25 Stunden

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25 Stunden

Monty hat die Wahl: Er kann kann flüchten, er kann sich das Leben nehmen oder sich der siebenjährigen Gefängnisstrafe stellen, die auf ihn wartet und die sein Leben fundamental verändern würde. Monty (Edward Norton) finanzierte Vater (Brian Cox) und Freundin (Rosario Dawson) als Drogendealer und jahrelang war das eben einer der Jobs, die man im Big Apple ausübt, wie Banker, Lehrer oder Feuerwehrmann. Spike Lee verfolgt auf Basis einer Vorlage von David Benioff (Game of Thrones) Montys letzte 25 Stunden in Freiheit, kartografiert seine und anderer Ängste, Schuldgefühle und Zwiespälte. Als Kulisse dient ihm eine ganz reale Wunde, wenn Montys beste Freunde Frank (Barry Pepper) und Jacob (Philip Seymour Hoffman) von einem Apartment in Manhattan hinabblicken auf Ground Zero, wo wenige Monate zuvor noch die Türme des World Trade Centers gestanden hatten. So ist 25 Stunden auch ein Zeitdokument über ein New York im Übergang. Das brauchte anno 2002 einen Autor wie Spike Lee, der der Stadt mit ihren Widersprüchen und Schattenseiten zu begegnen wusste. (JJ)

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