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Zum 25. Todestag von Marlene Dietrich

Die deutsche Filmdiva
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Hier spielt die Musik ♫ Und damit ist Filmmusik gemeint. Komponisten, Konzerte, über all das schreibe ich hier. Aber auch von anderen Themen handeln meine Artikel. Schaut einfach mal rein, vielleicht gefallen euch meine Artikel ja :)

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (Quelle)

Marlene Dietrich wurde am 27. Dezember 1901 in Berlin-Schöneberg geboren und wusste schon bald, dass sie Schauspielerin werden möchte. Mit ihrer einzigartigen Schönheit und ihrem besonderen Geschmack für jegliche Art von Kostümen wusste sie die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Es dauerte nicht lang, da hatte sie nach einem Vorsprechen am Deutschen Theater 1922 ihre erste Theaterrolle am Großen Schauspielhaus im Shakespeare-Stück Der Widerspenstigen Zähmung erhalten. Innerhalb eines Jahres spielte sie in 92 Theateraufführungen, meist als Statistin, mit.

Hollywood
Schon sieben Jahre später erhielt Marlene Dietrich die Rolle, die ihren Durchbruch bedeuten und ihr Leben verändern sollte. Der österreichisch-US-amerikanische Regisseur Josef von Sternberg engagierte sie als Lola Lola für die Produktion des deutschen Tonfilms Der blaue Engel an der Seite des großen deutschen Schauspielers Emil Jannings. Der Film wurde sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache gedreht und obwohl er als Comeback Film für Jannings angesehen war, war es schon bald klar, wer der Star des Films werden würde. Der blaue Engel und die "fesche Lola" wurden ein Welthit.

Während der Dreharbeiten zu Der blaue Engel wurde von Sternberg der Mentor für die Dietrich, welche ihm Anfang der 1930er Jahre nach Hollywood folgte und einen siebenjährigen Vertrag bei Paramount unterschrieb. In der Traumfabrik stieg sie zu einer der begehrtesten Schauspielerinnen und größten Rivalin der Filmdiva Greta Garbo auf. In ihrer Karriere spielte die Dietrich mit vielen der größten Filmstars und Regisseuren zusammen: Cary Grant, Gary Cooper, Alfred Hitchcock und Fritz Lang sind nur wenige der Namen, mit denen die Dietrich zusammen gearbeitet hat.

Der zweite Weltkrieg
In den Jahren des zweiten Weltkriegs stieg Marlene Dietrich zu einer Ikone der amerikanischen Truppen und der Alliierten auf. Viele Hollywoodstars zogen an die Front, um die Soldaten zu besuchen. Marlene Dietrich selbst nannte diese Rolle ihre liebste. Für ihre Verdienste in der Unterhaltung der Truppen und Unterstützung der Soldaten erhielt sie im Jahr 1947 die Medal of Freedom, den höchsten Orden der USA für Zivilisten. Drei Jahre später folgte durch die französische Regierung die Verleihung des Titels „Chevalier de la Legion d’Honneur“ (Ritter der Ehrenlegion). Von dieser wurde sie später zum „Officier“ und schließlich zum „Commandeur“ der Ehrenlegion ernannt.

Die letzten Jahre und eine Karriere als Sängerin
Im Jahr 1961 drehte sie ihren vorletzten Film Das Urteil von Nürnberg, für welchen sie noch eine Golden Globe Nominierung erhielt. Danach zog sie sich aus der Schauspielerei zurück, konnte sich aber nicht von den Bühnen der Welt verabschieden. Bis zu ihrem 75. Lebensjahr tourte sie mit ihrem Bühnenprogramm durch die ganze Welt. Sie war die erste deutsche Künstlerin, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Russland auftrat. Auch bei Konzerten in Polen und Israel wurde sie begeistert empfangen. Damit war sie die erste Sängerin, die in Israel deutsche Texte auf der Bühne singen durfte.

https://www.youtube.com/watch?v=1NyjSwRwpzE

1979 trat sie letztmals vor die Kamera. In dem Film Schöner Gigolo, armer Gigolo spielt sie unter anderem an der Seite von David Bowie.

Nach den Dreharbeiten zog sie sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und lebte zurückgezogen in ihrem Pariser Appartement in der Avenue Montaigne 12. Der einzige Dokumentationsfilm, der ihre Zustimmung erhielt, war Marlene von Maximilian Schell. Der Film entstand, als die Dietrich schon zurückgezogen in ihrem Appartment lebte und ist als Collage gestaltet. Die Tonbandaufnahmen von dem Gespräch zwischen Schell und der Dietrich wurden mit Fotos und Ausschnitten aus Dietrichs Filmen unterlegt. Der Film endet mit dem Gedicht „O Lieb, solang du lieben kannst“ von Ferdinand Freiligrath, das Dietrich zu Tränen rührt. Der Film wurde als Bester Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert und gewann mehrere Preise in Europa.

Die letzten elf Jahre verbrachte Marlene Dietrich in ihrem Bett der Pariser Wohnung, das sie bis zu ihrem Todestag, dem 6. Mai. 1992 nicht mehr verließ.

Marlene Dietrich war eine der größten Ikonen Hollywoods und ist immer noch ein Mythos. Als Die Dietrich ist sie in die Geschichte der Traumfabrik eingegangen und das American Film Institute wählte sie 1999 unter die 25 größten weiblichen Leinwandlegenden aller Zeiten.

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