem anderen muss man fast zwei Augen zudrücken.

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                          • 5
                            Mr. Miguwa 04.06.2017, 16:02 Geändert 04.06.2017, 16:05

                            So richtig warm werde ich mit den Netflix Original Serien irgendwie nicht, weil sie sich zumeist als seichte Unterhaltung statt als scharfsinnige Charakterstudien herausstellen. So bleiben auch die Figuren in Tote Mädchen lügen nicht schablonenhafte Abziehbilder, deren Motive und Entwicklungen meist twistartig in die Serie eingeworfen und selten wirklich nachvollziehbar aufgebaut werden.

                            Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass dem Zuschauer die Kernaussage der Serie dermaßen plakativ präsentiert wird, dass man nur die Augen verdrehen kann. Zudem wird die zentrale (und wenig originelle) Botschaft "sei nett zu deinem Mitmenschen" ad absurdum geführt, in dem der Selbstmord der jungen Hanna Baker als Racheakt an ihren vermeintlichen Freunden präsentiert wird. Narzisstisch und pubertär legt die Protagonisten ihre Gründe für den Selbstmord offen.Scheinbar muss das Krankheitsbild der Depression neu definiert werden, wenn jemand vor einer Selbsttötung noch 7 Kassetten bespricht, um es seinen Mitmenschen heimzuzahlen. Die Schuld wird somit fast gänzlich anderen zugeschrieben; eine Selbstreflexion findet nicht wirklich statt und der Antrieb für die Selbsttötung scheint letztlich lediglich Hass und Wut gewesen zu sein. Soziale Isolation, Antriebslosigkeit, geringes Selbstwertgefühl etc.: All diese Faktoren einer Erschöpfungsdepression werden nur am Rande behandelt und eigentlich komplett in den Hintergrund geschoben bzw. gedrängt. Statt Innenperspektive wird nur die Außenperspektive bedient. Die Mitmenschen sind die Täter, Hanna selbst nur das Opfer. Tiefgreifende Analyse von depressiven Menschen? Fehlanzeige!

                            Kitschig, pubertär, überdramatisierend (inklusive poppigen Soundtrack) und mit Logiklöchern überhäuft. Bei der Grundthematik wäre definitiv mehr drin gewesen...

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                            • 10

                              Ich habe die Serie erst jetzt gesehen nach all dem Hype und den öffentlichen Diskussionen. Ich kenne das Buch nicht und kannte es auch zuvor nicht und muss sagen, dass ich ohne große Erwartungen an die Serie gegangen bin, obwohl ich schon wusste, und dies ist kein Spoiler, dass Hannah Suizid begeht und die Serie sich darum dreht. Für mich ist es wieder einmal eine sehr starke Serie von Netflix, welche sehr gekonnt wichtige Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt.
                              Mich hat die Serie sehr mitgenommen. Sie war von anfang an gefühlsbetont und hat dies sogar zum Ende hin gesteigert. Ich kann die Gründe von Hannah nachvollziehen und muss sagen, dass es durch die Art und Weise, also die Kassetten und die parallele Story, sogar noch einfühlsamer erzählt wird. Ebenso erhalten alle behandelten Nebencharaktere viel Raum, wodurch deren Erzählstränge für mich verständlich waren.
                              Ich kann wie gesagt Hannah mit ihren Gründen nachvollziehen. Schulen, sowohl in Deutschland und den USA (ich gehe sogar soweit und behaupte dass es auf der ganzen Welt so ist) sind nicht perfekt, wie sie imer behaupten. Ich selbst kenne das von meiner Schule. Hier wurde sich besser dargestellt und gemacht, als es wirklich war. Auch in meiner Klasse/Stufe gab es Mobbing und Belästigungen, aber es wurde oftmals nur sehr wenig unternommen. Natürlich kann ich die Diskussion um den Selbstmord (Stichwort Werther-Effekt) nachvollziehen und gehe auch soweit zu sagen, dass die Inszenierung nicht hätte sein müssen. Und wenn man länger über z.B. die Kassetten nachdenkt, kommen unweigerlich Fragen auf (warum unternimmt nicht früher jemand wie z.B. Alex oder verbrennt diese, da ja z.B. Justin sogar bis kurz vor Schluss noch alles geheim halten will, auch wenn Tony Kopien besitzt)
                              Trotzdem ist es für mich eine starke Serie, die mich voll mitgenommen hat. Ob eine zweite Staffel da anknüpfen kann bezweifle ich, ich möchte aber trotzdem einen Prozess sehen.

                              • 6

                                Wenn ich auch so eine dünne Haut wie Hanna Baker hätte, gäbe es bei mir 130 Kassetten.

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                                • 5
                                  schmi7z 31.05.2017, 11:31 Geändert 31.05.2017, 13:07

                                  Sinngemäßes Gespräch:

                                  Hannah: "Clay geh!"
                                  Clay: "Aber..."
                                  Hannah: "Lass mich alleine!"
                                  Clay: "Hannah.."
                                  Hannah: "Hau endlich ab"
                                  Clay: "Hör mir zu."
                                  Hannah: "JETZT VERPISS DICH!"
                                  Clay: "Ok"

                                  -Clay geht

                                  Hannah im Off: "Warum bist du nur gegangen?"

                                  Hollywood-Tennage-Girls in a nutshell...

                                  Mit dieser Aktion hat Clay sie definitiv umgebracht!!!! Wie ignorant er doch ist!

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                                  • 9

                                    Zum Glück konnte ich sie schon genießen bevor der Hype und die Öffentlichen Diskussionen um die Serie begannen, sonst wäre ich womöglich mit falschen Erwartungen an 13 Reasons Why herangegangen. So war ich noch für alles offen und muss sagen, sie regt definitiv zum Nachdenken an.

                                    Von Mobbing, Slutshaming, Selbstzweifeln über die Allgegenwart der Sozialen-Medien bis hin zu Vergewaltigung und den Titelgebenden Suizid sind wesentliche Themen sozialer Probleme US-Amerikanischer High-Schools behandelt worden.
                                    Die Auswirkungen eines Selbstmordes sind nicht nur an der Handlung, sondern auch anhand einiger Charaktere erstaunlich beleuchtet worden, insbesondere hat mir da der Charakter des Alex gefallen, der sich selbst verantwortlich macht.

                                    Die letzte Folge hat wirklich tiefe Wunden geschlagen, die deutliche Darstellung der Vergewaltigung und des Suizid machen mehr als überdeutlich klar, was für eine tragweite diese Handlungen überhaupt mit sich bringen.
                                    Sowohl Hannas als auch Clays Monologe regen zum Nachdenken an und ich finde, ab einem gewissen Alter sollten Buch oder Serie zum Standartmaterial an Schulen dazugehören. (Falls sie das nicht in manchen Schulen sogar schon tun, an unserer damals jedenfalls war das nicht der Fall.)

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                                    • 8 .5

                                      Was für eine gute Serie. Endlich mal neue Ideen und die Fähigkeit sie richtig in die Praxis umzusetzen.

                                      • 5

                                        Nach dem ganzen Hype habe ich vermutlich einfach eine zu hohe Erwartungshaltung gehabt. Klar, das Thema ist wichtig und es ist gut, dass alltägliche Probleme wie Mobbing etc. dadurch wieder etwas mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.
                                        Allerdings habe ich das Gefühl, dass aufgrund der Thematik viele Leute keine Kritik an der Serie zulassen.
                                        Ich bin leider mit keiner der Figuren, außer vielleicht mit Clay, wirklich warm geworden. Zu häufig handeln die Figuren nicht nachvollziehbar und scheinen meistens nicht eine Sekunde über ihre Handlungen nachzudenken. Natürlich könnte man das wohlwollend darauf schieben, dass alle unter 18 sind und das man in dem Alter nun einmal so ist, man könnte aber auch denken, die Figuren sind einfach so geschrieben worden so um möglichst viel Drama zu konstruieren. Weiterhin ist fast jede Figur ein Abziehbild der Stereotypen, die man schon seit American Pie im Kino sieht. Da hilft es auch nicht besonders, wenn die ein oder andere Figur eine tragische Hintergrundgeschichte auf den Leib geschrieben bekommt, die dann zeigen soll: "Schau mal! Hinter der Fassade gibt es noch mehr!"

                                        Alles in allem ist "Tote Mädchen lügen nicht" ein ganz nettes Teenager Drama mit einer ziemlich konstruierten Geschichte, die mich leider relativ kalt gelassen hat.

                                        *Spoilers*
                                        - Wieso schließt Hannah nicht ihre Rolladen an den Fenstern wenn sie Angst hat fotografiert zu werden? Stattdessen wird mit offenem Fenster mit Courtney rumgemacht.

                                        - Jeder hat die ganze Zeit Angst davor, dass die Tapes öffentlich gemacht werden. Warum eigentlich? Bis auf Bryce hat doch kaum jemand mit Konsequenzen zu rechnen. Und Bryce hat von den Tapes erst ganz zum Schluss erfahren. In Jeder Folge wird immer wieder erwähnt, die jedes einzelne Leben zerstört wäre, wenn die Tapes öffentlich werden. Dadurch habe ich die ganze Serie über mit einem Twist gerechnet, der diese ganzen Diskussionen rechtfertigt. Wieso sollte Justin Clay "ausschalten" wollen? Einen Mord begehen um zu verhindern, dass alle erfahren was für ein Arschloch er ist/war? Ist doch in der Schule jedem schon klar.

                                        - Wieso zum teufel steigt Hannah in Unterwäsche in den Whirpool von Bryce? Sie hat zuvor gesehen, was dieser ihrer Freundin angetan hat, bzw. weiß was er für ein Typ ist. Natürlich rechtfertigt das nicht die Vergewaltigung und man sollte natürlich auch nicht die Schuld auf das Opfer schieben. Aber meiner Meinung nach würde kein Mensch der Welt in der Situation auf diese Party gehen.

                                        - Wieso spricht Hannah mit niemandem? Sie versucht es mit dem Vertrauenslehrer am Ende aber erwartet dann, dass dieser ihr aus dem Büro hinterherläuft. Der Lehrer hätte sicher besser reagieren können, aber Hannah hat schlussendlich alles abgeblockt. Es wäre doch aus ihrer Sicht sinnvoll gewesen wenigstens mal mit Clay zu sprechen, nachdem Sie ihn auf der Party hat abblitzen lassen. Ja, sie hat schlechte Erfahrungen gemacht und hat sich in dem Moment offensichtlich unwohl gefühlt, aber wieso schreit sie Clay dann so an? Wieso zum Teufel erwartet sie dann von ihm, dass er da bleibt?

                                        Wahrscheinlich würden mir noch weitere Dinge einfallen, aber das soll es erst einmal gewesen sein. :)

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                                          Ich habe die Serie in einem Wisch geschaut. Sie hat es geschafft, mich gleich von Anfang an zu packen.

                                          Rückblickend würde ich sagen, das Thema wurde sehr gut umgesetzt. Man darf nicht vergessen, dass wir als Erwachsene Dinge etwas anders betrachten oder bewerten als ein Teenager, der sich selbst nicht gefunden hat. Aus Hannahs Sicht, ist alles, was ihr angetan wurde tragisch und man kann von einem Teenager auch nicht erwarten, dass er alles differenzierter betrachtet und sich selbst reflektiert und mal bei sich die Schuld sucht.
                                          Wenn man die Serie schaut, dann sollte man sich vor Augen halten, dass es sich nicht um einen Erwachsenen handelt und vielleicht mal darüber nachdenken, wie klug wir denn in dem Alter waren.

                                          Am Ende angelangt, muss ich auch sagen, das Ganze drumherum, die Geheimniskrämerei der anderen, deren Verhalten Clay gegenüber, um diese Geheimnisse zu wahren und die Anspielung auf das, was er ihr angetan hat, war enttäuschend. Klar es ging darum, Spannung aufzubauen und zu halten, aber die Auflösungen haben mich enttäuscht.

                                          Aus einem Grund, den ich nicht mal selbst klar in Worte fassen kann, hab ich während ich die Serie geschaut habe, mir gedacht, sie ist wirklich nichts für depressive Jugendliche. Ich kann irgendwie nachvollziehen, dass sie tatsächlich einen Suizidwunsch verstärken kann. Ich bin sonst nicht die, die Serien und Filmen irgendwelche "Schuld" zuschiebt und es geht mir hier auch nicht um Schuld sondern eher um Vorsicht. Wie schon erwähnt, geht es um Jugendliche, man kann von ihnen nicht erwarten schon erwachsen zu denken und zu handeln.

                                          Für alle anderen ist die Serie auf jeden Fall sehenswert und regt zum Nachdenken an. Ob ich die zweite Staffel schaue, weiss ich noch nicht. Vielleicht sollte man was Gutes einfach gut sein lassen.

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                                            Also ich habe aktuell 4 Folgen gesehen und bin bis jetzt absolut unbeeindruckt.

                                            Die Schauspieler überzeugen überhaupt nicht, keine Spannung und das Skript ist auch schlecht. Bei vielen Szenen denke ich mir "ja, klar... genau so würde das auch in echt ablaufen.... nicht ^^"

                                            Aber bewerten tue ich natürlich erst nach der Folge 13.

                                            Ich hoffe die Serie steigert sich noch rasant da die Bewertungen ja eigentlich nicht schlecht sind.

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                                              Pitty17 23.05.2017, 22:07 Geändert 23.05.2017, 22:11

                                              Eine der packendsten Serien, die ich je gesehen habe. Ich habe mir tatsächlich alle 13 Folgen der ersten Staffel am Stück angesehen - mich so zu fesseln hat wirklich schon lange keine Serie mehr geschafft. Auch wenn es erstmal noch recht ruhig losgeht, hat mich die wechselhafte, aber doch immer etwas beunruhigende/ düstere Grundstimmung der Serie von Anfang an in ihren Bann gezogen.
                                              Die Besetzung der Serie ist wahnsinnig stark. Vor allem die beiden Hauptdarsteller (Clay und Hannah) haben mich richtig überzeugt, aber auch der restliche Cast war echt sehr gut.
                                              Was mir auch gut gefiel waren die Übergänge aus Rückblenden und Gegenwart. Dadurch schleichen sich ja gerne mal Logikfehler ein oder es wird schwierig bzw. anstengend mitzukommen. Dies war hier allerdings nicht der Fall (meiner Meinung nach).

                                              Zum Inhalt: (kann Spoiler enthalten)
                                              Das ganze Thema ist natürlich harter Tobak. Wenn man sich wirklich voll und ganz in die Serie hinein versetzt schmerzt es schon sehr, gerade in den letzten Folgen - und dabei weiß man nichtmal mehr mit welchem der Charaktere man eigentlich gerade am meisten leiden soll, weil man den stetigen Zerfall so vieler auf ein Mal verkraften muss. Und gerade das ist es was mir an dieser Serie so gefällt (auch wenn es für einige vielleicht komisch klingen mag).

                                              Ob die Serie nun Suizid romantisiert, wie von einigen "Experten" behauptet, oder ob sie tatsächlich dabei hilft dieses Thema anders - besser - zu behandeln und betroffenen zeigt, dass Selbstmord keine Option ist, finde ich recht schwer zu beurteilen. Einerseits verstehe ich den Standpunkt der Kritiker, denn auf gewisse Weise wird gerade jungen Menschen, die gehört werden wollen aufgezeigt, dass man eben nach diesem Akt an sie denkt, ihnen Gehör schenkt und erst dann auch seine Taten bereut. Anderseits war die extreme Darstellung des Suizids schon sehr heftig, kalt und ohne jegliche Romantisierung der ganzen Sache dargestellt. Wünschenswert wäre gewesen, wenn die Zerstörung des Lebens ihrer Eltern an einigen Stellen noch etwas extremer eingefangen worden wäre.
                                              Wie gesagt, sehr schwer für mich das zu beurteilen.

                                              Was mir wirklich gut gefiel waren die einzelnen Charaktere: es gab nicht nur schwarz/weiß. Es ist nicht so dass auf der einen Seite nur die bösen Mobber stehen und auf der anderen die unschuldige Gemobbte. Jeder hat seine Laster zu tragen und niemand ist gänzlich frei von Schuld. Es wird gezeigt wie das Umfeld die einzelnen Schüler formte und ständig weiter formt. Und auch, dass auch die von Grund auf guten Menschen an einem Schei*tag mal etwas richtig Dummes machen können.
                                              Die einzigen Kritikpunkte sind da bei mir Courtney und Bryce. Courtneys Verhalten erscheint einfach nicht logisch und mit Bryce wurde dann letzlich doch noch ein klassischer Buh-Mann geschaffen. Das finde ich äußerst schade und auch komplett unnötig. Auch hätte ich (ACHTUNG SPOILER) die Vergewaltigung nicht gebraucht - zumindest nicht die von Hannah. Während Jessicas Vergewaltigung ja durchaus eine psychische Belastung für Hannah ist, die mit den anderen korridiert, so ist ihre Eigene ja schon ein eigener Grund für ihr späteres Handeln, wohingegen all die anderen Dinge vorher nichtig wirken.

                                              So, ich könnte mich hier noch ewig weiter zu allen einzelnen Charakteren, Szenen und Schnitten der Serie äußern, aber irgendwann ist auch mal genug :D

                                              Ich kann Staffel 2 nicht erwarten...

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                                                Die ersten Folgen haben mich fragen lassen: Das ist ein Grund Selbstmord zu begehen ? Es war zu Beginn doch sehr ruhig. Ein trauriger Unterton war angelegt doch fand ich alles etwas harmlos. Bis zur Mitte der Staffel sehr schnell angezogen wird und es in einem der traurigsten Momente der Seriengeschichte mündet. Die letzten 2 Folgen waren für mich schmerzhaft anzuschauen und haben mir mehr Gänsehaut bereitet als ich zugeben wollen würde.

                                                Und selbst nachdem ich die Serie vor 2 Wochen beendet habe, hab ich sie heute noch im Hinterkopf und das soll was heißen!

                                                10/10 !

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                                                  VioBerlin 21.05.2017, 17:25 Geändert 21.05.2017, 17:27

                                                  Ein wichtiges Thema, verpackt in einer sehr spannenden High-School-Serie. Aber kein Stoff für Teenies, die sich Hannah Baker zum Vorbild nehmen könnten. Hannah ist ein Mädchen, dass sich getrieben von einer gewissen Desilusionierung und final besiegelt durch das Trauma der Vergewaltigung letztendlich doch sehr leichtfertig aus dem Leben verabschiedet. Es gibt mehr Antworten, auf Traurigkeit, Einsamkeit und Verletzungen, als sich in jungen Jahren das Leben zu nehmen. Es gibt mehr Antworten auf das Leben, dass immer harte Phasen beinhaltet - und die Konsequenz daraus ist nicht unabwendbar ein Suizid. Die Serie zeigt einen Weg, der aus schlimmen Erfahrungen resultieren kann, aber nicht per se den Weg, den Menschen mit Problemen beschreiten sollten. Selbst mit 33 Jahren konnte ich diese Serie nicht ohne ein paar Tränen schauen. Ein wenig Hannah Baker steckt in jedem von uns. Im Gegensatz zu einigen Vorrednern habe ich die Leere, die Hannah empfand, sehr stark mitgefühlt - auch oder gerade dadurch, dass nicht alles bis ins Detail gezeigt wurde. Viele Szenen finden ohne direkte Aussagen statt, die Worte die gesprochen werden, winden sich und werden nicht konkret. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, baut sich eine dichte Atmosphäre rund um die vermeintlich so heile Welt auf, die in sich verdorben und gärend ist und in der junge, sensible Mädchen wie Hannah durch den Reißwolf gedreht werden. Eine Sozialstudie, die Teenies jedoch nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen schauen sollten. Die Hauptbotschaft sollte nicht missverstanden werden: es geht nicht darum, in einer vermeintlich ausweglosen Situation Hannah zu sein. Es geht darum, Clay zu sein - es geht um Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, für andere da zu sein, Zeichen frühzeitig zu erkennen und mutig zu sein. Gefühle zuzulassen, diese auch zu zeigen und seinen Freunden und Bekannten die eine Botschaft zu vermitteln: ich bin immer, ausnahmslos immer, für dich da.

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                                                    Gut aufgebaut (tatsächlich kleine Längen in der Mitte), spannend, tolle Charaktere, vielfältige Themen und trotzdem war Hannahs Konsequenz Selbstmord einfach nicht glaubwürdig. Natürlich sind die Ereignisse verständliche Gründe. Aber Traurigkeit, Einsamkeit, Leere. Diese Worte werden immer wieder in den Raum geworfen, sie sind aber nicht fühlbar. Dafür hätte man andere Bilder gebraucht, mehr Raum lassen müssen. Hannah kämpft, nähert sich immer wieder jemandem an. Bis zum letzten Tag ist sie geschminkt, rosig und jede Locke sitzt. So sieht Ausweglosigkeit nicht aus.

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