Fast & Furious 7 - Kritik

Furious 7

JP/US · 2015 · Laufzeit 137 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 1

    Fast&Furious 7: 1/10
    +die anfangsszene war nicht ganz so furchtbar
    +der erste kampf war nicht ganz so schlimm

    -ich glaube taken 3 ist sogar schneller geschnitten aber ich habe noch keinen film gesehen der jeden 2. shot irgedwie verhauen hat(kamera zu weit weg, zu nah, zu später oder zu früher perspektiven wechsel, zu viele perspektiven, zu oft die geichen perspektiven, kamera erzählt nix sondern tut gerne mal dinge nochmal zeigen: ohh lass doch nochmal establishing shot machen und nochmal reactionshot, obwohl wir es schon gesehen haben)
    -die story gibt von vorne bis hinten keinen sinn
    -also haben wir entweder kein set up build up pay off oder es ist kacke, was auch super zum ersten punkt passt, da die dinge die sich mt der kamera aufbauen kompetter bullshit sind(fucking beerdigung und verfolgungsjagd)
    -sogut wie alles was diese charaktere von sich geben ist exposition, also haben wir auch keine schauspieler die schauspielern sondern den tex vor sich hinbrabeln und wenn dann irgendwas komm was ihre persönlichkeit ausmacht dann ist es en verkackter spruch
    -der antagonist ist en opfer der kommt, verkackt und geht

    • 6

      Im Laufe der Serie hat sich vor allem mit den letzten Teilen ein gewisses Muster durchgesetzt, welches es ebenso im siebten Ableger wie gewohnt zu bestaunen gibt. Imposante Drehorte sowie Kulissen werden aneinandergereiht und mit einer Vielzahl an Effekten garniert. Da machen sich trotz der immer weiter ergänzten Star-Riege so langsam Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Der Abschied von Paul Walker hingegen ist äußerst rührend und gefühlvoll umgesetzt worden.

      • 6 .5

        Der Film gehört zu einer Serie die alles in allem für Action und Spaß steht und hat daher von Anfang an ein Problem: Paul Walker ist vor anderthalb Jahren bei einem Unfall verstorben und man mußte ihn in diesem Film künstlich ersetzen, durch CGI einfügen oder mit seinen Brüdern als Bodydouble. Das hat man insgesamt sehr ordentlich gemacht, aber es weckt ein Gefühl des Unbehagens und der Bedrückung die eben ein solcher Film garnicht gebrauchen kann. Ebenso hat man beim Schreiben des Drehbuchs ein wenig überkonstruiert: klar, mit Jason Statham hat man zwar einen attraktiven Gegenspieler, den man aber dann kaum richtig zum Einsatz bringt. Statt dessen baut der Film einen übersteuerten Subplot ein bei dem das bewährte Team erstmal aufwendige Aufträge für die Regierung leisten muß um dann so irgendwann die Möglichkeit zu haben gegen Statham anzutreten. Stathams Job besteht dann eigentlich nur darin den anderen immer zum möglichst unpassendsten Zeitpunkt irgendwie an den karren zu fahren – und da sollte einfach mehr möglich sein. Des weiteren sind zwar alle Figuren wieder an Bord, irgendwie funktioniert in diesem Durchgang der Humor, das Herz und der Witz nicht mehr so besonders gut. Und es macht sich bemerkbar daß sich die Filme von ihrem Anfang, eben dem Thema Autorennen restlos entfernt haben und nur noch cooler Actionkram sind. Gut, alles andere ist jammern auf hohem Niveau: die Action ist ein weiteres Mal extrem krass, das Tempo an vielen Stellen hoch und auch wenn die hohlen Sprüche oftmals zu gewollt cool sind funktionieren manche davon. Auch am Ende findet man einen sehr emotionalen Weg um das „ausscheiden“ von Paul Walker plausibel darzustellen und zu erklären, wobei es weniger Torreto ist der mit Brian spricht sondern diese zu Walker. Alles in allem eine auf hohem Niveau scheiternde Episode der Serie die man an dieser Stelle wohl besser abbrechen oder einstellen sollte.

        Fazit: Im Rahmen der Serie eher enttäuschendes Kapitel das aber überzogene Megaaction in hoher Dosierung bietet!

        Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=U_M46pmLZSE

        • 7 .5

          Ein kugelsicherer Super-Sportwagen im Penthaus eines der höchsten Gebäude der Welt...ich glaube, dass habe ich schon mal in einer Doku gesehen...:-)
          Irrwitziger und völlig sinnfreier Spaß. Mag man oder eben nicht.

          • 6
            lieber_tee 09.07.2017, 00:53 Geändert 09.07.2017, 02:37

            Motoröl auf Popcorn geschmiert.
            Justin Lin, der die Reihe in den unermesslichen Erfolg katapultiert hat, gibt die Auto-Schlüssel an James Wan ("Saw" und "The Conjuring") weiter. Wer glaubte die End-Sättigung des Franchise sei damit erreicht, hat nicht mit dem neuen Mann am Steuer gerechnet, denn hier gibt es den Voll-in-die-Fresse-Frontalangriff. Kraftfahrzeug-Krieg als metallisches Ballett. Handlung und Logik ist unwichtig, Familie ist alles. „Furious 7“ ist eine Explosion aus Steroiden und Schwerkraftaufhebung.
            Eigentlich weiß der siebte Teil gar nicht mehr was er sein soll. Eine Getriebe-Seifenoper, die zu einem Superhelden-Franchise mutiert? Eine Comic-Verfilmung, ohne Comic-Vorlage? Vielleicht sogar eine unfreiwillige Reflexion über anschwellende Muskeln, die sich in polierten Chrom spiegeln? Wie völlig verzerrtes Eskapismus-Kino aus zerfetzten Stahl und Sexismus ist „Furious Seven“ so etwas wie die „Avengers“ auf Diesel. Kein eigenständiger Film im herkömmlichen Sinne, sondern der pure Fan-Service, wo die bekannten Zutaten bis zum Exzess ein-gespritzt werden. Über zwei Stunden Lächerlichkeit, Hochglanz-Fetischisierung und Material-Schlachten, wo Autos wie Raketen durch die Landschaft schießen. Was für ein dumpfes Durcheinander, gefüllt mit wahnwitzigen Stunts, teilweise aus dem Computer.
            Ich war in diesem Rausch aus Primitivität gefangen. „Fast 7“ hat einen rasanten und atemlosen Flow, trotz aller Dummheit (oder gerade deshalb). Und wenn am Ende der reale Tod von Paul Walker als Gefühl-Surrogat verkauft wird, verkitscht ohne Ende, aber trotzdem taktvoll und rührend, kann ich diesem Auto-Cartoon kaum böse sein. Das ist halt dummes Kino und ich bin zu bequem es nicht zu mögen.
            6 Treibstoffeinspritzungen.

            16
            • 10

              Jason Statham vermöbelt The Rock und prügelt sich mit Vin Diesel.
              Ronda Rousey vermöbelt MIchelle Rodriquez.

              Damit habe ich meine Highlights aus FaF 7 genannt ;).

              Außerdem dabei: Kurt Russell und der Rest der B-Movie Gang ;) in einem fetten Actionspektakel. Stunts und Action und jede Menge physikalischer Unwahrscheinlichkeiten.

              Teil 8 ist noch bekloppter :D.

              4
              • 7

                Macht halt Spass. Schade um Paul Walker ... :-(

                • 5 .5

                  Ja, die Action ist schon sehr anschaulich. Keine Frage. Für einen Männerabend mit viel Bier sicher ganz unterhaltsam. Aber die Story ist wirklich so dünne und die Sprüche und Figuren so flach, dass man den Streifen einfach nicht als guten Film durchgehen lassen kann.

                  • 4 .5

                    Ich mag Autos, ich mag Action und ich finde zumindest drei James Wan-Filme gut. Hier war bis auf The Rock und dem Abschied von Paul Walker alles belanglos. Ich kann mir vorstellen, dass echte Fans das anders sehen. Ich kann dagegen noch immer keine Bindung zu den Figuren spüren, weshalb mir deren Handlungen relativ egal sind.

                    Ich kann aber auch mit der Tuning-Szene und der zugehörigen Musik wenig anfangen, das war bereits bei den Teilen 1 und 2 mein Problem. Autos ja, aber blitzende Chromfelgen, volltätowierte Körper und pseudo-coole Sprüche nein. Das ist auch jetzt noch der Fall, obwohl sich die Reihe mittlerweile in eine etwas andere Richtung bewegt. Die flachen Charaktere bleiben jedoch bestehen.

                    Für Freunde der Reihe und von sinnloser Action ohne Hintergrund ok, für mich eher nichts.

                    PS: Han died first!

                    8
                    • 7
                      BenAffenleck 04.06.2017, 12:35 Geändert 05.06.2017, 00:24

                      . . . deshalb legte ich mich nach einer sehr harten Woche mit Arbeit und Küchenrenovierung erschöpft auf die Couch. Es dauerte nicht lange, und ich driftete in das erholsame Dunkel . . .

                      . . . . . . . . . .

                      In meinem Traum traf ich FAST 7, ein alter Bekannter meinerseits und selbsternannte Reinkarnation eines filmischen Action-Spacken. Tough, scharf geshaved und stramm aufgepumpt wie die Hupen der Hüpf-Dohlen, die bei jedem modern gefilmten Actioner irgendwo durchs Bild wackeln. Auf den ersten Blick würde man nie vermuten, wie gut dieser Typ einen unterhalten kann. So sitzen wir also Bier saufend an der Bar, ich schiebe das Schälchen mit Erdnüssen direkt zwischen uns. Mechanisch greifen wir immer wieder hinein und genießen den salzigen Knack in Kombination mit dem kühl-bitteren Schluck. Grinsend lausche ich seinen Geschichten über fliegende Autos, laufende Berge und unblutbaren Superhelden, lache über die verbal völlig übertrieben ausgemalten Fights und staune bei der genannten Zahl an verbrauchten Platzpatronen.

                      Je später der Abend wird, desto mehr sackt mein alter Bekannter in sich zusammen, sein Blick verliert sich immer mehr in der Pfütze Bier, welche den Boden seines Glases bedeckt. Was los sei, fragte ich ihn nach einiger Zeit. Was er mir dann erzählte, konnte ich nicht glauben. Er sprach davon, dass ihn manche Filmfreunde zu ernst nehmen würden, und man keinen Spaß mit ihm haben könne, sich andere nicht mal für ihn interessieren würden. Und bekanntlich ist ja nichts schlimmer, als 'egal' zu sein.

                      Ich schob meinen Hintern vom Barhocker, stolperte die 45 Zentimeter zu ihm rüber und drückte ihn an meine Brust. Ich flüsterte ihm aufmunternde Worte in sein rechtes Ohr, während er seinen Rotz hoch schniefte wie ein kleines Kind.

                      . . . . . . . . . .

                      . . . ich wachte auf, ertastete meine feuchten Wangen und den wenigen Rotz unter meiner Nase. Ich war traurig aber auch gleichzeitig sehr froh darüber, dass es nur ein Traum war.
                      Was wäre es auch für eine Welt, in der man Filme liebt aber über so einen alten Action-Spacken nicht mehr lachen kann??? Vielleicht geht irgendwann niemand mehr auf Konzerte oder auf Weihnachtsmärkte, macht keine Wochenend-Trips mehr nach London, Berlin und Paris, bekommt Gänsehaut bei jedem LKW oder Transporter, der ein wenig zu schnell durch die Stadt fährt.

                      Ich hoffe, dass zumindest das Lachen im Kinosaal zu so einem spaßigen Mumpitz nie durch einen Knall verstummen wird.

                      9
                      • 6 .5

                        Kann man gucken...muss man aber nicht. Action war völlig überzeichnet, aber das ist ja auch der Stil der Serie also völlig ok. Man weiß ja worauf man sich einlässt wenn man nen Film mit diesem Namen startet :). Bewegend war das ruhige Ende mit dem emotionalen Abschied von Paul Walker.

                        • 5
                          shortybuster 11.05.2017, 15:31 Geändert 12.05.2017, 10:50

                          Hanebüchener Nonsens-Actioner, der jederzeit versucht, over the top zu sein, und mit plumpen Gefühlsduseleien möglichst anschlussfähigen aber letztlich peinlichen Minimalkonsens schaffen will. Wirklich unterhaltsam wird "Furios 7" entsprechend nur dann, wenn der CGI-Bombast menschlich und technisch Unmögliches möglichst aberwitzig auf die Spitze treibt und damit die inhaltliche Leere und charakterliche Stumpfheit dieser völlig aus dem Ruder gelaufenen Reihe kaschiert.

                          7
                          • 6

                            Ein krasser Fight zwischen Jason Statham und Dwayne Johnson, kann ein Action-No-Brainer besser starten? Wohl kaum! Wenn man sich "Fast & Furious" vor allem wegen der übertriebenen Action anschaut, sitzt man nach diesem tollen Einstieg zu Beginn des siebten Teils allerdings wie auf heißen Kohlen und wartet darauf, dass es endlich losgeht.

                            Durch die ersten 40 Minuten muss man sich etwas durchkämpfen, weil diese darauf verwendet werden, die filmübergreifende, nicht gerade interessante Handlung der Reihe nach "Tokyo Drift" und Hans Tod neu auszurichten. Des Weiteren scheinen die Produzenten aus Respekt vor dem Ursprung des Franchises und den alten Fans zumindest auf ein einmaliges Autorennen mitsamt halbnackten, Arsch- und Titten schwingenden Frauen nicht verzichten zu wollen. Mich nervt das, aber wenigstens hat man dies ab Teil 6 auf ein Minimum reduziert.

                            Nach dieser größtenteils öden Exposition kommt "Fast & Furious 7" dann schließlich in Fahrt und entwickelt sich zu einem noch größeren und unterhaltsameren Actionfest als Teil 6. Das Übertriebene und Unlogische wird nun nicht mehr beiläufig eingestreut, sondern offensichtlich zelebriert. Vin Diesel und Jason Statham crashen z.B. in ihren Autos frontal mit Vollspeed zusammen und steigen danach ohne Verletzungen aus dem Wagen. Stumpf ist Trumpf, aber so bierernst muss man das erstmal rüberbringen! Neben einem beeindruckenden Autostunt lässt insbesondere The Rock mein Actionherz höherschlagen, wenn er sich gegen Ende eine Gatling Gun schnappt und alles zu Kleinholz schießt.

                            The Rock, Jason Statham, Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson - "Fast & Furious" hat sich längst zu meinem persönlichen "The Expendables" entwickelt. Sung Kang und Gal Gadot sind leider ausgeschieden, mit Nathalie Emmanuel und Kurt Russell hat man dafür aber perfekten Ersatz gefunden. Auf der Schurkenseite finden sich neben Statham des Weiteren Djimon Hounsou, Tony Jaa und Ronda Rousey, da besteht für mich kein großes Interesse an Stallones Altherrentruppe - die trotzalledem mehr Haare auf dem Kopf tragen als die Truppe um Diesel :D

                            Mit seiner Ernsthaftigkeit und Übertriebenheit fungiert "Fast & Furious 7" für mich auf zweierlei Art und Weise als äußerst zynisches Spiegelbild. Zum Einen werden gängige Filmelemente aufs Korn genommen, Actionfilme leben mitunter vom Klischee des unverwundbaren Helden und den nicht gerade logischen Stunts, dies wird hier auf die Spitze getrieben. Weitaus bemerkenswerter ist allerdings jene Szene, in der Tyrese Gibson und Ludacris mit Machosprüchen um die aus dem Meer steigende Nathalie Emmanuel buhlen. Eine Anspielung auf James Bond, mit welcher der Sexismus des MI6-Agenten ungefiltert offengelegt wird. Neben den Filmelementen fühlt man sich zum Anderen von Szenen mit Realitätsbezug vor den Kopf gestoßen, insbesondere trifft dies auf den Part in Abu Dhabi zu. Die Welt der Ölscheiche mit Prunk und Gloria in so einem positiven Licht darzustellen, das geht doch nicht! Vielleicht ist aber genau dieser politisch unkorrekte Ansatz der richtige Weg, um die wahnsinnige und groteske Welt der "Reichen und Schönen" als das zu zeigen, was sie ist.

                            Neben all der Action wird über den Film verteilt immer mal wieder das Thema Familie angesprochen, in der Regel aus dem Mund von Vin Diesel. Nun, wenn man sich durch einen Haufen an Gangstern und Polizisten schießt, verfehlt das oberflächliche Hochhalten der Familie größtenteils seine Wirkung. Hatten die Gegenspieler denn keine Familie? Als sehr angenehm und schön empfand ich dagegen den Abschied von Paul Walker!

                            Nachdem ich in mehreren Kommentaren gelesen hatte, "Fast & Furious 7" solle noch übertriebener ausfallen als "Fast & Furious 6", rechnete ich mit einem Film, der mir noch mehr Spaß bereitet. Der Actionateil, die zynische Ernsthaftigkeit und Paul Walkers Abschied erhalten durch die langweilige Exposition und die oberflächliche Familienthematik jedoch einen kleinen Dämpfer. Aufgrunddessen vergebe ich für Teil 7 ebenso wie für seinen Vorgänger 6/10 Punkten, damit reiht sich der Film innerhalb der Reihe nach "Fast & Furious 6" und "Tokyo Drift" auf Platz 3 ein.

                            1
                            • 6

                              Ganz passabler Actionkracher. Viel Krach-Bumm, viel Übertreibung, viel Witz und coole Sprüche...an sich OK, wenn man über die übertriebenen Elemente hinwegsieht.

                              Statham fand ich als Antagonist spitze.

                              Das Ende ist, bekanntermaßen, ein wenig traurig.

                              • 10

                                Ich habe lange gewartet, bis ich den Film gesehen habe. Heute war es soweit. Die Wartezeit hat sich mehr als gelohnt. Ein absolut wunderbarer Film mit allem, was man aus der Serie erwartet. Jede Menge Action, coole Typen und Sprüche und ein wunderschönes Ende, wie es sich Paul Walker wohl auch gewünscht hätte! Besser kann man es kaum machen!

                                1
                                • 8

                                  Fand ihn nen Tick besser als Teil 6 und man merkt hier das sie wirklich Freunde waren, ne tolle Endszene. Ansonsten halt genau das was man erwartet hat :)

                                  • 7

                                    Famoses Actionkino mit einem emotionalen Ende und einer Besetzung, die einfach sehr gut in das ganze Spektakel passt.

                                    • 7 .5

                                      Story ist natürlich wie immer nicht vorhanden, aber das sinnlose geballere und die Autorennen machen Spaß und das ist auch der Sinn der Filmreihe.

                                      • 6 .5

                                        Fast & Furious 7 ist wahrlich ein Film der Superlativen. Zum Beispiel die wahrscheinlich lächerlichste und unglaubwürdigste Story die jemals verfilmt worden ist. Die wohl peinlichsten Dialoge die jemals geschrieben worden sind. Ein Beispiel gefällig? Tyrese Gibson aka Roman an einer Party bei den Scheichs in Abu Dhabi:
                                        "Die sagen die feiern jeden Tag so. In diesem Style machen die jeden Tag ne Party, das ist doch verrückt! Ich muss wohl hier her ziehn. Ich würd ne neue Kultur erfinden. Nennt sich Blarab. Ihr wisst schon, Black Arab." .
                                        Oh Gott, ich werde rot vor Scham...
                                        Auf der anderen Seite hat mir The Rock und das Ende für Paul Walker echt gefallen und ausserdem kriegt man hier einige der spektakulärsten Actionszenen zu sehen, die zwar masslos übertrieben sind aber trotzdem höllisch Spass machen. Man muss die Arbeit, die dahinter steckt einfach auch mal würdigen und deshalb geb ich dem Film verdiente 6.5 Punkte und werde mir auch den 8ten Teil reinballern.

                                        1
                                        • 6

                                          Im Vergleich zu den Vorgängern noch ein bisschen lauter, noch mehr Style over Substance, die Action noch etwas spektakulärer, die Laufzeit noch etwas länger und der Soundtrack wieder mal Geschmackssache. Aber in Ordnung, gibt schlimmeres, solides Blockbuster-Kino…

                                          2
                                          • 5 .5
                                            start4000 13.02.2017, 15:56 Geändert 13.02.2017, 19:26

                                            seh ich auch so die Luft ist raus der erste Teil damals war genial, dieser Film lebt von der guten action und coolen autos aber die Story ist einfach nur mies! Zuviel übertriebene Action Szenen. Das Ende war allerdings gut RIP Paul Walker.

                                            • 5 .5
                                              Framolf 30.01.2017, 23:15 Geändert 31.01.2017, 17:23

                                              Die Action ist in diesem Teil noch rasanter, extremer und spektakulärer als bei den Vorgängern. Die Handlung ist dafür noch seichter und unlogischer und grenzt stellenweise an völligen Unfug. Die Actionszenen machen echt Spaß, alles dazwischen ist mittlerweile nur noch Füllmaterial.

                                              1
                                              • 4 .5

                                                Sehr schönes Ende, aber den Rest fand ich eher schlecht als Recht

                                                • 4 .5

                                                  Die Action war ok. Die Story mieserabel. Das Finale viel zu lang. Und Realismus - tja. Ist wohl auf der Strecke geblieben. Ja es ist ein Action Film, aber mehr Inhalt und weniger sinnlose Stunts hätten dem Film gut getan.
                                                  Allerdings waren die Nebenrollen teils gut besetzt und gespielt, und die letzten Minuten sind eine gelungene Hommage an Paul Walker. Dafür gibt es ein paar Pünktchen...aber selten bei nem Actionfilm gehofft, dass er bald zu Ende ist...

                                                  1
                                                  • 5
                                                    Attila, Hunnenkönig 31.12.2016, 02:29 Geändert 31.12.2016, 02:36

                                                    "Wenn man einen Blick in die Zukunft werfen will, muss man hinter sich schauen", philosophiert Jason Statham zu Beginn des Films.

                                                    Ja, da ist durchaus was dran. Als ich 12 war, war der zweite Teil dieser Filmreihe der heißeste Shit. Mucke, Weiber, Karren, Action. Gutes Rezept. Wer dafür nichts übrig hat, lügt. Doch ohne es wirklich zur Kenntnis zu nehmen, ist das Ganze auf sieben Teile angewachsen und ein Ende ist nicht in Sicht.

                                                    Zum siebten Teil bleibt eigentlich nur zu sagen, dass man schon merkt, dass Filme mittlerweile bei Computerspielen abschauen, und nicht mehr anders herum. Die Verfolgungsjagd in Aserbaidschan wirkt wie eine GTA-Mission. Fesselnd und ziemlich gut inszeniert ist es aber trotzdem. Die weitere Action im Film wirkt dann aber schon zu sehr nach Videogame und ödet im Grande Finale eher ziemlich an.

                                                    Apropos Aserbaidschan: Zum einen Respekt für den Handlungsort, der durchschnittliche Besucher dieses Films, wird nicht mal wissen, wo das ist. Zum anderen erinnern solche Schauplätze sehr stark an einen James Bond Film. Und noch mehr: Bei Bond ist es mittlerweile ja Teil der Filme, die coole Figur zum Menschen zu machen. Familiengeschichte durchleuchten, etc. Ähnliches macht auch dieser Film, nervt dabei aber noch ein deutliches Stück mehr. Familie hier, Familie da. Eigentlich mag/mochte ich solche Filme, da sie sich um solche Dinge nicht scheren, sondern coole Typen krasse Karren fahren und scharfe Weiber am Start haben. Natürlich auch ein denkbar flaches Konzept, das es in gebildeten Kreisen fast unmöglich macht, sich als Fan solcher Filme zu outen. Aber es ist nun mal primitives Ausblenden von Beziehungen, Familien und sonstigem Blah, das Actionfilme einst groß gemacht hat.

                                                    Ich kann es ja verstehen, Paul Walker ist tot. Irgendeine Message muss man bringen. "Hey, Kinder, das Leben kann kurz sein, kümmert euch lieber um eure Familie. Familie ist alles, was zählt, nicht der Nervenkitzel."

                                                    Gut, hätten sie das nicht gemacht, hätte man den Machern vorgeworfen, es "ginge ihnen bloß ums Geld". (Ja, ja, Filme wurden schon immer einfach nur deshalb gedreht, damit die einfachen Leute zwei Stunden gute Unterhaltung haben.)

                                                    Trotzdem: Falscher Ansatz. In einem Film, in dem die übelsten Stunts abgezogen werden, ein Ferrari mit 400km/h zwischen Wolkenkratzern in Abu Dhabi hin und her springt, braucht mir keiner erzählen, dass es letztlich bloß um die Familie geht. Würde es um die Familie gehen, würde kein normaler Mensch sich an illegalen Straßenrennen beteiligen. Und dass die Reihe noch mindestens zwei Teile weitergeht, ist da auch bezeichnend. "Vielleicht wäre das Publikum enttäuscht, wenn wir aufhören und wir sind doch eine große Familie und haben uns alle furchtbar lieb, da können wir doch nach sieben Teilen nicht aufhören."

                                                    Ich freu mich auf Fast 28 beim gemeinsamen Filmabend mit meinen Urenkeln.

                                                    5
                                                    ▲ Top