Rogue One: A Star Wars Story - Kritik

Rogue One: A Star Wars Story / AT: Star Wars Anthology: Rogue One; Star Wars: Rogue One

US · 2016 · Laufzeit 134 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • Dass ich mich nach etwa einem Jahr kaum noch an Story oder den hinterlassenen Eindruck erinnern kann, sagt fuer mich genug. Ich weiss noch, dass ich mich unterhalten fuehlte. Zeit fuer ein Wieder-sehen..

    • 10

      Zum Glück kein echter Star-Wars-Entertainment-Film. Scheinbar zum Glück wurde nachgedreht. Es gibt natürlich "lustige" Aspekte: Die Baupläne befinden sich in einem Turm auf einem Planeten. Der "komplizierte" Sendevorgang, so mit Datenträger einschieben und Antenne ausrichten, sowas von Erde-1980. Die Szene im Rat war auch mangelhaft.

      Dafür hat der Film Aspekte, welche über das übliche Star-Wars-Entertainment hinausgehen, man hat viel mehr Material zum diskutieren:
      * Wer am Ende überlebt.
      * Der Wandel von Jyn Erso
      * Der Wandel von Cassian Andor & Crew
      * Die Szene Jyn & Saw Gerrera
      * Die Rollen Krennic, Tarkin, Chirrut Îmwe, K-2SO, Admiral Raddus

      • 7
        SamRamJam 21.07.2017, 22:55 Geändert 21.07.2017, 22:57

        "You can stand to see the Imperial flag reign across the galaxy?"
        "It's not a problem if you don't look up."

        Eigentlich hatte ich mit Star Wars nach Episode III abgeschlossen gehabt. Zu inkohärent als Reihe, zu wenig ausgefeilt in seiner simplen Gut/Böse Schematik, am Ende zu sehr darauf bedacht in all seinem Kriegsgetöse vor allem einem kindlichen Publikum zu gefallen. Aber was mich vor allem störte, fern der inhaltlichen Aspekte, war es, dass die beiden Trilogien so überhaupt nicht denselben Look hatten. Da fragte ich mich permanent: wenn die damals so eine geile Technik hatten, wieso nutzen Sie nichts davon ein paar Jahre später? Wieso hatten sie früher kullernde Roboter mit Laserschutzschild, und später nur noch kaum bewegliche Klappdinger? Wo sind die 3D Anzeigen denn alle hin? Und die Ausrede, dass das Imperium alles kaputt gewirtschaftet hat und sich offenbar nur noch kopfgroße Knöpfe in ihren Zerstörern leisten kann, schlucke ich nicht. Dieser Punkt wurde häufig mit den filmtechnischen Fortschritten zwischen Episode VI und I zu erklären versucht. Das erklärt aber nicht das gänzlich andere Design von Fahrzeugen und Gebäuden in der damals neuen Trilogie. Kurzum: Episode I bis III wirken wie ein komplett eigenes Filminiversum.

        Rogue One schafft es also, die bekannte Star Wars Optik (an dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass ich Ep. VII immer noch nicht gesehen habe. Aber die Lust darauf ist hiernach definitiv gestiegen) mit modernen Effekten zu verbinden, und somit einerseits flott, und andererseits immer noch nach Star Wars zu wirken. Um mal den alten Vergleich zwischen Wars und Trek zu bemühen: in Star Trek ist alles sauber, die Rangabzeichen blitzen und es findet sich kein Staubkorn auf der Enterprise. Star Wars hingegen ist dreckig, vieles ist kaputt und das Imperium wirkt, als hätten sie nur ein ohnehin schon marodes System übernommen. Kurzum: die Welt von Star Wars wirkt, als wäre sie so oder so im Eimer, auch ohne Imperium. Und dieses dreckige hat mir an der Original- Trilogie schon immer gut gefallen.

        Auch Rogue One kommt nicht umhin, hier und da ein paar narrative Allgemeinplätze zu bedienen. Das macht mir aber nichts, denn Star Wars war schon immer mehr an der märchenhaften Seite seiner Charaktere interessiert, als an deren psychologischen Tiefe. Also trotz leichter Mäkel meinerseits beim schauen, war es ein erstaunlich fetziges und unterhaltsames Abenteuer, dass ich so wirklich nicht erwartet hatte.

        8
        • 9

          Ein sehr toller Film. Die letzten Minuten mit der Darth Vader Szene oder der fast schon nahtlose Übergang zum vierten Teil der Saga ist unfassbar gut gelungen.

          • 9

            Perfekt!
            Sehr gute Schauspieler, perfekte Ergänzung zwischen Teil 3 und 4.
            Star Wars-Feeling auch ohne Jedis!
            Bin gespannt auf die weiteren "Zwischen"-Filme der Star Wars Saga!

            • 10

              Super Film. Er schließt endlich die Lücke zwischen Episode 3 und 4. Schade das so viele Figuren sterben, aber wer die Saga kennt wusste das.

              • 4

                Eine absolute Katastrophe. Schade eigentlich, da sich so viele Leite auf neue Filme dieser Saga freuen.

                • 8
                  annaberlin 06.07.2017, 20:27 Geändert 06.07.2017, 20:29

                  Ich weiß zwar nicht mehr, was in Rogue One passiert ist, aber Diego Luna sah echt hot aus. Leider waren mit die Figuren auch alle egal, denn entweder starben sie nach 2min Leinwandzeit, oder es war klar, dass sie den baldigen Märtyrertod sterben werden. Trotzdem ein guter Film, wenn auch irgendwie...unnötig.

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                  • 8
                    thorfynn 03.07.2017, 12:33 Geändert 03.07.2017, 12:33

                    *** SPOILER ***

                    Ich finde den Streifen echt gelungen, präsentiert er sich doch ganz anders als bisher und doch gleich. Gleich, weil man sich sofort beim Satz "es war einmal vor labnger zeit...." heimisch fühlt, und anders, weil er stellenweise sehr stark an diverse Vietnam-Filme erinnert. Aber das passt total, weil es im Kern ja auch primär um Krieg geht. Insofern präsentiert sich dieser Film hier auch mal als wesentlich konsequenter als die bisherigen Star-Wars-Filme und macht Schluß mit dem schier endlosen "Happy-End"-Siegel.... Weiter so.

                    Und der Satz "Ich habe da ein gaz mieses Gefühl" war gut plaziert und letztendlich stellte er sich als "wahrheitsgetreuer" heraus als die "Solo-Variante".

                    Ach und wer hat die beiden Schwerverbrecher aus der Mos-Eisley-Bar bemerkt ? Gott musste ich lachen. Die haben sich vermutlich mit der ganzen Galaxis angelegt.... ;-)

                    • 8 .5

                      In meinen Augen ein perfekter Einstieg für die Originaltrilogie. Wenn man den Film einzeln auseinandernimmt gibt es einige Schwachstellen aber als Gesamtkunstwerk war er einfach grandios. Dieser Film hat sich wieder wie Star Wars angefühlt. Was mich an Episode lV-VI so sehr in Bann gezogen hat, war diese unendliche Weite, die mir persönlich vermittelt wurde. Das ist etwas was Star Wars für mich ausmacht. Episode Vll hat dabei komplett versagt. R1 dagegen in dieser Hinsicht alles perfekt gemacht.

                      Und nicht zu vergessen Sheldon Cooper alias K-2SO einer der besten Robotersidekicks überhaupt

                      • 3

                        Naja. Schwache Story im abgelutschten Star Wars Universum. Muss man nicht gesehen haben.

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                        • 5 .5
                          shortybuster 24.06.2017, 12:29 Geändert 24.06.2017, 12:33

                          Gareth Edwards "Rogue One" reiht sich in die Saga als Verbindungsstück zwischen Episode 3 und Episode 4 ein. Als erstes von mehreren geplanten Spin-Offs im Star-Wars-Kosmos erzählt der Film, wie die Rebellen in Besitz der Baupläne des Todessterns gekommen waren und warum diese schier übermächtige Waffe des Imperiums eine so große Schwachstelle hatte, die letztlich zu seiner Zerstörung führte. "Rogue One" ist dadurch vor allem ein Mini-Prequel zum allerersten Sternenkrieg von 1977, das sich nahtlos an dessen Folgeereignisse anschmiegt.

                          Bereits hier ließe sich darüber streiten, warum das Wie noch erzählenswert sein sollte und ob das Dass nicht ausgereicht hätte. Nichtsdestotrotz blähen Gareth Edwards und sein Team die Ereignisse zu einer regelrechten Novelle auf, einer unerhörten Begebenheit voller Helden, Antihelden und Schurken.

                          Jyn Erso, Tochter des Todessternarchitekten Galen, erscheint auf der Leinwand als renitente Heldin wider Willen, die durch ihre problematische Vater-Tochter-Beziehung in die Ereignisse hineingezogen wird und daraus ihre Motivation zieht. Umringt wird sie nach und nach von einigen weiteren Figuren, die sich unter dem Banner der Rebellen zusammenrotten, um der Bedrohung durch das Imperium Einhalt zu gebieten. Bereits an den Figuren und ihrer Charakterzeichnung wird das große Problem von Rogue One deutlich: Zwar soll der Film den Zuschauer zum empathischen Bangen mit den Figuren anregen, gleichzeitig ist aber offensichtlich, dass alle Figuren nur aufopferungsvoll einer höheren Sache und vorgegebenen Erzählstruktur dienen. Und so führt "Rogue One" das Dilemma der Autoren vor Augen, prägnante und liebenswerte Star-Wars-Charaktere in die Saga hineinschreiben zu wollen, die aber zugleich mit diesem Film im Strudel der Geschehnisse für immer verschwinden werden (müssen).

                          Auf diese Weise wird erklärbar, warum "Rogue One" bis ins furiose Schlussdrittel nur eine müde und mäßig spannende Aneinanderreihung von benötigten Figuren, Schauplätzen und Erklärungen ist. Bis sich endlich alles für die große finale Schlacht formiert hat, folgt der Plot dem einfachen Abrams-typischen Muster aus Gerede und Geballer. Hinter diesem scheint eine schematische Rhythmitisierung auf, durch welche die Ereignisse kurzweilig und unterhaltsam wirken sollen - bis es wirklich interessant wird. Am meisten Strahlkraft aus dem kaum ausgearbeiteten Figurenensemble hat noch Felicity Jones' Protagonistin, die mit ihrer äußeren Erscheinung und Sturköpfigkeit zumindest ansatzweise an die Präsenz einer Katniss Everdeen heranreicht. Und um nochmal auf das Dilemma zu sprechen zu kommen: Wenn die Handlung von "Rogue One" doch so erzählenswert, so ruhmreich und mit Ehrfurcht zu bewundern ist, warum sind die, die diese Taten ermöglicht, in die Wege geleitet und schließlich umgesetzt haben nur so stumpf entworfene Gesichtslose?

                          Die teilweise ungelenk und bemüht hineingebrachten Fan-Pleaser-Szenen mit Trademark-Elementen der Reihe tun ihr übriges, um "Rogue One" als unausgegorenen Versuch zu bewerten, Neues eigenständig und dennoch starwarstypisch zu erzählen. Je näher dieser Film mit seiner Handlung an "A New Hope" heranrückt, desto prickelnder wird er schließlich doch. Wenn der sandige Boden eines Planeten und der darüber liegende Weltraum zum Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Imperium werden, dann funkelt die visuelle Pracht von "Rogue One" und der stimmige und bewegende Score umgarnt das Ohr trotz der Abwesenheit des Stammkomponisten. Der Beginn der herausragenden ersten Trilogie naht und damit wird offenbar, was man eigentlich von Star Wars erwartet und sehen möchte.

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                          • 6

                            Die Entmystifizierung der Original-Trilogie geht weiter. Und "Rogue One" ist keinesfalls ein schlechter Film. Man erkennt viel Liebe im Detail und es gibt einiges an Referenzen für "Star Wars"-Fans. Teilweise aber fast ein bisschen zu sehr mit dem Vorschlaghammer. Man kriegt tolle Action und (trotz Emanzipation von der Original-Reihe) einige Male schönes "Star Wars"-Feeling. In den entscheidenden Momenten ist das Prequel aber zu uninteressant. Die Story und die Charaktere sind ein bisschen zu egal. Teilweise wahrscheinlich sogar nur dazu da, um weltweit ein breiteres Publikum anzusprechen.

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                            • 9 .5

                              Nachdem ich für meinen Teil von Star Wars Episode 7 etwas enttäuscht war, hat mich dieser Film dafür mehr als nur positiv überrascht und ich würde ihn von der Genialität her direkt hinter der Originaltrilogie (die nie und nimmer übertroffen werden kann -meiner Meinung nach) einordnen :)

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                              • 5
                                KuffarBoy 10.06.2017, 10:41 Geändert 10.06.2017, 15:00

                                Der film bietet eine interesannte mischung aus fremdscham und langeweile, eingebettet in tollen settings. Vor allem die kämpfe am strand sehen fantastisch aus. In diesen diversity - zeitgeist beitrag hat mir am besten ein ironischer roboter für etwas komik sowie darth vader gefallen. Darth vaders auftritt ist kurz - aber umso intensiver.

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                                • 8 .5

                                  Rogue One macht alles richtig, was Star Wars 7 vorher falsch gemacht hatte. Auch hier gibt es Anspielungen auf andere Star Wars Teile. Muss es ja auch. Ist ja schließlich eine Art Prequel zum allerersten Star Wars. Aber es wird halt nicht übertrieben. Man hat anders als bei Star Wars 7 nicht das Gefühl, dass man einen aufgeblähten, leicht abgewandelten und bereits 100 mal gesehenen Film sieht. Schön auch die Charaktere: Anders als sonst bei Star Wars gilt nicht nicht schlicht gut gegen böse. Rogue One lässt vielmehr Graustufen zu. Der Streit innerhalb der Resistance wirkt herrlich natürlich. Der Charakter des von Forest Whitaker gespielten Saw ist großartig gelungen. Und die Figur des Droiden K-2SO ist für mich die gelungenste Randfigur des gesamten Star Wars Universums. Seine Sprüche sind wenigstens mal wirklich witzig und nicht so langweilig wie die von C3PO und so albern wie von Jar Jar Bings. Rogue One ist aus meiner Sicht der beste Star Wars, obwohl er eigentlich keiner sein soll.

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                                  • 8

                                    Wow. Die letzten 15 Minuten reißen den Film echt raus. Vielleicht überdecken sie auch den restlichen Film der da vorher passiert ist ... dennoch. Mein Fazit R1 >>> EP7.

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                                    • 7 .5

                                      Da kam doch tatsächlich das Gefühl wieder auf, das ich bei meinem Erstkontakt mit Star Wars hatte.

                                      Wer keine Spoiler mag, sollte besser nicht weiter lesen. ;)

                                      Ein guter Versuch, das große Plothole des ersten Films zu korrigieren. Wieso baut man eine übermächtige Waffe, die man vergleichsweise einfach ausschalten kann. Versuch, weil der belämmerte Schacht noch immer ein Rätsel bleibt, und es weniger unlogisch war, dass ein Treffer in den Energiekern (einfach formuliert) fatal ist.

                                      Trotzdem macht der Film vieles richtig, was man von der sogenannten Episode VII nicht unbedingt behaupten kann. Es ist nicht aufgewärmt, sondern originär. Persönliches Schicksal und Rebellion. Rogue One fügt sich einfach sehr sehr gut in die Saga ein. Es ist nicht das übliche "Einen drauf setzen", wie seinerzeit die Prequel-Trilogie oder vor allem der Beginn der dritten. Es war sehr erfrischend, und zum Ende teilweise sehr ergreifend. Das Gefühl des Aufstands einer handvoll aufrechter Rebellen gegen das große Böse, das Imperium.

                                      Großartig gemacht war auch die Einbindung alter Charaktere via Motion Capture, allen voran Tarkin. Auch hat mir dieses Wiedersehen mit Leia besser gefallen, als in Episode VII. Hier liegt aber auch ein kleiner Haken in der Geschichte, der völlig unnötig war. Konnte man Leia im ersten Film noch abnehmen, dass sie unschuldig ist, wird hier offenbar, dass sie direkt mit der Rebellion in Kontakt stehen muss, da ihre Korvette von Scarif geflohen ist. Zwar ist damit erklärt, wie Vader auf Leia kommt, und wieso er ihr Schiff kapert, aber so ganz klappt der Anschluss eben nicht. Das klingt pedantisch, aber da zwickts den Monk in mir einfach.

                                      Insgesamt macht der Film aber Laune und endlich freu ich mich mal wieder auf neuen Stoff, nur halt nicht unbedingt die offizielle Trilogie, sondern eher die Geschichten am Rande. Zudem gibt es einige gelungene Charaktere mit Ecken und Kanten.

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                                      • 4 .5

                                        Scheint mir einer der besseren Star Wars Filme zu sein. Aber ich bin da trotzdem irgendwie kein Fan von dem allen.

                                        • 3 .5

                                          Seelenloser Hochglanzblockbuster. Langweilig, uninteressant, austauschbar.

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                                          • 10

                                            So,

                                            jetzt muß ich auch mal meinem Senf abgeben.
                                            Als langjähriger Fan dieser Reihe oder besser gesagt, als Fan der original Trilogie – denn die Teile rund um Jar-Jar Binks zähle ich nur als „Versuch“ – darf ich ganz klar bekennen: „DAS ist für mich wieder mal Star Wars wie ich mir das vorstelle!“

                                            „Das Erwachen der Macht“ war okay – da fand ich „Snoke“ ziemlich fehlbesetzt, wenngleich der Film selbst bereits um Lichtjahre besser war als I. bis III.

                                            Wenn ich hier lese daß DIESEM Film zu viel CGI vorgeworfen wird, da kann ich nur staunen! Natürlich macht das in der heutigen Zeit Niemand mehr so wie 1977 bis 1983 (obwohl die hübschen Puppen einfach was für sich hatten ^^). Natürlich kommst Du in diesem Genre ohne CGI heute nicht mehr bzw. nur noch überteuert zurecht aber bitte, da gibt es viel Schlimmeres, was derzeit auf den Leinwänden unserer REPUBLIK ^^ flimmert [siehe Vin Diesels geistige Massenvernichtungswaffen aus der „Fast & Furious“ Reihe…..].

                                            Was mich angeht, so hat ROGUE ONE – für mich – den Geist von George Lucas und seiner Vision fein eingefangen und auch korrekt transportiert. So genau hätte ich mir die Teile I. bis III. gewünscht – ich habe diesen Streifen am WE gleich 2 mal gesichtet, einmal deutsch und erneut auf Englisch, nachdem der auf Englisch fertig war, war auch leider Zeit fürs Bett, ansonsten wäre vermutlich direkt im Anschluss „Krieg der Sterne“ gelaufen.

                                            Fazit: Ein wirklich würdiger Teil aus einer heraus ragenden Geschichte!

                                            Grüße aus Mittelhessen!

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                                            • 5 .5

                                              Mir fielen nach der Sichtung am gestrigen Abend zuerst nur die Worte "Schade, war mehr drin " sowie "Style over substance" ein.
                                              Doch je mehr ich drüber nachdenke, komme ich zu dem Schluss, ausnahmsweise mal einen Kommentar zu einem neuen Film zu schreiben.
                                              In "Rogue One" zeigen sich für mich all die Probleme der mittlerweile unzähligen und austauschbaren Filme der letzten Jahre kumuliert.
                                              Angesichts meiner zeitlichen Einschränkung am heutigen Tag, will ich mich auch nur kurzfassen.

                                              Am gestrigen Abend wollte ich mir doch den Film zuhause gönnen, da ich es ins Kino nicht geschafft hatte. Glücklicherweise, muss ich heute sagen.
                                              Ein Bekannter hatte mir "Rogue One" mit den Worten "Es kracht richtig und macht Spaß!" empfohlen und ich dachte mir, dass es für den Samstag Abend genau richtig wäre, wenn die Frau nicht da ist und im TV nur ESC-Müll zu bewundern ist.

                                              Also rein mit der Disc und zweieinhalb Stunden mit Star Wars berieseln lassen. Der Name bürgte eigentlich normalerweise für ein Erlebnis im Kino oder auch im TV.
                                              War der SW7 noch recht annehmbar, so konnte ja hier nichts schief gehen.

                                              Aber dann folgte ein recht seelenloses CGI-Vehikel, dessen Darsteller völlig austauschbar und vergessenswert sind, eine Story, die zum einen schon mal kurz angerissen worden und bekannt war (vor allem das Ende) und zum anderen überhaupt keinerlei Überraschung und Spannung auftauchen ließen.
                                              So mies die Prequels in mancherlei Hinsicht waren, so atmeten sie doch irgendwie den Star Wars Geist, von fremden Welten und Wesen, den Figuren einer großen Story, die zu fesseln weiß und der "Macht", die einen im Kino zu begeistern wusste.
                                              Die alten 6 Filme waren ein Ereignis gewesen, welches man sich nicht entgehen lassen wollte. Darauf freute man sich schon lange vor dem Erscheinen.
                                              Ich freute mich jedenfalls.

                                              Vielleicht liegt es heutzutage auch an der medialen Dauerinformation vor einem Film, welche einen nicht mal mehr Platz für eigene Gedankenspiele und Visionen lässt. Vielleicht sind aber auch manche Erwartungen mittlerweile völlig überhöht und überzogen bei vielen heutigen Filmen.
                                              Was aber für mich in den letzten Jahren immer deutlicher wird, ist diese Belanglosigkeit, die in groß angepriesenen Produktionen Einzug gehalten hat.
                                              Da ist es egal, welche Comic-Verfilmung, welches Fantasy-Spektakel oder Action-Werk man betrachtet. Kaum eines der Werke schafft es, eine wirklich erwähnenswerte und erinnerungswürdige Story mit ebensolchen Figuren zu erschaffen und vor allem neu zu kreieren. Stattdessen geht es oft nur noch um Begriffe wie Höher, Schneller, Weiter.
                                              Egal ob es F&F, Transformers, James Bond, Marvel, DC oder was auch immer es für ein Franchise ist.
                                              Glücklicherweise gibt es aber immer noch Filme, die einen gegenteiligen Weg gehen. "Eddie the Eagle" war z.B. für mich eine der ganz großen positiven Erlebnisse! Es ist aber auch ein kleinerer Film...
                                              Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten Jahren schon enttäuscht worden bin.
                                              "Style over substance" - dies trifft leider allzu oft auf viele sogenannten Blockbuster zu.
                                              Leider auch auf "Rogue One". Hier fehlte vieles zu einem Star Wars-Ereignis.
                                              Schade! Besser als der ESC war es aber bestimmt. ;)

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                                              • 5

                                                Ich kann mich leider den durchweg positiven Kritiken hier nicht anschließen. Der Film ist technisch gut gemacht und die Schauspieler passen auch, aber irgendwie plätscherte der Film dann lange, lange Zeit vor sich her. Ich kann noch nicht einmal sagen, was genau denn da schief gegangen ist. Für mich war's über 2 Stunden gepflegte Langeweile, nicht mehr.

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                                                • 7 .5

                                                  Jau, das war nicht schlecht. Verschrobene Charaktere, ein Schuss Humor und jede Menge Action. Könnte auch jenen gefallen, die jetzt nicht unbedingt die großen Star Wars Fans sind.

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                                                  • 9

                                                    Solide gemacht, und keine überschlagenden Ereignisse - Sehenswert auch für nicht Fans diese Genres

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