Supernatural bei Amazon Prime: Ursprünglich sollte die Serie ganz anders werden

11.05.2020 - 08:40 UhrVor 6 Monaten aktualisiert
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Supernatural - S14 Teaser Episode 300 (Englisch) HD
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© The CW
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11 Staffeln von Supernatural gibt es derzeit bei Amazon Prime zum Entdecken. Gleich zu Beginn werden die Brüder als Herzstück der Serie deutlich, doch das war ursprünglich ganz anders geplant.

Das Beste an Supernatural ist die Bruderliebe zwischen Sam und Dean Winchester. Der Zusammenhalt und die Aufopferung füreinander machen die Serie zu etwas Besonderem. "Wir beide gegen den Rest der Welt", lautet das Credo der beiden auserwählten Monsterjäger. Umso verwunderlicher ist es, dass es im ersten Entwurf fast nur um Dean ging.

  • Bei Amazon Prime * könnt ihr derzeit die ersten 11 von 14 in Deutschland verfügbaren Staffeln streamen. Bei Sky Ticket * gibt es die 14. Staffel. Die finale Staffel 15 wird bei Amazon in der englischen Originalversion hierzulande zum Kauf * angeboten.

Ursprünglich sollte Dean der alleinige Monsterjäger sein - und Reporter

Supernatural-Schöpfer Eric Kripke, dem wir auf ewig dankbar sind für seine Ideen, ist wie der restliche Supernatural-Cast regelmäßig bei der US-Zeitschrift Entertainment Weekly  zu Gast. In dem letzten großen Portrait zu 15 Jahren Supernatural verriet Kripke, dass er sein erstes Skript gewaltig umschreiben musste.

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Ursprünglich sollte nur Dean über die Existenz von Monstern Bescheid wissen und Sam erst viel später alles erzählen und beibringen. Ob Sam demnach nicht wie Dean bei seinem Vater aufwuchs, wird nicht ersichtlich, doch das Herzstück der Serie würde fehlen. Der Zusammenhalt und die Abhängig der Brüder voneinander.

Der allererste Pitch zur Serie von Kripke für den Sender war übrigens, dass es um einen Reporter geht, der durch die USA fährt und urbanen Legenden auf die Spur geht. Außerdem hätten Sam und Dean statt Winchester beinahe Harrison geheißen.

Schaut euch den Trailer zur 1. Staffel an mit Babyface-Sam & -Dean

Supernatural - Staffel 1 Trailer (Englisch)
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Erst beim Dreh des Piloten wurde Supernaturals größte Stärke klar

Eric Kripke wusste erst (oder bereits?) beim Dreh der ersten Folge Supernatural, dass gerade etwas Besonderes entsteht.

Es war die Szene auf der Brücke, in der Sam und Dean über ihre Mutter redeten. Es war das erste Mal, dass die Chemie und die Verbindung der Brüder auf dem Bildschirm zu sehen waren.
Supernatural: Pilotfolge

Laut Kripke beginnt und endet Supernatural damit, dass wir Jared Padalecki und Jensen Ackles die Geschwister-Dynamik abkaufen - oder eben nicht. Wir haben es abgekauft.

Sam und Dean sind auch der Grund für das Scheitern der Spin-offs

Auch wenn ich persönlich dem Supernatural-Spin-off Wayward Sisters immer noch nachtrauere, macht die Begründung für das Scheitern Sinn: Supernatural braucht Sam und Dean. Produzent Brad Buckner ist immer noch fasziniert davon, wie gut die Chemie der Darsteller ist.

[...] Die Jungs und dann Misha [Collins], das hat einfach überragend funktioniert. Genauso wie mit Jack. Das passiert so gut wie nie.

Supernatural sei keine Formel, die kopiert werden könnte für Spin-offs, da die Serie durch das Zusammenspiel der jeweiligen Darsteller einzigartig wird.

Supernatural

So lange wir am Ende jeder Episode den Deep Talk von Sam und Dean im oder auf oder vorm Impala bekommen, schalten wir sogar 15 Jahre lang immer wieder ein. Auch wenn der Impala keine James Bond-Gadgets bekam, wie ursprünglich geplant.

Supernatural auf die Ohren: Warum die Serie so einzigartig ist

Im neuen Moviepilot-Podcast Streamgestöber - auch bei Spotify  - diskutiere ich mit Max und Esther, was die seit 15 Jahren laufende Serie so besonders macht - und warum das nahende Ende hart wird:
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Supernatural hat manchmal mehr Herz als Verstand, aber in allen 15 Jahren auch mehr Highlights als Tiefen. Wir gehen dem Serienphänomen Supernatural auf die Spur und schauen, warum der Serie ihr Alter nichts anhaben kann.

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Hätte euch die erste Version von Supernatural interessiert?

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