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Zauber und Magie

Die Schöne und das Biest

Emma Watson und Dan Stevens
© Walt Disney Studios Motion Pictures
Emma Watson und Dan Stevens
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Wenn man ihn in einem kleinen Glas hält bleibt der Goldfisch klein. Hat er mehr Platz, wird der Fisch doppelt, dreimal oder viermal so groß.

Die Schöne und das Biest lief am 16.03.2017 in den deutschen Kinos an. In den Hauptrollen überzeugen Emma Watson, die nach ihrer Karriere als Zauberlehrling erneut in einem magischen Film die Hauptfigur Belle verkörpern darf, Dan Stevens, der den Prinzen und das Biest im Film mimt, Ewan McGregor, der Lumiere die Kerzen erhellt, Ian McKellen der eine Uhr nicht nur zum ticken bringt, Luke Evans, der den Gaston zelebriert und Josh Gad, der Le Fou darstellt.



Ich kam dann also aus dem Kino, summte die Melodie des Hauptsongs, setzte mich in die Bahn, pfiff glücklich das Lied vor mich her und zog alle Blicke auf mich. Ein glücklicher junger Mann oder in ihren Augen vielleicht nur ein verrücktes Biest ♥


Mein Lieblings – Disney- Film

Ich weiß nicht, ob aus mir nur die pure und innige Begeisterung spricht, die ich gestern im Kino erfahren habe, aber es ist ganz klar "Die Schöne und das Biest" von Walt Disney. Ganz einfach, weil ein bisschen Märchen dem normalen Leben für einige Stunden einen Sinn und etwas Wärme gibt. In "Die Schöne und das Biest" ist so viel Liebe, Charme, Humor und Weisheit zu finden, die auch den normalen und manchmal sehr grauen Alltag unseres Lebens für einige Momente vergessen macht. Filme wie dieser machen das Leben ein Stück besser. Hoffnung, Glück und Liebe. Ohne sie würden wir nicht existieren und ohne sie werden wir es auch nie tun. Das harte Leben da draußen lenkt manchmal so sehr von den kleinen, märchenhaften und traumhaft schönen Dingen und Momenten ab, dass man sie oft vergisst. Die Schöne und das Biest tut also nichts anderes, als mich und mein Leben ab und zu lebenswert und liebenswert zu machen. Und wenn ein Film das schafft, mein Herz packt, es zerreißt, es zusammenschweißt und pochen lässt, mein Körper sich geborgen und warm anfühlt, während ich die Bilder in mich aufnehme und von ihnen zehre, dann ist das etwas wunderbares. Etwas, das dem Leben Stand gibt. Etwas, dass dem Leben Hand und Fuß und der eigenen Persönlichkeit „Raum“ zur Entfaltung gibt. Die Schöne und das Biest ist in seiner traumhaft schönen Aufmachung, den Figuren und den Aussagen, die auch die Gesellschaft von heute trifft, ein kleines und aussagekräftiges Beispiel dafür, die Dinge und Menschen um sich herum mehr zu schätzen, zu Lieben, zu Teilen und das Glück, dass wir erfahren, wenn wir es nur oft genug zulassen, so oft wie es nur geht, zu vervielfältigen und so viele Menschen in unserem Umfeld wie nur irgendwie möglich, daran Teil haben zu lassen. Die Schöne und Biest ist die Geschichte von Grausamkeit, die durch Liebe, Magie und Herz wieder zum Leben erwacht. Von Belle und einem Prinzen. Liebe, von der wir Menschen zehren, so sehr wir auch vorgeben, dies nicht zu tun. Wir sind abhängig davon. Und wenn ein Disney-Film deinem Leben mehr Sinn geben kann, er deinen Tag rettet, dein inneres für einige Momente ausblenden und verschönern kann, dann ist die Schönheit, die daraus resultiert, nicht in Worte zu fassen. Auch diese Worte, die ich hier gerade tippe, werden das niemals schaffen. Aber vielleicht appellieren sie an andere da draußen, die das Glück, die Liebe und die Menschen um sich herum mehr schätzen und lieben sollten, als es die Kraft manchmal zulässt. Dann hätte ich etwas Glück, das hier drinsteckt geteilt und das eben geschriebene verwirklicht. Aus solchen Filmen und einigem persönlichen Glück entsteht ein gedankliches Portfolio, das das Glück höchst selbst ist. In diesem Sinne: erkennt das Glück, lasst es nicht gehen und trinkt mit mir auf die wunderschönen Momentaufnahmen unseres glücklichen Daseins Leute. Cheers.

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Die Schöne und das Biest

Märchen schreibt die Zeit,
immer wieder wahr,
eben kaum gekannt,
dann doch zugewandt,
unerwartet klar.

Wandel nur zu zweit,
eh es sich beschließt,
erst war beiden bang,
dann ganz ohne Zwang,
die Schöne und das Biest.

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Tale as old as time
True as it can be
Barely even friends
Then somebody bends
Unexpectedly

Just a little change
Small to say the least
Both a little scared
Neither one prepared

Beauty and the beast


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Aufgewachsen mit dem Animationsfilm von 1991, dem ersten seiner Art, der für einen Oscar nominiert wurde, war ich ergriffen von dem Gedanken an Emma Watson als Belle und Dan Steven als der Prinz/ das Biest.

Die Musik ging tief in mein Herz. All die bekannten Melodien so wunderbar neu aufgesetzt und gewürdigt. Die Geschichte ganz leicht abgeändert, hier und da etwas verkürzt, aber genau richtig. Absolut ebenbürtig mit dem Werk von 1991.

Ganz besonders mit den neuen Kreationen kann der Film punkten. Denn eines der neuen Werke, "Ich warte hier auf dich", oder in der englischen Version "Evermore" benannt, verzaubert und rührt in einer tiefen und ehrlichen Weise. Ich höre es bereits rauf und runter und bekomme nicht genug ♥..

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Ich warte hier auf dich

Sie wird mich nicht mehr verlassen
Auch wenn Sie nie wiederkehrt
Doch sie wird mich Quälen, Trösten
Lässt mich Träumen, was auch kommt


Ohne Sie bin ich verloren
Und mein Blick sucht stets nach ihr
Ich stell mir vor, sie kehrt zurück
Und wil bei mir für immer sein

[...]


Doch ich weiß die Zeit verrinnt
Wenn eine kalte Nacht beginnt
Ich weiß, wie töricht ich jetzt bin
Doch ich warte hier auf dich

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Das Biest, eine verlorenen, verfluchte und verzauberte Seele, die nicht mehr an die Liebe glauben kann. So fühlte ich mich ganz kurz in der Bahn auch. Es war kurz, als sei ein grelles Licht auf mich gestellt gewesen und alles andere wäre dunkel, im Schatten meiner glücklichen Präsenz gefangen. Ich ganz allein war glücklich. Die Leute um mich rum waren eher genervt von meinem glücklichen Gesicht, denn selber glücklich. Entweder war ich ganz kurz ein Prinz aus einer märchenhaften Geschichte, oder nur ein verrücktes Biest in den Augen der anderen Menschen, die zum selben Zeitpunkt mit der Bahn fuhren.

Okay. Das war erstunken und erlogen. Aber die Vorstellung daran war magisch und wunderschön. Wenn ein Film diese Magie auf die Leinwand bannt, das Schloss in all seinen detailreichen und wunderschönen Bilder hüllt, Belle als magisches Wesen der Hoffnung und das Biest als zwar launischen, aber genauso herzhaften und Weisen Mann darstellt, dann bannt das meine Faszination in allen erdenklichen Maßen. Das Maximum an Faszination, das man aus dem Werk von 1991 hätte ziehen können. Emma Watson ist traumhaft, Dan Steven ebenso magisch, wie brilliant mit seiner Präsenz. Er ist zwar mehr als Biest zu sehen, aber seine Präsenz ist dennoch erkennbar und tut dem Film unglaublich gut. Die Musik ist kräftig, die Choreographien brilliant, die Bilder und Kostüme dieser ganzen Welt, einfach nur magisch. Die Figuren rund um Tassilo, Herr von Unruh und Lumiere sind so lustig und voller Charme, dass dieses Mal das Lachen zu Unmengen von Tränen geführt hat, als wegen der traurigen Szenen, die der Film zu bieten hat. Zum Ende hin konnte ich mich aber auch dahingehend nicht mehr zurück halten. Dieser Film ist wunderschön, schlägt auch schonmal kurzzeitig in den Magen, trumpft zu jederzeit mit seinem unverwechselbaren Humor und seiner Musik auf und erschafft die Welt, die man sonst nur aus der Animationsfilm-Variante kennt. Mehr Lob geht einfach nicht. Viele alte Stücke, Lieder und Themen haben es in den Film geschafft, genauso wie es neue, ebenbürtige Songs ohne Probleme in den Film, die Welt und die Magie rund um das Schloss geschafft haben.


Ein rundum perfektes Stück Film, dass ich mir in meinen schönsten Träumen nicht so schön hätte vorstellen können. Dem Herrn sei Dank, dass es ein Mann wie Bill Condon und der komplette Cast konnten..... Ein ganz großes Vorbild für alles, woran es sich lohnt, zu Glauben! Für diesen Film empfinde ich ein Maß an Liebe, das ich weiter nicht beschreiben kann. Pure, innige und unendliche Liebe ♥

Nachdem ich heute den Soundtrack erhalten habe, muss ich aus dem einen oder anderem Lied zitieren, denn so etwas wunderschönes habe ich seit Jahren nicht mehr zu Ohren gekommen. ♥ Musik, die höchste Form der Kunst...

Zum Schluss....

Wer hatt's gedacht?

BELLE:

Er ist so nett
und beinah fein,
doch er war grob
und er war schlecht
und sehr gemein.
Jetzt ist er lieb,
ganz schüchtern gar,
er hat etwas was
sicher vorher nicht so war.

BIEST:

Sie schaut hierher,
was ist das nur?
Denn Angst hat sie
vor meiner Tatze
keine Spur.
Es kann nicht sein,
ists sonderbar,
sie sah mich an,
wie's vorher
sicher nie so war.



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