Rogue One: A Star Wars Story - Kritik

Rogue One: A Star Wars Story / AT: Star Wars Anthology: Rogue One; Star Wars: Rogue One

US · 2016 · Laufzeit 134 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 10

    So,

    jetzt muß ich auch mal meinem Senf abgeben.
    Als langjähriger Fan dieser Reihe oder besser gesagt, als Fan der original Trilogie – denn die Teile rund um Jar-Jar Binks zähle ich nur als „Versuch“ – darf ich ganz klar bekennen: „DAS ist für mich wieder mal Star Wars wie ich mir das vorstelle!“

    „Das Erwachen der Macht“ war okay – da fand ich „Snoke“ ziemlich fehlbesetzt, wenngleich der Film selbst bereits um Lichtjahre besser war als I. bis III.

    Wenn ich hier lese daß DIESEM Film zu viel CGI vorgeworfen wird, da kann ich nur staunen! Natürlich macht das in der heutigen Zeit Niemand mehr so wie 1977 bis 1983 (obwohl die hübschen Puppen einfach was für sich hatten ^^). Natürlich kommst Du in diesem Genre ohne CGI heute nicht mehr bzw. nur noch überteuert zurecht aber bitte, da gibt es viel Schlimmeres, was derzeit auf den Leinwänden unserer REPUBLIK ^^ flimmert [siehe Vin Diesels geistige Massenvernichtungswaffen aus der „Fast & Furious“ Reihe…..].

    Was mich angeht, so hat ROGUE ONE – für mich – den Geist von George Lucas und seiner Vision fein eingefangen und auch korrekt transportiert. So genau hätte ich mir die Teile I. bis III. gewünscht – ich habe diesen Streifen am WE gleich 2 mal gesichtet, einmal deutsch und erneut auf Englisch, nachdem der auf Englisch fertig war, war auch leider Zeit fürs Bett, ansonsten wäre vermutlich direkt im Anschluss „Krieg der Sterne“ gelaufen.

    Fazit: Ein wirklich würdiger Teil aus einer heraus ragenden Geschichte!

    Grüße aus Mittelhessen!

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    • 5 .5

      Mir fielen nach der Sichtung am gestrigen Abend zuerst nur die Worte "Schade, war mehr drin " sowie "Style over substance" ein.
      Doch je mehr ich drüber nachdenke, komme ich zu dem Schluss, ausnahmsweise mal einen Kommentar zu einem neuen Film zu schreiben.
      In "Rogue One" zeigen sich für mich all die Probleme der mittlerweile unzähligen und austauschbaren Filme der letzten Jahre kumuliert.
      Angesichts meiner zeitlichen Einschränkung am heutigen Tag, will ich mich auch nur kurzfassen.

      Am gestrigen Abend wollte ich mir doch den Film zuhause gönnen, da ich es ins Kino nicht geschafft hatte. Glücklicherweise, muss ich heute sagen.
      Ein Bekannter hatte mir "Rogue One" mit den Worten "Es kracht richtig und macht Spaß!" empfohlen und ich dachte mir, dass es für den Samstag Abend genau richtig wäre, wenn die Frau nicht da ist und im TV nur ESC-Müll zu bewundern ist.

      Also rein mit der Disc und zweieinhalb Stunden mit Star Wars berieseln lassen. Der Name bürgte eigentlich normalerweise für ein Erlebnis im Kino oder auch im TV.
      War der SW7 noch recht annehmbar, so konnte ja hier nichts schief gehen.

      Aber dann folgte ein recht seelenloses CGI-Vehikel, dessen Darsteller völlig austauschbar und vergessenswert sind, eine Story, die zum einen schon mal kurz angerissen worden und bekannt war (vor allem das Ende) und zum anderen überhaupt keinerlei Überraschung und Spannung auftauchen ließen.
      So mies die Prequels in mancherlei Hinsicht waren, so atmeten sie doch irgendwie den Star Wars Geist, von fremden Welten und Wesen, den Figuren einer großen Story, die zu fesseln weiß und der "Macht", die einen im Kino zu begeistern wusste.
      Die alten 6 Filme waren ein Ereignis gewesen, welches man sich nicht entgehen lassen wollte. Darauf freute man sich schon lange vor dem Erscheinen.
      Ich freute mich jedenfalls.

      Vielleicht liegt es heutzutage auch an der medialen Dauerinformation vor einem Film, welche einen nicht mal mehr Platz für eigene Gedankenspiele und Visionen lässt. Vielleicht sind aber auch manche Erwartungen mittlerweile völlig überhöht und überzogen bei vielen heutigen Filmen.
      Was aber für mich in den letzten Jahren immer deutlicher wird, ist diese Belanglosigkeit, die in groß angepriesenen Produktionen Einzug gehalten hat.
      Da ist es egal, welche Comic-Verfilmung, welches Fantasy-Spektakel oder Action-Werk man betrachtet. Kaum eines der Werke schafft es, eine wirklich erwähnenswerte und erinnerungswürdige Story mit ebensolchen Figuren zu erschaffen und vor allem neu zu kreieren. Stattdessen geht es oft nur noch um Begriffe wie Höher, Schneller, Weiter.
      Egal ob es F&F, Transformers, James Bond, Marvel, DC oder was auch immer es für ein Franchise ist.
      Glücklicherweise gibt es aber immer noch Filme, die einen gegenteiligen Weg gehen. "Eddie the Eagle" war z.B. für mich eine der ganz großen positiven Erlebnisse! Es ist aber auch ein kleinerer Film...
      Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten Jahren schon enttäuscht worden bin.
      "Style over substance" - dies trifft leider allzu oft auf viele sogenannten Blockbuster zu.
      Leider auch auf "Rogue One". Hier fehlte vieles zu einem Star Wars-Ereignis.
      Schade! Besser als der ESC war es aber bestimmt. ;)

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      • 5

        Ich kann mich leider den durchweg positiven Kritiken hier nicht anschließen. Der Film ist technisch gut gemacht und die Schauspieler passen auch, aber irgendwie plätscherte der Film dann lange, lange Zeit vor sich her. Ich kann noch nicht einmal sagen, was genau denn da schief gegangen ist. Für mich war's über 2 Stunden gepflegte Langeweile, nicht mehr.

        • 7

          Naja man merkt halt das Gareth Edwards seine eigene Version von Star Wars hat. Sein Stil den er schon in Godzilla hatte setzt er auch hier fort und das er mit The Raid einen rießen Erfolg hatte merkt man auch an der Besetzung von Donnie Yen der für die Martial Arts Einlagen zuständig ist, aber recht viel Star Wars ist Rogue One nicht mehr wenn man an die alte Trilogie denkt oder auch an die neue die doch noch mehr Star Wars ist als dieser Film. Aber im Prinzip ist der Film schon gut gemacht und die Schlachten konnten mich überzeugen, aber ja der neue Android ist eben kein R2D2 oder 3CPO ... da fehlt mir was ...

          • 7 .5

            Jau, das war nicht schlecht. Verschrobene Charaktere, ein Schuss Humor und jede Menge Action. Könnte auch jenen gefallen, die jetzt nicht unbedingt die großen Star Wars Fans sind.

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            • 9

              Solide gemacht, und keine überschlagenden Ereignisse - Sehenswert auch für nicht Fans diese Genres

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              • Haben sich Star-Wars-Fans nicht schon immer gefragt, wie es diese liebenswerte Mini-Winz-X-Wing-Insekten-Truppe schaffen konnte, mit einem Chinaböller diesen gigantischen, unfassbaren, waffenstarrenden Todesstern zu explodieren zu bringen? Jetzt wissen wir´s, es war eine eingebaute Schwachstelle. OK, damit kann ich leben.

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                • 8

                  Nach 40 Jahren und 7 Filmen jetzt mit dem 8en endlich Der erste gute Star Wars Film überhaupt.

                  1
                  • 7 .5

                    Der Film macht dem Titel "Star Wars" alle Ehre. Die Action ist toll inszeniert, dreckig und technisch top. Hier hat Regisseur Edwards super Arbeit geleistet.
                    Von den Drehbuchautoren kann man das allerdings nicht behaupten. Die Story an sich hat trotz bekannten Ausgangs unglaublich viel Potential, welches allerdings nur sehr wenig genutzt wird. Spannungskurve und Figurenzeichnung bleiben immer oberflächlich und reißen einen nicht mit. Die ganzen Charaktere haben mich die ganze Zeit über kalt gelassen. Daneben fand ich manche Szenen und Dialoge echt langweilig. Die lange Laufzeit ist so nicht gerechtfertigt.
                    Der Film sieht toll aus, hat (dank Auftritte von "alten Bekannten") seine richtig packenden Momente und der Score ist klasse, aber an Episode 7 kommt "Rogue One" einfach nicht heran. Schade, denn ich hatte mir von diesem Film richtig viel erhofft.

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                    • 9 .5

                      Das war wieder Star Wars Feeling, nicht wie in "Eine dunkle Bedrohung", wo man sich im falschen Film wähnte - ich fand die Actionszenen und Weltraumschlachten überragend. Hat mich echt gefesselt, der nächste darf bitte wieder genauso sein!

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                      • 7 .5
                        beast667 06.05.2017, 14:32 Geändert 06.05.2017, 14:33

                        ******************KANN MASSIVE SPOILER ENTHALTEN********************
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                        Ein etwas überraschender, erwachsender Star Wars Zwischenschritt. Als Verbund zwischen Episode III und Episode IV funktioniert der Film sehr gut, auch wenn mir da doch einiges an Herz fehlt, das ist aber jammern auf hohem Niveau.
                        Die Reminiszenzen an die alten Teile IV-VI sind gelungen, wenn auch manchmal zu offensichtlich. Mir hat das nichts ausgemacht, aber es soll Leute geben, die sich wegen sowas aufregen sollen. Die Musik war leider etwas lahm. Beim kleinsten Star Wars Feeling wurde das Thema abgewürgt und es kam ein musikalisches Nichts aus den Boxen. Etwas belanglos Herr Williams. Man könnte fast meinen hier wurde gespart.
                        Rogue one hat ein gravierendes Problem. Man weiss wie der Film endet, wenn man sich mit Star Wars etwas auskennt.
                        Da keiner der rebellischen Hauptprotagonisten in den folgenden Episoden Screentime hat und auch nicht erwähnt wird, ist abzusehen was passiert. Leider hielt sich mein Mitgefühl arg in Grenzen, da mir fast jeder Charakter mehr oder weniger unsympathisch war.
                        Zum Positiven:
                        Ein etwas anderes Star Wars Vergnügen, welches nach einer kurzen Gewöhnungsphase aber richtig Spaß macht. Die Optik ist klasse und die Story ist in diesem Universum mal ein wenig was anderes, wenn auch nicht ganz neu. Zumindest einfallsreicher als bei Episode VII. Alte Bekannte trifft man auch wieder, was einen tiefer in diese recht dunkle Welt eintauchen lässt. Die Action steht hier eindeutig im Vordergrund.
                        Fazit: Rogue one sieht gut aus, ist extrem kurzweilig, schlägt einen tollen Bogen und ist der Macht würdig. Leider hört er sich aber reichlich transusig an und die Darsteller brauch ich teilweise auch nicht mehr.

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                        • 9

                          Gestern zum zweiten Mal gesehen und er hat mir noch besser gefallen als damals im Kino. Rogue One ist anders als jeder bisherige Star Wars Film, aber dennoch richtig spannend und actionreichen gemacht. Da steigt die Vorfreude auf Episode 8, die endlich im Dezember ins Kino kommt, umso mehr.

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                          • 7 .5

                            Tolle Bilder, Star Wars Atmosphäre, Musik, ... ein guter Film. Aber irgendwie haben mich einige der Charaktere nicht überzeugt. Unter anderem die Hauptdarstellerin. Habe ihr die Rolle einfach nicht abgekauft. Und von Saw Gerrera hätte ich gerne viel mehr gesehen.

                            • 7

                              „Rogue One“ ist ein durchaus gelungenes Bindeglied zwischen Episode III und IV und überzeugt mit einem famosen Finale, versagt aber leider, trotz guter Darsteller, bei den Figuren. Für Science-Fiction- und insbesondere Star-Wars-Fans ist der Film aber natürlich dennoch ein Muss!

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                              • 7 .5

                                Rogue One ist wirklich kein schlechter Film. Im Gegensatz zum missratenen Erwachen der Macht traut er sich was Neues zu zeigen und sich dabei trotzdem perfekt in die Rahmenhandlung einzugliedern. Ich habe ihn direkt vor Episode 4 im Rahmen einer Komplettsichtung in der Extended Machete Order (RO,IV,V,I,II,III,VI,VII) gesehen und der Übergang zur Originaltrilogie könnte wirklich besser kaum sein.
                                Auch spoilert Rogue One keinerlei Geschehnisse der anderen Teile und bietet sich auf Grund dessen, dass er es wohl wie kein Zweiter schafft, die Welten von Star Wars so schön kinematografisch einzufangen, als idealen Einstieg in selbige an.

                                Insgesamt wäre jedoch mehr drin gewesen, wenn Felicity Jones nicht so eine grauenhafte Schauspielerin wäre, deren (zudem auch noch einfache weil blasse) Rolle man ihr zu keiner Sekunde abkauft. Ihr männliches Pendant, Diego Luna, ist da nicht viel besser: Er ist von Grund auf unsympathisch und die Chemie zwischen den beiden stimmt zu keinem Zeitpunkt. Dass man dann mit Mikkelsen und Whittaker auch noch großartige Schauspieler in schlecht geschriebenen Cameorollen verheizt, setzt dem Fass die Krone auf.

                                Es ist deswegen nicht unverständlich, dass hier die Kritiken weit auseinandergehen, fällt es doch vor allem zum mehr auf die Charaktere fokussierten Beginn schwer, Interesse an der Geschichte von Rogue One zu finden. Glücklicherweise lässt die actionreichere zweite Hälfte das grauenhafte Spiel zugunsten der Handlung in den Hintergrund treten und der Film gewinnt einige sympathische Sidekicks hinzu.

                                Das veranlasst mich auch dazu, letztlich trotzdem 7,5 Punkte zu vergeben. Trotzdem hätte bei den innovativen Sets und dem überraschenden Mut zu Neuem bzw. Anderem -

                                #####SPOILERWARNUNG#####
                                Ich meine, wann traut sich Hollywood schon mal außerhalb eines Dramas sämtliche Protagonisten zu töten? Kudos dafür!
                                #####SPOILERWARNUNG####

                                - wesentlich mehr drin sein können, denn Rogue One ist angenehm kurzweilig und weiß größtenteils gut zu unterhalten wenn nicht...ja wenn nicht gerade Felicity Jones.

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                                • 8 .5

                                  Ich war sehr gespannt darauf wie dieses Spin Off werden würde. Hatte aber schon eine gewisse Erwartungshaltung, zumal auch der Cast richtig gut ist. Ich kann sagen, meine Erwartungen wurden erfüllt und sogar noch übertroffen.

                                  Die Story ist sehr interessant und auch im Hinblick auf die Star Wars Filmreihe gibt es eine wichtige Parallele. Gespielt werden die Charaktere von den Darstellern durchaus gut und mit dem Humor wurde diesmal auch nicht zu dick aufzutragen (Im Vergleich mit Episode 7)

                                  Hauptaugenmerkt liegt hier aber auf der Action. Rogue One verdient den Namen "Star Wars" nämlich mehr als alle anderen Star Wars Filme. Hier gibts einen richtigen Krieg, spätestens ab der 2. Hälfte geht richtig die Post ab.

                                  Die Actionszenen sind recht ordentlich gemacht und der Score hat zwar genug eigenen Charakter, erinnert aber hin und wieder ganz deutlich an die alten Star Wars Filme. Und letztlich ist auch der Übergang zu "Episode 4: Eine Neue Hoffnung" sehr gut gelungen.

                                  Star Wars Episode 1-3 muss man nicht unbedingt gesehen haben um in Rogue One mitzukommen.

                                  "Rogue One - A Star Wars Story" wird Fans der alten Filme als auch der Bücher und auch neu hinzu gekommene Zuschauer gleichermaßen beigeistern.

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                                  • 8

                                    Hat mir sehr gut gefallen. Es stimmt zwar, dass hier verschieden Elemente früherer Starwars Filme verarbeitet wurden, dies tut meiner Meinung nach dem Unterhaltungswert keinen Abbruch.
                                    Spannung war da.
                                    Tragende Figuren waren gut.
                                    Ende war ein klein wenig überraschend.
                                    Jederzeit gerne wieder ein Sequel.

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                                    • 4

                                      Ein konfuses Misch-Masch aus Elementen von früheren Star Wars Filmen. Würde man die frühreren Star Wars Filme nicht kennen, dann wäre der Streifen ein B-Movie. Der Film kommt bei weitem nicht an die ersten drei Stra Wars Filme heran.

                                      • 6 .5

                                        Nachdem ich ihn damals im Kino gesehen habe nun also das zweite mal:

                                        Eine tolle Weltraumschlacht im Finale, ein unglaublich selbstbewusst umgesetzter Tarkin sowie zwei starke Szenen von Darth Vader.
                                        Damit sind aber sämtliche Vorzüge von Rogue One für mich schon aufgelistet. Seine eigentliche Handlung und Figuren sind so nichtssagend und austauschbar geschrieben.... Für mich der schwächste Star Wars Film.

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                                        • 8

                                          Des Spacemärchens neuester Ableger, sozusagen als Episode 3 1/2 ins bereits bekannte Geschehen zwischengeschrieben, hat mich anfangs unglaublich gelangweilt. Nach 20 bis 30 Minuten war ich beinahe am Ausschalten, aber dann drehte das Ding erfreulicherweise doch noch in eine sehenswerte Richtung mit sehr guten Schauwerten. Sehr erfreulich, dass man den Mut hatte, hier etwas düsterer vorzugehen und gar mit so einem unerwarteten Ende aufzuwarten.

                                          Über Schauspielleistungen, die Eindimensionalität oder generell Sinnhaftigkeit mancher Figuren in dieser mehrteiligen Space Opera und auch die Star Warsche Unlogik von vorne bis hinten braucht man gar nicht zu beginnen, es sind ja irgendwie Kinderfilme oder moderne Märchen, allerdings ohne "Moral von der Geschichte", sondern nur, damit man beim Popcorn Essen nicht ins Leere starren muss.

                                          "Rogue One" unterhält recht gut!

                                          Vielleicht traue ich mich jetzt auch nach an Episode 7 heran, die ich bislang verweigert habe.

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                                          • 1
                                            MolaRam 29.04.2017, 17:59 Geändert 29.04.2017, 18:01

                                            Jyn Erso, Galen Erso (#brüll#), Orson Krennic, Saw Gerrera...
                                            Wer zum Henker kommt auf solche "Namen"?

                                            Im nächsten Star War$$$-Film feiert dann Guybrush Threepwood
                                            seine Wiederauferstehung...

                                            Ich schaue in meine Buddy-Liste und sehe fast ausnahmslos Top-
                                            Bewertungen. Bitte, bitte seid mir nicht böse, aber:

                                            Disney muss das gemeine Kinopublikum für ausgesprochen dumm
                                            und vergesslich halten. Während die erste Hälfte in meinen Augen
                                            ein wüstes Schnittmassaker und belangloses aber immerhin einiger-
                                            maßen unterhaltsames Blockbuster-Kino war, verkam die 2. Hälfte
                                            (ungefähr natürlich) zur Farce:

                                            -Kneift mich mal: Episode VII wurde überwiegend der Vorwurf gemacht,
                                            auf Nummer Sicher gegangen zu sein und einfach Episode IV "in neu"
                                            zu sein
                                            -> was ist denn dann mit diesem dreist-dämlichen Machwerk? Hier wurden
                                            gefühlt 50% des Filmmaterials aus der Ursprungstrilogie kopiert/nach-
                                            geahmt (ganze Szenen, Holzhammer-Anspielungen noch und nöcher,
                                            ja sogar Dialoge und Musik), Dubai wurde mal eben als Finalschauplatz
                                            "gecastet"

                                            -Donnie Yen hat den peinlichsten Filmauftritt, der mir in den letzten Jahren
                                            untergekommen ist; sein Charakter ist so peinlich und unnötig

                                            -das Imperium ist schlimmer noch als in Episode VII eine Lachnummer,
                                            die Sturmtruppen könnte man mit verbundenen Augen und Nichtstun
                                            ausschalten; hatte schon was von einer Satire ("Spaceballs" lässt grüßen)

                                            -John Williams: Entweder ganz oder gar nicht. Greift seine alten heraus-
                                            ragenden Themen für ein paar Sekunden auf und schwenkt dann in
                                            ein ödes orchestrales Geblubber um

                                            -wenn Kritiker Hollywood "whitewashing" vorwerfen, werfe ich Disney
                                            "yellowwashing" vor

                                            -Forest Whitaker (die nächste Lachnummer; so ein guter Schauspieler,
                                            dessen Karriere mehr und mehr den Bach runter geht) klingt auch
                                            im Original lächerlich, konform zu seiner Filmrolle

                                            -Riz Ahmed: Passt überhaupt nicht in die Rolle und gehört wie sein
                                            (geistiger) Zwillingsbruder Adrien Brody NICHT ins Action/Fantasy-Fach

                                            -Trostpunkt für die Leute, die den Film mittelmäßig fanden und ihn auf
                                            deutsch sahen: Schaut ihn euch bitte nochmal im O-Ton an! Die heutigen
                                            Synchronstudios sind eine Frechheit; es werden nur noch langweilige
                                            und/oder unpassende Sprecher verpflichtet!

                                            -Peter Cushing, bzw. die Computer von Industrial Light & Magic schau-
                                            spielern die blassen Hauptdarsteller an die Wand

                                            -1 Trostpunkt für die unfreiwillige Komik

                                            Nur meine Meinung.

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                                              Schauspieler ok, aber nicht wirklich überzeugend. Mehr oder weniger bekannte CGI. Bekanntes Geballer und Weltraumschlachten, wo die Helden gerne, wie unverwundbar, durchs Kreuzfeuer hechten.
                                              Verwirrender Kontext: wer, wann, wo, in welcher Zeit mit wem oder wars davor, oder kurz danach und war der Planet schon mal Thema?
                                              Ist gerade für Nicht-SW-Liebhaber auch egal. Wenn gerade nichts bessers zu tun/gucken, dann kann sowas nebenbei laufen.

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                                              • 6

                                                Star Wars. Mochte ich nie. Fand ich albern und doof und auf die Effekte geschissen. Rogue One ist anders. Als hätte jemand eine Brise Ernst in den Star-Wars-Kosmos gestreut. Also nicht dass mich Rogue One unterhält, aber er nervt nicht, und das ist für einen Star Wars schon was ganz besonderes.

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                                                  Kinderkram. Weltraum-Fantasy ohne Biss. Gute CGI. Wird natürlich fortgesetzt.

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                                                    positiv komisch das ganze, denn obwohl ich vielen kritikpunkten zustimmen kann, fand ich den film klasse und sehr unterhaltend.

                                                    MINUS: kritisch sehen kann man das lineare drehbuch. schade fand ich auch, dass die anknüpfungspunkte an star wars zeitlich etwas kurz geraten sind. is schon klar, dass man hier weniger auf jedi und sith mit alphahirnwellen und mehr auf normale menschen setzt, aber gerade der keuchhustenmagier hätte gerne länger auftreten dürfen. das kleine gemetzel am Ende ist nämlich durchaus gelungen, und da hätte mir als drehbuchschreiber doch der finger gejuckt, chirrut mit seiner akrobatik dem schwarzen wasserkocher zwischendrin ganz ohne jedikraft mal ordentlich gegen den helm treten zu lassen, ja gut hätte storymäßig nich recht reingepasst aber so ein sattes klonk auf die dunkle vaderzwölf wär doch sicher als pluspunkt hängen geblieben, kräftemäßig so etwa wie der samurai gegen den predator in predators.

                                                    PLUS: wenn mikkelsen auf die leinwand tritt, kanns schon gar nicht ganz schlecht werden. die figuren fand ich fast durchweg sympathisch, K2s charme zündet, chirrut scheint frisch aus der 36. kammer der shaolin, der verpeilte bodhi passt irgendwie rein in diesen zusammengewürfelten haufen, jyn als heldin überzeugt mich, cassian bleibt aber eher blass.
                                                    die actionszenen sind super in szene gesetzt, freunde des gepflegten geballers kommen voll auf ihre kosten.

                                                    EINBETTUNG: man muss sich wohl fragen, was man erwartet. meiner meinung nach war star wars als idee mit den ersten drei filmen auserzählt. die alte trilogie war ja auf basis der heldenreise von campbell konzipiert und von diesem auch durchweg als gültiger mythos für die moderne gelobt worden. die in den archetypischen elementen des mythos wurzelnde vertrautheit der fernen und unbekannten welt machte einen großteil der faszination der alten filme aus, die auch noch schauspielerisch äußerst gut in szene gesetzt waren, weshalb sie in den siebzigern nicht umsonst die herzen im sturm erobert haben.
                                                    nun kann man mit hollywood hadern, dass keine neuen ideen umgesetzt werden, aber das beste pferd im stall wird halt gern mal totgeritten, wie im fall der episoden I-III, die auf zu vielen ebenen hätten besser sein können. von der faszination der alten filme war hier wenig zu spüren, weil die geschichte zwar deren faszination atmen möchte, ohne aber bei den dort versammelten archetypen luft zu holen. wo in den alten filmen kraftvolle figuren im angesicht des untergangs wichtige entscheidungen treffen, sind in episode I-III zu oft blutleere gestalten am rumjammern und abwägen, bisses zu spät is. man kann den helden angesichts der einbindung in die bestehende story zwar nicht vorwerfen, am ende unterlegen zu sein, aber man wirft ihnen unwillkürlich vor, dass sie nicht so wirklich probiert haben zu gewinnen, irgendwo haben die die bremse drin. statt herzlicher vertrautheit einer unbekannten welt erleben wir hier allzu bekannte elemente als aufgewärmten eintopf.
                                                    genau dies vermeiden aus meiner sicht sowohl TFA als auch RO, die jeweils versuchen, für sich einen eigenen geschichtenkern herauszuarbeiten, ohne sich als wiedergänger der alten filme zu verkrampfen.
                                                    TFA bedient sich zwar bei den ursprünglichen filmen, ist aber in der eigenen erzählkraft hinreichend flexibel und in der figurenzeichnung hinreichend ausdrucksstark, um als unbekannte und doch vertraute welt durchzugehen, von der jedenfalls ich gerne mehr sehen möchte.
                                                    RO baut nun um die bekannten elemente herum eine noch unbekannte geschichte mit unbekannten figuren, wobei das ergebnis zwar vorab klar, der weg aber noch nicht erzählt ist. ausdrucksstarke figuren wie galen sen. und jun., saw gerrera, chirrut und K2 schaffen vertrautheit und sympathie für die ersten helden der rebellion; die eingebauten elemente der alten trilogie laden diese sympathie mit noch etwas mehr bedeutung auf, so dass man hier aus meiner sicht von einer erstklassigen einbettung ins star-wars-universum sprechen kann.

                                                    FAZIT: Der eingefleischte fan mit devotionalien im heimischen regal mag hier zu kurz kommen; aber wer einen guten actionfilm sehen will, ohne die mythologische faszination der alten trilogie zu erwarten, der wird bestens bedient.

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