So Amazing wäre Andrew Garfields 3. Spider-Man-Film geworden

The Amazing Spider-Man 2
© Sony Pictures
The Amazing Spider-Man 2

Diesen Sommer erlebte Tom Holland als neuer Spider-Man in Spider-Man: Homecoming seinen großen Soloeinstand im Marvel Cinematic Universe, bevor er im kommenden Jahr in The Avengers 3: Infinity War gemeinsam mit den Avengers gegen Thanos antreten wird. Doch bevor sich Sony Pictures und Marvel die Rechte an Spider-Man teilten, hatte Sony große Pläne mit Andrew Garfields Spinnenmann, der in The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro seinen letzten Auftritt hatte. In einem Interview mit Den of Geek äußerte sich The Amazing Spider-Man-Regisseur Marc Webb nun dazu, was uns erwartet hätte.

Als Sam Raimi und Tobey Maguire nach drei erfolgreichen Spider-Man-Filmen die Netzflüssigkeit ausging, beschloss Sony die Reihe mit einem neuen Darsteller zu rebooten und dem Indie-Regisseur Marc Webb das Regie-Zepter in die Hand zu geben. Mit einem Einspielergebnis von über 750 Millionen Dollar weltweit war Andrew Garfields neuer Amazing Spider-Man ein Erfolg. Nach dem Sequel Rise of Electro sollte sich ein neues Franchise um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft bilden. Wie Webb anmerkt, sollte ein Spin-off über die Sinister Six noch vor Amazing Spider-Man 3 erscheinen (wir berichteten).

Ein eingefrorener Kopf und ein Superreicher
Die Sinister Six wurden bereits in Rise of Electro angedeutet und sollte in ihrem eigenständigen Film von Norman Osborns Grünem Kobold (Chris Cooper) angeführt werden. Da die Figur in Amazing Spider-Man 2 bereits verstorben war, war der Plan seinen Kopf einfrieren zu lassen und ihn später erneut zum Leben zu erwecken. Der Vulture, der in Homecoming den Gegenspieler gab, sollte ebenfalls ein Teil der Sinister Six werden. Außerdem erwähnt Webb im Interview den Marvel-Schurken Gentleman, der zwar keine Superkräfte besitzt, dafür aber enorm reich und intelligent ist.

Doch wie wir wissen, wurde nichts aus Sonys Plänen.

Ich denke, es war eine sehr schwierige Zeit für Sony wegen des Hacks, und weil Marvel die Figur zurückhaben wollte. [...]

Obwohl nichts aus Sonys ursprünglichen Ideen wurde, hält das Hollywood-Studio weiter an einem Spider-Man-Franchise fest. So erhält der Spider-Man-Fiesling Venom bald seinen eigenen Film und weitere Spin-offs über Black Cat und Silver Sable sind ebenfalls in der Entstehung.

Findet ihr es schade, dass es mit Andrew Garfields Spider-Man nicht weiterging?

moviepilot Team
wieselmax Max Wieseler
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