Maleficent - Die dunkle Fee - Kritik

Maleficent

US · 2014 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 6 · Drama, Thriller, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
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    Durchaus sehenswerte Märchenadaption. Vielleicht ist alles etwas übertrieben, aber das dürfen Märchen sein.

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      999CINEASTOR666 28.04.2017, 14:17 Geändert 28.04.2017, 20:00

      Maleficent - Die dunkle Fee / US / 2014

      >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

      Es ist natürlich eine ganz nette Idee, die altgediente Dornröschen-Märchengeschichte etwas anders erzählt zu bekommen und ihr ein paar neue Nuancen zu verleihen. Doch leider werden die reformierten Handlungsverläufe rasch abgehakt und deshalb kratzt das Geschehen permanent an der Oberfläche. Deswegen schleichen sich auch einige vorhersehbare Elemente ein.
      Die Darsteller müssen im Grunde auch nicht besonders viel tun, da eher die Bildsprache im Vordergrund steht.
      Ich bin kein großartiger Fan von ANGELINA JOLIE, doch da sie mittlerweile eh wie ein creepy Klappergestell aussieht, sieht sie in ihrem phantastischen Kostüm und mit den spitzen Wangenknochen ziemlich furchteinflößend aus.
      ELLE FANNING fand ich in ihrer Rolle als Prinzessin Aurora äußerst teilnahmslos und nichtssagend.
      Visuell und effekteketechnisch ist MALEFICENT - DIE DUNKLE FEE aber ein brillanter Augenschmaus, der für eine Disney-Produktion unerwartet düster daherkommt.

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        Was ist das Grundprinzip eines Märchens?
        Eindimensionaler Charakter trifft auf eindimensionalen Charakter und stellt dessen Leben völlig auf den Kopf. Im besten Fall lernt einer der Figuren etwas dabei. Und meißtens geht der "Böse" dabei drauf. Ökonomische Grundbedingungen, schlechte Kindheit interssiert nicht, es geht ja nicht um mildernde Umstände oder Haftverkürzung.
        Dann kommt der dicke Korkenzieher mit der großen Legokiste daher. Schraubt ein wenig, ein rotes Klötzchen hier ein blaues dort und fertig ist die Hollywood Version von etwas. Wem es nicht gefällt kann immerhin noch ein Forum über Wangenknochen aufmachen oder ein wenig, wie in meinem Fall, auf moviepilot herumtrollen.

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        • 5

          Mittelmäßige Fantasy-Kost, die trotz ihrer knappen 100 Minuten recht langgezogen ist und mangels eines guten Handlungsbogens in seiner Ausführung unbeholfen wirkt. Hinzukommt, dass die Charaktere, trotz halbwegs guter Ausarbeitung, kaum emotionale Punkte für den Zuschauer bieten. Maleficent, eigentlich eine böse Figur, kam nie wirklich bedrohlich rüber, (der Film) scheiterte aber auch daran den Charakter nachvollziehbar zerrissen und emotional unausgeglichen darzustellen.
          Optisch betrachtet konnte der Film punkten, obwohl nicht alle Effekte zu überzeugen vermochten. Dafür schaffte es "Maleficent" die teilweise düstere, aber auch märchenhafte Atmosphäre gut zu transportieren.

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            Miki 18.04.2017, 12:38 Geändert 18.04.2017, 21:56

            Ein fantasievoller und ansprechender Film mit Angelina Jolie in der Rolle der Fee. Deren Gründe der Verfluchung der Königstochter durchaus nachvollziehbar waren. Der eigentliche Böse ist der König, der sie verriet. Angelina Jolie spielt ihre Rolle gut, auch die Tricktechnik kann sich sehen lassen. Die Landschaftsaufnahmen der Fantasiewelt sind sehr gut umgesetzt. Es ist eine ansprechende freie Interpretation des Märchens von Dornröschen. Schade nur, dass in der Fernsehausstrahlung, wie leider zu erwarten war, im Abspann das Lied "Once upon a dream" von Lana del Rey nicht gezeigt wurde.

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              Jabarocky 06.03.2017, 11:48 Geändert 06.03.2017, 11:49

              Am Anfang, als es zum Wechsel von der jungen zur älteren Maleficant kam, hatte ich so meine Schwierigkeiten mit diesem Film. Frau Jolie hat mich am meisten angenervt, aber ich habe durchgehalten und der Film konnte doch noch gefallen.

              • Isovik 05.03.2017, 21:17 Geändert 05.03.2017, 21:21

                Ich kann nicht verstehen, warum manche den Film so schlecht bewerten, vor allem wegen den Schauspielern.
                Klatsch und Tratsch über diese interessiert mich eigentlich überhaupt nicht und tut auch für den Film nichts zur Sache. Das einzige, was zählt, ist, dass die Besetzung passt, was sie in diesem Fall tut.

                Selten hat mich ein Film so gerührt wie dieser. Die charakterliche Entwicklung von Maleficent ist sehr gut nachvollziehbar. Vom unschuldigen Kind zum Verliebtsein, dann wird ihr Herz gebrochen und sie verflucht in Rage das Kind desjenigen, der sie verletzt hat, und gerade dieses Kind weckt die Gefühle in ihr wieder und sie bereut, was sie ihm angetan hat. Das mag zuletzt auch daran liegen, dass Aurora in ihr eine gute Fee sieht, was Maleficent durch sie auch wieder wird. Ihr kaltes Herz, das keine Liebe mehr empfinden konnte, wird erwärmt und sie entwickelt wahre Liebe für Aurora, was sie beide rettet.

                --> Uneingeschränkt sehenswert!

                • 7
                  Der Siegemund 28.01.2017, 01:15 Geändert 28.01.2017, 11:55

                  Das sehr opulent bebilderte Neumärchen von Dornröschen kommt nicht ganz an die Originalgeschichte heran. Auch wenn die Vorgeschichte eine Bereicherung für das Original darstellt und der Sinneswandel der bösen Fee bestens inszeniert ist, ist der Spannungsbogen mit dem Fokus auf das Erwachen miserabel. Man ist so enttäuscht über diesen chirurgischen Eingriff, obgleich ich der Idee der "wahren Liebe" sehr viel abgewinnen kann. Angelina Jolie hatte ich bisher nur in einer Rolle geschätzt, nämlich in "Playing by Heart" vor knapp 20 Jahren. Mit "Tomb Raider" oder mit anderen Filmen mit ihr hatte ich nie etwas zu tun, so dass das hier ein Wiedersehen nach langer Zeit war. Sie ist als Fee wirklich albtraumhaft schön böse.

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                  • 9 .5

                    Im Science Fiction-Genre hat es sich eingebürgert, neben großen Heldenepen, spannenden Abenteuern und faszinierenden neuen Welten auch Geschichten erzählt zu bekommen, die uns auf andere Art und Weise berühren. Entweder, weil sie uns zum philosophieren bringen, oder aber, weil sie uns Figuren zeigen, welche nicht in das typische Schema des klassischen Popcorn-Kinos fallen und vielschichtigere Rollen bekommen. Im Fantasygenre bekam ich so etwas selten zu sehen. Natürlich, es gibt Filme aus der Fantasy-Ecke, welche aussagekräftig und clever sind, aber zumeist treten sie dafür aus der Rolle heraus. Oftmals erscheinen die fantasievollen Elemente dabei als Tagträume oder Vorstellung einer bestimmten Figur, als letzter Zufluchtsort einer Person, die das reale Leben nicht anders verarbeiten kann. “Harry Potter” bildet eine große Ausnahme, da die Grenzen zwischen Gut und Böse im Laufe der Reihe zunehmend verschwimmen und die Handlung deutlich radikaler wird. Dennoch muss ich sagen bleibt Fantasy zumeist ein reines Abenteuergenre - wogegen ich grundsätzlich nichts habe und worin ich aufgrund der vielen Möglichkeiten, Nicht-Alltägliches zu erschaffen, auch oft träumerisch versinke, aber trotzdem scheint es vielen wohl schwer, innerhalb märchenhafter Welten auf differenzierte Figuren, Antihelden und nicht monströse Bösewichte zu setzen.

                    “Maleficent” bietet mit wundervollen Effekten, ulkigem und verspieltem Humor sowie unheimlichem Spaß am Kreieren seiner eigenen Welt alles, was das Genre ausmacht und unterhaltsam macht - weshalb er mich allerdings wirklich umgehauen hat, hat einen vollkommen anderen Grund. Zwar bekam ich wie erwartet ein riesenhaften Spektakel geliefert, dieses ging allerdings in der rührendem Geschichte über die glaubhafte Wandlung einer verletzten Frau, die durch ihr vieles Leid hart und rachsüchtig geworden ist, aber wiederentdeckt, dass es auch eine schöne Seite der Welt gibt, völlig unter. Zu meiner Überraschung war “Maleficent” nicht nur ein reiner Augenschmaus, und etwas, das die Kinderseele in mir erstrahlen ließ, sondern tatsächlich eine gefühlsbetonte Geschichte einer starken aber dennoch verletzlichen Frau - inmitten einer Welt von sprechenden Bäumen, Feenzauber und formwandelnden Raben.

                    “Maleficent” ist einer von mehreren Neuinterpretation von klassischen Märchen und Fantasiegeschichten der letzten Jahre. Manche hielten sich nur extrem vage an das Original und brachten lediglich einige Zitate ein, andere konnte man quasi als reine mig moderner Technik ausgeführte Nacherzählung beschreiben. Manch ein Märchen wurde zur düsteren Horrorvision, andere bekamen eine Vorgeschichte und wieder andere gänzlich neue Facetten. Zu letzterer Gattung gehört wohl auch “Maleficent”, seines Zeichens eine neue Interpretation von “Dornröschen”, mit dem Hauptfokus auf der Figur der Malefiz, die man als Schurkin und finstere Fee - eher Hexe - kennt. Die zentrale Frage, die sich in diesem Film nun stellt, und die ihn von allen anderen Adaptionen des Märchens unterscheidet ist: Wie würde die Geschichte verlaufen, wenn Malefiz nicht die Verkörperung allen Übels, sondern eine Frau mit realistischen und menschlichen Charakterzügen wäre?

                    Im Märchen “Dornröschen” ist sie eine durchwegs böse Figur, die aufgrund von Nichtigkeiten dunkle Magie über die allseits beliebte, geliebte und verehrte Prinzessin Aurora beschwört. Sie wünscht ihr den Tod an ihrem 16. Geburtstag durch den Stich eines Spinnrades, doch durch den Zauber einer guten Fee wird der Fluch in einen ewig währenden Schlaf abgewandelt, der durch den Kuss der wahren Liebe gebrochen werden kann. Warum sie das tut? Weil sie zu Auroras Geburtstagsfeier nicht eingeladen war. Ich kenne mich mit der Vorlage der Disney-Variante der 50er wenig aus (und bei Märchen gibt es ohnehin zumeist mehrere Ursprungsversionen), aber zumindest laut dieser hätte der Grund für den dunklen Zauber keinerlei Rolle gespielt. Malefiz war die böse Widersacherin, deren einzige Aufgabe darin bestand, hassenswert zu sein. Eine Figur, bei welcher von Anfang an klar ist, dass sie keine guten Eigenschaften besitzt und in der Geschichte schlicht und ergreifend zu dem Zwecke da ist, unsere Helden zu bedrohen.

                    In “Maleficent” sieht das Ganze komplett anders aus. Nicht nur bekommen wir mit, wie sie zu dem wurde, was sie ist, sie verliert hier zu keinem Zeitpunkt die Fähigkeit, zu fühlen.
                    Als Kind war Malefiz eine friedliche und verspielte Fee, nicht unähnlich den 3 guten Feen, welche wir schon aus der ersten Disney-Verfilmung kennen - nur eben noch mit kindlicher Neugier und Euphorie. In ihrer Welt leben die Feen und die Menschen voneinander getrennt und nicht im Einklang. Dennoch freundet sich die junge und gutherzige Fee mit einem Menschenjungen an, und sie werden zuerst beste Freunde, und als sie heranwachsen, entwickelt sich mehr. Doch ihre Wege trennen sich und sie leben sich auseinander. Krieg bricht zwischen den beiden Welten aus - Malefiz ist die mächtigste Fee des Landes geworden und verteidigt deren Gebiet mit aller Kraft; mit ihr ist es den Menschen unmöglich, den Wald zu erobern. Eines Nachts kommt Stefan unter dem Vorwand, sie vor einem Hinterhalt des Königs warnen zu wollen, zu ihr, und die beiden verbringen eine Nacht, in der sie alte Zeiten wieder aufleben lassen. Doch Stefan betäubt Malefiz und schneidet ihr die Flügel ab, woraufhin er zum Thronfolger ernannt wird.

                    Es ist dieser Teil des Filmes, an dem Malefiz einmalig zu der Frau wird, die wir aus dem Märchen kennen. Sie wird verraten und ihr Vertrauem missbraucht, ihr Körper verkauft für Ruhm und Erfolg, von dem Mann, der sie liebte. Es handelt sich um einen vollkommen jugendfreien Film, aber die Intensität dieser Szene wird für erwachsene Zuschauer noch einmal andere Dimensionen erreichen. Und die Hilflosigkeit, in der sich unsere Antiheldin (bis dato noch Heldin) befand, macht alles nur stärker.
                    Es war dieser Moment, an dem Malefiz ihr Herz verlor, und sie nur mehr Hass verspürte. Sie wollte ihrem Peiniger so weh tun, wie er ihr wehgetan hat - und verflucht sein Kind. Allerdings ruft sie hier sofort selbst den todesähnlichen Schlaf aus - dass man ihn nur mit dem Kuss der wahren Liebe aufheben kann ist reine Zynik, denn sie ist sich sicher, so etwas würde nie existieren, und Stefan (mittlerweile König) wüsste dies ebenso.

                    Nun kommt der erste Bruch mit der klassischen “Dornröschen”-Sage: Malefiz kann Aurora umgehend ausfindig machen, obwohl die 3 Feen sie verstecken. Doch sie hält sich verborgen und beobachtet, wie Aurora heranwächst. Hin und wieder greift sie dann ein, da die Feen nicht imstande sind, gut für das Kind zu sorgen. Malefiz wird hier zu einer Figur, die einem Baby nie etwas tun könnte. Ihr Fluch richtete sich nicht direkt gegen die Prinzessin, sondern sie wollte den Mann, der ihr Leben zerstört hat, leiden lassen. Als Malefiz nun jahrelang im Hintergrund mitansieht, wie Aurora vom Baby zum Kleinkind zum Mädchen und schließlich zur jungen Frau heranwächst, wird ihr klar, dass sie in ihrer Rage einen folgenschweren Fehler begangen hat - und setzt nun alles daran, sie vor dem Fluch zu bewahren, den sie ausgesprochen hat und nie mehr zurücknehmen kann.

                    Ein Grund, weshalb “Maleficent” bei der Ausübung seiner emotionalen Geschichte derart erfolgreich ist, liegt darin, dass jegliche charakterliche Veränderung seine realistische Zeit braucht. Als Kind kennt sie keinen Hass und ist von daher auch nicht vorsichtig. Dann wuchs sie zu einer jungen Frau heran, die weiß, dass Gewalt nur zur Verteidigung notwendig ist, doch auch, dass Liebe und Güte die Leitsätze des Lebens sein sollten. Doch genau diese Eigenschaft wurde aufs Brutalste ausgenutzt, und hat in ihr eine schwere emotionale Erschütterung zurückgelassen, die sie ihr weiteres Leben lang prägen wird. Sie wurde von ihrem einzigen Geliebten betäubt und quasi verkrüppelt. Die Wut, die sie verspürt, ist vollkommen nachvollziehbar, und genauso ist es ihre impulsive Strafe ihrem Peiniger gegenüber. Wir merken in der Szene mit dem Fluch, wie sich ihr gesamter jahrelang aufgestauter Zorn entlädt und über Stefan hereinbricht. Erst danach kann sie sich wieder etwas beruhigen und klar denken. Die Grundsympathien für das Kind möchte sie sich nicht eingestehen. Ja, sie weiß, dass sie es instinktiv beschützt, doch sie tut es als lästig, dumm und ähnliches ab. Der Schein der harten Frau muss gewahrt werden. Aber als Aurora heranwächst, wird die Bindung zu ihr immer stärker. Es sind keine schlagartigen Änderungen, sondern authentische Entwicklungen.

                    König Stefan hingegen wird dabei in etwa zu dem, was Malefiz in “Dornröschen” darstellte - er ist habgierig, kalt, brutal, unfair und berechnend. Und selbst er macht eine Wandlung durch, wenngleich oberflächlicher und weniger erfreulich: als Kind war er reinen Herzens und wusste auch die Freundschaft zu Malefiz zu schätzen. Zwar wusste er schon, er will ins Königshaus, doch war er charakterlich noch unverdorben. Wir wissen wenig darüber, was ihn letztlich so verkommen ließ, aber das ist auch nicht seine Geschichte, sondern die von Malefiz.

                    Es muss nicht extra betont werden, dass “Maleficent” auch ein exzellentes Fantasy-Abenteuer darstellt, das für den Genrefan nichts zu wünschen übrig lässt und einen dabei in träumerische Welten entführt, aber es ist eben so viel mehr als das, weshalb ein genaues Eingehen auf die liebevoll gestalteten Bilder eher nebensächlich erscheint, wenn man eine so ergreifende Geschichte um Reue und Liebe - und zwar nicht auf kitschig romantische Weise wie im Originalmärchen, sondern auf natürlich mütterliche Art - aufgetischt bekommt, vor Allem dort, wo man sie so wenig erwarten würde.

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                      Dornröschen goes to Hollywood. Naja.

                      Klappergestell Jolie ist keine gute Schauspielerin, das sieht man auch hier wieder mal. Optisch präsentiert man sie mit ausladenden Wangenknochen und Hörnern im Baphomet Style. Das Böse wird uns als gut verkauft; na gut, soll sein.

                      Was man hier allerdings kredenzt, ist zumeist Oberfläche. Die Konflikte, die man Maleficent mitgibt, sind nicht wirklich mitreißend und so glaubt man, mit Technik und Effekt irgendwie doch noch ausgleichen zu können. Das funktioniert allerdings nicht besonders gut. Bei moviepilot sind sieben Drehbuchautoren genannt, ob die sequentiell oder parallel daran gearbeitet haben, ist vermutlich wurst, in jedem Falle haben da wahrscheinlich zu viele Köche den Brei verdorben.

                      Der Titel sollte also eher lauten "Maleficent - Das Kind ist im Brunnen".

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                      • 5

                        Leider verdirbt mir hier Angelina Jolie den Film etwas...ich nehme ihr die Rolle einfach nicht ab. Was wohl auch damit zu tun hat, dass sie für mich, durch ihre ganzen Skandale einfach nicht mehr überzeugend rüberkommt. Ich sehe sie an und sehe nur noch die Schlagzeilen...das ist etwas nervig.
                        Ansonsten ist der Film ja ganz nett, obwohl die Effekte besser sein könnten.

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                        • 6

                          Für einen Mann sicherlich harte Kost an den routinemäßigen Familienabenden in der Weihnachtszeit. Auch wenn der Streifen kein Totalausfall war, ist man doch erleichtert, wenn der Abspann einläutet.

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                            ein recht brauchbarer Kinderfilm für Grundschüler und für Frauen im Periodenblues. Zusammen mit Chips und Cola übersteht Mann so den Zenit der Erdbeerwoche. Man kann ja am Smartphone Poker spielen, während die Frau heulend im Arm liegt.

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                              tekyoenbear 04.10.2016, 14:01 Geändert 04.10.2016, 14:02

                              Als Märchenfan hätte ich so gerne mehr Punkte vergeben. Aber sorry Anstellina Jolly als Königin war so fehlbesetzt wie Bruce Willis als Fliegenpilz. Die Olle hat mir den ganzen Film kaputt geschauspielert. Ach neeee sorry sie kann ja gar nicht schauspielern. Das ist der Grund für den Punkteabzug.
                              Hübsches Aussehen und dicke Hupen reichen heutzutage für mich nicht aus um eine gute Schauspielerin zu sein. Vom Gesicht her passte sie gut in die Rolle. Das war es aber auch dann.
                              Das fällt mir aber bei alles Jolly Filmen auf. Sie ist von einer guten Schauspielerin kaum zu unterscheiden. Die Frau kann ihren Beruf einfach NIIIICHT.
                              Ansonsten ein schöner Film aus anderer Sicht erzählt.

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                                "Die Story Dornröschen aus einer anderen Perspektive!" - Nö! Ganz einfach: Nö! Ich mag sonst den Disneyzauber durchaus sehr. Doch hier springt nichts über und ich wartete nur darauf, dass der Abspann kommt. Eigentlich ist es eine gute Idee, eine Geschichte von der anderen Seite aus zu sehen, doch ein Märchen mit den klassischen Gut-Böse zu nehmen und es einfach um zudrehen, nur damit man wieder genau dort ankommt, ist dann weniger originell, als man denken könnte. So hübsch die Idee ist, so ist es doch die klassische Story um die betrogene Liebe und dem Happyend. Auch wenn ich Jolie die Rolle abnehmen und auch sonst der Cast ganz gut agiert, so fehlt mir Tiefe oder ein Novum. Vom Märchen bleibt nix mehr übrig und die selbst gegebene Aufgabe wird nur noch durch Augen zudrücken erfüllt. So bleibt für mich eine zwar gut dargestellte Geschichte, die aber meilenweit an dem vorbei schrammt, was sie hätte sein können.
                                Es ist ein Märchen in schöner Landschaft mit den üblichen Elementen. Das Böse entsteht, will böses tun, nimmt Rache und wird geläutert. Die innovative Idee ist dahin und am Ende kaum spürbar.
                                Seltsam fand ich die Fluchszene. Dort hat man sich nicht nur sehr vom Original entfernt, auch war sie seltsam aufgebaut. Sie hatte scheinbar keinen Plan, was sie tun wollte, bis sie spontan ein Spinnrad sah, dass da herum stand. Weil.... Äh ja, weil man das so im Thronsaal hat. Dazu spielen die anderen Feen de facto keine Rolle mehr für den Fluch und die Dornenmauer ist nun völlig woanders. Aber verbuchen wir das mal unter Ideenreichtum.
                                Ich frage mich auch, wer hier angesprochen werden soll. Für 6 jährige Kinder erscheint mir der Film doch oft sehr brutal, andererseits sind so viele Elemente wie die 3 Nervbolzen drin, die ganz klar für Kinder sind. Die vergebenen Punkt gibt es hier klar für Optik, Technik und die Darsteller. Für den Inhalt gibt es ganz klar kaum welche.

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                                  Ich gebe zu ohne Netflix wäre ich nie ansatzweise dazu gekommen mir diesen Film anzusehen.
                                  Einerseits weil ich Angst hatte das mir Angelina Jolie mit ihren Wangenknochen die Augen aussticht - anderseits hasse ich Disneyfilme in denen mutmaßlich gesungen werden könnte.
                                  Dieser Film kreischt so dermaßen nach Klischee, dass ich immer noch Kopfschmerzen vom Augenrollen habe. 3 Sterne für die süssen Matschgnome und Sam Riley.

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                                    Ich hab das schlimmste erwartet, Fr. Jolie ist seit vielen Jahren auf meiner *kotz* Liste.

                                    Aber oh wunder der Film war erträglich, vielleicht hab ich auch nur unglaublich schlechtes erwartet.

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                                      Als der Film damals im Kino lief war ich nicht besonders von "Maleficent" angetan. Zu fremd war mir der Gedanke das ein Disney Klassiker wie Dornrösschen aus Sicht der Bösen Malfiz erzählt wird. Zu sehr haftete für mich der Bösewichtfaktor an ihr, als dass ich Mitleid mit ihr empfinden könnte bzw. ihre Handlungsweise nachempfinden könne.
                                      Vor zwei Wochen habe ich ihn nun gesehen und ich muss ehrlich eingestehen. Ich habe mich geeirt. Maleficent hat mich in ihren Bann gezogen. Zweifelsohne trägt Angelina Jolie hier einen Riesen Teil dazu bei. Die Story ist auch interessant erzählt. An manchen Stellen vielleicht etwas zu düster. Außerdem finde ich hätte man einige Nebenrollen wie z.B Aurora besser ausbauen können, diese bleibt etwas blass. Die drei guten Feen, die man im Zeichentrick so liebte wirken überflüssig und sind total nervig. Dafür gibt es ein paar Punktabzüge. Die Kussszene fand ich aber wiederum total clever gelöst. Das Ende ist natürlich Disneylike zuckersüß überzogen. Aber trotz einiger Kritikpunkte ein wirklich sehenswerter Film, der die Sich auf Dornrösschen etwas verändert.

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                                        Die einen weinen bei Grey's Anatomy, ich weine bei Maleficent. Niedlich, hübsch und herzerwärmend. Abzüge gibt es für die drei Feen.

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                                        • 3 .5

                                          Bekomme ich auch eine lebenslange Disney-Filme Flatrate, wenn ich eine positive Bewertung hinterlasse? Spaß beiseite. Ich finde die Werke Disneys eigentlich immer ziemlich angenehm, nicht nur für Kinder. Die Werke sind halt immer bewundernswert. Maleficent ist auch keine schlechte Idee. Es ist immer toll wenn man schon eine interessierte Zielgruppe ansprechen, sogar noch mit neuem Stoff neue Interessenten gewinnen kann. Leider jedoch habe ich nur selten das Gefühl, das ich bei diesem Film die gewohnte Klasse von Disney zu spüren bekomme. Es ist nicht schlecht auch mal Neues auszuprobieren, doch Maleficent ist nicht nur zu viel ab und an, auch mal einfach unpassend, ungewohnt. Die Story ist nett, auch wenn sie durch die düstere Stimmung des Filmes zu ernst wirkt an einigen Stellen. So unbedingt schlecht will man den Film nicht machen, doch es ist einfach nichts was hevorsticht. Angelina Jolie ist sehr souverän, passt überaus gut für diese Rolle und die Visuellen Effekte einfach herrlich Robert Stromberg like, das auch der Grund das der Film nicht total als Flop angesehen werden kann.

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                                          • 7 .5

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                                            Fazit: Eine geglückte Dornröschenadaption mit interessantem Blickwinkel

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                                            • 6

                                              hach bis prinz-schön&dümmlich aufgekreuzt ist, habe ich mir schon Diaval und Aurora zusammen vorgestellt..

                                              die tollen kostüme, die animation, die spannung, die story - auch wenn ich die "schlachten" etwas hohl fand, dennoch hatte der film viel mehr potential. schade das disney immer auf dem selben marktweg bleibt und nichts neues wagt.

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                                              • 8 .5

                                                Eines vorweg: ich bin überhaupt kein Freund von Fantasy-Filmen, aber diese Dornröschen-Adaption hat mich richtig gepackt. Hier stimmt fast alles - ein bewegender, herzergreifender Plot, spannende Dramaturgie, meist überzeugende CGI, die streckenweise an 'Avatar' (2009) erinnert, etwas Humor und ein sehr starker Auftritt von Angelina Jolie als dunkle Fee. Vor allem dann beeindruckend, wenn sie richtig sauer ist :)

                                                Ich kann es gut verstehen, wenn hier Manche über 'Maleficent' ablästern. (Nur) am Anfang ist die Story holprig und nicht der Bringer. Es stimmt auch, dass einige der animierten Fabelwesen nicht der Hit sind, was aber im krassen Gegensatz zur überwiegend hochqualitativen CGI steht. Man sollte auch bedenken, dass das ein Märchen ist, und nicht Star Wars.

                                                Im Grunde kann ich es selbst kaum glauben, dass der es geschafft mich zu absorbieren, ohne Drogen. Aber er tat es. Nichts für Angelina Jolie-Hater, vielleicht etwas für Fantasy-Verächter (so wie ich bisher) - die meisten Anderen könnten sich hier gut unterhalten fühlen :)

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                                                • 1

                                                  Hi Leute,

                                                  ich sag nur armes Hollywood. Peinlich, peinlich zum fremdschämen. Jetzt werden all mögliche Märchen-Varianten Neu verfilmt. Praktisch Just in Time für die Neue Kino-Generation. Demnächst wird die Sichtweise des vergifteten Apfels aus Schneewittchen oder vom Schuh aus Aschenputtel, neu erzählt ...

                                                  Neeee Leute, lustlos Jolie als fliegende Flügel-Skelett-Hexe mit Riesen-Hörner auf der Rübe auf irgendeiner Märchen-Insel mit schlecht animierten Fabelwesen. Die zur Adoptiv-Ersatz-Mutti mutiert und nicht an TRUE LOVE glaubt?! Das muss wirklich nicht sein ...

                                                  Einen Punkt gibt's dafür, das ich den im O-Ton gesehen habe. So bleib ich wenigstens mit Englisch vertraut.

                                                  Mein Fazit: Alle nerven hier, besonders Klein-Jolie und ihr langweiliger Prinzen-Freund. Und als Erwachsene sowie so.

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                                                  • 4 .5

                                                    hat mich nicht besonders tangiert!

                                                    ▲ Top