Heute ist Denzel Washington einer der größten Namen in Hollywood. Regelmäßig ist er als Hauptdarsteller in einer neuen Filmproduktion auf der Leinwand zu sehen und zieht uns mit seinem stets exzellenten Spiel in den Bann. Doch wie fügt er sich in ein größeres Ensemble ein? Das könnt ihr in dem Kriegsfilm Glory sehen.
Kriegsfilm bei Netflix: Glory mit Denzel Washington
1989 kam das aufwendige Historienepos von Last Samurai-Regisseur Edward Zwick ins Kino und entführte in die Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs. Konkret dreht sich die Geschichte um die 54th Massachusetts Volunteer Infantry. Es handelt sich um das erste Regiment aus Schwarzen Soldaten, das für die Nordstaaten in die Schlacht zog.
Glory ist somit weit mehr als ein Kriegsfilm: Die Adaption des gleichnamigen Romans aus der Feder von Lincoln Kirstein beschäftigt sich mit dem tief in der Gesellschaft verwurzelten Rassismus, der so weit geht, dass daran gezweifelt wurde, ob Schwarze Soldaten überhaupt als gleichwertige Kämpfer anerkannt werden können.
Zwick erzählt Glory als Epos über Anerkennung, Würde und Gleichberechtigung, das weitere Themen wie Heldentum und Patriotismus anspricht. Dafür hat er einen starken Cast zusammentrommelt, der sich von Matthew Broderick über Morgan Freeman bis hin zu Cary Elwes erstreckt. Und dann wäre da natürlich noch Denzel Washington.
Washington – hier in einem seiner ersten großen Hollywood-Filme zu sehen – schlüpft in die Rolle von Private Trip. Der entlaufene Sklave sagt bei der Armee der Obrigkeit den Kampf an und schreckt vor keiner Meinungsverschiedenheit zurück. Für Washington eine Steilvorlage, um sein schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen.
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Für Denzel Washington war Glory ein einziger Triumph
Bei der auf den Kinostart folgenden Award-Saison war Glory in zahlreichen Kategorien nominiert. Washington durfte gleich zwei wichtige Preise mit nach Hause nehmen, die seiner Karriere einen unheimlichen Boost verliehen haben. Gewonnen hat er 1990 sowohl den Oscar als auch den Golden Globe als Bester Nebendarsteller.
"[Denzel Washington ist] ein Schauspieler, der eindeutig auf dem Weg zu einer großen Filmkarriere ist", beobachtete damals die New York Times in ihrer Besprechung des Films. Sie sollte recht behalten: Washington hat in den 1990ern eine steile Karriere hingelegt und ist bis heute einer der verlässlichsten Stars der Traumfabrik.
2002 hat er für den Thriller Training Day seinen zweiten Oscar gewonnen, dieses Mal als Hauptdarsteller. Dazu gesellen sich sieben weitere Nominierungen (Schrei nach Freiheit, Malcolm X, Hurricane, Flight, Fences, Roman J. Israel, Esq. und Macbeth). Der von ihm inszenierte Fences war 2017 sogar als Bester Film bei den Oscars nominiert.
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Wie war Washington, bevor er zu einem Schwergewicht in Hollywood wurde? Das könnt ihr heute Abend bei Netflix mit Glory im Streaming-Abo herausfinden. Mit Private Trip hat Washington eine komplexe Figur zum Leben erweckt, die das Schicksal eines einzelnen Mannes eindrucksvoll mit der amerikanischen Geschichte verwebt.