Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Kritik

Fantastic Beasts and Where to Find Them

US/GB · 2016 · Laufzeit 132 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Okay, auch wenn mich J.K. Rowling mit ihrem Auftakt zu ihrer neuen Fantasy-Reihe nicht vollends bedient, da „Phantastische Tierwesen“ nun einmal vorrangig für Kids und Erwachsene mit einem hohen Kindheitsanteil konzipiert ist, muss ich dennoch einräumen, dass mich der Kinokassenschlager angenehm überrascht und überwiegend recht gut unterhalten hat. Selbst die zuhauf vertretenden CGI-Effekte, die mich nicht selten bei solchen Filmen abschrecken, sind von hoher Qualität und wissen zu gefallen. Der zweite Teil darf somit, sobald abgedreht, in meine heimischen vier Wänden gerne Einzug halten!

    6
    • 7

      2te sichtung:
      Erreicht einfach nicht den magischen Charme der hp-Reihe.... ansonsten gelungenes popcornkino

      • 7

        Die "Phantastische(n) Tierwesen..." sind tatsächlich phantastisch anzusehen. Passend dazu die Schauspieler.
        Eddie Redmayne ist ein würdiger "Harry Potter"-Ersatz. Das relativ unbekannte Gesicht von Dan Fogler bringt auch angenehm frischen Wind in die magische Welt.
        Die Dramaturgie hält den Unterhaltungs- und Spannungsbogen meist auf
        gutem Niveau.
        Leider bleibt alles im Blockbuster-üblichen Ablauf-Rahmen. Zuerst Kennenlernen, dann Komplikationen, dann der finale Bombast-Kampf und dann ein, na was wohl, Ende.

        • 7 .5

          Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn nicht zu 100% mit den phantastischen Tierwesen warm werden konnte. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass ich viel zu sehr versucht habe einen direkten Vergleich mit der Potter Reihe zu ziehen.
          Doch ab dem Mittelteil konnte mich diese teils zugegebenermaßen buntere und (auf eine andere Art) magische "Welt" komplett für sich einnehmen.
          Gerade die 3 Hauptakteure gespielt von Eddie Redmayne, Katherine Waterston und Dan Fogler, werden sehr schön eingeführt und erhalten auf ihre eigene Art Sympathiepunkte. Gerade letzterer als Muggel (ja ich bleibe lieber bei dem Begriff) Jacob Kowalski überzeugt besonders u.a. durch tolles Mimikspiel.
          Daneben fasziniert erneut Rowlings erstklassige Phantasie: Was sie sich hier erneut für interessante und vielfältige Wesen aus dem Hut gezaubert hat ist wirklich phänomenal!

          Der hat im Endeffekt echt Lust auf mehr gemacht, weswegen ich wirklich auf die Fortsetzung gespannt bin!

          5
          • 6 .5

            Newt Scamander ist mit einem Lederkoffer in New York 1926 angekommen um neue Tierwesen zu erkunden. Doch in der Stadt passieren seltsame Unfälle, die die Muggel verunsichern. Und dazu kommt auch noch, dass einige von Scamanders Tieren aus seinem Koffer entfleuchen. Nun gilt es die Tiere einzufangen und herauszufinden was die Unfälle verursacht.

            Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind spielt zwar im selben Universum wie Harry Potter, allerdings in einer anderen Zeitlinie und auf einem anderen Kontinent. Man kann den Film also komplett ohne Vorwissen zu den anderen Potter Teilen gucken. Ich kenne die Potter Filme und die Bücher, allerdings nicht die anderen Bücher des Universums.
            Phantastische Tierwesen ist eigentlich ein ganz netter Film. Die Schauspieler sind ganz in Ordnung, dabei gefiel mir Eddie Redmayne am besten. Er hat den etwas seltsamen Newt ganz gut umgesetzt. Auch Ezra Miller als schüchterner, verstörter Credence fand ich super, vor allem, weil ich Miller zuerst nicht erkannt hatte. Dazu kommt ein dickes Lob an die Kostümbildner. Die Klamotten sahen umwerfend aus und brachten das Flair der 20er Jahre authentisch rüber. Ich liebe den Mantel von Newt.
            Ein großes Plus und auch Namensgeber für den Film sind die Tierwesen. Die Szene im Koffer von Newt war einfach unglaublich bezaubernd. Es wurden viele verschiedene Arten gezeigt, die alle fantasievoll kreiert wurden. Doch leider ist der Film nur so zugestopft mit CGI. An vielen Stellen ist es sehr gutes CGI, wie z.B. der Obscurus. Doch auch oft sieht es falsch und unecht aus, wie wenn Newt den Greifen streichelt. Der Film ist ein riesiges Effektspektakel.

            Wo bei den Effekten nicht gespart wurde, fehlt leider ein Haufen von anderen wichtigen Sachen. Die Story ist für die etwas über 2 Stunden länge leider zu dünn und man hat oft das Gefühl von Hängern. Nach einer Stunde hatte ich schon das Gefühl, dass der Film bald vorbei sein müsste. Was zu Anfang nach einem netten Spaß klang, wurde dann schnell zu einer Kaugummistory. Zudem waren einige Passagen sehr vorhersehbar und einfach gestrickt. Oft sah man schon fünf Szenen vorher was passiert oder wer wie was macht. Das hat dem ganzen den Wind aus den Segeln genommen.
            Auch die Charaktere blieben auf der Strecke und Gurkten einfach herum. Keiner der Protagonisten oder Nebencharaktere macht irgendeine Entwicklung durch. Sie blieben oft blass und ohne weitere Erklärung.
            Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind ist kein wirklich schlechter Film, geht aber auch eher mehr in Richtung Blockbusterunterhaltung. Man kann ihn sich anschauen, wenn man die Harry Potter Filme/Bücher nicht kennt, da sie abgesehen von dem Universum nichts gemein haben. Die Effekte und Tierwesen sind ziemlich klasse und liebevoll gestaltet. Wer auf einen tiefgründigen Film hofft, ist hier falsch, allerdings wird man auch so sehr gut unterhalten. Ich hatte meinen Spaß trotz Netagivpunkte meinerseits.

            Fazit:
            Netter Film im Harry Potter Universum mit schicken Effekten und süßen Tierchen. Für einen Abend jedenfalls guckbar. Teilweise sogar recht düster.
            6 1/2 Pfotenabdrücke für Ron Perlman als hässlicher Gnarlack mit gruseligen Händen!

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            • 7

              Das ist kein richtiger Film, für jemanden, der HP nicht weiter kennt, absolut unverständlich, es scheint so etwas wie ein neues Genre zu entstehen - die Kinoserie...
              Als HP-Bekenner für mich trotzdem überwiegend gut

              • 2
                Markbln 29.04.2017, 11:14 Geändert 29.04.2017, 11:17

                So viel fantastische Tierwesen und so wenig fantasievolle Geschichte. Die ganze Zeit dröhnt ein stressiger Soundtrack und eine Figur löst die nächste ab. Um etwas interessantes zu sagen, bleibt aber 132 Minuten keine Zeit. Am Ende ist das total leer. Sowas stößt mich immer mehr ab.

                2
                • 8

                  Ich bin weiß Gott kein Harry Potter Fan, ich konnte mit dieser Film Serie nix anfangen. Es fällt mir einfach sehr schwer zu akzeptieren, das die "Zauberer" nur mit ihrem abgebrochenen Ast in der Hand Magisch sein können.

                  Nur was Miss Rowling hier geschrieben hat, geht weit über den kleinen Ast hinaus.

                  Phantastische Tierwesen, nie war ein Filmtitel passender, denn die Tierwesen hier sind alle einfach nur phantastisch einmalig.

                  Visuell ist das hier oberstes Regal, es verzaubert einen.

                  Die Cast ist fein nuanciert besetzt und fabelhaft. Nur Colin Farrell wirkt doch arg unterfordert.

                  Großartiger Film, der ein fest für die Augen ist!

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                  • 6 .5

                    Vielleicht muss ich aufhören, ständig Parallelen zu Harry Potter zu suchen, dann klappt das mit dem Film bestimmt noch besser. Lieder konnte mich der Charme nicht so packen wie es bei den Potter Filmen ab Teil 3 der Fall war.. ....allerdings mag ich seit dem Streifen Eddie Redmayne, denn den konnte ich bis gestern GARNICHT leiden. Der Film hat zwischen drin seine Längen ein bisschen kürzer hätte er schon sein können. Die Performance von Redmayne ist wirklich überzeugend und auch Dan Fogler alias Kowalski hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Ein bisschen mehr düstere Atmosphäre hätte ich mir gewünscht, ist bei einer FSK 6 aber wohl nicht möglich. Unter Strich war ich 2 Stunden ganz gut unterhalten und ein Wiedersehen mit Newt Scamander und seinen Tierwesen kann ich mir gut vorstellen. Achja und der Cameo Auftritt von .........hat mich recht überrascht.

                    • 6
                      Marzellus 24.04.2017, 11:22 Geändert 24.04.2017, 11:29

                      Big-Budget-Effektschau mit durchaus interessanten (Neben-)Figuren, die zumindest szenenweise überraschend düstere Inhalte bietet. Kenne weder die Harry-Potter-Bücher und -Filme, noch die literarische Vorlage dieses Prequels, hatte aber nur selten das Gefühl, deshalb inhaltliches nicht richtig zuordnen zu können - obwohl mir sicher diverse Anspielungen/Verweise entgingen. Kann man gucken.

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                      • 9 .5

                        Als riesiger Harry Potter Fan bin ich mit relativ niedrigen Erwartungen herangegangen und siehe da- ich wurde fast komplett von den Socken gehauen. Bildgewaltisch wird man hier wieder in diese fabelhafte Fantasiewelt gesogen, und ist am Ende sogar etwas traurig, dass es schon wieder vorbei ist. Das einzige, was einem wieder Mut macht ist, dass das wohl noch lange nicht der letzte Film aus der magischen Welt gewesen ist. Und solange J.K. Rowling weiterhin die Ideen nicht ausgehen werden wir auch in Zukunft noch oft verzaubert werden.
                        Wie alle Zauberfilme der Reihe im Steelbook erschienen.
                        Vielen Dank <3
                        Ps: ich will auch einen Niffler :)

                        • 2
                          Otto Normal 17.04.2017, 12:20 Geändert 17.04.2017, 12:31

                          Harry Potter ist ja schon nicht so wirklich ganz toll. Solche seelenlosen Ableger braucht kein Mensch. Am Anfang bisschen Handlung, dann gefühlt stundenlanges magikhaftes CGI-Rumgeblaste. Ich frage mich bei modernen Blockbustern oft, wie man soviel Seelenlosigkeit überhaupt hinbekommt. Einfach ist das ja nicht! Aber halt langweilig ohne Ende.

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                          • mein Senf.... Solider, toller Film.... tolle Geschichte, leider etwas zuviel CGI, damit geht der Charme etwas verloren....

                            • 5

                              Aha, hab ich mir doch gleich gedacht, dass dieser Film im Harry Potter-Universum spielt. Leider habe ich noch keinen dieser Filme gesehen und so pimpert mich das Karma und mir wird ein Film vor die Nase gesetzt, den ich nicht verstehe. Warum kämpfen Zauberer im Undergrund? Warum Amerika? Warum Tiere usw. - Die ganze Handlung wird mir quasi als Neuling nicht erklärt. Ansonsten ist der Film ganz gut. Hab Schlimmeres befürchtet.

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                              • 4 .5

                                Während in der Harry-Potter-Reihe liebevoll jede, noch so kleine, Nebenrolle ausgearbeitet wurde und sehr viel Augenmerk auf Atmosphäre und Detailreichtum gelegt wurde, so ist "Phantastische Tierwesen" nur einer von vielen CGI-Blockbustern (wie sie z.Z. ständig herauskommen) mit einem unsympathischen und überforderten Hauptdarsteller.

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                                • 5

                                  Ein seelenloses CGI-Spektakel ohne Tiefgang und belangloser Geschichte. Die Darsteller spulen ihr Programm lustlos runter, und es wird mal wieder nur auf Effekte gesetzt.
                                  Story "mehr" und Effekte "weniger". Könnte klappen.

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                                  • 5 .5

                                    Ich hatte doch große Erwartungen, die jedoch nicht alle erfüllt werden konnten.
                                    Meine Freude war so groß, wie damals das erste mal Harry...
                                    Aus dieser Magie & dem fantastischen Ideenreichtum einer glaubhaften Zauber-Parallelwelt, zieht auch das 70 Jahre vor Harrys Abenteuern spielende Prequel "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" seine größte Faszination.
                                    Man muss dazu sagen das es kein Harry Potter ist, außer ein paar Insidern & etwas Namedropping, gibt es gar nicht so viele Querverweise zur originalen Saga.
                                    Die Story ist sagen wir mal...etwas bescheiden. Die Jagd nach den ausgefuchsten & ausgebuchsten Biester???...ist dann doch etwas zu wenig, auch wenn sich im inneren Kern des Films dann doch noch ein zweiter Plot entwickelt, der dann leider in einem CGI Overkill endet!
                                    Auch die vielen Szenenwechsel bei denen man das Gefühl hat das sie nicht zu Ende erzählt werden stören doch erheblich.
                                    Ich konnte leider keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen, da sie mir zu oberflächlich agierten und ich somit keine wirklichen Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Kann mir vorstellen das man sich in den kommenden Teilen doch mehr den Charakteren widmet.
                                    Scamanger z.b hat keine Backstory und keine nähere Charakterisierung. Warum er macht was er macht, bleibt ungeklärt, nur seine Liebe zu den abstrusen Geschöpfen wird hier und da mal betont.
                                    Die Chemie innerhalb dieses Quartetts stimmt überhaupt nicht und wird nur durch die recht niedlichen Viecher zusammengehalten, wenn die „Helden“ nicht gerade mal wieder den Zauber Behörden in die Hände fallen und dann sofort exekutiert werden sollen.
                                    Für mich konnte Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind leider nicht überzeugen, und eigentlich bin ich auch ein bissl Traurig darüber das man es ganz Krass gesagt "vermasselt" hat;(

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                                    • 5
                                      Mr. Samson 09.04.2017, 17:55 Geändert 09.04.2017, 17:57

                                      Schlechter als erwartet und weit weniger Harry Potter als es das Universum einem weiß machen will. Sehr düster und zeitweise auch Brutal, nichts was ich Kindern zeigen würde. Die FSK 6 sind in meinen Augen absolut Realitätsfern und Fahrlässig. Und der nicht enden wollende Hundeblick von Katherine Waterston und die Aspergerfigur von Eddie Redmayne geben dem ganzen den vollkommenen Rest.

                                      Furchtbar.

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                                      • 3 .5
                                        Bruno Morbitzer 06.04.2017, 02:15 Geändert 06.04.2017, 02:17

                                        Ich habe die ganze Zeit gerätselt, warum dieser Film mit all seiner Phantasie und der beeindruckenden Optik nicht an mich gehen wollte, bis ich dann bemerkte, dass ich lediglich völlig unbeteiligt seine Bilder betrachtete, ohne jemals irgendwie eintauchen zu können. Das funktioniert nur über Emotionen, welche den Zuschauer teilnehmen lassen. Doch dieser Exzess der Bilder ist wie eine eiskalte, bunte und glatte Oberfläche, die wunderschön anzuschauen ist, die man aber nicht durchdringen kann. So sind sehr viele Filme heute, bei deren Erschaffung an alles gedacht wurde, aber nicht an Herz und Seele. Und genau deshalb sehe ich so gerne die "alten Schinken", die mögen manchmal schon ein wenig Patina angesetzt haben, aber sie sind ewig genießbar, denn sie haben kein Verfallsdatum.
                                        Zu Eddie Redmayne muss ich sagen, dass ich selten einen farb- und konturloseren Oscar-Preisträger sah, als dieses Unterhosen-Model. Es tut mir leid.

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                                        • 4

                                          Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe als jemand, der mit allem, wo "Harry Potter" draufsteht, bisher sehr wenig zu tun hatte. Dennoch sah die Oberfläche von "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" vorweg wie ein willkommener Anlass aus, nachträglich in die literarisch-cineastischen Rowling-Ideenwelt eintauchen zu können.

                                          Was die stellenweise zauberhaften Stimmungslagen und aufwändigen Ausstattungsideen angehen, kann dieser Film auf jeden Fall einige Pluspunkte sammeln. Was handwerklich und inhaltlich darüber hinaus geht, löste bei mir wiederum deutlich weniger Freudensprünge aus. Naturgemäß kann dieser Film nicht ohne visuelle Effekte auskommen, doch je länger das Treiben geht, umso wilder und maßloser fühlt sich diese CGI-Monsterschau an. Scheinbar auf Biegen und Brechen sollte hier möglichst zeitgemäßes Bombastkino präsentiert werden. Zudem hat man dies in vergleichbaren Filmen schon überzeugender ausgearbeitet gesehen.

                                          Wesentlicher ist die Qualität des Plots. Die Exposition lässt sich einiges an Zeit, was nur teilweise das nötige Interesse an den Charakteren auslöst. Die sowieso schon simple Grundhandlung wirkt in seiner Ausführung oftmals wie naiv-niedliches Stückwerk, was zumindest in der ersten Hälfte speziell mit der Dan-Fogler-Figur als verbindender Sidekick für die Nicht-Magier unter uns noch ganz gefällig erscheint, auch wenn mir der Humor an einigen Stellen zu albern daherkommt. Dies beißt sich jedoch spätestens mit dem miesen Schlussviertel, was zuerst von verstörend-lauter, schließlich dann von nervig-pathetischer Natur ist. Hier sollte wohl so etwas wie Tiefgang vermittelt werden. Nun ja.

                                          Insgesamt wird zu selten das richtige Tempo und der passende Ton getroffen, um entfernt als faszinierender Fantasyfilm überzeugen zu können. So bleibt der Eindruck eines sehr berechnenden Vorgalopps für möglichst ertragreiche Tierwesen-Fortsetzungen. Nicht meine Welt, obwohl nicht Hogwarts, sondern New York den zentralen Handlungsort bildet. Aber vielleicht wurde dieser Film tatsächlich für ein anderes Publikum geschaffen.

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                                          • 7 .5

                                            Mir wird durch diesen Film erstmal bewusst, wie riesig das Universum ist, das J.K. Rowling erschaffen hat. So nah an Harry Potter, und dennoch so weit. Ich könnte mir noch unzählige solch geistreichen Geschichten ansehen.

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                                            • 8

                                              Eine gelungene Mischung aus einem Harry-Potter-Film und der früheren Ghostbusters-Reihe, gespickt mit vielen unterhaltsamen Einfällen, zahlreichen Actionszenen und einer gesunden Prise Humor. Diejenigen, die Fantasy mögen und Lust auf einen soliden Film diesen Genres haben, sind hier genau richtig.

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                                              • 7 .5

                                                Ob es nun an der faszinierenden Idee des Mikrokosmos im Lederkoffer lag, dem von mir generell vergötterten Setting in den 1920er Jahren oder schlichtweg den knuffigen "phantastischen Tierwesen" - die Verfilmung von J.K. Rowlings zweitem Magierepos hat mich schlichtweg verzaubert.

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                                                  Ein netter Spin-off der durch viel Witz und einen phantastischen Eddie Redmayne (der ein wenig unterforderdert wirkte) begeistert. Die Handlung war zwar weiß Gott nicht wie ausgefallen und kommt mit Sicherheit nicht an die Harry Potter Teile heran, trotzdem war der Film amüsant. Ein seichter Film mit toll animierten Fabelwesen, bei dem mich nur zwei Sachen gestört haben. Erstens: Warum war Mr. Graves auf einmal Grindelwald und wieso wusste Newt ohne jeden Hinweis davon? Zweitens: Die Sache mit dem Obskurus fand ich etwas unlogisch. Keiner weiß was oder warum es ist und am Anfang sind alle total chancenlos dagegen, aber dann lässt es sich ganz einfach killen. Obwohl er ja dann am Ende doch noch lebt. Und der Junge der schätzungsweise 17 Jahre alt ist verhält sich wie ein 8-jähriger. Ich weiß nicht, das hat mich ziemlich genervt.

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                                                    Benjamin Jehne 24.03.2017, 16:44 Geändert 24.03.2017, 16:45

                                                    ...So sieht es also aus, wenn Hollywood auf Harry Potter macht. Schlechte Hauptdarsteller, in Kopplung mit einer sehr schwachen Story, mit einem Topping aus Effekten, die mal wieder auf 3D getrimmt, einfach nur schlecht aussehen.

                                                    Da es an Story fehlte, versuchte man an jeder Ecke magische Elemente einfliessen zu lassen und irgendwann kommt der Punkt, da wird es einfach zuviel. Genau das machte Harry Potter aus, man befand sich in einer realen Welt und dann kamen immer wieder diese wunderbaren kleinen, magischen Einflüsse.

                                                    Das lag natürlich auch an den Schauplätzen, dass die Filme es einfacher hatten, diese Welt so wunderbar enstehen zu lassen.

                                                    Hier hat man das Gefühl, als befände man sich in einem Computerspiel, es wirkt einfach nichts echt... .

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