Mindhorn - Kritik

Mindhorn

GB · 2016 · Laufzeit 89 Minuten · Komödie
Du
  • 7

    Gelungene UK-Komödie, die von skurrilem Humor in den Dialogen und ihrer bizarr-verschrobenen Hauptfigur lebt.

    Der Star einer (billig-bekloppten) 80er B-Serie war schon damals schlecht, wollte dennoch hoch hinaus, aber hat irgendwie den Schuss nicht gehört - wer 30 Jahre lang mitleidig betrachtet und von der Agentin hingehalten wird, weil er es nach der einmaligen Hauptrolle nur noch in Commercials für Bauchweg-Gurte schaffte, wird wohl keine Filmkarriere mehr machen. Könnte einem auffallen. Da "Mindhorn" aber bis ins Letzte von sich (und seiner astralen Physis) überzeugt ist, serviert sein Einsatz bei der Suche nach einem Killer, welcher nur mit der Serienfigur "Mindhorn" verhandeln will, uns ein gelungenes WTF nach dem anderen. Fremdscham richtig auszuspielen ist eine Kunst (wie man es nicht machen sollte, zeigt Adam Sandler uns in den letzten Jahren), welche Regisseur Sean Foley beherrscht und so schließt man den bäuchigen Verlierer doch ein wenig ins Herz, obwohl sich regelmäßig die Gedärme winden und zusammenziehen, während man ihn in seiner selbstverliebten Abgehobenheit betrachtet.

    Gegen Ende trägt MINDHORN dann zunehmend platt auf und verläuft sich im uninspirierten Handlungs-Konstrukt, weiß aber dennoch über weite Strecken - etwa 60-70, der knapp bemessen 90 Minuten - jedoch ein stetiges Grinsen zu erzeugen. Sympathischer kleiner Film.

    4
    • 6

      Britische Komödie mit stark lulzigem Anfang und fast ebenso spaßigem Ende, die im Mittelteil leider etwas unentschlossen vor sich hin dümpelt. Dank Spiel- und Drehort (Isle of Man), reichlich Popkulturspäßchen und der Darsteller (Essie Davis! <3) aber noch gehobender Durchschnitt. Gute sechs von zehn die Wahrheit sehenden Äuglein.

      • 5 .5

        paar sprüche bringen ein zum lachen...für einmal schauen ist der ok

        • 8

          Eine sehr witzige Hommage an die Gumshoe Serie aus längst vergangenen Tagen. [Neil Smith]

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