Justice League - Das bedeuten die Nachdrehs für die Superhelden-Produktion

Justice League
© Warner Bros.
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Die Nachdrehs für Justice League ziehen offenbar einige Probleme und Herausforderungen nach sich. Einem sich auf mehrere Insider berufenden Bericht von Variety zufolge, kosten die zusätzlichen Aufnahmen für den Superhelden-Film aus dem DC Extended Universe rund 25 Millionen US-Dollar. Diese zögen sich nun schon bereits seit ungefähr zwei Monaten in Los Angeles und London hin. Zwar sind Nachdrehs großer Hollywoodproduktionen keine Seltenheit, doch würden diese im Schnitt zwischen sechs und zehn Millionen Dollar kosten und für gewöhnlich innerhalb von ein bis zwei Wochen abgedreht sein. Dies führt denn auch zu Konflikten im Terminplan einiger beteiligter Schauspieler, heißt es weiter.

Während Batman Ben Affleck sowie Wonder Woman Gal Gadot aktuell an keinen weiteren Projekten arbeiten, sieht es bei Henry Cavill, der Superman mimt, sowie Ezra Miller in der Rolle des Flash anders aus. Miller schlüpft im Sequel zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, dessen Dreharbeiten diesen Sommer starteten, erneut in die Rolle von Credence Barebone. Da der Film allerdings, wie Justice League, ebenfalls zu Warner Bros.' gehört, habe ihm das Studio den Weg für weitere Aufnahmen frei gemacht, wenngleich es noch immer schwer sei, mit den nötigen Ko-Akteuren gleichzeitig am Set zu sein.

Henry Cavills Situation gestaltet sich da schon schwieriger. Der Darsteller sei davon ausgegangen, Mission Impossible 6 fertig drehen zu können, bevor er erneut in die Rolle von Superman schlüpfen müsse. Da dies jedoch nicht der Fall sei, sehe er sich nun gezwungen, von einer Produktion zur nächsten zu springen. In der Post-Produktion von Justice League müsse überdies sein für M:I 6 gewachsener Schnurrbart entfernt werden. Das verantwortliche Studio des Agentenfilm-Sequels Paramount hätte Cavill demnach nicht erlaubt, ihn während der Produktion abzurasieren (wir berichteten).

Des Weiteren stellt sich die Frage, ob und in welcher Form Joss Whedon in den Credits für seine Arbeit an Justice League Beachtung findet. Whedon sprang für Zack Snyder als Regisseur ein und zeichnet für die Nachdrehs sowie Beendigung der Dreharbeiten verantwortlich, nachdem sich Snyder wegen des Suizids seiner Tochter im März vom DC-Film zurückgezogen hatte. Einem Insider zufolge werde der Filmemacher nicht als Ko-Regisseur erwähnt werden, könnte laut Spekulationen Varietys aber mit einem Drehbuch- oder Produktionscredit Beachtung finden.

Nicht näher genannten Quellen zufolge würden die Nachdrehs genutzt werden, den Dialog aufzupeppen. Joss Whedon, der u.a. die ersten beiden Avengers-Filme inszenierte, ist bekannt für seine Fähigkeit, ironisch gewürzte Grupppendynamiken zu kreieren. Dem Bericht zufolge seien die von Zack Snyder gefilmten Set Pieces brauchbar, doch Whedon habe daran gearbeitet, die Sequenzen miteinander zu verbinden. Justice League startet am 16.11.2017 in den deutschen Kinos.

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