Taboo - Kritik

GB/US · 2017 · Drama, Historienserie · 2 Staffeln · 10 Episoden
Du
  • 3

    erst 3 folgen angeguckt. finde es leider nicht so toll. vom optischen sehr geil aber von der story? naja. lohnt es sich die weiter zu gucken?

    • 4 .5

      1. Schauspieler sind echt gut. Tom Hardy ist einfach nur genial.
      2. Die Geschichte war für mich persönlich ein wenig langweilig. Keine Twists, kein Spannungsbogen.
      3. Atmosphärisch. Düster, dunkel und schmutzig. Sieht sehr gut aus.
      4. Ziemlich viele Dialoge. Daher wirken einige Episoden eher langweilig.
      5. Ein wenig mehr Aktion, und die Serie wäre noch besser geworden.
      6. Für mich kein Rache-Epos. Eher ein Drama mit mystischen Elementen.
      7. Teilweise nervte mich das eher langsame Tempo der Serie.
      8. Nur zu Ende geschaut wegen der Schauspielerischen Leistung und der Geschichte. Eine weitere Staffel würde ich mir jetzt nicht geben wollen.

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      • 7

        Eine düstere, dreckige und teils ziemlich brutale Serie, die durch ein großartiges Setting und einen herausragenden Hauptdarsteller besticht.
        Tom Hardy überzeugt in seiner Rolle als James Delaney - ein rätselhafter Mann, dessen Absichten nie so ganz klar sind, aber dessen finsterer Ruf ihm voraus eilt und seinen Widersachern Angst und Respekt einflößt.
        Auch Franka Potente überzeugt in einer Nebenrolle als... Puffmutter.
        Schade, dass die Spannung immer wieder mal im tiefen Matsch von London stecken bleibt, sonst wäre hier noch mehr drin gewesen.
        Für Fans von Tom Hardy aber ein Muss.

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        • 8
          smartbo 06.05.2017, 19:28 Geändert 06.05.2017, 20:23

          Die Serie hat ein beeindruckend geniales Setting und eine authentische und dichte Atmosphäre zu bieten. Über die schauspielerische Leistung von Tom Hardy brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren: einfach nur brillant. Okay, das kann man von Oona Chaplin nicht konstatieren. Von ihrem Vater hat sie lediglich den Namen geerbt, aber sicherlich nicht das Talent. Dies ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen, der kaum Einfluss auf die Gesamtbewertung hat.
          Die Serie hat mich von Anfang bis zum Ende ohne Leerlauf gefesselt. Hinzu kommt ein guter und perfekt dosierter Score.
          Fazit: der Plot ist sicherlich nicht der beste, dennoch vermag die Serie dies mit dem herausragenden Setting, der exzellenten Atmo und der grandiosen schauspielerischen Performance von Tom Hardy mehr als zu kompensieren.
          Eine Serie der Extraklasse, absolut sehenswert.

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            Gute Gründe um sich die von Ridley Scott produzierte Mini-Serie anzusehen, sind sicherlich einerseits Tom Hardy als Hauptdarsteller sowie das düster und schmuddelig gehaltene Setting. Ansonsten wäre in meinem Fall noch des Weiteren die treusorgende Ehefrau als weiterer Grund anzuführen, denn ansonsten hätte ich vermutlich spätestens nach der dritten, vierten Episode die Segel gestrichen, da der gemächlich vorgetragene Plot für meinen Geschmack einfach nicht über die ausreichende Substanz verfügt, angesichts der recht umfangreichen Laufzeit, die eine Serie nun einmal mit sich bringt.

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              _Chewbacca_ 05.05.2017, 09:43 Geändert 05.05.2017, 13:39

              Zum Niederknien. Mutig, schmutzig, brillant erzählte Serie. Ein Bilderfest mit bravurösen Schauspielern. Allen voran, Tom Hardy in einer unvergesslichen Performance. Eine Serie die so überraschend inszeniert wurde, als hätten berühmte Klassikkomponisten wie Bach, Händel und Co eine Kamera in die Hände bekommen. Die leisen Töne zwangen zum Hinsehen, die schrille Gewalt und das Setting spiegelte eine Epoche wieder, die keiner von uns ansatzweise nachvollziehen kann, und ließen ungläubig über das Gezeigte staunen -somit eine Ahnung erfahren.
              Den Schmutz konnte man riechen, kontakariert mit feinen britischem Porzelan.
              Eine Serie, die wie eine faszinierende, geheimnisvolle, mächtige und mystische Oper inszeniert wurde -und die fordert. Ich konnte eintauchen in dieses brillante Rache-Epos. Die Fortsetzung kommt Januar 2019, Tom Hardy, Ridley Scott und Steven Knight sind wieder an Bord -und ich werde mitsegeln!

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              • 10
                balarama 30.04.2017, 18:28 Geändert 30.04.2017, 18:28

                Hammer geil!!!!! So gutes Setting und Cast! Auch wen man nicht jede Entscheidung gut findet von ihm, es ist ein Film!

                Ein Mann der sein Plan verfolgt !!

                • 5
                  dwaddy 27.04.2017, 16:06 Geändert 27.04.2017, 16:08

                  Huchherrjeh, das war mal ne Enttäuschung. Dabei fing alles so gut an: Tom Hardy als James Delaney macht seine Sache erwartungsgemäß grandios, die anderen Schauspieler fallen auch positiv auf, die düstere und dreckige Szenerie ist wunderbar, Musik, Ausstattung ... alles im grünen Bereich. Aber die Story? Kommt leider gar nicht Fahrt. Keinerlei Spannung baut sich auf, alles plätschert vor sich her, keinerlei Höhepunkte. Der Spannungsbogen ist einfach nicht vorhanden: hier mal ein Mord, da mal ein Unglück, daneben immer wieder die lieblos eingestreuten Traumsequenzen. Schade! Eine tolle Inszenierung und ein grandioser Schauspieler reichen leider nicht, wenn die Story nicht Schritt halten kann.

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                  • 7 .5
                    SpiceWeasel 25.04.2017, 16:55 Geändert 25.04.2017, 17:17

                    Die unterhaltenden Serie Taboo ist wieder nur ein weiterer Beweis was für eine eindringliche Wucht die Tom Hardy auf den Bildschirm bringt.
                    Ein enorm körperlicher Schauspieler, der den Eindruck eines Panzers erweckt wenn er durch die matschigen Straßen Londons stapft und gefühlt 20% der Dialoge grunzt oder schnaubt.
                    Dennoch aber gleichzeitig eine beeindruckende Verletzlichkeit und Wärme in den vernarbten Augen hat wie sonst kein Schauspieler derzeit.

                    P.S: Mit David Hayman als Butler Brace ist mein Deutscher Lieblingsschauspieler Ulrich Mühe (RIP ♥)wieder auferstanden, die Ähnlichkeit (auch im Schauspiel) hat mich zwar immer wieder aus dem Moment gerissen aber es wurde mir echt warm und schwer ums Herz.

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                    • 8
                      Der Siegemund 24.04.2017, 20:55 Geändert 26.04.2017, 16:02

                      James Delaney, totgeglaubt, kehrt zurück nach London und beansprucht sein Erbe, mit dem Wissen und den Mitteln im Gepäck, um sich einem Szenario weltpolitischer Brisanz, dem Handelskonflikt zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich, zu stellen.

                      Die politische Dimension mag anfänglich sehr hoch erscheinen, doch im Verlauf der Staffel werden global gesehen keine raumgreifenden historischen Prozesse ausgebreitet, welche eine ernst zu nehmende Beschäftigung mit dem Verhältnis zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich auf höherer Ebene bieten könnten. Das hat mich nicht daran gehindert an der spannenden Geschichte, mit komplexen Ränkespielen um das Erbe James Delaneys, dran zu bleiben und die erste Staffel innerhalb von zwei Tagen komplett anzusehen..

                      Ein wenig erinnert die Stereotypie der Figur James Delaney an die beiden Motive von "Robinson Crusoe" oder dem "Graf von Monte Cristo". Wer weiß, was da noch kommt. Es gibt Anhaltspunkte dafür, aber dafür muss man die Werke gut kennen und zwischen den Zeilen lesen können. Es bleibt in Staffel 1 alles Spekulation. Eine Referenz zu "Batman", als Rächer der Enterbten, wobei hier London im Jahre 1814, die Rolle von Gotham übernimmt und die East India Company der korrupte Verein ist, kann man hier schon im Ansatz erkennen. Jedenfalls wird gegen die Gegner auch zeitgemäße innovative Technik eingesetzt, Delaney hält gerne viele Schmerzen aus, aber das Nicht-Tötungs-Gebot hat man nicht aus Batmans Codex übernommen - es gibt bei der britischen Polizei, die King Georg IV untersteht, auch keine Verbündeten - doch eine sozial-karitative und ehrbare Haltung ist erkennbar. Keine Angst, es ist kein Superheldenfilm und die Referenzen sind auch nur was für Literaturkundig. Es bleibt hingegen historisch relativ realistisch und die Fiktion bedient sich keiner Fantasmen, eine Superheldengeschichte wäre auch nicht mein Geschmack. Das Gemisch taugt etwas, wenn auch Tom Hardy als Delaney nur einen Gesichtsausdruck kennt. Frauen würde man das nachtragen. Insgesamt ist mir die Figur Delaney sympathisch.

                      Die Kulissen Londons sind leider spärlich in Szene gesetzt, was wohl daran liegen mag, dass man wie in "The Man in the Hight Castle" erst einmal vorsichtig investiert hat. Gerade an optischem Augenschmaus darf es doch nicht fehlen, aber die Qualität der kammerspielartigen Szenen, vor dem Hintergrund einer spannenden Geschichte, sowie zahlreichen klasse Schauspielern in den unterschiedlichsten zwischenmenschlichen Beziehungen jedoch, können dafür entschädigen. Die Dialoge erreichen dabei nicht ganz die Schärfe und Klasse eines "Game of Thrones", aber handelt es sich bei "Taboo" durchaus um eine angenehme Unterhaltung, welche schon Mini-Serien-Charakter vorweisen kann. D. h. es gibt keine Cliffhanger, die Serie baut sich auf und entwickelt sich stetig weiter.

                      So darf man wohl Staffel 1 als das Erste Kapitel eines epischen Romans begreifen, welcher nun das Politische etwas in den Hintergrund rücken könnte, weil sich am Ende ein umfangreiches Abenteuer, fernab von London, ankündigt, bestimmt auch mit größeren Kulissen.

                      Ich bin bereit für Kapitel 2!

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                      • 7 .5

                        Taboo spinnt in erster Linie eine hochkomplexe Story rund um Handelsverbindungen, Intrigen und viel Papierkram. Klingt auf den ersten Blick langweilig, in der Tat konnte mich die erste Staffel der BBC Serie durchaus überzeugen. Tom Hardy zeigt, dass er nicht nur ein außerordentlicher Schauspieler ist, sondern auch Fähigkeiten mit der Feder besitzt. Er schafft es, dass eigentlich sehr trockene Thema, mit cleverem Writing spannend umzusetzen. Es ist nicht immer alles sofort nachzuvollziehen, es gibt ein paar Logiklücken und manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Erklärung gewünscht. Wenn man aber dranbleibt, kann man durchaus mit den, meiner Meinung nach, abwechslungsreich geschriebenen Charakteren mitfiebern.

                        Dafür wird natürlich auch eine bestimmte schauspielerische Leistung benötigt, die hier auch definitiv vorhanden ist. Mit Tom Hardy, Jonathan Pryce, Oona Chaplin, Tom Hollander und weiteren wurden hier einige bekannte Namen versammelt. All diese Leistungen konnten mich vollkommen überzeugen, besonders überrascht hat mich allerdings eine Neuentdeckung: Jessie Buckley. Ich war sehr angetan von ihrer Darstellung und hoffe, dass wir sie in Zukunft öfter sehen werden können.

                        Weiters sollte man die Präsentation der Serie herausheben. Die Sets sind, bis auf ein paar einzelne CGI-Einstellungen, alle mit sichtbar hohem Aufwand gebaut worden. Sie schaffen es, den Zuschauer in die Welt Großbritanniens zur Zeit des Barocks und der Industrialisierung hineinzuziehen und ihm ein greifbares Gefühl davon zu vermitteln. Die Kameraarbeit erschien mir ebenfalls sehr aufwendig, lediglich die Fokussierungen kamen mir an manchen Stellen sehr unüblich vor. Besonders positiv ist mir noch der Soundtrack aufgefallen. Dieser agiert zwar sehr auffällig, ist aber meiner Meinung nach passend inszeniert und fördert die Atmosphäre.

                        FAZIT: Mit Taboo bekommen wir eine komplexe, außerordentlich schön inszenierte Historienserie, die vor allem durch ihre Atmosphäre und abwechslungsreichen schauspielerischen Leistungen zu beeindrucken weiß. Wenn man über einige kleinere Writing-Schwächen hinwegsehen kann, ist Taboo definitiv einen Blick wert.
                        (Ich habe die Serie übrigens im O-Ton auf Amazon Prime gesehen)

                        • 6

                          Tolles Setting und eine schön düstere und mysteriöse Atmosphäre. Dazu ein überzeugender Tom Hardy (wie immer eigentlich). Leider waren mir die meisten Nebencharaktere zu nervtötend und zu flach. Auch die Story, die von der Idee her gut ist, ist zu langatmig und unspannend inszeniert. Schade, hatte mir mehr erhofft.

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                          • 9

                            Düster, dreckig mit starken Bildern und Kulissen ist Tabooo ein Hingucker. Gefallen hat mir auch das so eine andere Zeit optisch, wie auch inhaltlich gut wiedergegeben wurde. Nur leider fehlte der Mut dieses bis ins Letzte durchzuziehen, aber klar man will für die Masse tauglich bleiben. Tom Hardy, der eigentlich immer mit gleichbleibendem Gesichtsausdruck nervt, war für mich erstmals wirklich gut.

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                            • 9

                              Tolle Charaktere , ein Erstklassiges old-London und insgesamt sehr nebulös und interessant gestaltet. Tom Hardy: "mhm"

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                              • 10
                                kurzundknapp 17.04.2017, 16:12 Geändert 17.04.2017, 16:13

                                zu ende geguckt, bin verliebt in alles was diese serie ausmacht, tolle sache, danke dafür, hoffen wir auf eine 2 staffel.

                                • 10

                                  also dieser tom hardy ist wirklich ne verdammt coole socke !!!

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                                  • 8 .5

                                    In meinen Augen die bisher beste Eigenproduktion von Amazon.

                                    Durchweg überzeugende spannende Story. Kluge Schachzüge der Figuren ohne Logiklücken und keine unnachvollziehbar handelnde Figuren.
                                    Eine Thriller/Drama Story. Ab und an könnte sie etwas mehr Tempo bringen, aber schließlich will eine ganze Serie mit der Handlung gefüllt sein.

                                    Durchweg gutes Schauspiel mit überzeugender Besetzung ihrer Figuren, viele bekannte Gesichter die wunderbar in dieses Setting passen.

                                    Perfekte Bilder, wunderbar umgesetztes 1800 Setting in den schmutzigen Straßen Londons. Stimmungsvoll dreckig, hervorragende Kostüme.

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                                    • 10

                                      Bin absolut begeistert von der Serie
                                      und das trotz der recht hohen Erwartungen durch den Trailer.
                                      Hab alle 8 Folgen der ersten Staffel voll und ganz genossen.
                                      Seit der Erstsichtung von Game of Thrones oder House of Cards
                                      war ich nicht mehr so hin und weg.
                                      - Gute Darsteller wie z.B. Michael Kelly, Jonathan Pryce und Tom Hardy.
                                      (Bin kein Fan von letzterem aber er macht sein Job überzeugend)
                                      - Düsteres Setting im London 1815
                                      - Spannend verstrickte und glaubwürdige Handlung
                                      - Einfacher aber ebenso genialer Soundtrack
                                      (Musste sogar bei Youtube suchen,
                                      um nochmal nur in den genuss des Soundtrack zu kommen [Dark Strings])
                                      - Geniale Szenen und Kameraeinstellungen
                                      - Hinterlässt ein hochwertigen Eindruck
                                      - Unter anderem Produziert von Ridley Scott
                                      - Auch gute weniger bekannte Darsteller
                                      - Keine unnötigen Gewalt- oder sonstige anzüglichen Szenen
                                      Sah es auf Deutsch was durchaus akzeptabel war,
                                      habe aber gehört das es auf English authentischer sein soll. (eigentlich logisch)
                                      Werde somit die Serie ein zweites mal auf Englisch ansehen,
                                      was ich sonst eigentlich nie mache.
                                      Ich hatte meinen Spaß

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                                        Dunkel und dreckig, so ist das London des frühen 19. Jahrhunderts. Die Umgebung ist von matschigen Straßen und Schmutz überzogenen Leuten gekennzeichnet und dennoch vermag die Stadt in ihrem vorindustriellen Zustand mit imposanten Bauten und ihren teils adrett gekleideten Bürgern einen gewissen Charme zu vermitteln. Ja, das Seeting von "Taboo" ist wahrlich beeindruckend. Heutzutage wird dies oft als Selbstverständlichkeit abgetan, aber hier ist es unbedingt eine längere Erwähnung wert. Auch wenn einige Hintergründe sicherlich mit Computertechnik eingefügt wurden, ist es bemerkenswert wie gut diese mit den realen Sets verschmelzen. Und die realen Sets und der Aufwand dahinter muss tatsächlich riesig gewesen sein.
                                        Mitten darin befindet sich James Delaney, verkörpert von Tom Hardy. Bis vor kurzen stand ich seinem Schauspiel immer etwas skeptisch gegenüber, nun bin aber auch ich absoluter Fan geworden. Tom Hardy stellt mit seiner Darbietung das Highlight der Serie da und kann trotz manchmal wenig Dialog und kaum erkennbaren Emotionen mit einer gewaltigen Physis und eindrucksvollem Auftreten überzeugen.
                                        Der Soundtrack sei hier ebenfalls lobend hervorgehoben. Die musikalische Untermalung und das oftmals eingestreute Maintheme der Serie haben mir gut gefallen.
                                        Viele mögen "Taboo" eine gewisse Langatmigkeit vorwerfen. Die Kritik kann ich durchaus verstehen und die einzelnen Folgen sind mit ca. 58 Minuten ein bisschen zu lang geraten. Nichtsdestotrotz kann die Serie auch mit ihrem gemächlichen Tempo punkten und für Tom Hardy Fans ist "Taboo" sowieso einen Blick wert.
                                        Dabei bietet sich auch eine weitere Staffel an, sind doch viele Geheimnisse, die James Delaney umhüllen noch nicht gelüftet worden.

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                                          RoboMaus 03.04.2017, 22:43 Geändert 07.04.2017, 07:56

                                          Dem Kommentar von Rantala81 fünf Stellen weiter unten kann ich mich nur anschließen: ein starker Tom Hardy, wie auch der übrige Cast, eine düstere, einnehmende Atmosphäre, sowie ein überzeugendes Setting im London vor 200 Jahren, sowohl in den Nachbauten, als auch in der CGI-Stadtansicht. Aber ein langatmiges Unterfangen.

                                          Für manchen reicht das zu einer 9 Punkte-Serie, die sich in einem Satz begründen läßt: "Absolut stilsicher und ungemein authentisch mit perfektem Cast." Ja, die Begeisterung reicht sogar soweit, dass sich jemand veranlasst fühlt, bis dato gleich drei 9er-Kommis zu diesem Werk zu posten......

                                          Honi soit qui mal y pense.

                                          Doch was denkt der Schelm? Er könnte an die Handlung denken, die in der Pilotfolge in mehreren Strängen interessant eröffnet wird, nur, um in den weiteren Folgen der ersten Staffel in endlos erscheinenden Szenen ausgetreten zu werden. Dazu gehören unbedingt wie in Zeitlupe vorgetragene Dialoge, die beinahe ausschließlich beleuchten, wer etwas gegen jemanden hat, wer welche Intrige aufbaut, und welche Absichten verfolgt werden, was natürlich in allen Einzelheiten erörtert werden muss. Da wird paktiert, spioniert, dem enormen Wert von Informationen gehuldigt.

                                          Nur - es passiert sehr wenig. Würde man die gesamte Handlung der Folgen 2-8 in eine einzige Folge kondensieren, diese überflüssigen, langatmigen Dialoge um Paktiererei, Intriegen und Schandtaten auf ein Zwanzigstel stutzen, dann ergäbe sich ein ausgezeichneter Film, der den in der sehenswerten Pilotfolge geweckten Erwartungen inhaltlich gerecht würde.

                                          Spannung? Doch, ja, wer alle Folgen brav durchhält, bekommt in der letzten Folge der ersten Staffel eine Viertelstunde lang die Zuspitzung der Ereignisse serviert. Durchhalten lohnt sich....

                                          Es kommt beim Genuss von 'Taboo' entscheidend darauf an, wo die Prioritäten beim Filmkonsum liegen. Wer in langen, gefeilten Dialogen um das Wechselspiel von Beziehungen sein Heil findet, könnte mit der gelungenen Atmo durchaus die Höchstnote zücken. Wer von einer Handlung mehr erwartet als Inhalte, die zum McGuffin verkommen oder von den vielen zeitlupenartigen Unterhaltungen verschüttet werden, sollte lieber die Finger von 'Taboo' lassen: handwerklich stark gemacht, aber bis auf die Pilotfolge zäh und lahm.

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                                            Heckenritter 03.04.2017, 14:42 Geändert 03.04.2017, 15:06

                                            Spaßeshalber habe ich mir die ersten beiden Folgen auf
                                            deutsch angesehen und bin ziemlich enttäuscht. Einzelne
                                            Figuren und der klamme Tiefgang in den bissigen Dialogen kommen einfach nicht rüber, so ging es mir auch mit der zweiten Staffel von
                                            True Detective, die nur im Originalton überzeugen konnte. Da bleibt
                                            einfach wahnsinnig viel auf der Strecke, Taboo wirkt viel zu oft
                                            blass, knisternde Momente verpuffen. Kann nur empfehlen Taboo
                                            in Englisch zu gucken, damit sich die köchelnde Dramatik in der
                                            behutsamen Inszenierung auch wirklich entfalten kann.

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                                            • 8

                                              Eine Serie mit viel Potential, aber auch noch mit Luft nach oben. Das erwarte ich dann von der 2.Staffel.

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                                              • 8 .5

                                                Es gibt zwar ein paar Logiklücken und nicht so tollle Zeitsprünge in der Handlung aber deshalb brach hier kein Zweig ab. Cinematisch ausgezeichnet inszenierte Drama/Historik Serie mit top Besetzung und einer sehr spannenden und abwechslungsreichen Handlung. Hmm!

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                                                • 6 .5

                                                  Auf Dauer dann doch ein bisschen einseitig... Egal was sich die Gegner einfallen lassen, Tom Hardy grunzt einfach ein bisschen und die Dinge regeln sich. Wäre irgendwie spannender gewesen, wenn der Hauptcharakter manchmal auch nur ansatzweise in Gefahr geräte. Aber so hat man das Gefühl, dass egal was kommt, der da einfach durchspaziert wie Superman. Look und so sind trotzdem ziemlich gut!

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                                                  • 5

                                                    Cast und Setting ist richtig stark. Stellenweise auch eine extrem bedrückende Atmosphäre.
                                                    Leider nutzt sich die Story und die Einfälltigkeit des Hauptdarstellers (ich mag Hardy sonst sehr gern) schnell ab.
                                                    Zum Ende hin wurde es mMn richtig zäh und die vielen nebulösen Einblendungen und "mystischen" Szenen passen nicht mehr wirklich.

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