John Wick: Kapitel 2 - Kritik

John Wick: Chapter Two / AT: John Wick 2

US · 2017 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    John Wick 2 begründet ein neues Genre: Baller-Ballet. Was allerdings im ersten Teil noch nicht störend auffiel, ist hier durchaus leicht negativ ins Gewicht gefallen. Die Story im ersten Teil war gewitzt und konnte den ersten Teil mit Augenzwinkern durchtraten. Für einen zweiten Teil reicht mir das schon nicht mehr; eine neue aberwitzige, storytechnische Ergänzung gab es leider nicht. Nur eine stumpfe Wiederholung. Nicht dass hierauf der Augenmerk liegt, aber es fiel mir nun mal im zweiten Teil negativ auf. Genauso diese irre Menge an Gegnern. Hätte man im ersten Teil noch die Vorstellung, dass er auch taktisch überlegen war und deshalb lauter 1:1-Duelle suchen könnte, war es im zweiten Teil auch damit vorbei. Das Ganze wirkte wie die Hammerszene in Old Boy, bloß mit Schußwaffen und sorry, aber auch das wirkte zu nachlässig. Hatte keinerlei Spannung mehr. Nun gut, diese Meckereien sind definitiv Details auf hohem Actionthriller-Niveau. Ich hoffe nur, dass sie dem dritten Teil neue Facetten hinzufügen, sonst wird es wirklich langweilig.

    • 5 .5

      schön gefilmt, aber die story konnt mich nicht wirklich überzeugen, außerdem nervt mich in letzter Zeit wieviel und wie laut in Filmen geballert wird. Der Film hier ist ein Musterbeispiel dafür

      • 6
        DonChris 09.08.2017, 10:45 Geändert 09.08.2017, 12:18

        Der Film hat schon ein paar ganz hübsche Elemente. Vor allem bietet er Action pur. Ich finde solche "Einer-gegen-Alle"-Filme zum teil ja auch ganz nett, gerade die jüngsten Beispiele "The Raid", "John Wick" und "The Equalizer" haben mir hier Spaß bereitet.

        Dieser hier hackt aber leider schon an einigen Enden. Die Dialoge sind teilweise furchtbar und auch wenn ich bei so einem Film nicht zu viel über Realismus nachdenken möchte, hat unser John einfach immer den "Godmode" an, was auf Dauer ein wenig vorhersehbar und unspannend ist.

        Das der Film P18 ist, wird dem Betrachter schnell klar, aber das ist auch gut so :).

        Für mich ist John Wicks Fortsetzung im Vergleich zum ersten Teil um längen schlechter. Da helfen auch die wie üblich rasant geschnittenen Sequenzen nicht. Auch eine herrliche und lange 2er Duell Szene reißt das nicht raus.

        Kurze Randnotiz: Ich habe den Film mit Kumpels geschaut, also bis zur Hälfte. Denn man mag es kaum glauben, denn trotz unserer Bierlaune, in die der Film doch wie die Faust aufs Auge hätte passen müssen, war die Story so unterfordernd und die Dialoge so dumm, dass wir nach 2/3 des Films abgebrochen haben. Ich habe ihn mir dann natürlich allein noch bis zum Ende angeschaut, aus Prinzip schon :).

        Also erwartet nicht zu viel, stellt den Kopf auf Pausenmodus, dann ist der schon okay.

        13
        • 9

          Ich stand der Fortsetzung zum Überraschungshit John Wick sehr skeptisch gegenüber, da ich wirklich Angst hatte, dass man nur versucht, die Story vom Vorgänger zu wiederholen. Der erste Teil hatte ein wunderbares Ende und eigentlich hätte man das Ganze dabei belassen können. Ich habe mich gewaltig geirrt, denn Jock Wick Chapter 2 ist eine brillante Steigerung und einer der besten, reinrassigen Actionfilme, der letzten Jahre. Der Film erzählt die Geschichte rund um John Wick konsequent weiter und bietet beinharte Action und im Vergleich zum Vorgänger ein packendes Finale.

          Nachdem der gefürchtete Killer John Wick seinen "Frieden" mit den Russen geschlossen hat, bekommt er Besuch von einem alten Kollegen. Durch einen einzigartigen Schwur, schuldet John dem Italiener Santino einen Gefallen. Doch John lehnt ab, was große Konsequenzen nach sich zieht. Kurzer Hand wird Wicks Haus komplett zerstört. Um weitere Auswirkungen zu vermeiden, entschließt er sich letzten Endes doch, den Schwur einzuhalten. Der Auftrag von Santino kommt jedoch unerwartet : John soll Santinos Schwester töten.

          John Wick Chapter 2 beschäftigt sich noch viel intensiver mit der Organisation, für die unser Hauptcharakter tätig war. Es hat mich wirklich verblüfft, wie viel aus dieser Fortsetzung herausgeholt wird, denn das Ganze hätte auch, ähnlich wie bei 96 Hours, komplett in die Hose gehen können. Die Actionszenen sind mal wieder spektakulär und egal ob es der Schnitt, der Score oder die Farbgebung ist, jede einzelne Actionszene ist ein purer Genuss und besonders das Finale ist ohne Ende spektakulär. Nur die Art und Weise, mit was für einer Gleichgültigkeit die Passanten dargestellt wurden, gefiel mir nicht.

          Wie ich schon öfter betont habe, bin ich überhaupt kein Fan von Keanu Reeves. Er hat definitiv tolle Filme gemacht, aber seine schauspielerischen Qualitäten hielt ich immer für sehr beschränkt. Doch als John Wick macht er einfach eine gute Figur und seine emotionslose und ausdruckslose Art passen wie die Faust aufs Auge zu diesem Charakter. Auch im zweiten Teil ist Reeves wieder fantastisch und er kommt fast schon wie der Punisher daher. Ian McShane ist auch wieder dabei und überzeugt erneut mit seiner herrlich trockenen und britischen Art. Als Antagonist haben wir Riccardo Scamarcio und er spielt einen richtigen Drecksack, so wie ich Schurken am liebsten mag. Auch Ruby Rose, von der ich ein großer Fan, ist nicht nur optisch eine wunderschöne Erscheinung, sondern auch in den Actionszenen ist sie richtig beeindruckend. Obwohl sie kein Wort sagt, hat sie eine tolle Ausdrucksstärke und liefert sich tolle Duelle mit Reeves.

          Fazit : Kreativ, atemberaubend inszeniert und spektakulär. John Wick Chapter 2 hat mich im Grunde genauso überrascht wie der Vorgänger. Ich habe eine maue Zugabe erwartet und bekam eine Fortsetzung, die den Vorgänger in allen Punkten übertrifft. Keanu Reeves überzeugt auch beim zweiten mal, die Action ist kreativ inszeniert und die wunderschöne Ruby Rose ist eine Bereicherung für diesen Film. Teil 3 und die Spin Off Serie dürfen gerne kommen.

          9/10

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            RockyRambo 08.08.2017, 12:07 Geändert 08.08.2017, 12:12

            Der erste Teil von John Wick war ein wirklich cooles Actionbrett
            das als Hybrid moderner Actionkost und den Actionklassikern der 80er und frühen 90er Jahre wunderbar funktioniert hat und schnell viele Fans bei den Zuschauern finden konnte die dieses Gerne lieben. Die Fortsetzung John Wick: Kapitel 2 verliert sich durch seinen viel zu übertriebenen Hochglanz Style und unnötig aufgebähter Hintergrundgeschichte allerdings einfach viel zu sehr in Langeweile und Wiederholungen zum Vorgänger.

            Das immer größer, immer weiter und immer mehr das mittlerweile jede Fortsetzung irgendeiner Reihe braucht ist hier dem Film wie
            bei vielen anderen auch leider mehr als abträglich.

            Während zahlreiche anonyme Gestalten von John Wick im vorbei gehen lässig ohne jede größere Anstrengung erledigt werden sind die längeren Fights mit den von Common oder Ruby Rose dargestellten Killern auf jeden Fall die wenigen wirklich gelungenen Höhepunkte des Streifens. Ohne diese wäre der Streifen bei mir auf jeden Fall noch unter die 5er Marke gerutscht. Klar wir wissen es beim Namen John Wick scheißt selbst der härteste Gangster seine Hose ein aber ein cooler Fight auf Augenhöhe ist 10 mal cooler als das ganze Tontaubenschießen auf Statisten das hier im Sekundentakt passiert da sich der Wiederholungseffekt leider doch schnell bemerkbar macht dabei.

            Den Auftritt von Reeves Matrix Kollegen Laurence Fishburne kann man leider kaum mehr als Kurzauftritt ohne jede Storyrelevanz beschreiben.

            7
            • 5

              Ööödee
              John Wick spielt weiterhin Neo, weicht allen möglichen Kugeln aus (die Gegner zielen auch nie auf Kopf oder Beine, sondern nur auf Oberkörper..) und kann sich dann trotz einem doch noch geschehenen Dreifach-Nierendurchschuss ohne Verbluten ewig weiter fortbewegen. Und Morpheus ist jetzt ein Taubenpenner.
              1 Tag nach seiner Operation springt er wieder durch die Luft ohne jedwede Einschränkungen. Der Bösewicht lebt dem Anschein nach 24h im Museum.

              Insgesamt überdurchschnittlich langweilige Action. Sinnloses Herumgeballer nur um des Herumballerns willen ohne wirkliche Story und Charaktere weiterhin so flach wie ein zertretenes Kaugummi. Habe zwischendurch 3x auf die Uhr geschaut.
              Und am Ende direkt die Fortsetzung ermöglicht. Ohne mich dann.

              • 7 .5

                Hatte viel Spaß mit dem Film. Er setzt direkt nach dem ersten Teil an und setzt auf die Action von diesem noch eine Stufe drauf, bedeutet nonstop Action.

                • 8 .5

                  John Wick ist eine die perfekte Tötungsmaschine. Die zigfachen Kills werden hier fast schon tänzerisch choreografiert. Das Ballet des Todes sieht einfach gut aus. Es werden keine Gefangenen gemacht. Den Gegner erstmal außer Gefecht gesetzt, dann um den nächsten gekümmert und wenn es sich dann anbietet wird mit einem Kopfschuss die Sache beendet. Die Gegner fallen im Sekundentakt und das minutenlang. Das ist zwar weder besonders realistisch noch strengt es den Kopf an aber als Fan von kompromissloser und stylischer Action, gibt es keine vergleichbare Alternative. Wen diese Zeilen nicht neugierig gemacht haben. der sollte gar nicht erst versuchen, in dem Film etwas anderes zu finden, das ihm gefallen könnte. Er wird es nicht finden. Der Film ist reduziert auf sein wesentliches und das zelebriert er perfekt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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                  • 7

                    John Wick hat nun mit dem zweiten Teil bewiesen, dass dieser Film einfach die Defintion von brutaler Gewalt ist. Was hier an Patronen verschossen wird grenzt schon an Ungläubigkeit. Trotzdem sehen die Choreografien der "eins gegen eins Kämpfe" oder anderen Baller Szenen einfach so perfekt aus, dass man diesen Film einfach loben muss. So viel Action unter einen Hut zu bekommen ohne dabei trashig oder billig auszusehen, ist schon eine starke Leistung. Ich hatte viel Spaß an John Wick 2 !

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                    • 7 .5

                      Tja, man klaut einem John Wick nicht den Wagen oder fackelt ungestraft sein Haus ab. - Will Geballere (man fragt sich, wie viele Legionen von Killern so in Rom und New York herumlaufen), nett choreographiert, die Schusswechsel (wenn auch auf Dauer an Ego-Shooter Ballerei erinnernt). War immer noch unterhaltsam - der Oberschurke aber etwas blass. -Nun darf man auf den 3. Teil gespannt sein, wie wohl die Story von Jonathan Wick endet, nun da (Spoiler) er weltweit zum Abschuss ausgeschrieben ist...

                      • 6

                        Schick gefilmter, aber auch eintöniger Actionreißer mit einem coolen Helden in einer interessanten Welt. Bleibt zu hoffen, dass die bereits angekündigte Fortsetzung, die dann auch den Abschluss bilden soll, in den Actionszenen etwas mehr Abwechslung bieten wird. Dann stünde uns ein echter Kracher bevor.

                        • 6 .5
                          Micro_Cuts 22.07.2017, 12:53 Geändert 22.07.2017, 12:58

                          kleiner Spoiler enthalten!

                          Kommt nicht an den ersten Teil ran. Die erste Stunde fand ich echt gut dann verliert der Film aber etwas an fahrt. Gut gefallen hat mir das man Einblick in die Struktur dieses Auftragskiller-Imperiums bekommt. Mega geile Szene als John im Hotel nach dem Sommelier fragt und ihm dann Waffen wie guter Wein verkauft werden :D

                          Insgesamt fühlt er sich eher wie der Abschluss des ersten Teils an und die Vorbereitung auf den dritten.

                          • 7 .5

                            Ein paar kurze Gedanken zum Film. Vorsicht, ich werde auch SPOILERN, um mein Fazit schon vorwegzunehmen: Style over Substance, Story eher uninteressant, aber was für ein Style!

                            - Schön, dass wir direkt in die Action hineingeworfen werden. Der Cold Opener hat schon wunderschön gefilmte und choreografierte Fahrzeug- und Hand-to-Hand-Action. Bessere Action kommt dann leider erst wieder ein ganzes Stück später im Film.

                            - Man bekommt mehr vom Continental zu sehen. Ist zwar schon ganz schön albern, aber mir gefällt es trotzdem. So überstilisiert, wie der Film ist, kann er sich so eine Over-the-Top-Mythologie schon erlauben, finde ich.

                            - Leider ist die Handlung um den Blutschwur ultra-langweilig und hat mich nicht die Bohne interessiert, daher ist der Abschnitt in Italien für mich verdammt öde. Da nimmt der Film sich vielleicht doch etwas ernster, als nötig. Immerhin hat Franco Nero einen kleinen Gastauftritt. Ist es eigentlich Berufsvoraussetzung für Continental-Concierges, schwarz zu sein?

                            - Und wir sind wieder zurück in New York. Leider hat mich die Action in Italien auch nicht überzeugt. Viel hektische Schusswechsel in unübersichtlichen Katakomben. In den USA regiert dann wieder mehr der Style und die Action sieht immer glorreicher aus. Dann kommt das nächste Highlight: der Kampf gegen Common in der U-Bahn: Hut ab, das war klasse!

                            - Morpheus high af, thinking he's Ghost Dog and shit

                            - Und nun zum Finale gegen den italienischen Arsch in einer Kunstgalerie. Zum Glück gibt es gerade eine Sonderausstellung: Das stylischste Spiegelkabinett, dass ich je gesehen habe. Keine Ahnung, was da passiert, aber es ist verdammt trippy und eine wohl die stylischste Actionszene des Jahres (auch wenn Baby Driver und Blade Runner da wohl noch ein Wörtchen mitzureden haben werden). Ruby Rose ist zwar überraschend schnell erledigt, dafür dass sie die ganze Zeit als Oberswagger dargestellt wurde, aber immerhin sah der Fight sehr nice aus. Bin aber nicht unglücklich, dass John Wick sie fertig gemacht hat, da ich ihren Charakter recht nervig und Ruby Rose als Schauspielerin grottig fand.

                            - Nach dem Finale gibt es noch ein wenig Talk mit Ian McShane (dessen Rolle ich komplett vergessen hatte) und eine letzte Szene mit geiler Mucke (insgesamt ein cooler Score, dank Tyler Bates!).

                            Fazit: Ich war gut unterhalten, obwohl mir die Story nicht hätte egaler sein können. Die Actionszenen waren größtenteils gut, einige sogar verdammt stylisch inszeniert und Keanu Reeves macht eine gute Figur, falls mich beim nächsten Teil auch mal die Story überzeugen könnte, wäre das dann für mich evtl. sogar das moderne Action-Meisterwerk, das viele anscheinend jetzt schon in JW: Chapter 2 sehen. Mal abwarten.

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                              seelenloser dreck. so ein ätzer von einem film. kann man noch nicht mal bis zum ende anschauen. wie der erste teil auch: kein humor, keine guten dialoge, keine guten figurenzeichnungen, kein leben in der bude. hohle action. wie kann man nur so ein lahmes drehbuch verfilmen?

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                              • 7 .5

                                Shoot 'Em Up meets The Raid meets Hitman meets Dirty Dancing :D
                                ...
                                Mit Stil und Klasse kloppt und ballert sich der berühmt berüchtigte 'Schwarze Mann' erneut durch die dreckige Unterwelt!
                                ...
                                Die Macher des erfolgreichen ersten Teils präsentieren mit der Fortsetzung eine harte, temporeiche und vor allem stylische Killer-Tour, die wenig Wert auf Logik legt und dafür von der ersten bis zur letzten Kugel mörderisch gut zu unterhalten weiß!
                                Die gekonnt inszenierte Action steht zweifelsfrei im Vordergrund, sodass die eher simpel gestrickte Handlung, welche nichtsdestotrotz ein paar smarte Ideen in petto hat, zur Nebensache wird!
                                ...
                                Also Freunde, Zeit durchzuladen, und viel Spaß beim Leichen zählen ;)
                                Reeves Todestanz geht weiter...wir freuen uns auf die dritte Runde!!!
                                ...
                                7 / 10 Schuldmünzen für, JOHN WICK

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                                  Banner90 19.07.2017, 16:25 Geändert 19.07.2017, 16:27

                                  + Es gab einige sehr nette Wendungen, wie die Sache mit den Russen direkt am Anfang. Daran merkt man, dass die Macher Stereotypen am eigenen Beispiel aufs Korn nehmen. Das macht den Film und die Idee dahinter sehr sympathisch.

                                  + Die Präzision, die bereits der erste Teil im Umgang mit Feuerwaffen an den Tag legte, wurde fast bis zur Perfektion pervertiert - zumindest nach einmaligem Schauen sind mir keine gröberen Schnitzer aufgefallen(hin und wieder hat er trotz Beachtung der Magazingrößen mal den einen oder anderen Schuss mehr zur Verfügung). Keanu bringt in dieser Beziehung wirklich Höchstleistungen.

                                  + Die Parallelwelt dieser irren Killerorganisation hat sich logisch erweitert, inklusive geisteskranken Regeln, die Zeter und Mordio notdürftig in Schach halten.

                                  - Der Soundtrack kann meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise mit dem ersten Teil mithalten. Schade.

                                  - Auf interessantere und ausführlichere Dialoge wurde leider verzichtet. Man fragt sich nach mancher Aussage, ob man nicht doch versehentlich den ersten Film eingelegt hat.

                                  - Der neue Hund hat definitiv zu wenig Screentime.

                                  - Es gibt zu wenige ruhige Phasen, wo man als Zuschauer mal Atem holen kann, was ich im ersten Teil als angenehmer empfunden habe.

                                  • 5 .5
                                    Realizator 18.07.2017, 18:04 Geändert 18.07.2017, 18:04

                                    Viel zu gute Bewertungen hier meiner Meinung nach. Teil 1 hat ein Paar neue Ideen mitgebracht Teil 2 dagegen ist nichts Neues.

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                                    • 7 .5
                                      Viking 13.07.2017, 23:33 Geändert 13.07.2017, 23:34

                                      Kapitel 2 wird zwar maßlos übertrieben und die story ist kein Meilenstein trotzdem macht John Wick immer noch spaß. Die Welt der Killer ist größer, die Gegner werden mehr und die Regeln des Killer-Verbundes werden wichtiger.

                                      Nun, genau das ist das Problem, John Wick will sich keine Regeln beugen. Er will seinen Ruhestand. Aber wenns nicht anders geht dann muss er halt zur Waffe greifen. Unmotiviert geht er seiner Arbeit nach und räumt dabei jeden aus dem Weg der ihm in wege steht.

                                      Großartige chereografierte Actionszenen mit style, ironie und viel Munition.

                                      • 6 .5
                                        Jelli 13.07.2017, 01:41 Geändert 13.07.2017, 01:43

                                        Im Grunde ist es wie im 1. Teil: John Wick ballert und kämpft sich im eleganten Killeroutfit - begleitet von stylischer Musik- durch verschiedene, optisch aufgemotzte Locations und schlachtet seine Gegner trickreich und spektakulär ab. Die Parallelwelt der Killer mit all ihren geheimnisvollen Regeln und Riten wird diesmal ad absurdum getrieben. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit Ian McShane, Lance Reddick und John Leguizamo in ihren lieb gewonnenen Nebenrollen, aber auch ein Stelldichein bekannter Stars wie Lawrence Fishburne und Franco Nero.
                                        Natürlich ist dieser Film im Grunde nur ein Aufguss seines Vorgängers, aber einen Mordsspaß macht er trotzdem.

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                                          Das ist nicht nur kalter Kaffee, sondern kalter 2. Aufguss. Nur cool gucken und Ballern bis das x-te Magazin leer ist, ist dann selbst für einen 2. John Wick zu wenig.

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                                          • 6 .5

                                            Der erste Teil gehört zu den besten Actionfilmen der letzten Jahre. Zwar ist dort kaum vorhanden, aber er besticht durch die hervorragend inszenierten Actionszenen und dem coolen Style. Zudem ist Teil 1 sehr gradlinig und hält die Spannung stets aufrecht.

                                            Teil 2 hat zwar auch wieder einige großartige Actionszenen zu bieten aber dadurch dass man versucht die Story etwas auszudehnen gibt es einige Einbrüche in der Spannungskurve, weil die Handlung an sich einfach öde ist.

                                            Die Fortsetzung kann zwar nicht ganz die Qualität von Teil 1 aufrecht erhalten, aber er weiß durchaus zu überzeugen. Da gibt es deutlich schlechtere Fortsetzungen.

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                                            • 6 .5

                                              Die Story passt auf einen Bierdeckel und zieht sich dementsprechend ab einem gewissen Punkt eine Winzigkeit.
                                              Dankbar sind allerdings die absolut genial choreografierten Actionszenen, bei denen man wirklich ins Schwärmen geraten kann. Die Musik dazu, Gehirn aus und schon wird man ordentlich unterhalten.

                                              • "(...) Der große Unterschied zwischen John Wick und John Wick: Chapter 2 findet sich in der Motivation – sowohl der inhärenten als auch die der Produzenten. Der erste Teil erzählte von einem Auftragskiller, der in der Krebserkrankung seiner Frau einen Gegner fand, den er nicht per Kopfschuss ausmerzen konnte. Die Hauptfigur vermochte ihren Kummer und Schmerz ob des Todes der Gattin erst dadurch kanalisieren, indem sie Vergeltung für den Mord an dem Hund verübte, den die Frau ihm hinterließ. John Wick: Chapter 2 dagegen schleift die Figur zurück in jene Welt die sie verließ, um von dem Action-Element zu kapitalisieren, das dem Publikum im Vorgänger so gut gefallen hat, dass es nun ein Sequel nach sich rief. Das Problem ist dabei schon der Einstieg, (...) die Action ist hier bereits Selbstzweck. (...)
                                                Insofern opfern Reeves und Stahelski in ihrer Fortsetzung etwas die narrative Note, um dafür die Action weiter aufzublasen."

                                                • 7

                                                  Fazit: "John Wick: Kapitel 2" ist nicht ganz so stark, wie erhofft, aber besser, als man erwarten durfte. Die Action wurde nahezu verdoppelt, der Bodycount ist beachtlich und alles andere spielt hier kaum eine Rolle. Eine kreative Handlung gibt es nicht, doch da man sich weiter in seinem ganz eigenen Universum bewegt, stört das kaum. Dafür gibt es handwerklich toll gemachte Action zu sehen, die zusätzlich auch noch verdammt stark gefilmt wurde. Die handwerkliche Arbeit ist echt hervorzuheben und natürlich ist Keanu Reeves immer noch verdammt cool. Die restlichen Darsteller fallen da etwas ab und bekannte Gesichter nutzt man nicht immer ideal. Außerdem ist das erste Drittel doch etwas lahm. Allerdings ist der mittlere Teil fulminant und das Ende ist ebenfalls gut ausgefallen. Hier gibt es so viel übertriebene Action, dass ich nur Spaß haben konnte. Jegliche Tiefe ist da unangebracht und Spannung braucht man auch nicht zu erwarten. Dafür gibt es eben extrem stylishe Action, bei der man nur die Augen und nicht den Verstand braucht. Mir persönlich gefiel der erste Teil minimal besser, aber Teil drei darf gerne kommen!

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                                                    Ganz nett .. leider kommt er alles in Allem nicht an den ersten Teil ran.

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