Taboo
Taboo - Poster
7.8

Taboo - Kritik

Alle 44 Kritiken & Kommentare zu Taboo

  • Eindruck nach fünf Folgen:
    Wow, was für ein Brett! Taboo ist dreckig, teilweise unglaublich gewaltbereit, nicht immer durchschaubar und vor allem im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig.
    In langen Dialogen entfaltet Taboo subtile Spannung, bei jedem gesprochenen Wort handelt es sich um eine unausgesprochene Drohung und es knistert gewaltig.
    auch großartig ist das Schauspiel, allen voran Tom Hardy, der herrlich großspurig und physisch absolut dominant auftritt.

    • eine sperrige serie, die sicherlich nicht jedem gefallen wird. ich fand sie gut, kann aber nicht genau erklären, warum! es gibt längen, durchaus, dann aber wieder äußerst spannende momente. unterm strich wurde ich gut unterhalten, habe mich nicht gelangweilt und dies ist entscheidend!

      • Die Handlung ist etwas dünn. Die ständigen Rückblenden im Mystery-Style hätte es auch nicht gebraucht. Zudem braucht die Serie bis Folge 5 von 8! um in die Gänge zu kommen. Da muss man sich schon durchbeißen. Ein gut aufgelegter Tom Hardy reicht halt doch nicht aus um einen schwachen Plot zu tragen. Wenn man sonst schon alles gesehen hat, kann man es sich geben, anonsten würde ich eher abraten.

        • Einzigartig und ein absolut genialer Tom Hardy mit unverwechselbarer Mimik !!!

          • man ist das geil, tom hardy rockt sowas von. genial, freu mich auf staffel 2, eine verdammt coole serie.

            • Schwache Fernsehserie in jeder Hinsicht. Dazu ein durchschnittlicher Schauspieler wie Tom Hardy an der Hauptrolle.

                • Tom Hardy natürlich wieder super . Seine Gesichtsaudruck ist einfach einmalig .
                  Die Serie war Gut aber mehr mehr auch nicht . Wer Tom Hardy mag sollte sich die Serie anschauen ;)

                  • Tom Hardy als James Delaney, der nach 10 Jahren von Afrika nach London
                    zurück kehrt um das Erbe seines Vaters anzutreten.
                    Delaney, der bis zu dem Tag seiner Rückkehr für Tot erklärt wurde, will
                    mitten im Amerikanisch Britischen Krieg eine eigene Handelsgesellschaft
                    gründen doch muss schnell feststellen das er sich damit einigen wirtschaftliche,
                    aber vor allem Politische Feinde macht.

                    Delaney, um dem sich so einige Legenden ranken, macht schnell klar
                    das man ihn lieber nicht hintergeht und als Zuschauer merkt man gleich zu
                    Anfang das vieles Erzähltes doch wahr sein könnte.
                    Leider wird aber rund um die Vergangenheit von James vieles angedeutet
                    aber wenig aufgelöst. Was natürlich die Person an sich Interessanter macht,
                    weil man sich Fragt was James Delaney nun ist und was er alles erlebt haben
                    muss, aber ein Wenig mehr von seinem Leben in Afrika hätte ich schon gerne
                    gesehen.

                    Nichts desto trotz hat mich die Serie von der ersten Minute an den Fernseher
                    gefesselt und ich finde dies sollte auch Voraussetzung sein um die Serie zu
                    kucken.
                    Taboo hat meines Erachtens keine Höhepunkte, außer dem Staffel Finale vl,
                    sondern zieht den Roten Faden in jeder Folge durch und schafft damit
                    für mich eine Seite von London in der man sich Verlieren kann.
                    Das düstere und dreckige Setting von London gefiel mir sehr und in all dem
                    Dreck dann noch Tom Hardy mit seinen Hut und langem schwarzen Mantel
                    zu sehen setzt dem ganzen die Krone auf. :)

                    Würde ich allen Empfehlen die von der Ersten Folge angefixt sind, sonst
                    könnte es für so manchen zu langatmig werden.

                    • erst 3 folgen angeguckt. finde es leider nicht so toll. vom optischen sehr geil aber von der story? naja. lohnt es sich die weiter zu gucken?

                      • 1. Schauspieler sind echt gut. Tom Hardy ist einfach nur genial.
                        2. Die Geschichte war für mich persönlich ein wenig langweilig. Keine Twists, kein Spannungsbogen.
                        3. Atmosphärisch. Düster, dunkel und schmutzig. Sieht sehr gut aus.
                        4. Ziemlich viele Dialoge. Daher wirken einige Episoden eher langweilig.
                        5. Ein wenig mehr Aktion, und die Serie wäre noch besser geworden.
                        6. Für mich kein Rache-Epos. Eher ein Drama mit mystischen Elementen.
                        7. Teilweise nervte mich das eher langsame Tempo der Serie.
                        8. Nur zu Ende geschaut wegen der Schauspielerischen Leistung und der Geschichte. Eine weitere Staffel würde ich mir jetzt nicht geben wollen.

                        • Eine düstere, dreckige und teils ziemlich brutale Serie, die durch ein großartiges Setting und einen herausragenden Hauptdarsteller besticht.
                          Tom Hardy überzeugt in seiner Rolle als James Delaney - ein rätselhafter Mann, dessen Absichten nie so ganz klar sind, aber dessen finsterer Ruf ihm voraus eilt und seinen Widersachern Angst und Respekt einflößt.
                          Auch Franka Potente überzeugt in einer Nebenrolle als... Puffmutter.
                          Schade, dass die Spannung immer wieder mal im tiefen Matsch von London stecken bleibt, sonst wäre hier noch mehr drin gewesen.
                          Für Fans von Tom Hardy aber ein Muss.

                          • Die Serie hat ein beeindruckend geniales Setting und eine authentische und dichte Atmosphäre zu bieten. Über die schauspielerische Leistung von Tom Hardy brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren: einfach nur brillant. Okay, das kann man von Oona Chaplin nicht konstatieren. Von ihrem Vater hat sie lediglich den Namen geerbt, aber sicherlich nicht das Talent. Dies ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen, der kaum Einfluss auf die Gesamtbewertung hat.
                            Die Serie hat mich von Anfang bis zum Ende ohne Leerlauf gefesselt. Hinzu kommt ein guter und perfekt dosierter Score.
                            Fazit: der Plot ist sicherlich nicht der beste, dennoch vermag die Serie dies mit dem herausragenden Setting, der exzellenten Atmo und der grandiosen schauspielerischen Performance von Tom Hardy mehr als zu kompensieren.
                            Eine Serie der Extraklasse, absolut sehenswert.

                            • Gute Gründe um sich die von Ridley Scott produzierte Mini-Serie anzusehen, sind sicherlich einerseits Tom Hardy als Hauptdarsteller sowie das düster und schmuddelig gehaltene Setting. Ansonsten wäre in meinem Fall noch des Weiteren die treusorgende Ehefrau als weiterer Grund anzuführen, denn ansonsten hätte ich vermutlich spätestens nach der dritten, vierten Episode die Segel gestrichen, da der gemächlich vorgetragene Plot für meinen Geschmack einfach nicht über die ausreichende Substanz verfügt, angesichts der recht umfangreichen Laufzeit, die eine Serie nun einmal mit sich bringt.

                              • Zum Niederknien. Mutig, schmutzig, brillant erzählte Serie. Ein Bilderfest mit bravurösen Schauspielern. Allen voran, Tom Hardy in einer unvergesslichen Performance. Eine Serie die so überraschend inszeniert wurde, als hätten berühmte Klassikkomponisten wie Bach, Händel und Co eine Kamera in die Hände bekommen. Die leisen Töne zwangen zum Hinsehen, die schrille Gewalt und das Setting spiegelte eine Epoche wieder, die keiner von uns ansatzweise nachvollziehen kann, und ließen ungläubig über das Gezeigte staunen -somit eine Ahnung erfahren.
                                Den Schmutz konnte man riechen, kontakariert mit feinen britischem Porzelan.
                                Eine Serie, die wie eine faszinierende, geheimnisvolle, mächtige und mystische Oper inszeniert wurde -und die fordert. Ich konnte eintauchen in dieses brillante Rache-Epos. Die Fortsetzung kommt Januar 2019, Tom Hardy, Ridley Scott und Steven Knight sind wieder an Bord -und ich werde mitsegeln!

                                • Hammer geil!!!!! So gutes Setting und Cast! Auch wen man nicht jede Entscheidung gut findet von ihm, es ist ein Film!

                                  Ein Mann der sein Plan verfolgt !!

                                  • Huchherrjeh, das war mal ne Enttäuschung. Dabei fing alles so gut an: Tom Hardy als James Delaney macht seine Sache erwartungsgemäß grandios, die anderen Schauspieler fallen auch positiv auf, die düstere und dreckige Szenerie ist wunderbar, Musik, Ausstattung ... alles im grünen Bereich. Aber die Story? Kommt leider gar nicht Fahrt. Keinerlei Spannung baut sich auf, alles plätschert vor sich her, keinerlei Höhepunkte. Der Spannungsbogen ist einfach nicht vorhanden: hier mal ein Mord, da mal ein Unglück, daneben immer wieder die lieblos eingestreuten Traumsequenzen. Schade! Eine tolle Inszenierung und ein grandioser Schauspieler reichen leider nicht, wenn die Story nicht Schritt halten kann.

                                    • Die unterhaltenden Serie Taboo ist wieder nur ein weiterer Beweis was für eine eindringliche Wucht die Tom Hardy auf den Bildschirm bringt.
                                      Ein enorm körperlicher Schauspieler, der den Eindruck eines Panzers erweckt wenn er durch die matschigen Straßen Londons stapft und gefühlt 20% der Dialoge grunzt oder schnaubt.
                                      Dennoch aber gleichzeitig eine beeindruckende Verletzlichkeit und Wärme in den vernarbten Augen hat wie sonst kein Schauspieler derzeit.

                                      P.S: Mit David Hayman als Butler Brace ist mein Deutscher Lieblingsschauspieler Ulrich Mühe (RIP ♥)wieder auferstanden, die Ähnlichkeit (auch im Schauspiel) hat mich zwar immer wieder aus dem Moment gerissen aber es wurde mir echt warm und schwer ums Herz.

                                      • James Delaney, totgeglaubt, kehrt zurück nach London und beansprucht sein Erbe, mit dem Wissen und den Mitteln im Gepäck, um sich einem Szenario weltpolitischer Brisanz, dem Handelskonflikt zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich, zu stellen.

                                        Die politische Dimension mag anfänglich sehr hoch erscheinen, doch im Verlauf der Staffel werden global gesehen keine raumgreifenden historischen Prozesse ausgebreitet, welche eine ernst zu nehmende Beschäftigung mit dem Verhältnis zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich auf höherer Ebene bieten könnten. Das hat mich nicht daran gehindert an der spannenden Geschichte, mit komplexen Ränkespielen um das Erbe James Delaneys, dran zu bleiben und die erste Staffel innerhalb von zwei Tagen komplett anzusehen..

                                        Ein wenig erinnert die Stereotypie der Figur James Delaney an die beiden Motive von "Robinson Crusoe" oder dem "Graf von Monte Cristo". Wer weiß, was da noch kommt. Es gibt Anhaltspunkte dafür, aber dafür muss man die Werke gut kennen und zwischen den Zeilen lesen können. Es bleibt in Staffel 1 alles Spekulation. Eine Referenz zu "Batman", als Rächer der Enterbten, wobei hier London im Jahre 1814, die Rolle von Gotham übernimmt und die East India Company der korrupte Verein ist, kann man hier schon im Ansatz erkennen. Jedenfalls wird gegen die Gegner auch zeitgemäße innovative Technik eingesetzt, Delaney hält gerne viele Schmerzen aus, aber das Nicht-Tötungs-Gebot hat man nicht aus Batmans Codex übernommen - es gibt bei der britischen Polizei, die King Georg IV untersteht, auch keine Verbündeten - doch eine sozial-karitative und ehrbare Haltung ist erkennbar. Keine Angst, es ist kein Superheldenfilm und die Referenzen sind auch nur was für Literaturkundig. Es bleibt hingegen historisch relativ realistisch und die Fiktion bedient sich keiner Fantasmen, eine Superheldengeschichte wäre auch nicht mein Geschmack. Das Gemisch taugt etwas, wenn auch Tom Hardy als Delaney nur einen Gesichtsausdruck kennt. Frauen würde man das nachtragen. Insgesamt ist mir die Figur Delaney sympathisch.

                                        Die Kulissen Londons sind leider spärlich in Szene gesetzt, was wohl daran liegen mag, dass man wie in "The Man in the Hight Castle" erst einmal vorsichtig investiert hat. Gerade an optischem Augenschmaus darf es doch nicht fehlen, aber die Qualität der kammerspielartigen Szenen, vor dem Hintergrund einer spannenden Geschichte, sowie zahlreichen klasse Schauspielern in den unterschiedlichsten zwischenmenschlichen Beziehungen jedoch, können dafür entschädigen. Die Dialoge erreichen dabei nicht ganz die Schärfe und Klasse eines "Game of Thrones", aber handelt es sich bei "Taboo" durchaus um eine angenehme Unterhaltung, welche schon Mini-Serien-Charakter vorweisen kann. D. h. es gibt keine Cliffhanger, die Serie baut sich auf und entwickelt sich stetig weiter.

                                        So darf man wohl Staffel 1 als das Erste Kapitel eines epischen Romans begreifen, welcher nun das Politische etwas in den Hintergrund rücken könnte, weil sich am Ende ein umfangreiches Abenteuer, fernab von London, ankündigt, bestimmt auch mit größeren Kulissen.

                                        Ich bin bereit für Kapitel 2!

                                        • Taboo spinnt in erster Linie eine hochkomplexe Story rund um Handelsverbindungen, Intrigen und viel Papierkram. Klingt auf den ersten Blick langweilig, in der Tat konnte mich die erste Staffel der BBC Serie durchaus überzeugen. Tom Hardy zeigt, dass er nicht nur ein außerordentlicher Schauspieler ist, sondern auch Fähigkeiten mit der Feder besitzt. Er schafft es, dass eigentlich sehr trockene Thema, mit cleverem Writing spannend umzusetzen. Es ist nicht immer alles sofort nachzuvollziehen, es gibt ein paar Logiklücken und manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Erklärung gewünscht. Wenn man aber dranbleibt, kann man durchaus mit den, meiner Meinung nach, abwechslungsreich geschriebenen Charakteren mitfiebern.

                                          Dafür wird natürlich auch eine bestimmte schauspielerische Leistung benötigt, die hier auch definitiv vorhanden ist. Mit Tom Hardy, Jonathan Pryce, Oona Chaplin, Tom Hollander und weiteren wurden hier einige bekannte Namen versammelt. All diese Leistungen konnten mich vollkommen überzeugen, besonders überrascht hat mich allerdings eine Neuentdeckung: Jessie Buckley. Ich war sehr angetan von ihrer Darstellung und hoffe, dass wir sie in Zukunft öfter sehen werden können.

                                          Weiters sollte man die Präsentation der Serie herausheben. Die Sets sind, bis auf ein paar einzelne CGI-Einstellungen, alle mit sichtbar hohem Aufwand gebaut worden. Sie schaffen es, den Zuschauer in die Welt Großbritanniens zur Zeit des Barocks und der Industrialisierung hineinzuziehen und ihm ein greifbares Gefühl davon zu vermitteln. Die Kameraarbeit erschien mir ebenfalls sehr aufwendig, lediglich die Fokussierungen kamen mir an manchen Stellen sehr unüblich vor. Besonders positiv ist mir noch der Soundtrack aufgefallen. Dieser agiert zwar sehr auffällig, ist aber meiner Meinung nach passend inszeniert und fördert die Atmosphäre.

                                          FAZIT: Mit Taboo bekommen wir eine komplexe, außerordentlich schön inszenierte Historienserie, die vor allem durch ihre Atmosphäre und abwechslungsreichen schauspielerischen Leistungen zu beeindrucken weiß. Wenn man über einige kleinere Writing-Schwächen hinwegsehen kann, ist Taboo definitiv einen Blick wert.
                                          (Ich habe die Serie übrigens im O-Ton auf Amazon Prime gesehen)

                                          • Tolles Setting und eine schön düstere und mysteriöse Atmosphäre. Dazu ein überzeugender Tom Hardy (wie immer eigentlich). Leider waren mir die meisten Nebencharaktere zu nervtötend und zu flach. Auch die Story, die von der Idee her gut ist, ist zu langatmig und unspannend inszeniert. Schade, hatte mir mehr erhofft.

                                            • Düster, dreckig mit starken Bildern und Kulissen ist Tabooo ein Hingucker. Gefallen hat mir auch das so eine andere Zeit optisch, wie auch inhaltlich gut wiedergegeben wurde. Nur leider fehlte der Mut dieses bis ins Letzte durchzuziehen, aber klar man will für die Masse tauglich bleiben. Tom Hardy, der eigentlich immer mit gleichbleibendem Gesichtsausdruck nervt, war für mich erstmals wirklich gut.

                                              • Tolle Charaktere , ein Erstklassiges old-London und insgesamt sehr nebulös und interessant gestaltet. Tom Hardy: "mhm"

                                                • zu ende geguckt, bin verliebt in alles was diese serie ausmacht, tolle sache, danke dafür, hoffen wir auf eine 2 staffel.

                                                  • also dieser tom hardy ist wirklich ne verdammt coole socke !!!