The Equalizer - Kritik

The Equalizer

US · 2014 · Laufzeit 132 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Dieser Film lag sehr lange unbeachtet im Regal - Zu Unrecht.
    Klar, die Ex-Agent Geschichte ist spätestens seit Taken3 ausgelutscht, aber eine solche Schlacht in einem Baumarkt hat es noch nie gegeben.
    Interessante Charakterzeichnung eines Perfektionisten, jedoch geht manchmal etwas zu viel genau nach Plan. Der Film startet langsam, entwickelt sich rasant und endet zufriedenstellend

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    • 7

      Denzel W. als Ein-Mann-Armee in einem Rache–/Selbstjustiz–Thriller.
      Satte Action und coole Musik.
      Ich fand den Film geil!

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      • 7 .5
        FrancisYorkMorgan 20.06.2017, 06:31 Geändert 20.06.2017, 06:33

        the books around denzel...

        "Hat er ihn am Ende gefangen?"
        "Hm?"
        "Den Fisch."
        "Ja, das hat er."
        "Dann hat es ein Happyend?"

        "Na ja...nicht ganz. Der alte Mann bindet den Fisch an die Seite des Bootes und muss noch an Land. Der Fisch blutet ins Wasser. Die Haie kommen und die fressen den Fisch auf, bis auf die Gräten."

        "Dann war also alles umsonst, ja?"

        "Nein. Kommt drauf an, wie man das sieht. Der alte Mann trifft seinen größten Widersacher, gerade als denkt, dieser Teil seines Lebens wäre vorbei. Er hat sich in dem Fisch wieder erkannt. Und am Ende, respektiert er ihn, weil er sich gewehrt hat."

        "Warum lässt er den Fisch nicht einfach frei?"

        "Der alte Mann ist nunmal der alte Mann und der Fisch ist der Fisch. In dieser Welt muss man sein, wer man ist. Egal was passiert."

        Dieser Film ist ein besonderes Kleinod im Detail, in dem ich gerne versinke. Wenn dieser Film läuft, dann blende ich alles aus und tauche in einen Moloch hinab, der alles, wirklich alles hat. THE EQUALIZER ist der beste Film von Antoine Fuqua seit Training Day, ebenfalls mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Auch wenn der Film keine groß aufgerollten Zerstörungsorgien oder ähnlich teuren CGI-Firlefanz befeuert, spürt man an jeder Ecke das Budget von über 55 Millionen Dollar. Legt man die Blu-Ray ein, könnte jedes einzelne Bild, wirklich jede Einstellung als Kunstwerk herhalten. Die knackige Schärfe, die kontrastreiche Detailzeichnung und die eigen saturierte Farbtiefe dieses großartigen Bildtransfers zieht mich jedes mal mit hinein, in diesen schonungslosen Kampf. Eine der besten Blu-Ray's überhaupt, was nicht nur den technischen Möglichkeiten geschuldet ist, sondern vor allem der künstlerisch abwechslungsreichen Herangehensweise des Kameramanns Mauro Fiore. Auch der räumliche DTS-Sound gehört zum stärksten, was durch die Anlage knarzen, schlagen und schießen kann. Ein direktionaler Mix, der ebenfalls dazu beiträgt, dass man alles außerhalb ausblendet.

        "...Geschichten. Worum geht's in der neuen?"

        "Oh, es geht um einen Mann, der denkt, er wäre ein Ritter ohne Furcht und Tadel. Das Problem dabei ist, er lebt in einer Welt, in der es keine Ritter mehr gibt."

        "Klingt ganz nach meiner Welt."

        Die Story von THE EQUALIZER ist einfach gestrickt, erfindet nichts neu und bietet auch hinsichtlich der formalen und ausgesprochenen Worte nur Standards. Ein Selbstjustitz Drama mit ultrabrutalen und sehr blutigen Action-Einlagen, dass an der Oberfläche aber wenig originell ist, was natürlich kein Problem darstellt, denn in den Details strahlt der Film über alle Brüder im Geiste. Fuqua geht hinsichtlich der Regie und vor allem der Schauplätze die richtigen Schritte vorwärts, ohne den Blick nach hinten zu vergessen. Strukturell erinnert THE EQUALIZER an einfachste Rache- und Vergeltungsfilme alter, und nicht ganz so alter Tage, was in meinen vier Wänden immer willkommen ist. Die Motivation in diesem blutigen Werk, die körperbetonte und gekonnt chorepgrapfierte Action, der stolpernde, druckvolle Soundtrack und die euphorischen Blutorgien, die punktuell, extrem ausgewalzt und äußerst derbe kommen - alles filmisches Silber mit goldenen Stichen hinsichtlich Cast und Location. Denzel Washington mimt den mysteriösen Robert McCall auf seine unnachahmliche Art, die seit jeher für grandiose Filmabende sorgt. Charismatisch und vielschichtig, spielt Washington groß auf, nimmt sich in den richtigen Momenten zurück und sorgt mit dieser Vorstellung für einen weiteren Eintrag in seine starke Filmographie. Chloë Grace Moretz und einige andere Nebendarsteller treiben die Handlung voran, überzeugen, ohne wirklich zu glänzen und füllen die kleinen, aber wichtigen Nebenhandlungen des Filmes aus, können aber gegen Washington und Marton Csokas, der hier einen unvergesslichen Antagonisten gibt, wenig reißen. Eine klassische Geschichte. Gut und böse. Schelmisch, polemisch und brutal gegen präzise, gerecht und empathisch. Gegensätze, quellendes Blut, straffe Einstiche, gequetschte Körper und Geheimnisse, die bis über den Abspann hinaus nicht gelüftet werden...

        "Wer um Regen betet, muss auch den Matsch verkraften."

        Letztlich sind es diese vielen kleinen Geheimnisse, die unausgesprochenen, geradezu schüchternen Details, diese winzigen und abseitigen Kleinigkeiten, die THE EQUALIZER zu etwas besonderem machen. Robert McCall liest und zitiert immerwährend diese großen klassischen Bücher in diesem Diner, seine karge und leere Wohnung, die gute Seele in Robert McCall - vermeintliche Gerechtigkeiten, starke Metaphern und die brutale Ader darin, um Ruhe zu finden. Ein gewaltiger Genre-Beitrag, der absolut nötig war.

        Und er liest weiter...

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        • 10

          Sehr realistisch dargestellt, schöne Optik und ein sau cooler Denzel. Dieser Film hat mich mehr als nur unterhalten.

          • 9

            Ein unglaublich fesselnder Film. Denzel Washington auf Rachefeldzug. Ich sage mal: Zum Teil übertrieben brutal, aber sehr geschickt. Ich wusste gar nicht, was man alles mit Geräten aus dem Baumarkt so machen kann. Der Mann greift durch und räumt auf mit der russischen Mafia und ihrer Menschenverachtung. Auch mit Korruption. Und das alles in einem Tempo, dass einem nicht langweilig wird. Dramaturgie ist gelungen.

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            • 5 .5

              Denzel Washington! Aber die Story?

              • 8

                Wer Filme wie 96 Hours mag, wird hier bestens unterhalten. Solider Revenge- Film mit starkem Denzel Washington. Viel mehr darf man aber auch nicht erwarten.

                Aber etwas Besonders fand ich den Film dann schon. Denzel Washington gibt seiner Rolle eine gewisse Aura. Immer bleibt seine Figur geheimnisvoll und dazu gute Dialoge. War toll gespielt und hat mir gut gefallen. Die Kampfszenen waren auch hervorragend, etwas mehr Action hätte es aber sein können. Gerade das Ende etwas zu lasch. Richtig geil fand ich aber Marton Csokas als "Problemlöser". Mit ihm kam noch das gewisse Etwas in den FIlm. Hammer Rolle. Dem kuckt man in die Augen und weiß einfach das er nichts Gutes im Sinn hat. :)

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                • 6 .5

                  Ein Kritikpunkt ist natürlich, dass die eigentlich treibende Intension der Hauptfigur ( im Gegensatz zur Serie die ich tatsächlich in den 80ern sah ) nicht ganz zum Zuschauer rüberkam, was auch die meisten Kommentare bestätigen, so bleibt vordergründig nur ein Rachethriller - brutaler und weniger elegant als die Serie.

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                  • 4 .5

                    Eigentlich ganz solide, wenn auch bei weitem kein Top Actionfilm. Ganz schwach fand ich jedoch den Showdown im Baumarkt. Extrem vorhersehrbar, unlogisch, zu dunkel und untermalt mit 0815 Hintergrundmusik, die keinerlei Emotionen auslöst.
                    Die Witzfiguren als Russen-Gangster waren durchs Band eine Fehlbesetzung, Eastern Promises z.B. hatte diesbezüglich weitaus mehr zu bieten.

                    • 6 .5

                      Klassischer Revenge-Thriller, straight und kompromisslos. Und durch Denzel Washington einfach noch mal ne Spur authentischer, tiefer, wärmer als bei so aufgesetzten Filmen wie "The Punisher".

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                      • 7 .5

                        Überraschend guter, intensiver, hochspannender und cool gefilmter Thriller. Mit einem glänzenden Denzel Washington, der schlichtweg alles spielen kann. Für mich hat er in seiner Rolle als McCall Jason Bourne als Ex-CIA-Agent locker abgelöst. Ich brauche nicht immer eine Fortsetzung, hier würde ich mir eine wünschen.

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                        • 9 .5

                          einfach nur geil, vor allem der coole Denzel Washington

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                          • 7 .5

                            Prädikat Denzel Washington würde ich sagen. Er ist einfach ein Garant für tolle Filmunterhaltung und das liefert er auch hier wieder ab.
                            Selbstjustiz Action Thriller der einem einen kurzweiligen Filmabend beschert.

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                            • 8

                              Sehr dezente einleitung die auch überhaupt nicht langweilig gewesen.
                              Spätestens aber als "Robert) aber im Restaurant die Russis wegmacht nimmt der
                              Film so richtig fahrt auf.
                              Eigentlich sollte die Rolle an Russel Crowe gehen,aber ich denke das den "Ausgleicher" niemand anderes hätte besser spielen können als Denzel Washington.
                              Bin vom Film total überrascht,deswegen gibt es von mir auch satte 8 Points!

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                              • 6 .5

                                Solide Actionkost, die allein durch Denzel Washington aufgewertet wird, letztendlich aber nicht viel neues bietet.. Der etwas "Kevin allein zuhaus" anmutende Showdown passt nicht so ganz zum Rest des Filmes, macht aber zugegebenermaßen Spass. Die Tiefgründigkeit, die einem z.B. mit Zitaten vorgegaukelt werden soll, wird aber spätestens hier über Bord geschmissen.

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                                • 8
                                  FuenfPlusEins 08.01.2017, 16:54 Geändert 08.01.2017, 17:03

                                  Agent im selbstgewählten Ruhestand (arbeitet stattdessen in einem Baumarkt) greift auf seine umfangreichen Kenntnisse im Ausknipsen von Bösewichtern zurück, als er sieht, was üble Zuhälter einer jungen Prostiuierten angetan haben. Beim Ausknipsen ist er sehr einfallsreich, besonders beim Showdown im Baumarkt.
                                  Wie auch andere schon geschrieben haben, ist die Schlussszene in Russland dann etwas zu viel des Guten. Sonst find ich die Stimmung und die Story stimmig. Ich schaue aber solche Filme nicht unter dem Aspekt strenger Logik. Schließlich ist es ein modernes Märchen, wo am Ende das Gute gewinnt und das Böse verliert. Wenn das Gute dann so richtig gut ist und das Böse so richtig auf die Fresse kriegt, macht mir das Zuschauen Spaß. So gesehen bin ich voll auf meine Kosten gekommen, zumal der Bösewicht hier am Ende sehr einfallsreich und baumarkttypisch - aber ich will nicht zu viel verraten.
                                  Das ruhige Erzähltempo habe ich im Gegensatz zu manch anderen hier als sehr passend empfunden. Es spiegelt für mich die Skrupel und das langsame Wiedererwachen des Rächers im ehemaligen Agenten wieder, der eigentlich nur widerwillig seine besonderen Fähigkeiten nach langer Zeit der Abstinenz wieder einzusetzen bereit ist. Langweilig wurde mir dabei jedenfalls nicht.

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                                  • 6
                                    Johnny_F 06.01.2017, 14:30 Geändert 06.01.2017, 14:31

                                    The Equalizer ist eigentlich nicht mehr als das solide Übliche, vielleicht mit ein paar sanfteren Zwischentönen, einem ruhigeren Protagonisten und einer etwas langsameren Einführung als in anderen Rache-Action-Orgien, dafür an anderer Stelle aber auch wieder ordentlich brutal, vielleicht sogar überflüssig hart.

                                    Aber der Film feiert Denzel Washingtons Coolness dermaßen ab, dass ich ihn doch auch ein bisschen feiern muss.

                                    • 7

                                      Von einem bedrückenden Pornomilleudrama, zu einem eiskalten Rachethriller. Sehr gelungen und auch hier kann Denzel mal wieder glänzen. 7 Punkte!

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                                      • 8 .5

                                        Geiler Streifen. Mit tollem Cast. Wer Washington liebt, wird diesen Film lieben.

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                                        • 7 .5

                                          Hier bekommt man das, was man laut Backcover auch bestellt.
                                          Washington in gewohnt solider Manier. Sicher keine Innovation, sticht jedoch nicht zuletzt durch den gut abgestimmten Soundtrack aus der breiten Masse hervor.
                                          In 2 schicken Steelbook-Editionen erhältlich.

                                          • 6

                                            Den Innovationswert des Films muss man zwar mit der Lupe suchen, im Gegensatz zu "John Wick" ließ sich jedoch das eine oder andere nicht ganz bis zur Unkenntlichkeit verbrauchte Element finden. Sehenswert ist vor allem die extrem langsame Einführung der Geschichte. Man lässt sich Zeit, bis die Action richtig losgeht. Wenn das Gemetzel dann aber losgeht, hält es sich weitestgehenst an den Standard-Drehplan.

                                            Die pösen, schmierig-schwitzend-tätowieren Russkis sind mal wieder nichts als tumbes Schlachtvieh, denen stets mitten in ihrer Selbstherrlichkeit das Lebenslicht ausgepustet wird. Den armen, verführten korrupten Polizisten wird jedoch viel Raum und Gelegenheit zur Läuterung eingeräumt, was schon einmal einigermaßen ungewöhnlich ist.

                                            Der oberpöse Konterpart unseres unbezwingbaren Oberhelden schlägt sich ganz gut. Dessen *spoiler*

                                            finale Hinrichtung mit der Nagelpistole passt aber nicht so ganz ins Konzept. Da er schon wehrlos war, wäre die Auslieferung die deutlich edlere Variante gewesen. Aber der US-Amerikanische Anspruch auf Selbstjustitz muss ja weiterhin aufrecht erhalten werden.

                                            Insgesamt bleibts bei der üblichen Desinfektionsorgie a la "96 Stunden". Ist okay, so als aristotelisch-katharsisches Drama. Dennoch zeigt das Genre so langsam starke Abnutzungserscheinungen.

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                                            • 8 .5

                                              so muss das sein, war toll.

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                                              • 5 .5

                                                Plätschert so vor sich hin.

                                                The Equalizer hat ein paar nette Szenen und die Action ist ansehnlich inszeniert. Meines Erachtens ist die Gewaltausübung und -darstellung zu hoch, worunter die Sympathie zum Hauptcharakter arg leidet, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Gleiches gilt wohl für die Musikauswahl, die ich für nicht allzu treffend ansehe.

                                                Spannung kommt zudem leider wenig auf, da der Protagonist mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet zu sein scheint. Und wenn ihn doch einmal eine Kugel oder ähnliches erwischt, kann er das danke Selbstheilungsfähigkeiten schlicht ignorieren. Von Leid aka John McClane keine Spur.

                                                Kurz gesagt also ein Actioner, den man auch auslassen kann.

                                                • 10

                                                  Denzel washington in Hochform, so muss ein Film sein, von ein normalen mit arbeiter zu einem erlöser xD

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                                                  • 7 .5
                                                    999CINEASTOR666 27.09.2016, 23:03 Geändert 28.09.2016, 01:04

                                                    The Equalizer / US / 2014 die Fernsehserie auf die der Film beruht habe ich leider nie gesehen und bin mir auch nicht sicher, ob ich das je nachholen werde. DENZEL WASHINGTON ist schon ganz kuhl als ruhiger, ausgeglichener, Tee schlürfender, Bücher verschlingender Gutmensch Robert McCall, der Praxiserfahrung beim CIA gesammelt hat und daher weiß, wo der Frosch die Locken hat. Jetzt genießt er seinen Ruhestand und sein Leben läuft auch sonst so in geregelten Bahnen, denn Ordnung ist immerhin das halbe Leben. Außerdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht wild mit der Moralkeule zu schwingen, für Gerechtigkeit in Form von unreflektierter Selbstjustiz zu sorgen und den Bösewichten die Hölle heiß zu machen. All die Ungerechtigkeiten die seinen liebreizenden Mitmenschen widerfahren, gehen ihm gegen den Strich und da er gerade zufällig im Baumarkt jobbt, bietet es sich an das Warensortiment auszuleihen, um den bösen Buben den Gar auszumachen. Die Story ist zwar Mumpitz, oberflächlich, moralisch fragwürdig und ziemlich dubios, aber der Film macht dennoch Spaß. Trotz aller Lobhudelei muss ich aber sagen, dass eine schnellere Erzählweise und dementsprechend eine knackigere Laufzeit THE EQUALIZER gut getan hätten.

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