The Void - Kritik

The Void / AT: The Void - Es gibt eine Hölle. Das hier ist schlimmer.

CA · 2016 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm
Du
  • 6

    Mal surreal, mal ziemlich widerlich ist „The Void“ eine im Grundsatz sympathische Hommage an den Body Horror aus den 80ern. Zumindest das erste Drittel ist auch ziemlich gelungen, gerade das unterbesetzte Krankenhaus macht anfangs mächtig Stimmung. Die eher komisch wirkenden Monster und die zunehmend wirre Handlung schwächen den starken Ersteindruck aber wieder ab.

    • 3 .5

      [...] Da helfen auch keine angedeuteten Hintergrundgeschichten: Die Figuren in „The Void“ sind weder sympathisch noch interessant und stolpern durch eine dreist kryptische Handlung, die das Publikum in der Luft hängen lässt. „The Void“ ist ein Ärgernis, weil die zusammengewürfelten Okkultismus-Motive kein klares Konzept offenbaren. Die Spezialeffekte sind kreativ, wunderbar handgemacht und clever in Szene gesetzt – für FSK-16-Verhältnisse teils bemerkenswert eklig. Aber erzählerisch führt der Film ins titelgebende Nichts. [...]

      • Vorhersage von 7,5....... Der Trailer sieht eher nach langweiligem 0815 horror aus.

        • 8

          Es gibt eine Hölle. Dies hier ist schlimmer. Dies hier ist Moviepilot!

          Die Leere, welche sich hinter dem Buchstabenmassaker rudimentärer Wahnanfälle, hervorgerufen durch schizophrene Tastaturtriebtäter, überträgt, ist die zündende Ideenlosigkeit auf dem benzingetränkten Haufen des Scheiterns.
          Man müsste schon blind sein um in diesem Nichts etwas zu sehen.
          Das kann man allerdings nicht von "The Void" behaupten, welcher sich nahtlos in die Schublade "Horrorfilme, die meine Mutter nicht gesehen hat, weil Schweiger, Höfer und co. nicht mitspielen.", legen lässt. Neben solchen Slashern wie Keinhohrhase und Gehirnvergewaltigern wie Fack ju Goethe (wo wir wieder beim Buchstabenmassaker wären) hat der ehrliche Film halt keine Existenzberechtigung und wird ins Nichts der Grenzenlosigkeit katapultiert.
          Dass "The Void" hier nicht den 200 Mio Look eines Alien Covenant mitbringen kann und auch nicht den geistesgestörten Mut eines Refn (Neon Demon) besitzt um einfach mal völlig neben dem Mainstream zu laufen, sollte Blendern und Snowflakes relativ gut in die tentakelartigen Hände spielen, ihre verschleimten Kritikpunkte anzubringen, und beim Absprtitzen des geistigen Ergusses dazu führen, dass die weiße Tinte sich überall im viel zu engen Barbieschlüpfer verteilt, den man letztens im Keller zwischen all den Knochen, Haarbüscheln und abgebrochenen Fingernägeln im Steinfundament wiedergefunden hat. Ahhh... good old times.
          Mit 88 Meilen pro Stunde werden Greenscreenfanatiker, CGI-ntology Mitglieder und Vin Diesel Fans in der Zeit zurückgeschleudert und landen sabbernd und nichtswissend vor Großgöttern wie Carpenter, King und Barker, die sich selbst vor ihrem Herrscher, dem Weltenwanderer Lovecraft, der über ihnen tront, verbeugen.
          Schneller als Vin Diesel "La Familia" sagen kann erstick er bereits an seinem eigenen Steroid-Arm, der ihm bis zum Handgelenk im Maul steckt und er nur noch ein letztes Mal blinzeln kann, bevor seine Augäpfel im inneren seines Schädels verschwinden und von zwei Daumen gefolgt gänzlich in einem Brei von Reue und Scham auflösen. "Lass mich dir helfen zu sehen", brammelt Carpenter und öffnet Diesels Botox-Gesicht als würde er eine überreife Orange teilen.

          "The Void" ist leider nur wenig eskalierend, dafür umso verstörender in seiner Liebe zu den alten Werten. Das Goreniveau, sowie die practical effects orientieren sich an Filmen wie "The Thing", die mittlerweile meist auch alle ab 16 sind. Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn Kettensägen in Gesichter getrieben werden oder man sich vor Blut und Innereien nicht mehr retten kann, doch The Void verzichtet auf übermäßige Splattereinlagen und setzt die Monster gekonnt in Szene. Die ein oder andere Verschnaufpause und Charakteretablierung wirkt da wie eine unnötige Länge, aber auch nur, weil man mehr vom geilen Zeugs sehen will. Nichtsdestotrotz ist der Film mit seinen 90 Minuten keine Sekunde langweilig und alle Schauspieler können überzeugen, auch wenn fehlende Starpower, wie ein junger Kurt Russell oder ein Name wie Carpenter, diesen Film wahrscheinlich leider zu unrecht im pinken Blob des Einheitsbreis verschwinden lassen wird.
          Doch nicht für mich und Fans von Retrohorror. Wir müssen solche Filme heilig sprechen, dass sie überhaupt produziert werden, weshalb man sie supporten muss!
          Zusammen mit dem wesentlich ekelhafteren, aber dafür weniger monströsem, "Baskin" sollte "The Void" wohl ein fantastisches Doublefeature abgeben, dass in keinem New-Retro-Horrorregal fehlen darf.

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          • 7 .5

            The Void wirkt auf mich wie eine Mischung aus Hellraiser, das Ding aus einer anderen Welt und Silent Hill. Mir hat The Void wirklich gut gefallen, die Effekte sind gut gemacht, die Masken ebenso und an Brutalität bzw. Splattereffekten mangelt es auch nicht. Filme die sich mit der Hölle beschäftigen (oder mit einer anderen Dimension) gehen bei mir sowieso immer. Es erscheint im Horrorgenre so viel Schrott, da ist The Void für mich ein wirkliches Highlight. Der letzte Film der mir hier in Erinnerung geblieben ist, ist Baskin. Dieser Film hat eine ähnliche Thematik und ist nebenbei gesagt auch sehr zu empfehlen.

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            • 3 .5

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              https://youtu.be/oDI3qAR8A6s
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              War leider so gar nicht mein Fall. Die handgemachten Effekte sahen klasse aus und für FSK 16 geht's hier hin und wieder auch ordentlich zur Sache, aber leider war nach einem Drittel die Luft raus. Weder spannend, noch habe ich mich für die Figuren interessiert. Wer auf B-Movies steht, deren Geschichte wirr sein darf, während die Schauspieler mäßig agieren, der wird hier seinen Spaß finden. Ich gehe meinen mal besser woanders suchen. Mehr in meiner Videokritik mit Gewinnspiel!

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              • 8

                [...] In praktisch jeder Meinung zu „The Void“ fallen die Namen John Carpenter und Clive Barker. Und jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, verstehe ich auch, wieso. Ein zusammengewürfelter Haufen, der sich in einer Extremsituation dem Bösen entgegenstellen muss – praktisch die komplette erste Hälfte des Films ist typischer John-Carpenter-Stoff. In der zweiten Hälfte wird „The Void“ dann blutiger, abartiger, surrealer – und ähnelt immer mehr einer Geschichte von Clive Barker. Und das ist bitte absolut positiv zu verstehen. Zwar lassen sich die Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski eindeutig von den großen Vorbildern inspirieren, folgen gleichzeitig aber auch eigenen Pfaden, so dass „The Void“ niemals zum reinen Abklatsch gerät. [...]

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                • 8

                  Endlich mal wieder ein "HORRORFILM", der uns gepackt hat.
                  Schaut keine Trailer .......
                  Guckt den Film und lasst euch in die Hölle reinziehen.
                  Hier stimmt alles.
                  Atmosphäre, Effekte (handgemacht!!!!!)
                  Klasse!!!!!!!!!
                  Bitte um Teil 2 !!!!!!!!

                  • 7 .5

                    „The Void“ (...) überzeugt von Anfang an mit beängstigender Stimmung und einem Gefühl der Ausweglosigkeit, das man für die Protagonisten bekommt. Es bleibt lange Zeit rätselhaft, welche okkulten oder satanischen Motive die Vermummten verfolgen und wer wie und weshalb Mächte des Bösen heraufbeschworen hat. Auch das Finale liefert nicht alle Antworten und wird manchen Zuschauer ratlos zurücklassen. (...) Bisweilen wirkt das ein wenig zusammengeschustert, aber das gibt sich wieder. Wer sich dabei an den von H. P. Lovecraft geschaffenen Cthulhu-Mythos erinnert fühlt, liegt sicher nicht falsch. Wenn man davon absieht, dass die Visualisierung nach modernen Maßstäben erfolgt ist, hätte „The Void“ auch in den 80er-Jahren entstanden sein können – und das ist als Kompliment gemeint.

                    Ausführlich bei DIE NACHT DER LEBENDEN TEXTE.

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                    • 7

                      [...] Bei aller Kritik und dem Verneinen von Superlativen unterhält das nahezu philosophische THE VOID durchaus und erweckt Sympathie, wenn man sich die liebevoll mit Leidenschaft für´s Genre in Szene gesetzte Story bewusster vor Augen führt. Die teils bizarre Collage aus an HELLRAISER, ASSAULT – ANSCHLAG BEI NACHT, BASKIN, THE THING u.v.a.(!) erinnernden Szenen liefert somit unterm Strich ambitioniert nostalgischen Spaß und hat bei allen Abzügen deutlich mehr zu bieten, als viele andere lieblos hingehunzte Genrevertreter. Und unter uns: Ist ein unvollkommenes, aber engagiert-ehrgeiziges B-Movie nicht deutlich charmanter als ein glatt polierter A-Blockbuster? [...]

                      Eine komplette Kritik gibt es auf dem Horrorblog FILMCHECKER.

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                      • 7

                        Throwback-Creatur-Sekten-Horror, dessen Macher ganz offensichtlich John Carpenters Werke der 80er verinnerlicht haben und hier und da auch noch Lovecraft-, Barker- und sogar Fulci-Zitate und -Verweise einstreuen, dabei aber die Geschichte und ihre Figuren etwas aus dem Blick verlieren. Durch die gelungenen und sichtlich handgemachten Effekte, mit denen sich zumindest ein Teil des Hypes erklären lässt, die Kameraarbeit und die trotz der nicht immer stimmigen Erzählweise über weite Strecken wirksame Atmosphäre wird Genrefreunden noch leicht überdurchschnittliche Unterhaltung geboten.

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                        • 3
                          Ollum666 13.05.2017, 21:01 Geändert 13.05.2017, 21:05

                          Unheimliches Spoilerrisiko (gruseliger als Film selbst).^^ Scherz. Spoileralert!!!
                          Die Regisseure von The Void müssen unheimlich reich sein und unheimlich selbstverliebt und kritikunfähig. Wie kann sonst so ein optisch (annähernd) "modisches" Werk solch ein inhaltsloses, belangloses Teil werden? Modisch, weil der Zuschauer bedient wird, mit normalem Getüddel. Zeitverschwendung. Nicht ein Dialog im Film schafft es, einen mitzureißen. Nicht eine Person schafft es, dass man sagen würde, der holt uns da raus. Nur dämliches Geschwurbel. Mir egal, ob die alle draufgehn oder nicht. Gerne sogar. Hoffentlich schneller!
                          Die Verschwommenheit des Strangs hat auch nun wirklich nichts interessanter gemacht. The Void´s Endszene ist schon fast eine Frechheit. Manchmal denke ich, unsere Zeit ist ausgelutscht. Es gibt nichts neues mehr. Hier ist auch nicht zu Anfang was gutes zu vermuten. Der Film ist einfach doof. Durch und durch. Splatterelemente hin oder her. Der Klumpen am Ende ist doch das Baby aus Alien 4, oder nicht? Oder war es die Mutierte Fliege (Teil 2)? Alles schon gesehen, in besser. Ich finde ja, die ganze Unnatürlichkeit der Leute in den Medien hat zur Folge, dass auch die Stories dünner werden. Und zwar durchweg. Haste kein Sex sells, kotzt du doch... Nix für mich. Ich hab mich hier regelrecht durchgequält. Bin gewiss kein Maso. Nee! Keine Empfehlung.

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                          • 5 .5
                            clarkkent 07.05.2017, 18:44 Geändert 07.05.2017, 20:19

                            Fängt mit viel Tempo und einer beachtenswerten Spannungskurve,-die steil nach oben zeigt-, an. Leider schwächelt der Film so ab der Hälfte ein wenig um dann im letzten Drittel irgendwie alles "zutodezudialogisieren".
                            Der Oldschool-Splatter-Groove kommt allerdings ziemlich anständig rüber.
                            Eine bißchen weniger komplexe Storyline hätte diesmal ausnahmsweise bedeutet : weniger ist mehr.
                            Ach ja: und um nochmal auf den BASKIN-VERGLEICH zu kommen.
                            Die beiden Filme sind völlig unterschiedlich und haben höchstens 1-2 Parallelen ( Vorhof zur Hölle und Cops )
                            - haben andere Filme ebenfalls.
                            Und BASKIN ist eindeutig furchteinflösender.
                            Beide Filme kann man sich definitiv mal anschauen, nur: BASKIN is ne völlig andere Nummer.

                            • 5 .5

                              Auf jeden Fall war der ziemich eklig gemacht, baut aber leider in der zweiten Hälfte etwas ab und rutscht somit bei mir von einer 6 auf eine 5.5.

                              • 10

                                hat was von Silent Hill, woran ich das gemerkt habe, als der Polizei Typ in den Krankenhaus gedrängt wurde, und nach einer weile einige Monster Kommen, und sich vermehren, und man kann nicht abhauen.

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                                • 1

                                  Einfach Müll. Kann die guten Bewertungen nicht im geringsten nachvollziehen. Hobbyschauspieler in einem absolut schlechten Drehbuch, dass von einem Hobbyregessieur gedreht wurde. Absoluter Bullshit.

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                                  • 2

                                    Was für´n Schei...

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                                    • 7

                                      Wenn man nicht all zu viel Wert auf Spannungsbögen und Storyaufbau legt, kann man The Void absolut genießen und sich am okulten Blutfestival erfreuen.
                                      Hier und da ein paar Lichteffekte hättens auch getan mMn.
                                      Alles in Allem hält der Titel was er verspricht.

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                                      • 7 .5

                                        Hat mir gut gefallen auch wenn die Story ziemlich flach war. Hat was von Silent Hil und the Last of Us . Kann man definitiv gucken .

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                                        • 6
                                          mikkean 04.05.2017, 00:33 Geändert 04.05.2017, 00:39

                                          Na, über was sind wir denn da gestolpert? Ein zitatreiches Horror-Fest voller Querverweise und einer Story im Schleudergang-Modus. Oder einfach das zusammengepanschte Werk zweier Genre-Aficionados, die so viele ihrer Lieblings-Filme wie möglich in den Mixer werfen wollten?

                                          "The Void" ist wahrlich ein durchgeknalltes Vergnügen. Simpel und vorhersehbar am Anfang. Um dann gegen Ende quasi gleich ganz am Rad zu drehen. Und dabei fängt die Nacht für Deputy Daniel noch verschlafen an. Bis er einen verstörten Junkie aufliest und ins fast stillgelegte Orts-Krankenhaus bringen muss.

                                          Wir ahnen da natürlich nicht bloß, dass da bald die Kacke irgendwie diabolisch überkochen kann und wird. Aber immerhin schafft es das multi-instrumentale Regie-Duo Steven Kostanski und Jeremy Gillespie (die zusätzlich noch beim Drehbuch, dem Soundtrack und den Effekten mitwirkten), das Geschehen ordentlich durchzurütteln und die fast schon schläfrige Gewohnheit der Dramaturgie in einem Wirbelsturm des okkulten Irrwitz und der grässlichen Mutanten-Sideshow untergehen zu lassen.

                                          Deshalb wurde bei "The Void" wenig gekleckert, sondern viel, sehr viel geklotzt. Von unheimlichen Kuttenträgern mit Messern, einer verrückt gewordenen Krankenschwester, aus der auch noch ein Menschenfresser-Monster platzt, fährt der Film einiges auf. Daher ist "The Void" fast schon so etwas wie ein Rätselraten für Genre-Freunde.

                                          Die beste Gelegenheit für Gleichgesinnte und Viel-Schauer, sich zum richtigen Augenblick mit einem Aufschrei zu überbieten. Ja, wer schreit da als erster "Assault On Precint 13", wenn der Strom ausfällt und die Kutten das Hospital einkreisen? Wer ruft laut "Hellraiser", wenn der unappetitliche Urheber mit seinem Geplapper anfängt?

                                          Von der Ausgangs-Lage, der Atmosphäre bis hin zu den Effekt-Entwürfen versammelt "The Void" ein Best-of des Horror-Kinos, dessen Anleihen und Zitate von "The Thing", "From Beyond", Clive Barker und John Carpenter reichen. Garniert mit einer Prise "Über Dem Jenseits". Und ich bin mir sicher, es finden sich bestimmt noch weitere Titel, auf die ich in diesem Moment nicht komme.

                                          Was da nur noch fehlt, wäre eine zwingendere Geschichte gewesen. Nicht bloß eine Aneinanderreihung von Schock-Momenten und Figuren, die im frühen Entwicklungs-Stadium verharren. Schließlich ist dies die elementarste Schwachstelle von "The Void": grob umrissene Charaktere, die beinahe alle irgendwelche Fehler verpasst bekommen haben. Und bei denen alle paar Minuten ein weiteres Gesicht plötzlich durchdreht oder sich als totaler Spinner entpuppt.

                                          Und wenn es das nicht ist, dann platzen eben wieder ein paar krass gestaltete Monster ins Bild. Aber, Lob muss eben auch sein. Bei den Creature-Effekten und dem digitalen Trick-Zauber kennt "The Void" keine halben Sachen. Gillespie und Kostanski legen einen sehr überzeugend gemachten Low-Budget-Film vor, der auch mit Crowdfunding-Unterstützung gestemmt wurde.

                                          Was aus "The Void" nicht gerade den überzeugendsten Horror-Cocktail macht, aber ein immerhin noch vergnüglicher Langeweile-Killer. Fragen nach einem eigenständigerem Drehbuch oder höherem Budget, könnten da immer noch im Hinterkopf schrillen. Sie könnten aber auch durch den schieren Willen von "The Void", einfach mal auszuflippen und zu übertreiben, etwas besänftigt werden. Einschalten und genießen wäre hier wohl die beste Devise, nicht das Fragen nach der Neu-Erfindung des Rads oder zumindest der des Horror-Kinos.

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                                          • 7 .5
                                            999CINEASTOR666 03.05.2017, 02:44 Geändert 03.05.2017, 16:04

                                            The Void - Es gibt eine Hölle. Das hier ist schlimmer. / CA / 2016

                                            >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                                            THE VOID ist ein verdammt finsterer Okkult-Albtraum. Eine Lovecraft'sche Wichsvorlage für Gorebauern. Ein Mystery-Bastard aus Blut, Schleim und fleischigen Monstrositäten-Transformationen. Ein infernales Gebärmutter-Gekröse, wo Leben und Tod verschmelzen und die letzte Bastion schlimmer als die Hölle ist.
                                            Doch letzten Endes ist THE VOID inhaltlich viel zu konfus. Die Handlung ist wie eine Missgeburt, und zwar ohne Hand und Fuß.
                                            Mir hat dieser abgefuckte Horrortrip dennoch gefallen, doch hätte man in die Story zumindest etwas Struktur reingepackt, anstatt sich nur auf pervertierte Kunst zwischen JOHN CARPENTER und CLIVE BARKER einen runterzuholen, wäre THE VOID echt ein Hochgenuss.

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                                              Auf den ersten Blick schein "The Void" ein ordentlicher Film zu sein, denn eigentlich geht auch die Post ab. Splatterfans werden hier voll auf ihre Kosten kommen.....

                                              Aber ich habe ständig versucht aus der Handlung schlau zu werden und bin daran gescheitert. Letztlich stellt sich dann einfach heraus, dass die Handlung schlichtweg keinen noch so kleinen Sinn ergibt.

                                              Von den Darstellern darf man nicht allzu viel erwarten, aber an sich erfüllt der Cast immerhin die Grundanforderungen und man stört sich nicht an miserablen Leistungen, dafür ist ja schon die Handlung da.

                                              Insgesamt wird man zwar durch das Gemetzel optisch gut unterhalten, aber sonst bietet "The Void" rein gar nichts.

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                                                Donald Dungeon 01.05.2017, 00:10 Geändert 01.05.2017, 00:12

                                                Ordentliche Schippe.
                                                Vom Inhalt her ein dummes Brot, optisch allerdings ein schmackofacko 5 Gänge Menu.
                                                Man bekommt was man erwartet, gegen Ende sogar ein bisschen mehr.
                                                Vielleicht gehöre ich zu den Wenigen, die Händchenhalten am Ende des Films, wenn alles zerbricht, als aüsserst romantisch einstufen.

                                                Der bessere "Baskin"

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                                                  e1ma 30.04.2017, 01:12 Geändert 30.04.2017, 01:13

                                                  Eine wahre Huldigung an Carpenter und Lovecraft, garniert mit fantastischen Make-up und Creature-Effekten in einer ansonsten größtenteils seelenlosen und CGI verseuchten Filmwelt. Für ein Kickstarter Projekt absolut herausragend und eine Kniefall an das fantastische Kino in den 80ern.

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                                                    Deathpool 30.04.2017, 01:00 Geändert 30.04.2017, 01:31

                                                    https://www.youtube.com/watch?v=FyigocDizTI

                                                    Fleischiger Aufguss der alptraumhaft die Bastion der schwarzen Wolken beschwört bzw. zelebriert.
                                                    Der geneigte Horror-Nerd wird hier sein feuchtes Höschen ausringen und freudig die klebrigen Pizza Finger zur Masturbation ansetzen.
                                                    Dieses Okkulte Gebilde verweist auf zahlreiche Klassiker im Genre und erinnert zusätzlich an die kreativen Auswüchse eines Shinji Mikami.
                                                    Der Blutzoll treibt den Querschnitt zur Schamhaargrenze und das Gekröse der Nachtgeburt sprengt die Grenzen zur Realität.
                                                    Mit einem Schlag brennt der Durst nach Schleim hässliche Löcher in fleischige Hüllen, ein echtes Fest im Beat der Gore-Armee.
                                                    So wächst die unsichtbare Macht der Perversion und die Gebilde sind erschreckende Totgeburten im Zeichen des Zerfalls.
                                                    Wo Leben und Endlichkeit verschmilzt ist kein Platz für Blümchensex, da werden Hippies einfach mit der Schrotflinte penetriert.

                                                    "The Void" ist liebevoll gemeint und sicher auch ein spaßiges Fest für Retro Lutscher aber leider auch ohne eigenen Spirit.
                                                    Das Kreative ruht auf alten Wichsvorlagen die schon damals gezielt das Fleisch geschlachtet und transformiert haben.
                                                    Auch wenn der Schluss "The Beyond" ähnelt oder eine gewisse Szene das Flair von "Woodoo" atmet, es bleibt ein fader Beigeschmack.
                                                    Da helfen auch die anderen Anleihen nicht wenn Figuren und Story im Fahrwasser des Todes immer weiter absinken.

                                                    "The Void" ist sicher eine Enttäuschung auf hohen Niveau aber eben noch immer ein hässlicher Absacker der gut 20 Jahre zu spät erscheint.

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