Logan - The Wolverine - Kritik

Logan / AT: Untitled The Wolverine Sequel; Wolverine 3

US · 2017 · Laufzeit 138 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    Ich habs echt versucht. Den eigenen Horziont erweitern und so. Aber ich sehe einfach den Sinn hinter solchen Filmen nich. Außer gähnende Langeweile kam bei mir rein gar nichts auf.

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    • 7

      Dramatik, Brutalität und einen alten Wolverine machen den Film, zum besten Wolverine-Solofilm.

      Erfrischend war das der Film nicht wie ein X-Men/Superheldenfilm wirkte, kann man jetzt gut oder Schlecht halten.

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        Moviegoer 24.07.2017, 18:31 Geändert 24.07.2017, 18:53

        In Logan - The Wolverine brilliert Hugh Jackman ein allerletztes mal in seiner Paraderolle des Wolverine. Er zeigt hier seine bis dahin beste schauspielerische Leistung und bietet einen würdevollen Abschluss der Comicfigur Wolverine. Logan - The Wolverine ist der beste Teil der Trilogie und gehört nicht nur zu den besten X-Men/Marvel Filmen sondern ist auch eines der besten Comicverfilmungen überhaupt. Patrick Stewart der ebenfalls ein letztes Mal Charles Xavier mimt zeigt als alter kränkelnder Professor X eine ebenso hervorragende Leistung und bringt auch ein wenig Humor in den Film der durchweg düster daherkommt, aber er lässt nie seinen Charakter ins lächerliche driften. Auch der Jungstar Dafne Keen die als Laura das ein oder andere Mal austeilt spielt sehr gut. Der Film kann ebenfalls mit einem realistischen Setting punkten auf übermäßige CGI Effekte wurde weitesgehend verzichtet. Man merkt das sich die Filmemacher von Filmklassikern wie Erbarmungslos oder The Wrestler inspirieren ließen, aber der Film behält immer seine ganz eigenene Note. Auch wenn der Film das Ende einer Trilogie ist steht er komplett eigenständig da und man braucht auch kein großes Vorwissen bzw. muss sich nicht unbedingt die vorherigen Teile anschauen um die Figuren zu kennen. Es sei noch gesagt das der Film auch als sehenswerte Schwarz/Weiß Fassung auf BluRay erhältlich ist. Logan - The Wolverine gehört dank der tollen Darsteller Jackman/Stewart und einer mitreißenden Geschichte zu den Highlights des Kinojahrs 2017.

        • 6 .5
          spatzili 24.07.2017, 13:39 Geändert 24.07.2017, 15:17

          Irgendwie fällt es mir schwer den Film zu bewerten. Logan ist ein guter Film. Brutal, staubig, reduziert, schwer in der Stimmung fast melanchonisch und drückend. Mit den XMen hat er rein gar nichts zu tun außer vielleicht der gemeinsamen Vergangenheit (was widerum schwer zu beurteilen ist, weil ich mittlerweile vor den Zeilinien kapituliert habe).

          Wolverine ist alt geworden und humpelt hustend durch den Film. Das alleine ist als Fan schon schwer zu ertragen. Als er dann auch noch vor dem halben Hemd mit dem bionischen Arm kuscht, enttäuscht es, wie sehr er sich verändert hat. Es macht keinen Spaß ihn so zu sehen. Und so schleppt man sich mit ihm gemeinsam mental vom Sofa aus und dem greifbaren Damokles Schwert durch die ganze Handlung. Das Ende tut es dann fast gar nicht mehr weh, weil man sich in nahezu 2 Stunden damit abgefunden hat.

          Bleibt nur der fade Beigeschmack, dass es bei XMen nie ein 100%iges Ende eines Charakters oder einer Realität gibt und man mit allen Eventualitäten und Zeitlienien rechnen muss.

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            Hatte mit die beiden ersten Teile letzten Monat angeschaut und vor ein paar Tagen endlich die Blu Ray zu Logan bekommen - gestern dann die Sichtung. Sowas von spannender und anders als die beiden vorrigen. Endlich gibt es die Härte die absolut realistisch ist. Der hätte auch gut ab 18 sein können.Ich sags kurz: guckt euch den Film an und freut euch auf den vermutlich besten Film des Jahres.

            • 6 .5

              Ein sehr brutaler Film. Mich persönlich wundert es, dass dieser Film ab 16 freigegeben wurde und z.B John Wick 2 ab 18... Ich weiß ja nicht, was für Leute da sitzen, aber Ahnung haben diese Leute anscheinend nicht. Der Film hat echt sehr gute und brutale Szenen. Manchmal fehlt es mir persönlich an Dialogen. Logan baut leider sehr wenig Kontakt zu dem Mädchen auf und dadurch wird der Film auch nicht so sehr traurig. Man hätte sehr vieles besser machen können, aber das ist eigentlich bei vielen Filmen so mittlerweile... Was mir an Logan gefallen hat, dass keine dummen Kinderwitze gemacht worden wie bei den anderen Marvel Filmen. Ich wünschte alle Marvel Filme wären so brutal, aber natürlich will man am besten FSK 0 erreichen und viel Kohle zu machen... echt traurig... Zurück zu Logan... Das Ende fand ist nicht so schlecht wie viele alle andere hier, aber mehr Tiefe hätte nicht geschadet. Das kleine Mädchen spielt wirklich sehr gut, hat mich echt begeistert. Ansonsten muss ich aber sagen, dass man diesen Film nicht anschauen muss, deswegen auch diese Bewertung. Der Film geht 2 Stunden und macht leider oft den Eindruck, dass Ideen gefehlt haben. Die Kampfszenen haben mir aber sehr gefallen und da das ganze auch schauspielerisch sehr gut war, wäre es auch unfair von mir diesem Film eine schlechtere Bewertung zu geben, da es mich unterhalten hat.

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                magterie 23.07.2017, 18:03 Geändert 23.07.2017, 18:05

                Mann, mann Hugh, brauchst du so dringend Dollars? Der schlechteste X Film ever.
                Tut mir echt leid, only three points

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                  Watsonkeeper 23.07.2017, 17:16 Geändert 23.07.2017, 17:26

                  Ich mag X-Men nicht. Ich mag die Comics nicht und die bisherigen Filme schon gar nicht. Die kostümierten Mutanten finde ich bis heute eher unfreiwillig komisch. Dann kam Logan und bereits die Trailer haben mir Gänsehaut verpasst, wie ich sie selten gespürt habe. Marvel Filme haben mich aber gelernt, dass ich den Trailer nicht vertrauen darf, da mich im Kino zu oft ein Standard Heldenfilm mit schwachen Charakteren, Action für Epileptiker und generischen Humor erwartet.

                  Dann war ich im Kino und ich hatte am Ende des Filmes Tränen in den Augen. Ich weinte, obwohl ich mit den Figuren zuvor nie etwas habe anfangen können. Endlich habe ich mal wieder etwas bei einem Film gespürt. Das kann ich Logan nicht hoch genug anrechnen. Dieser Film hat kapiert, dass ein Film auch unterhalten kann, wenn eben nicht alle 10 Minuten etwas explodiert. Er konzentriert sich auf die Charaktere, so dass es einen emotionalen Impact hat, wenn den Charakteren etwas zustößt und verdammt war der Impact groß. Das lag auch an der Gewaltdarstellung (danke Deadpool), die endlich mal der Figur gerecht wurde, die mit Klingen in den Händen rumläuft.

                  Mich hat eine einzige Sache gestört und das war Logan 2.0 (wer den Film gesehen hat, der wird es verstehen). Diesen "Twist" fand ich einfallslos und erschreckend unpassend. In dem Moment dachte ich mir laut "Oh nö", obwohl ich die Kritik daran nicht konkret in Worte fassen kann.

                  Trotzdem ist Logan für mich ein Meisterwerk. Über diesen Film werde ich wahrscheinlich in 10 Jahren noch reden.

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                    Hart, dreckig, kompromisslos und mit einem nihilistischen Unterton. So zeigt sich der Abschied von der wohl beliebtesten X-Men Figur Wolverine. Die Soloabenteuer des eigenwilligen Einzelkämpfers waren schon früher etwas rauher und weniger bombastisch als die Gruppenausflüge. Doch Logan ist in seiner Konsequenz der weitreichenste und auch beste der Reihe. Allein, dass hier kein weichgespültes PG-13 Rating angestrebt wurde, ist erfrischend. Auch werden hier keine Städte in Schutt und Asche gelegt und die Schauspieler tanzen ebenfalls nicht die meiste Zeit vor irgendwelchen Green Screens.
                    Es ist alles etwas kleiner, auch die Erzählstruktur nimmt sich mehr Zeit für ruhige Momente. So ist der Film keine Schlachtplatte mit Gewalt zum Selbstzweck, sondern die harten Actionsequenzen sind Konsequenzen aus der Handlung und untermauern die düstere Stimmung des Films. Das Setting erinnert etwas an einen Western oder an ein Road Movie, was im Superheldengenre durchaus erfrischend wirkt. Ein bisschen Mad Max, ein wenig No country for an old Man und dazu das interessante Wechselspiel zwischen Logan, Laura und Charles Xavier prägen das Werk von Regisseur James Mangold und heben es von der Masse der Superheldenfilme ab.
                    Es gibt natürlich aufgrund der gemäßigten Narration einige Längen. Besonders die Einführung, als Logans despressiver und selbstzerstörerischer Charakter als immer schlecht gelaunter Chauffeur eingeführt wird, bis er sich dann überwindet und die kleine Laura begleitet, ist teilweise etwas zäh. Auch ist die nihilistische und teils depressive Grundstimmung des Films an manchen Stellen etwas anstrengend. Ebenfalls wäre eine etwas ausführliche Darstellung der Umstände, wie es zu dieser düsteren Ausgangslage kommen konnte hilfreich gewesen.

                    Insgesamt kann Logan jedoch voll überzeugen und kann neben Deadpool als Blaupause dienen, dass man durchaus öfter von dem zielgruppenmaximierenden familienfreundlichen abweichen kann, und es spült trotzdem genug Geld in die Kassen. Außerdem können die Geschichten somit ausgereifter und erwachsener werden. Die angesprochene Härte und ein Verletzen der political Corectness ist natürlich ein gern gesehener Nebeneffekt.

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                      Wow das war wirklich ein grandios anderer X-Men Film.

                      Tolle Emotionale Momente, brutale Gewaltszenen, so gut wie kein CGI, gute Story, ...

                      Das einzige was man kritisieren könnte und sicher nicht jedem gefallen wird ist der ganz andere Stil. Der mir persönlich gefällt aber auch nicht wirklich zu den anderen X-Men Filmen passt. Fühlt sich fast wie ein Fremdkörper an.

                      Achtung Spoiler:

                      Sehr geil fand ich das es im Film selbst X-Men Comics gibt. Und am Ende des Film hält einer der Kinder eine Wolverine Actionfigur in der Hand :D

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                        longus69 20.07.2017, 22:15 Geändert 20.07.2017, 22:17

                        Mein großer Freund Shane ... äääh... Wolverine...

                        Hier muss eine Wortklauberei erlaubt sein:

                        Nur wegen den bisherigen starken Wolverine-Auftritten in schwachen Streifen ist dieser schwache angeschlagene Wolverine hier in seinem stärksten Auftritt so grandios...

                        Wenn ich schon eine Lesebrille brauche, dann ist es nur fair dass auch ein X-Men mal eine benötigt...;-)

                        Wollen wir hoffen, dass diese frische Brise anhält, und aus noch folgenden Marvel Adaptionen den Kindergeburtstag rausbläst...

                        P.S. ... glaube das ist auch der erste Marvel ohne eine Post-Credit Szene...

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                          Ich kam zum Film, weil er in irgendeiner Werbung beworben wurde und ich mir so dachte: "Okay, scheint brutaler zu sein als die anderen Interpretationen und ich habe Lust auf coole Action und Stereotype."

                          Dann angeschaut und musste tatsächlich am Ende ein paar Tränen vergießen. So ist das dann, wenn man auch noch geringe Erwartungen hat. Dann haut einem ein Film, der rund um sehr harmonisch komponiert ist, einfach nur doppelt um. Bei Watchmen ging es mir damals ähnlich. Erwartete ich einfach einen netten Superheldenfilm, bekam ich ein Epos reingeklatscht.

                          Umso faszinierender und bestätigender ist es dann, wenn man sich nach einer überaschend guten Sichtung über die Hintergründe informiert. "Gut" meint hier, dass ein Film auch meinen Gemütszustand zu packen weiß und die Sichtungsatmosphäre es auch unterstützt. Das Thema besprechen wir ein anderes Mal, hat es doch viel mit der Situation des Schauens zu tun wie man einen Film empfindet. Zurück zur Entstehung von Logans/Wolverines drittem Solo.

                          Das Studion schien James Mangold feie/freiere Hand in der Umsetzung zu geben. Klar, die Brutalität ist manchmal ein klein wenig zu heavy, das führe ich einfach mal naiv auf eine angestaute Lust am Darstellen von Brutalität zurück, die zwangsläufig vorhanden sein musste, wenn man sich all die verkorksten Superheldeninterpretationen anschaut, die sich für eine möglichst große Verkaufszahl bereits in der Produktion oder gar beim Drehbuch am Totschlagargument "Familienfreundlichkeit" selbst geiseln - Wer ist diese Familienfreundlichkeit und wer hat beschlossen, wie sie zu sein hat? Randnotiz. Kommen wir zur Vorlage der Story. Ein Comic. Marvel. Aber von wem und welche?

                          Die Comicinterpretation von Mark Miller (Old Men Logan) diente hier als Interpretationsgrundlage, bzw. Spielwiese, von der passende Teile für das Medium Film transformiert wurden. Applaus! Nur bei der Endzeitstimmung hätte Mangold etwas mehr rausholen können. Allerdings: 2029 ist das Jahr dieser Logan-Story. Irgendwie dann doch gut nicht zu sehr die Sci-Fi-Glitzerkanone auszupacken. Allerdings stehe ich auf Cyberpunk in Distopischer Grundstimmung. Ist so ein Fetisch. Aber Logan als Cyborg-Megamen-Hypersuperheld? Weit gefehlt.

                          Logan: Person, Darstellung der Brutalität, Emotionalität der hier erzählten Story ... Musik, ect pp ... alles unterstützt sich gegenseitig sehr harmonisch, unterhält auch noch gut und eine narrative Konsequenz wird gezeigt, die ich sehr mag. Wer auf Western steht, alá Erbarmungslos, Augen und Ohren offen halten. Logan kommt nämlich eher als Distopie-Western-Science-Fiction daher und schaut, wie sich daran unser Logan wohl in einem etwas gestandenerem Alter so durchkratzt, -sticht und -trinkt.

                          Hinweis: Erkommt freilich nicht als Hypersuperheld mit Technikfetisch daher. Das wäre ja auch eben nicht passend für den Charakter: Logan ist und bleibt ein Naturbursche, der Knarren nicht mag. Mal schauen ob er dennoch welche benötigt. ;-)

                          Nachwort:

                          Und haltet die Tränen nicht zurück, sondern seht es als Bereicherung an, dass Superheldenfilme auch aus dem Hause Marvel mehr sein können als flotte Machosprüche und Weltenschlachten, wo seltsamerweise kaum Blut und zivile Opfer vorkommen/gezeigt werden. Empfinde ich halt als etwas inkonsequent und parallelweltmäßig, wenn coole glattgeleckte Superhelden tausendmal die Welt retten, dabei hier und da eine Stadt beinahe flöten geht und die Ebene der zivilen Bevölkerung eher als Statisten schreiend herumlaufen. So ein klein wenig mehr Tiefe in das Narrrativ der Umgebung legen und Zack wäre mehr Intensität da. Logen: The Wolverine zeigt wie man es machen kann. Und bei den gegenwärtigen Filmlängen kann man doch mal 10 Minuten mehr mit "Statisten" verbringen. Los, Marvel, überrasche mich wieder!

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                            Cr1XoNo1D 20.07.2017, 11:13 Geändert 20.07.2017, 11:36

                            Der letzte Film mit Jackman als Wolverine... und wieder keine Spur vom heroischen Comicoutfit. Nur ein X-Men Comic im Film, das auch noch frevelhaft von Logan als Blödsinn abgetan wird, erinnert an seine Wurzeln.
                            Also ich weiß auch nicht. Filmisch ist er garnicht mal so schlecht. Der Score ist klasse. Das Setting echt gut. Kurz nach dem ersten Akt aber kam mir das Gefühl als würde etwas fehlen. Irgendwas stimmte da nicht. Da fiel es mir auf.. LOGAN will anders sein. Was ja nicht schlecht ist, aber dann kann ich eben auch nicht mit den selben Maßstab und den selben Erwartungen an den Film heran gehen, die ich sonst meinen liebsten Sub-Genre entgegen bringe. So fällt das dann doch Ernüchternd aus.
                            Außerdem weiß ich nicht warum man diesen Film oft mit dem Comic "Old Man Logan" vergleicht oder in Verbindung bringt. Der Film hat kaum mit besagten Comic zu tun! Schade.. wer den Comic kennt weiß warum!

                            Nachfolgende Zeilen sind bis zum Fazit wiedermal Spoilerlastig. Also, Achtung!
                            Das Storytelling in seiner Struktur ist zwar gut eingeteilt aber sehr Zäh und bleibt trotz seines Hintergrundes leider oberflächlich.
                            Er schaffte es nicht eine Verbindung zu mir aufzubauen.
                            Mit den Mitgefühl habe ich mich auch schwer getan. Nicht mal Logan's Tod ging mir nah. Erst als Laura das Kreuz auf seinem Grab zu einem 'X' änderte kam mir Gänsehaut. Und eben diese Art von Verbindung fehlt mir hier ganz gehörig! Da bekommt x-23, die nebenbei zu meinen Favoriten aus den Comics zählt, endlich ihr Filmdebüt, dennoch gibt es nur 2 bis 3 Szenen mit ihr die mich tatsächlich voll abholten.
                            Diese Distanz zum übrigen XCU tut dem ganzen nicht gut. So bleibt für mich abzuwarten ob das GIGANTISCHE Story-Loch irgendwann gefüllt wird, oder einfach weiterhin unerwähnt bleibt. Gut, scheinbar zeichnet sich Transigen dafür verantwortlich das die Geburten der Mutanten abnahmen (Anti-Mutanten-Mais !?!?!). Da reicht mir die Erwähnung dieser Sache nun leider nicht aus.
                            Ein Pluspunkt gibt es für 3 ausgezeichnete Kampfszenen. Deren Gewaltgrad, wo ich anfangs ja befürchtete das diese aufgesetzt und gekünstelt wirken könnten, durchaus passig war. Gut... die ein oder andere Close Up-Einstellung hätte nun nicht sein müssen, aber naja. Muss ich jetzt nicht in JEDEN Film haben.

                            Fazit: Für Filmfreunde sicherlich ein sehenswerter Film der versucht frischen Wind einzubringen, sich mit seiner distanzierten Haltung aber auch selbst im Weg steht. Unnötige Längen machen ihn etwas träge und emotional ist es mehr gewollt als gekonnt. Da reicht es für mich nur für ein "Ganz Gut" in der Wertung. Er hätte schneller erzählt werden müssen und hätte es mehr auf den Punkt bringen sollen. Würdiger Abschluss für Jackman. Keine Frage. Aber unwürdig für die Figur des Wolverine.

                            Nach diesem Film bin ich aber nun umso gespannter wie es Fox mit der Kontinuität hält und zu den Ereignissen von 2023 (Logan's Rückkehr nach seiner "Zeitreise") und den Ereignissen von Logan 2029 aufschließt oder es wieder ......versaut.

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                              Boromir 19.07.2017, 16:17 Geändert 19.07.2017, 16:23

                              Was ich sehr schade fand ist das sie kaum bis gar nicht auf die Comic Vorlage
                              " OLD MAN LOGAN " eingegangen sind.
                              Meiner Meinung nach ein großer Fehler! Hätte ein Meilenstein in der Comicverfilmung Geschichte werden können.

                              ++++++++++++++++++++ SPOILER+++++++++++++++++++++++
                              Da im Comic auch die Tragische Geschichte der X- Men und den übrigen Marvel Helden erzählt wird und warum sie nicht mehr da sind. Da Logan selbst die X- Men wegen einer üblen täuschung getötet hat. Beziehungsweise die anderen Marvelhelden zeigt, die um ihr überleben kämpfen
                              ( bei letzteren fehlen wohl die rechte)
                              +++++++++++++++++++SPOILER ENDE ++++++++++++++++++++

                              Es wurde nicht darauf eingegangen warum es keine X-men gibt ! Beziehungsweise warum Logan sich so gehen lässt.
                              Überhaupt wurde die Geschichte auch komplett neu erfunden.

                              Trozdem, wenn ich über das alles hinweg sehe ! Muss ich sagen das Hugh Jackmann und Patrick Stewart großartig miteinander agieren.
                              Leider wurde diesen beiden GROSSEN FIGUREN bzw SCHAUSPIELERN nicht eine genau so Große Geschichte geschenkt.

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                                Ich sehe mir den Film heute schon zum dritten mal an weil ich einfach nicht genug davon bekomme, das ist ein film den ich mir auch 24stunden am tag ansehen würde da er einfach alles hat im gegensatz zu den anderen X-Man teilen, ich liebe einfach die kleine laura(Dafne Keen) ich hoffe wirklich das dieser film nicht der letzte war ich würde mir nie wieder einen film ansehen der film ist einfach so großartig dass ich es garnicht beschreiben kann ich musste vor allem am ende fast heulen da der film so traurig endet ich schaue mir den Film gerne noch 1000mal an da ich den einfach liebe wie ich den film zum ersten mal gesehen habe hatte ich sofort einen neuen lieblingsfilm und diesen film kann so schnell nichts mehr topen finde den film einfach so rührend ich sehe mir den film an während ich gerade schreibe ich liebe diesen film

                                Lg
                                Cryo!

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                                  caprisas 17.07.2017, 16:39 Geändert 17.07.2017, 16:41

                                  Ohne großen Einsatz von CGI und mit einer heftigen Brutalität ist der Film zu etwas ganz besonderem geworden. Ein untypischer Marvel-Film. Mich hat er von vorne bis hinten gepackt.

                                  • 6

                                    Logan ist ein ordentlicher Letzter Auftritt vom wohl beliebtesten X Men.
                                    Der Film weiß durch sein Endzeitfeeling und ruhige Art zu überzeugen.

                                    Es ist kein Actionkracher da die Kampfszenen eher rar gesät sind.
                                    Aber diese sind dann Brutal und Schonungslos inszeniert.

                                    Jedoch ist der Film ein gutes Stück zu lang geraten. Die zweite Hälfte zieht sich doch ganz schön.

                                    Die Filmmusik hat mir nicht gefallen. Keine tollen Melodien die einem Gänsehaut bereiten. Aber The Man Comes Arround von Johnny Cash bei den End Credits war gut gewählt.

                                    Ein guter Superheldenfilm der sich von der Machart deutlich von den anderen unterscheidet und dadurch schon ein Alleinstellungsmerkmal hat.

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                                      RockyRambo 17.07.2017, 10:46 Geändert 17.07.2017, 20:38

                                      Logan - The Wolverine bietet einen Melankolischen Abgesang an einen altgedienten Helden mit doch überraschender Aggressivität.
                                      Mal ein wenig nuancierter Ansatzpunkt für eine Comicverfilmung.

                                      Hugh Jackman und Patrick Stewart das Herz und die Seele der
                                      X Men Filme überzeugen auf jeden Fall als Ausgebrannte Wracks
                                      auf ihrer letzten Reise. Über einzelne Storypunkte kann man allerdings streiten.

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                                        Wolverine war teils ein sehr krasser Film, da er mit der Brutalität ganz anders umgeht als alle anderen X-Men Filme. Sie wird halt viel eklatanter gezeigt und blutiger aber trägt auch zum Film bei.
                                        Die Geschichte ist ganz nett, mit starken Anleihen an einen Roadmovies und Western.. Auch die Schauspieler machen einen guten Job, besonders Patrick Stewart als Professor X und Dafne Keen als Laura.
                                        Dennoch zieht sich der Film teilweise und die Dramaturgie geht nicht ins Fleisch über, trotz aller Schwere, Trauer und Wut.
                                        Dies ist eigentlich ziemlich schade und zieht ihn für mich ein paar Punkte runter.
                                        Ein ganz guter, aber auch nicht überragender Film.

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                                        • 6 .5
                                          J.F.Lannister 15.07.2017, 23:46 Geändert 15.07.2017, 23:47

                                          Positiv:
                                          - der auf persönliche Konflikte heruntergebrochene Plot
                                          - die Radikalität und Brutalität
                                          - das postapokalyptische und futuristische Westernsetting
                                          - die schauspielerischen Leistungen

                                          Negativ:
                                          - der Handlungaufbau und die Laufzeit
                                          - der Abschiedsgedanke und mangelnde Emotionalität
                                          - der Bruch mit der neuen X-Men-Trilogie (First Class, DoFP, Apocalypse)

                                          http://www.moviepilot.de/news/logan-review-192673

                                          Alles in allem überwiegen zwar die positiven Aspekte, aber aufgrund der negativen Punkte kann ich nicht komplett in die Lobeshymnen einstimmen.

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                                          • 9

                                            Ein Film der polarisiert, besonders unter den Wolverine-Fans. Der Trailer Song Hurt von Johnny Cash (Cover) war sehr gut gewählt, auch Johnny Cash war am Ende seiner Schaffenszeit, welch eine Anspielung. Und der Film war traurig schön. FSK16, richtig gemacht. Patrick Stewart (erwartungsgemäß) sehr gut. Dafne Keen, sehr sehr gut, hoffentlich gibt es Psychologen am Set und für danach. Der Einbau von "Mein großer Freund Shane", sehr gut. Es gibt im Film Schwächen, welche ich vernachlässige. Der Film ist emotional herausragend.

                                            • 6 .5

                                              Logan ist kein guter Superheldenfilm. Nein, denn er ist vielmehr ein guter Endzeitfilm und ein gutes Roadmovie. Meiner Meinung nach könnte man den wohl letzten X-Men-Ableger der alten Reihe auch sehr gut ohne Vorkenntnisse schauen und hätte viel Spass daran. Auf alles was hochglänzend ist wurde verzichtet dafür wurden die Gewaltszenen, und davon gabs schon ein paar, nicht so verharmlost, wie es in diesem Genre gerne mal gemacht wird. Die Antagonisten blieben allerdings ein bisschen blass und ein wenig kürzer hätte er sein dürfen, aber sonst hatte ich nicht viel auszusetzen.
                                              Fazit: Schöner Abschluss im "Mad Max"-Style

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                                              • 9

                                                LOGAN.

                                                Wir schreiben das Jahr 2029. Die Welt hat sich verändert, die Mutanten sind eine aussterbende Rasse und die X-Men schon lange Geschichte.

                                                Logan alias Wolverine verdient sein Geld als Chauffeur. Seine Klauen sind "rostig" und seine Mähne ergraut, sein bester Freund ist die Whiskeyflasche. Er ist ein zutiefst verbitterter, gebrochener Mann geworden, der weiß das dass Ende naht, sein Ende. Logan leidet Schmerzen, das Adamantium frisst ihn von innen auf, ohne Gnade.
                                                An der mexikanischen Grenze lebt Logan zusammen mit Caliban und Charles Xavier in einer alten Schmelzanlage.
                                                Der einst so brillante Professor Xavier ist nur noch ein Schatten seiner selbst, ein alter, zerbrechlicher und erschöpfter Mann. Er leidet unter Alzheimer, muss Medikamente nehmen um durch seine immer wiederkehrenden Anfälle nicht sämtliches Leben um ihn herum zu vernichten.

                                                Logan und Charles, zwei alte Freunde und Weggefährten die wissen das ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt, die das Ende sehen und sich in völliger Isolation ihrem Schicksal hingeben.

                                                Doch dann taucht Laura auf... Laura. Eine Mutantin, die Logan mehr als nur ähnlich ist. Sie ist widerwillig, stur und knurrig wie Logan und befindet sich in großer Gefahr.

                                                Logan muss ein letztes Mal das Tier in seinem Inneren freilassen, ein letztes Mal die Krallen ausfahren und zu Wolverine werden. Ein Kampf den Logan nicht gewinnen kann, er weiß das.
                                                Doch er muss es tun, denn Aufgeben war für ihn noch nie eine Option gewesen...

                                                LOGAN hat mich begeistert, restlos. Ich wollte mich dem Hype um den Film nie hingeben, doch nun kann auch ich mich der überwiegend breiten Masse nur anschließen: LOGAN ist der mehr als würdige Abschluss für diese großartige Figur, genau so wie er sein sollte!
                                                Logan ist hart, rau, brutal, knorrig, düster, traurig und emotional. Man sollte nicht den Fehler machen und denken LOGAN wäre ein x beliebiger Comicfilm, so wie diese heutzutage nunmal in Massen produziert werden, denn James Mangold (WALK THE LINE❤) hat hier ein gefühlvolles Drama geschaffen, frei von Kitsch, Freude und Spaß.

                                                LOGAN lässt uns den Charakter Wolverine so lebensnah und menschlich wie nie zuvor erscheinen. Würde man es nicht besser wissen, dann könnte man denken der Film drehe sich nur nebensächlich um Mutanten. Logan ist ein Held der am Boden ist, der jeglichen Glanz abperlt und am Ende aller Dinge angelangt ist. Wie Hugh Jackman seiner Paraderolle zum Ende nochmal SO viel Leben einhauchen konnte ist wahrlich fantastisch und mehr als großartig gespielt! Jackman vermag Logan ungemein viel Leben und Ausdruckskraft zu verleihen. Hugh Jackman war vielleicht nie DER Charakterdarsteller, doch wie er hier den sterbenden Kämpfer mimt hat mir mehr als nur gefallen! LOGAN ist vor allem eines, menschlich. Logan muss sich mit seiner Situation abfinden, ob er will oder nicht. Er muss lernen "ein normales Leben" zu führen und ohne Selbstheilungskräfte und stahlharten Körper auszukommen, dazu gehört beispielsweise auch das tragen einer Leserbrille oder das Erlernen von Einsicht, Einsicht auf die Dinge so wie sie sind.
                                                LOGAN nimmt sich Zeit um in seine Geschichte einzuführen, und das ist gut so. James Mangold nimmt sich ebenjene Zeit, um uns den Ernst der Lage und das Fühlen der Charaktere näherzubringen. Wenn Logan mit Lesebrille und immer noch vorhandenem Etikett, völlig zerbrechlich, kaputt und angetrunken versucht zu lesen, ist das für mich stellvertretend für den ganzen Film. Eine pechschwarze Grundstimmung.

                                                Die Geschichte an sich mag das Rad vielleicht nicht neu erfinden, aber fesselnd ist sie von Anfang an. Natürlich sieht man LOGAN als Fan der X-MEN Filme sicherlich mit etwas anderen Augen. Man will wissen wie sich Figuren wie Charles oder Wolverine entwickeln und wie ihre Geschichte zu einem Ende gebracht wird. Gerade für Fans kann sich LOGAN deshalb zu einem wirklich emotionalen Werk entwickeln, da Mangold hier stellenweise wie gesagt ein knallhartes Drama geschaffen hat.

                                                So begleiten wir Logan auf seinem letzten Kreuzzug. Er ist Beschützer und Beschützter zugleich, sowohl für Charles als auch für Laura. Jeder ist auf jeden angewiesen. Zu Beginn noch wenig von Laura begeistert und einzig wegen des Geldes an ihr interessiert, entwickelt sich zwischen Logan und ihr eine intensive Beziehung. Zwei Outlaws, zwei Einzelgänger. Es gibt diese Szene, in der Logan, Charles und Laura zu Abend essen und die beiden alten X-Men über ihre Vergangenheit und ihre Anfänge in Charles alter Schule miteinander reden, während Laura gefühlt zum ersten Mal im Film wirklich lächelt, die in mir so unfassbar viele Emotionen hervorgerufen hat. Spätestens da war ich mir sicher, du wirst den Film lieben...

                                                Man ist sich schlicht zu jedem Augenblick bewusst, das dieser Film das Ende sein wird. Und man wird Minute für Minute ungeduldiger, will wissen wie die Figuren zu Ende gebracht werden. Zugegeben, gegen Ende schleichen sich ein paar Längen ein, einiges wirkt ZU gewollt und manches zu sehr in die Länge gezogen und etwas besser ausgearbeitete Bösewichten hätten dem Film sicher auch gutgetan. Und ein kleines Mädchen in Massen Gegner abschlachten zu lassen ist vielleicht auch etwas fragwürdig, ABER wenn Wolverine dann irgendwo in der Einöde zum letzten Mal die Krallen ausfährt, wohl wissen das dies sein allerletzter Kampf sein wird, oh ja, dann weiß man dass es kein zurück mehr gibt.

                                                Das Ende ist da, und es war ein verdammt guter letzter Kampf, ein verdammt guter!

                                                !SPOILER!
                                                Wenn sich Laura dann schließlich vom sterbenden Logan verabschiedet, der ihr über den Film hinweg nicht nur genetisch zu einem wahren Vater geworden ist, und das Kreuz über seinem Grab zu einem X formt, wodurch man als Fan automatisch wieder einen kleinen Flashback zu Wolverine in seiner Blütezeit erlebt, dann hat mich das tatsächlich, und das hätte ich mir bei einer Comicverfilmung nie träumen lassen, schwer bewegt. Er sagt Laura, sie solle sich nicht zu dem machen lassen was aus ihr gemacht wurde... Starke Worte zum Abschluss, bevor Logan für immer seine Krallen einfahren wird...
                                                !SPOILER ENDE!

                                                LOGAN ist für mich bisher einer der besten Filme des Jahres, und ich denke das wird sich auch erstmal nicht ändern. Hugh Jackmans letzter Auftritt als Wolverine ist ein hartes, trauriges und tiefgreifendes Drama, ein moderner Western, verdammt brutal und blutig (Es lebe das R-Rating!), was mir in fast allen Belangen restlos gefallen hat. Besonders die Schauspieler, sprich Jackman, Sir Patrick Stewart und Dafne Keen als Laura, spielen mehr als gut und schaffen das, was sich jeder Filmfan wünscht: man entwickelt Gefühle für sie!
                                                Ich habe LOGAN vor ein paar Monaten im Kino gesehen und war begeistert. Nun habe ich ihn zum zweiten Mal in der Noir-Fassung gesehen und an all dieser Begeisterung hat sich NICHTS geändert! Sicherlich wird der Film nicht jeden Geschmack treffen (soll er ja auch gar nicht), aber wer sich darauf einlassen kann, die X MEN Reihe mag und ein gewisses Maß an Brutalität ertragen kann, für den ist LOGAN eine Goldgrube.
                                                Nach THE DARK KNIGHT habe ich bisher keine bessere Comicverfilmung gesehen. Danke, James Mangold!

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                                                • 5

                                                  Meh. Viel zu brutal, viel zu trostlos. Hugh Jackman ist alt geworden.

                                                  • 6 .5

                                                    Ach verdammt, ein etwas stärkerer Gegenspieler hätte dem Film durchaus gut getan!

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