Tote Mädchen lügen nicht - Kritik

13 Reasons Why / AT: Thirteen Reasons Why

US · 2017 · Coming of Age-Serie, Drama, Mysterythriller · 2 Staffeln · 14 Episoden
Du
  • 7 .5

    Puh, da haben wir eine ganz schön kontroverse Serie, die uns Netflix da präsentiert. Ich hatte anfangs wirklich große Sorgen, in was für eine Richtung diese Serie gehen wird. Durch meine persönliche Einstellung habe ich immer gewisse Probleme, wenn diverse Geschichten zu "emo-lastig" werden oder das Ganze noch fördern. Diese Befürchtungen wurden zum Glück nur geringfügig Realität. "Tote Mädchen lügen nicht" ist eine sehr ergreifende Serie über ein sehr schwieriges Thema. Aus technischer Sicht hat mich die erste Staffel komplett überzeugt, doch inhaltlich gab es durchaus fragwürdige Momente.

    Hannah Baker ist tot. Die Highschool Schülerin hat Suizid begangen, was folgenschwere Konsequenzen für viele Mitschüler hat. Clay Jensen, der seine ganz eigene Geschichte mit Hannah hatte, ist verwirrt über ihren Tod. Eines Tages findet er ein Päckchen vor seiner Tür. Darin befinden sich lauter Kassetten, auf denen Hannah zu hören ist. In 13 Kapiteln versucht Hannah ihre Beweggründe zu erklären und offenbart einige pikante Geheimnisse über ihre Mitschüler. Auch Clay ist auf einer Kassette Thema. Doch er ist nicht der Einzige, der diese Kassetten erhalten hat.

    Ich verstehe wirklich, dass es ein schweres Thema ist und ich verstehe auch, dass viele sich mit Hannahs Geschichte identifizieren können. Trotzdem muss ich leider gestehen, dass die Story es sich oft zu einfach macht. Viele Momente wirkten auf mich ein wenig plakativ, relativierend, klischeehaft und zum Teil auch zu einseitig, denn wie so oft gibt es bei solchen Geschichten immer zwei Seiten der Medaille. Dafür wurde diese erste Staffel rein aus technischer Sicht absolut brillant erzählt. Es gibt viele emotionale Momente, die mich wirklich berührt haben und sämtliche Szenenübergänge wurden sehr stilvoll kreiert. Das Finale ist schockierend, lässt aber einige Fragen offen, die sicherlich in der zweiten Staffel geklärt werden.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen : Jeder Schauspieler ist hier brillant. Besonders Dylan Minnette als Clay hat mich komplett umgehauen und er war tatsächlich einer der wenigen Charaktere, die mir sympathisch waren. Ja, es ist tatsächlich so : Diese Serie hat eine ganze Armee von unsympathischen Figuren. Mit Hannah, die richtig gut von Katherine Langford verkörpert wird, hatte ich einen großen inneren Kampf mit mir selbst. Auf der einen Seite hatte ich viel Mitleid mit ihr und konnte ihre Situation sogar nachempfinden, aber auf der anderen Seite hatte ich eine unfassbare Wut auf sie, was aber an meiner persönlichen Grundhaltung zu diesem Thema liegt, welche ich jetzt nicht weiter vertiefen werde. Die wahren Leidtragenden waren für mich Hannahs Eltern, die großartig von Kate Walsh und Brian d'Arcy James gespielt werden. Justin, Courtney, Jessica, Montgomery, Marcus, Tyler und besonders Bryce sind weitere unsympathische Kotzbroken, während Jeff und Tony zwei hochgradig sympathische Geheimfavoriten waren.

    Fazit : Umstritten, zwiespältig und kontrovers. Die erste Staffel von "Tote Mädchen lügen nicht" ist schauspielerisch und technisch absolut brillant, während der inhaltliche Stoff durchaus kritisch betrachtet werden darf. Die Story geht ein wenig zu leichtfertig mit dem schwerwiegenden Thema um und es fehlten mir ein wenig die kritischen Untertöne über Hannahs Tat. Trotzdem freue ich mich auf Staffel 2, da mich die Serie trotz allem gepackt hat.

    7,5/10

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    • 5
      J.F.Lannister 05.08.2017, 03:40 Geändert 05.08.2017, 03:45

      Seit mehreren Wochen spielte ich schon mit dem Gedanken, ob ich diesen Kommentar tatsächlich schreiben soll oder nicht. RobertTerwilliger gab mir dann gerade den entscheidenden Schubs.

      Die Macher von "13 Reasons Why" möchten über Depressionen aufklären und eine Sache geht mir in dieser Hinsicht seit Monaten nicht aus dem Kopf:

      Ikke Hüftgold - Urensohn
      https://www.youtube.com/watch?v=fvUcr34HqsI

      Ikke Hüftgold ist eine Mallorca-Schlagerikone - soweit, so egal, wenn da nicht dieser oben verlinkte Song wäre. Der Name Timo Werner dürfte den meisten Deutschen mittlerweile wahrscheinlich bekannt sein. Falls nicht, hier eine kurze Zusammenfassung: Timo Werner ist ein Fussballspieler, der bei RB Leipzig unter Vertrag steht und sich mit einer Schwalbe gegen Schalke 04 den Hass von Millionen Fussballfans zugezogen hat. Schwalben sind ein Unding im Fussball und sicherlich hätte Werner im Nachhinein auch klüger reagieren können, aber er ist noch jung und lernfähig. Ich bin mir sicher, dass er die Schwalbe und Reaktionen als Erfahrung abgehakt und solche Taten in Zukunft vermieden hätte. Nun spielt er aber beim "Kapitalismus- und Konsumverein" RB Leipzig und dementsprechend hat er sich mittlerweile zur persona non grata im deutschen Fussball entwickelt, wird selbst im DFB-Dress ausgepfiffen und muss unzählige Beleidigungen und auch Todesdrohungen über sich ergehen lassen. Ikke Hüftgold singt nun "Imo Erner ist kein Urensohn". Damit ist er selbst fein raus dem Schneider, während die besoffene Mallemasse gröhlend "Timo Werner ist ein Hurensohn" anstimmt.

      Profifussball und Depressionen bzw. Burnout sind untrennbar miteinander verbunden. Leistungsdruck und Schmähgesänge, die im schlimmsten Fall rassistisch motiviert sind, da bedarf es schon Nerven aus Stahl, um mit der Situation umgehen zu können. Auch homosexuelle Outings (siehe z.B. Thomas Hitzlsperger) sind im vom klassischen Männerbild dominierten Fussballsport eine Seltenheit und ein großer Überwindungsakt. Zu groß scheint die Gefahr, dass man sich durch diese "Schwäche" seine eigene Karriere kaputtmacht.
      Gleiches gilt für Depressionen und Burnout. Ein Mann leidet doch nicht an Depressionen und Burnout! Der steht das durch und arbeitet danach so hart weiter wie gewohnt. Ich habe Angst vor der Dunkelziffer, vor der Anzahl an Profisportlern, die insgeheim ihre Depressionen in sich hineinfressen, weil sie Angst davor haben, als schwach abgestempelt zu werden und somit ihre Karriere riskieren.

      Sebastian Deisler und Ralf Rangnick fanden den Mut und die Kraft, sich in der Öffentlichkeit als Depressions- bzw. Burnouterkrankte zu outen. Sie zogen die Reißleine, ließen sich behandeln und zogen sich beide aus dem Profifussball zurück. Deisler beendete danach seine Karriere, Rangnick kehrte erneut als Trainer zurück. Ein Glücksfall! Welche katastrophalen Folgen solche unterdrückten Depressionen haben können, zeigt der Suizid Robert Enkes. Der Erfolgsdruck im Profifussball schürte in ihm Versagensängste, die sich zu einer akuten Depression entwickelten. Aus Angst, bei den Fans als schwach zu gelten, outete er sich nicht. Er ließ sich zwar behandeln, jedoch nur insgeheim. Neben dem Therapeuten wusste nur seine Frau von seiner Krankheit, seinen Vereinsvorgesetzten und Mitspielern tischte er Ausreden und Lügen auf. Dass so etwas auf Dauer nicht gut gehen kann, zeigte schließlich leider sein Selbstmord.

      Warum schreibe ich all dies? Weil ich Angst um die gesundheitliche Verfassung Timo Werners habe! Wer mit solch einer Masse an Hass konfrontiert wird, braucht oben genannte Nerven aus Stahl und ein starkes persönliches Umfeld, um damit fertig zu werden. Vielen Fussballfans ist dies leider vollkommen egal, solange sie eben ihren Spaß haben und sich überlegen fühlen können. Wenn ich irgendwann lesen sollte, dass sich Timo Werner wegen Depressionen behandeln lässt und noch schlimmer sich deswegen umgebracht hat, weiß ich definitiv, wo die Schuldigen zu finden sind.

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      • 9 .5
        kleine_lady 04.08.2017, 18:32 Geändert 04.08.2017, 18:35

        **Beitrag enthält Spoiler**
        In meinen Augen ist die 1. Staffel von „13 Reasons Why“ brillant umgesetzt. Ich muss zugeben, dass mich die ersten Folgen der Serie nicht gepackt haben. Es wirkte für mich alles an den Haaren herbeigezogen, viel zu übertrieben – letztendlich wie eine nicht nachvollziehbare Teenie-Drama-Serie. Umso mehr Folgen ich mir jedoch angeschaut habe, desto mehr wurde man in den Bann gezogen. Warum hat Hannah Baker sich umgebracht? Sind das alles Gründe? Was wird noch passieren? Nachdem ich die gesamte Staffel gesehen habe, muss ich sagen, ja, Hannah hatte ihre Gründe. Womit ich nicht sagen will, dass ihre Gründe nachvollziehbar oder gerechtfertigt sind. Es gibt keinen Grund, der einen Selbstmord legitimieren würde. Viele, die sich die Serie angeschaut haben, finden Hannah’s Reaktion möglicherweise übertrieben. Aber letztendlich geht es meiner Ansicht nach genau darum. Was manche nicht verletzt, trifft andere umso härter. Menschen sind unterschiedlich, reagieren unterschiedlich, gehen unterschiedlich mit Dingen um. Es ist auch das, was Clay sagt: „It has to get better. The way we treat each other and look out for each other. It has to get better somehow“. Hannah ist 16 Jahre alt. Gerade in dem Alter ist man sich häufig noch nicht bewusst, dass man bisher nur einen kleinen Teil des Lebens gelebt hat und noch so viel vor einem liegt. Es haben auch nicht einzelne Charaktere wie Marcus, Zach oder Tyler Hannah in die Verzweiflung getrieben, vielmehr war es der Zusammenspiel aller Charaktere zusammen.
        Mein persönlicher Höhepunkt der Serie ist Clay’s Kassette. Was könnte der junge Kerl, der so sympathisch und liebevoll gegenüber Hannah ist, getan haben? Und es stellt sich heraus: Nichts. Er hat nichts getan. „Your name does not belong on this list.“ Daraufhin macht sich Clay Vorwürfe, er hätte nicht gehen sollen. „She needed me, and I walked away.“ Ihr nicht gesagt zu haben, dass er sie liebt. Und diese Szene bricht mir das Herz. :( Versuchen wir uns in diese Situation hineinzuversetzen, würden wir einen geliebten Menschen auf diese Weise verlieren – würden wir uns möglicherweise nicht auch Vorwürfe machen, es nicht verhindert zu haben? Dieser Person nicht tagtäglich gesagt zu haben, wie wertvoll sie für uns ist? Man erlebt in dieser Serie nicht nur, wie Hannah sich gefühlt hat, sondern auch, was sie hinterlassen hat – Menschen, die sie vermissen, die ihre Entscheidung rückgängig machen möchten. Neben Clay machen vor allem Hannah’s Eltern eine schwere Zeit durch und möchten die Gründe erfahren. An dieser Stelle könnte man argumentieren, dass Clay auf den Kassetten nichts zu suchen hat. Ich denke jedoch, dass diese Kassette eine besondere Aussagekraft hat. Clay soll sich nicht schuldig fühlen, nicht jeder stellt einen Grund für Hannah’s Entscheidung dar. Ich denke, dass sich Hannah mit dieser Kassette viel eher selbst als Grund ansieht. „It was me and everything that’s happened to me.“
        13 Reasons Why – der deutsche Titel ist übrigens echt mies – sollte ab 18 Jahren freigegeben werden. Es ist hart, was man hier zu sehen bekommt – sowohl emotional als auch optisch gesehen - gerade Hannah’s letzte Szene mit allen Details. Ein paar Kleinigkeiten sind nicht perfekt, daher kann ich der Serie keine 10 Punkte geben. Zum einen weiß ich nicht, ob Justins anfängliches Verhalten gegenüber Bryce wirklich realistisch ist. Seine Selbstvorwürfe müssten in meinen Augen viel stärker zum Vorschein treten. Zum anderen kann ich die Heimlichtuerei der meisten anderen Charaktere nicht nachvollziehen. Die meisten haben nicht wirklich Schlimmes zu befürchten, verheimlichen die Kassetten dennoch vehement. Und bis auf Alex (by the way – der sieht aus wie der junge Eminem) und wenige Andere machen sich die meisten auch kaum Gedanken darüber, es öffentlich zu machen. Obwohl sie wissen, dass Hannah auf den Kassetten die Wahrheit erzählt. Insbesondere Courtney’s Verhalten ist für mich nicht nachvollziehbar – sie ist eine junge Frau, die sich Hannah lieber als Lügnerin einredet als gegen einen Menschen vorzugehen, der Straftaten begeht und letztlich auch ihr was antun könnte. Während bei Jessica noch der Verdrängungsmechanismus ihr Verhalten rechtfertigt, hat Courtney nicht wirklich einen Grund. Die Serie versucht zudem ein Spannungsbogen aufzubauen, indem die ganze Zeit vorgetäuscht wird, dass die Gruppe ein noch schlimmeres Geheimnis hütet. Ich meine, die Kassette 6, Seite B ist wirklich die Schlimmste von allen, aber… die Charaktere, die es verheimlichen, haben mit der Tat nichts zu tun. Mein letzter Kritikpunkt fällt wohl auf Hannah Baker. Katherine Langford ist keine schlechte Schauspielerin, aber während man beispielsweise mit Clay wirklich mitleidet, fehlen mir bei Hannah zum Teil die Emotionen. Das Gefühl am Boden zerstört zu sein, nichts mehr zu haben – das wird zwar gesagt, aber das Gefühl kommt bei mir nicht ganz rüber. Sie sieht ja auch optisch immer gut aus, wodurch ihr Selbstmord am Ende sogar wie eine Kurzschlussreaktion wirken könnte.
        Ich hätte mir gewünscht, dass die Serie mit dieser Staffel beendet wird. Die Verhandlung hätte in einer Folge noch thematisiert werden können – dann wäre das ein rundes Ende gewesen. Nun vermute ich, werden die Macher das Thema ausschlachten, wie alles was Erfolg hat, zum Ausschlachten verurteilt ist. We’ll see.

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        • 8
          Jason Bourne 03.08.2017, 21:55 Geändert 03.08.2017, 21:59

          Tote Mädchen lügen nicht ist keine Serie die leicht zu Bewerten ist. Die Serie behandelt Themen die bei jedem Zuschauer, jedem Menschen ganz unterschiedliche Eindrücke und emotionale Momente hervorruft. Manche dinge konnte ich nachvollziehen. Mich hineinfühlen. In anderen Momenten saß ich ehrlich gesagt etwas verwundert und ratlos da.

          Ehrlich gesagt ist es hier schwierig die Serie Inhaltlich wirklich für jeden Leser genau zusammen zu fassen. Die Themen Mobbing, Vergewaltigung oder Selbstmord kann der eine Zuschauer selbst nachvollziehen da er entsprechende Erfahrungen oder Geschichten erlebt oder gehört hat. Andere wiederum nähren sich diesen Themen mit dieser Serie zu ersten mal. Sie bekommen einen Einblick. Was sie daraus vermittelt bekommen oder wie sie solch schwierige Themen nun für sich erschließen ist immer ganz individuell.

          Es gibt einige Zuschauer die machen es sich leicht und kommen immer wieder mit dem Argument das Hauptprotagonisten Hannah Baker dieses oder jenes hätte tun, wissen oder ahnen müssen. Das ihr verhalten ja absolut keinen sinn ergibt. Ich frage mich wie man so etwas tatsächlich glauben kann. denn wenn die Geschichte ja wohl eins bewiesen hat, dann dass Menschen niemals immer logisch und richtig Handeln. Die Hauptprotagonisten Hannah Baker macht dermaßen viel Menschliche, charakterliche und emotionale Veränderungen durch. Es ist unmöglich ernsthaft behaupten zu können sie müsse dieses oder jenes tun. denn es sind ihre Erfahrungen. Es ist ihr Leben. Diese Serie will nur einen Blick erlauben wie solche Erlebnisse einen Menschen jeden Mut und willen nehmen können. Bis zum letztlichen Selbstmord. Ich finde es steht uns gar nicht zu hier eine Bewertung zu solch einem Thema und solche Menschen zu erteilen.

          Deswegen will ich mich hier nicht wirklich inhaltlich äußern. Jeder muss selbst sehen wie er das gesehen interpretiert. Natürlich kann man etwas zum handwerklichen Aspekt sagen. Die Serie ist als ganzes hochwertig Produziert. Die jungen Darsteller sind überzeugend. Mein Problem liegt eher in der etwas recht zähen Erzählweise. Die Episoden sind eindeutig zu Lang mit fast immer 1 Stunde. Es gibt abseits der Hauptstory etwas zu viel Leerlauf. Es wäre nicht schlecht gewesen immer nur auf 40 Minuten Episoden zu gehen.

          Das enorme ziehen macht es etwas schwierig in all dem sehr authentischen erzählen denn sich Kassetten anhörenden Clay da einzubeziehen. Da sein unglaublich gestückeltes hören der Bänder wirklich der Punkt ist der mich gestört hat. Zwar sind die Macher bemüht durch Clays Labilen und emotionalen Charakter das als nachvollziehbar zu verkaufen. Dennoch es anstrengend gewesen sich immer wieder anhören zu müssen wie er weinend erklärt er könne das nicht mehr. Es sind wirklich diesem Momente wo ich dachte "mein Gott jetzt stell dich nicht so an verflucht". Es ist eine Dramaturgische Notwendigkeit der Macher, aber eine frustrierende für den Zuschauer.

          Tote Mädchen lügen nicht ist keine Serie zum wohlfühlen. Der Zuschauer soll mit unangenehme Themen und Geschichten Konfrontiert werden. Du wirst zum denken gezwungen. Ich würde Lügen wenn ich sagen würde das ich nicht immer noch darüber grüble. Ich denke an mein Schulzeit. An Situationen und Momente des Schmerzes. Und an Menschen an die ich schon lange nicht gedacht habe. Weil ich es einfach nicht wollte. In diesem Zusammenhang ist die Serie tatsächlich etwas schmerzhaft für mich gewesen. Somit hat sie ihr ziel glaube ich bei mir erreicht. Jetzt nicht mich an schlechte Momente zu erinnern. Nein sondern vielleicht zu reflektieren wie man selbst andere Menschen behandelt hat. Wie man selbst behandelt wurde und was man hätte selbst anders machen können.

          Tote Mädchen lügen nicht ist eine zutiefst persönliche Erfahrung die für jeden Zuschauer anders sein wird. Es ist eine absolut Sehenswerte Serie, die einen fordert und zum denken bewegt. Total Einzigartig.

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          • 8

            die serie hat mich an manchen stellen echt gepackt. mehr gibt es nicht zu sagen.

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            • 9 .5

              Wow... einfach nur Wow

              Noch nie hat mich eine Serie so mitgerissen, dass ich eine ganze Staffel innerhalb von 24 Stunden geschaut habe und nicht aufhören konnte, bis es dann zu Ende war.

              Ich finde es wirklich erstaunlich, wie viele (meist ältere) Personen diese Serie so übertrieben schlecht reden können. Natürlich ist die Serie für Jugendliche viel greifbarer als für Erwachsene, kann aber trotzdem nicht nachvollziehen, wie man bei dieser Serie absolut nichts fühlen kann und diese sogar "abscheulich" nennen kann.

              Diese Serie ist meiner Meinung nach aber wirklich nicht ohne und sollte von psychisch instabilen und unter Depressionen leidenden Menschen wirklich mit Vorsicht genossen werden, da es diese Zustände verschlimmern könnte.

              Ansonsten gibts es für mich absolut keine Kritik führ dieses einzigartige Meisterwerk, bis auf das etwas zu kurz geratene Ende (eine Folge mehr hätte nicht geschadet).

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              • 6

                Ich kann diese Serie nicht richtig greifen. Sie ist teilweise spannend, teilweise viel zu sehr in die Länge gezogen. Ich war streckenweise echt gelangweilt, habe aber weiter geschaut, weil ich einfach wissen wollte was denn jetzt passiert ist.

                Was mich stört sind die teils völlig eindimensionalen Schauspieler, allen voran Dylan Minnette als Clay Jensen, der in seinen etlichen Screenstunden genau einen Gesichtsausdruck hat. Das der Character dazu nicht nachvollziehbar handelt kommt natürlich noch dazu. Die anderen Schauspieler fand ich ziemlich überzeugend (außer Tony der auch zu eindimensional ist) und ich fand es prima, dass hier keine 30jährigen die High School Schüler spielen.

                Doch nun zu meinem einzigen echten Kritikpunkt - die Gründe die sie für ihren Selbstmord anbringt sind nicht nachvollziehbar. Rein rational sind sie es - ja! Aber man fühlt es einfach nicht. An mir ging es völlig vorbei. Ich habe immer nur gedacht - boah stellt die sich an. Ich weiß nicht genau wie, aber ich hätte mir gewünscht mehr mit ihr zu leiden um den Selbstmord zu verstehen, aber das wird leider nicht erreicht.

                Kann man sich anschauen, muss man aber nicht...

                • 8 .5

                  Wer Teenies Zuhause rumhängen hat: bitte gemeinsam visionieren - selten (IMHO nie) wurde dieser Stoff so augenöffnend umgesetzt. Wer keine Kids hat: Schauen und sich schaurig erinnern wie es damals - sei es lange oder nicht so lange her - in der Schule so war...

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                  • 8
                    MoSeZ94 20.07.2017, 15:03 Geändert 20.07.2017, 15:04

                    Unglaublich fesselnde und ergreifende Serie mit einer Thematik, die mich so schnell nicht loslässt und auf essentielle Fragestellungen und Werte in Schulen, beziehungsweise grundsätzlich in sozialen Kreisen und der Gesellschaft aufmerksam macht. Ich habe die komplette Staffel in weniger als zwei Tagen komplett durchgesuchtet und bin definitiv auf meine Kosten gekommen.
                    Wichtig ist für mich dabei das Gesamte nicht plakativ und pubertär zu deuten, sondern viel mehr auf die versteckten, subtilen Messages dahinter einzugehen.
                    Demnach geht es für mich hier um eine junge Frau, die ihren Selbstmord aus ihrer Sicht, aus ihrem Kern darstellt und verständlich machen will, warum sie sich das Leben genommen hat und nicht um irgendeinen Racheakt an die Menschen zu hinterlassen, die ihr Leben zu einem grausamen Ort gemacht haben.
                    Denn nur durch diesen lebensraubenden Akt werden die Betroffenen darauf aufmerksam gemacht und müssen reagieren, beziehungsweise werden mehr oder weniger dazu gezwungen über ihr Handeln selbst zu reflektieren, der eine mehr, der andere weniger. Denn die Serie zeichnet ab, wie unterschiedlich die jeweiligen Charaktäre, die aus Hannahs Sicht für ihren Tot "verantwortlich" sind mit der Situation umgehen und umgehen können. Denn Charaktären wie Clay, Tony oder Alex geht der Selbstmord Hannahs viel näher, als anderen, deren "Verantwortlichkeit und Schuld" für Hannahs depressiven Werdegang rational betrachtet eigentlich viel vehementer ist,- bis zum Ende nicht wirklich bewusst wird. Ich setze das Ganze jetzt mal absichtlich in Anführungszeichen, da in der Serie auch mehrmals ausdrücklich betont wird, dass jeder letzten Endes selber für sein Leben verantwortlich ist und wie er damit umgeht und so hat sich Hannah auch keineswegs dessen entlädigt und betont mehrmals aus ihrer Sicht ihr eigenes Versagen, ihre Verletzlichkeit, beziehungsweise ihr eigenes Reuegefühl.
                    Es geht einfach darum, die depressive Schwelle, die depressive Negativspirale, in der sich Hannah Baker befindet, frühzeitig zu erkennen, das Miteinander und die Mitmenschlichkeit zu fördern und sich für andere Charakterspiralen offener, verständnisvoller und mitfühlender zu zeigen. Und das ist gerade in unserer Gesellschaft ein riesiges Problem, da es immer nur um das schneller, weiter, besser, optimierter, mehr erwirtschaften, mehr Geld, mehr, mehr, mehr geht und die Zwischenmenschlichkeit auf der Strecke bleibt.
                    Natürlich kann man sich nicht 24/7 um jede Person, um jedes kleinste Detail und um vermeintlich dritte Weltprobleme und depressive Werdegänge Jugendlicher konzentrieren, aber man kann eben versuchen die Augen offener zu halten bevor es zu spät ist und genau darauf will die Serie in meiner Interpretation hinaus.
                    Man kann sich darüber streiten, dass "13 reasons why" stellenweise zu teeniemäßig aufgezogen ist und dieses ganze "Highschool-pubertierende Jugendliche-Ding" etwas überzogen dargestellt wird und teilweise hier und da oft nerven kann. Einige Charaktäre wie Bryce oder Tyler werden auch stereotypisch wiedergegeben, was die Serie für mich im Gesamten ein wenig herunterzieht, aber Alles in Allem ist es eben ein Coming-of-Agedrama und bedient sich hinsichtlich dessen überwiegend keiner falschen Mittel und Hannah ist eben ein jugendliches, pubertierendes Mädchen, das sich selber vielleicht ein bisschen in den Vordergrund stellen will, was es für mich aber auch nur authentischer macht.

                    • Ja also ich habe nicht wirklich viel von der Serie gehalten als ich vor paar Tagen angefangen habe die zu sehen. Den eig. wusste man was passiert und ich konnte eh nicht verstehen wieso man die Serie überhaupt verfilmt.

                      Die Serie ist eigentlich sehr gut. Mir hat das gefallen wie die 13 Gründe von den Leuten untereinander weitergereicht wurden und wie es am Ende alles zusammengehört. Auch wenn die meisten der Gründe ja nicht wirklich viel mit den anderen Gründen zu tun hatten.

                      Ich persönlich habe am wenigstens die Story von Alex verstanden. Wobei ich auch die von Courtney und von Zack nicht so ganz hundertprozentig verstehen kann.

                      Meiner Meinung ist das Ende nicht so ganz gelungen, es endet irgendwie an einer ungünstigen Stelle mit sehr vielen ungelösten Fragen.

                      Über viele Personen hätte man auch vielleicht mal mehr sagen können. Was hat z.B. Courtney auf das Bild bei der Verhörung gesagt, wieso sagt Jessica das was ihr passiert ist nicht bei der Verhörung aber zuhause sagt sie es ihrem Vater. usw.

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                        Wovoka 17.07.2017, 21:42 Geändert 18.07.2017, 14:03

                        Ne, sorry geht einfach gar nicht. Also ganz im Ernst 0,0!

                        Auch wenn die Serie Regie und Kamera - technisch, definitiv im durchschnitt ist.
                        Das was die Serie mir da verticken will, ist auf eine ( kranke ) Art und Weise voll daneben.

                        Das was hier einem gezeigt wird, fällt wohl eher in die Kategorie Kinder oder hier speziell Jungen können grausam sein, mehr nicht! Alles à la " hey weißt Du noch damals, neulich, ja genau am Dienstag vor 3 Wochen, da hast Du meinen Blick nicht erwidert. Leider muss ich Dir jetzt sagen, dass war ein Grund warum ich mich umgebracht habe".

                        Geht´s eigentlich noch? Ich finde es ja okay, wenn man hier und da auf Probleme von Kindern und Jugendlichen hinweißt und versucht dagegen zu steuern. Aber das was hier gezeigt wird, ist meiner Meinung nach eine verantwortungslose Frechheit.

                        Die Protagonistin, hat nicht nur, im unendlichen Maßstab, überzogen reagiert sondern Ihrerseits auch verdammt egoistisch und arrogant inkl. dem Aufmerksamkeitsdefizit welches nicht zu selten grüßen lässt. Im Gegenzug fordert Sie ( oder vielleicht der/die Autor/in) damit das, dass Leben und die Taten des Männlichen Gegenparts bestenfalls vorgescripptet wird, so das all das nicht ebenfalls Ihr widerfahren kann. ( Denn das wäre dermaßen von ungerecht... )
                        Die Theorie mag zwar gewagt klingen, aber was anderes fällt mir dabei nicht ein.

                        Schon Aristoteles sagte, dass die junge Generation grausam sei. Wer bitte kann sich das recht rausnehmen, den seit Tausenden von Jahren bestehenden Konflikt in der Jugend ( Also ich meine damit banales wie erste liebe, der mag mich nicht, der war blöd zu mir... Also all das was jeder von und wohl durchmachte)) hier einfach mal als einen Vorwand für den Suizid einer jungen Dame zu nehmen.
                        Das wäre nicht einmal okay, wenn Sie nur für die hälfte der eigenen Probleme selber verantwortlich wäre...

                        Mag ja sein, dass ich mich in diesem Metier wenig auskenne und ich Filme/Serien über Suizid für gewöhnlich meide, da ich tatsächlich nicht viel damit anfangen kann. Aber ich denke es ist der gesunde Menschenverstand der einem sagt, dass man das so nicht machen sollte.

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                          simonGaimez 17.07.2017, 10:18 Geändert 17.07.2017, 10:28

                          Die Serie war ok. Die Charaktere waren realistisch, auch wenn irritierend durch diesen Realismus. Und wenn Teil dieses Realismus die Neigung eines Mädchens war, ihr eigenes Leben willentlich zu zerstören, nichts zu lernen, die Welt und "Arschloch-Männer" dafür verantwortlich zu machen (denen sie übrigens hinterher rennt), dann Bravo!
                          Diesen Realismus habe ich gespürt.

                          Die Message der Serie war: Nette Kerle müssen noch netter sein und Gedanken noch besser lesen können, und: Nein heißt Ja, außer wenn es das nicht tut!
                          Alle Kerle sind Arschlöcher, Erwachsene verstehen sowieso nichts, und nichts, ich meine NICHTS ist jemals IHRE Schuld.
                          Alles, ich meine alles, was der Protagonistin passiert ist, ist als Resultat ihres eigenen Handelns entstanden.
                          Es ist traurig eine Serie über so ein schockierendes und wichtiges Thema ohne weibliche Verwantwortlichkeit zu sehen.

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                          • 10

                            Ich habe jede Folge genossen und kann die Serie nur jedem empfehlen.

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                            • 0 .5

                              Typisch konservativ-amerikanische Darstellung und Einstellung von und zu "Mobbing" und "Sexuellem Missbrauch".
                              Reale Menschen, die mit Mobbing, sexuellem Missbrauch oder Depression zu kämpfen haben müssen sich bei dieser heroisch inszenierten Selbstmord-Thematik einfach nur verarscht fühlen.
                              Das was in der Serie dargestellt wird ist nicht der Selbstmord einer jungen verzweifelten Frau, sondern die Geschichte einer blöden Göre, die allen Anschein ein hohes Aufmerksamkeitsdefizit besitzt und mit einer antisozialen Selbstgerechtigkeit handelt.

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                              • I bims wida, euer Geilo

                                An und Prirsich k1 schlecht Serie aba vong Umsetzung her doch etwas verbesserungwürdich. Han rotzdem zum talken angeregt un das ist gud für diskosuion, den i han noch nie 1 serie vorher gesehn die sich mit suizit un mobsing ausananda setzt. also overall 1 nice serie vong zeitvertreib her

                                • 8

                                  Durchaus spannende und interessante Serie über den alltäglichen Zustand an unseren Schulen. Mobbing ist an der Tagesordnung und das kann sicher zu einer solchen Handlung führen. Es nehmen sich ja auch viele erfolgreiche und beliebte Menschen das Leben. Es ist halt leider so in unserer Zeit. Ich kann die Serie empfehlen.

                                  • 5

                                    Als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema "Depressionen" war die Serie ohnehin nicht geeignet, aber die Darstellung des Suizids habe ich doch als sehr abstoßend empfunden. Umso erschreckender, dass es nun tatsächlich Nachahmertaten geben soll...

                                    https://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/offenbar-erste-suizide-durch-netflix-serie-tote-maedchen-luegen-nicht-id211111057.html

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                                    • 0 .5

                                      sorry aber selsten so eine scheisse gesehen....ok bin auch kein teenager mehr.

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                                      • 3
                                        RobertTerwilliger 01.07.2017, 11:02 Geändert 02.07.2017, 11:04

                                        Schaue ich mir grade an und bin bei Folge 9. Es ist lächerlich. Die Darstellung von Mobbing ist lächerlich, wie auch das selbstgerechte Bla und Bla der Hauptdarstellerin. Fast wünscht man sich das Ende herbei. Sowas passiert wohl, wenn eine konservative Leitkultur bzw. wohl auch die Täter sich menschlicher Themen annehmen. Mich erinnert das an meine Zeit an der Schule, wo wir Gruppentherapiesitzungen machten, was man an der Unterichtsatmosphäre verbessern konnte. Amüsanterweise kamen die besten Vorchläge von den größten Chaoten. Damals war es lustig, aber man wird ja auch älter.

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                                        • 7

                                          Ganz gute Serie, war schon spannend diese zu gucken.

                                          Hanna fand ich teilweise etwas unverständlich was nun zu ihrem Tod geführt hat (natürlich waren heftige Schicksalschläge dabei, andere hätte man eigentlich gar nennen müssen) und wenn ich an Clays Stelle gewesen wäre hätte ich mir die Bänder sofort komplett angehört, ohne tagelang wissenslos durch die Gegend zu fahren.

                                          Das sind für mich die größten Schwächen, trotzdem möchte man seit der ersten Minute wissen was eigentlich passiert ist.

                                          • 10

                                            13 Reason Why ist die mit Abstand beste Serie nach Game of Thrones die ich gesehen habe. Diese Serie ist so unglaublich emotional und intensiv, dass ich nicht einfach aufhören konnte und kann, an das Geschehene zu denken. Ich wurde einfach nur überwältigt von der Tragik dieser Geschichte, vorallem weil sie für mich so realistisch ist und die Atmosphere in jeder Episode perfekt vermittelt wird.
                                            Die Schauspieler sind alle perfekt und vor allem Katherine Langford spielt Hannah Baker brilliant.

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                                            • 6 .5
                                              Nulu109 22.06.2017, 12:22 Geändert 22.06.2017, 12:23

                                              Ich finde die Serie nicht ansatzweise so gut wie das Buch. Es fehlen viele kleine Ausschnitte und Dinge passieren in der
                                              Serie, von denen nichts im Buch stand. Die Schauspieler sind ok aber auch nicht
                                              optimal gewählt. Ich finde die Serie kann man sich anschauen, ist aber nichts, was man unbedingt gesehen habe muss. Das Buch jedoch ist sehr empfehlenswert.

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                                                "Tote Mädchen Lügen nicht" hat mich in der Hinsicht überzeugt, dass genau dieses Hin und Her und die nicht verständlichen Gefühle genau zur Schulzeit und zu den Charakteren passen. Auch ich habe mich ab und zu gefragt warum hat sie sich jetzt umgebracht und das sind doch alles keine guten Gründe. Jedoch vervollständigt sich das Rätsel am Ende sehr gut.

                                                • 8

                                                  Zur Schule sind wir alle gegangen - doch was hier abgeht, ist teilweise brutaler als ein Horrorfilm. Schockierend realistische, packende Erzählung einer Tragödie - "13 Reasons Why" überzeugt als mutiges Drama über eine traurige Alltagsrealität. Im Mittelteil manchmal zu zäh ist es vor allem das eindringliche Ende, das erschreckend aufrüttelt. Sehr sehenswerte Serie und ausgezeichnete Diskussionsgrundlage.

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                                                    wernerschmidt 13.06.2017, 10:41 Geändert 13.06.2017, 10:41

                                                    Wow! Wirklich absolut fesselnd von der ersten Folge an.
                                                    Die ganze Geschichte und das einzelne Beleuchten der verschiedenen Leute auf den Kassetten nacheinander war mal was neues und zum Ende hin fügte sich jedes Puzzleteil wirklich gut zusammen. Die finale Folge war natürlich mehr als krass insbesondere "die Szene" war wirklich sehr sehr dramatisch.

                                                    Zum Thema unlogische Handlungen von Hannah und was sie zu Clay gesagt hat.
                                                    Ja das war in der Tat ziemlich albern, aber mal ehrlich. Wann sind Frauen mit ihren widersprüchlichen Aussagen mal nicht "albern"? Also sorry, wer auch immer eine Frau/Freundin hat kennt diese "Ich sag dir dies aber meine eigentlich was komplett anderes" zu genüge. Das heißt nicht dass es kein bullshit ist. Aber wer hier sagt es sei unrealistisch das sie so handelt hat eben keine Erfahrung meiner bescheidenen Meinung nach. ;-)

                                                    Für mich und wahrscheinlich für viele andere auch war die Schulzeit auch keine einfach Phase im Leben. Es ist lange her aber so eine Serie lässt schon ein paar Erinnerungen wieder hoch kommen und ich bin echt froh das ich diesen fiesen Lebensabschnitt hinter mir habe. Ich denke Frauen die als Schlampe abgestempelt wurden haben es da gerade was sexuelle Übergriffe angeht noch mal eine Ecke schwieriger als ein ehemals dicker Junge der gehänselt wurde wie ich. ;-D

                                                    Ich fand diese Serie auf jeden Fall sehr immersiv und klasse in Szene gesetzt. Ich vergebe eine 10 mit Herz weil wir 13 Folgen in 1,5 Tagen durchgesuchtet haben.

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