Guardians of the Galaxy Vol. 2 - Kritik

Guardians of the Galaxy Vol. 2

US · 2017 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Vorfreude und Erwartungen waren groß. Ich bin jetzt nicht direkt enttäuscht aber an Vol.1 kommt er leider nicht ran. Szenenweise fand ich ihn auch etwas zu doof. Es gibt da eine schmale Linie wo etwas lustiges zu etwas lächerlichem wird. Für mich wurde diese Linie einige male überschritten.
    Ansonsten aber sehr unterhaltsam

    • 9

      Welchen Film siehst Du Dir an? "Den mit dem Waschbär und den Baum". Ok lass mal!
      Ich liebe die Guardians wirklich sehr. Ja der Film ist sehenswert. Aber wirklich gestört hat mich wie das Potenzial von Ego in der Story verramscht wurde. Es wurde damit auch wieder potenzial von Peter Quill gekillt. Die Autoren haben so viel Freiheiten und dann kommt sowas dabei raus. Rocket kam auch zu kurz. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den dritten Teil.

      • 9 .5
        albi0211 23.05.2017, 13:51 Geändert 23.05.2017, 13:53

        Ein optischer MEILENSTEIN !!!

        Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass mich Guardians 2 überraschen kann. Der Film steigt direkt ein und es fallen einem sofort die bunten und leuchtenden Farben auf. Man sieht den kleinen knuffigen Groot tanzen, während die anderen im verschwommenen Hintergrund kämpfen. Hier sieht man sofort, welches Budget hinter dem Film steckt. Tolle Kamera, klasse Musik, wunderschönes CGI - es gibt einfach nichts zu meckern.
        Der Film macht vor allem eins - Spaß !
        Es gibt Action satt, dazu jede Menge Lacher und so atemberaubend wunderschöne Welten und Bilder, dass man einfach nur mit einem angenehmen Gefühl im Kino sitzt. Die 136 Minuten vergehen wie im Flug. Die Auftritte von Sly und Kurt sind das
        i-Tüpfelchen im Film. Ich bin immer noch baff wie sie es hinbekommen haben Kurt Russell zu Beginn so jung aussehen zu lassen. Jede Explosion, jede Zeitlupe, jedes Setting sieht bis ins kleinste Detail perfekt aus. Selbst der Abspann war mal was anderes und machte Spaß.
        Selten ein besseres 3D gesehen. Die Welten und Bilder wirken dadurch noch realer.
        Einen halben Punkt Abzug gibt es für die komplett vorhersehbare Story, die leider keinen Plot enthält bzw. dieser schon meilenweit erkennbar ist.

        Während es immer eintöniger im Superhelden-Unsiversum wird, schafft es Guardians of the Galaxy einen Ausrufezeichen zu setzen. Fast perfekter Film <3

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        • 7
          illumina7 22.05.2017, 15:48 Geändert 22.05.2017, 15:49

          Groß war die Vorfreude auf Teil 2, mindestens genauso groß die Erwartung. Zu sagen, dass ich enttäuscht wurde ist wohl eher übertrieben, aber das Niveau von Teil 1 kann der Streifen nur kurzzeitig erreichen und leider nicht halten. Insgesamt zu viele Längen, zu wenige Gags zünden richtig, ingesamt wirkt der Film teilweise eher zäh und nicht so locker-leicht wie Vol. 1. Trotzdem macht er wirklich Spaß und bringt einem gleichzeitig die Charaktere näher. Wer auf Sci-Fi steht und Vol. 1 mochte findet auch hier ein sehr unterhaltsames Werk.

          • 8 .5

            Ich mach es kurz:
            Baby Groot war mein Highlight. Die Eröffnungsszene war so genial.
            Star-Lord und Rocket haben wunderbar hammoniert.
            Top Film und wegen der Szene mit Yondu bekam ich Gänsehaut.

            • 6 .5

              Spoiler enthalten.
              Die emotionale Wucht von "Guardians of the Galaxy Vol. 2" ist eine Überraschung. Im Zusammenspiel mit den liebgewonnen Figuren, wird damit der große Einfluss des Mutterkonzerns "Disney" auf das "MCU" unterstrichen. Wie schon beim Erstling, sitzen die meisten Gags und im Publikum gab es viel Gelächter. Die animierten Stars, insbesondere die unserer Lieblinge Rocket und Groot, sind einfach großartig, wie überhaupt die ganze Technik. Stärken bieten aber manchmal auch empfindliche Angriffsflächen. Wie beim letzten Film "Doctor Strange", als auch dem neuesten Spiderman-Trailer, sind mir die übersteigerten CGI-Exzesse sehr negativ aufgefallen. Mit Bedacht eingesetzt, wird damit für gewöhnlich eine gute Wirkung erzielt. Leider neigen die Studios aber immer mehr zur Overdose. Bereits in den ersten Einstellungen des Films, wird man von einem wahren Effektgewitter überrollt und erschlagen. Hier sollten neue, bzw. alte Wege in Form von mehr "Handarbeit" beschritten werden. Werfen wir einen Blick auf den Altmeister im Main-Cast. Kurt Russel mag ich gerne, aber dieses obskure Vater-Sohn-Ding, nervte nach einer Weile ganz gewaltig. Überhaupt blieb die Kreativität beim Storytelling im direkten Vergleich mit dem ersten Auftritt der bunten Truppe größtenteils auf der Strecke. Trotzdem bietet auch Teil 2 der Guardians insgesamt gute Unterhaltung und enorme Schauwerte. Der Film ist für Marvelfans natürlich ein Muss. Die letzte Szene - wohlgemerkt VOR dem Abspann - mit dem traurigen Rocket stimmt milde. Die Art wie dem Waschbär da eine dicke Träne übers verkommene Fell kullerte, brach mir fast das Herz.

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              • 6 .5
                lieber_tee 20.05.2017, 23:58 Geändert 22.05.2017, 02:22

                Marvel-Manie...
                Vorweg, wer den Vorgänger mochte wird mit dem Nachfolger zufrieden sein. Denn er hat sich auf eine sichere Bank bequem gemacht. Unter dem Motto „höher, schneller, weiter“ ist das zweite Mixtape expansiver und visuell bombastischer. Der Humor ist noch anarchischer und klamaukiger, es hagelt freche One-Liner. Die Weltraumhalunken werden etwas weiter entwickelt, werden zu einer dysfunktionalen Ersatzfamilie mit emotionalen Narben. Sie sind immer noch liebenswert in ihrer Schrulligkeit, gerade weil die Schauspieler offensichtlich Freude an der Sache hatten. Das funktioniert fast so gut wie beim ersten Mal.
                Aber bereits dieser Teil offenbart, dass die beginnende Serie nur noch ihre Erfolgsformel bedient. Ihre bewährten Stilmittel kopiert, sie multipliziert. Überraschend ist hier kaum etwas. Teilweise wirkt das alles schon redundant, lärmt zunehmend, ist erzählerisch diffus und zum Ende hin in seinem sentimentalen Pathos-Kitsch und Weltraumexplosionen überladen. Das more of the same-Prinzip mag als Bedürfnisbefriedigung funktionieren. Es gibt zahllose einfallsreiche und witzige Momente, allerdings wirkt der Film dabei manisch überfüllt.
                Die Kreativität des Films ist reines Kalkül, das fleißig in der Retrokiste herum wühlt. Jedes „Haha“ wird im Voraus skriptiert. Regisseur James Gunn weiß nicht wohin er will mit seinen zahlreiche (neuen) Figuren, Orten, popkulturellen Anspielungen und versteckten Ostereiern. Fast schon mit gezwungener Attitüde hämmert er seine Frechheiten auf den Zuschauer ein. Es ist natürlich klar, dass er dabei des Öfteren zielgenau trifft. Quietschbunte Optik trifft auf einen All-time-Soundtrack, das macht immer noch Spaß, ist halt nur nicht so clever und frisch wie beim Original.
                Letztendlich plumpst die Fortsetzung zwischen zwei Stühlen. Dem Publikum alles recht zu machen und zugleich der Exzentrizität des Filmemachers Freiraum geben. Dadurch haben die Guardians ein wenig an Charme eingebüßt, weil sie dem kreativen Waschbär-Schwanz des Vorgängers im Kreis hinterher jagen. Und es entsteht der Eindruck, dass auch dieses Franchise im austauschbaren Marvel-Universum angekommen ist, in der Wohlfühlzone des nostalgischen Witzes.
                6,5 Föhnwellen im 80er-Jahre-Outfit.

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                • 6

                  Schwächer als Teil Eins, aber immer noch besser als die anderen Comicverfilmungen auf dem Markt.
                  Erstes Drittel Top!
                  In der Mitte O.k.
                  Finale war mir zuviel CGI
                  Und "Dank" des doch beachtlichen Bodycounts bleibt einem so manches mal, das Lachen im Hals stecken.
                  Hat mir nicht allzu viel Lust auf Infinity War und Guardians Volume 3 gemacht.

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                  • 8 .5

                    schöne fortversetzung des ersten teils :-) man muss die ganzen viechers einfach gern haben...i am groot...mehr als schnuckelige effekte...herrliches gequatsche und gesafte...na und dann noch sly...was will man eigentlich mehr?

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                    • 7

                      Erster Teil war deutlich besser. Dieser schwächelt besonders im 3. Akt. Und diese Vater-Sohn geschichte... würg.

                      • 8 .5

                        Meine schlimmsten Befürchtungen wurden sowas von nicht erfüllt. Vol. 2 ist wahrlich eine gelungene Fortsetzung. Ich saß im Kino und habe Tränen gelacht. Doch nicht nur der Humor ist erhalten geblieben, nein die Figuren haben sogar noch an Tiefe gewonnen. Außerdem tappt man sehr lange im Dunklen, wer denn jetzt der "Böse" ist und wird dann mit einem wirklich interessanten Gegenspieler überrascht. Gegen Ende wird es dann sogar noch richtig emotional. Der Soundtrack ist auch wieder klasse, auch wenn ich den im ersten Teil etwas besser fand, aber ansonsten steht Vol. 2 seinem Vorgänger in nichts nach.
                        Fazit: Was ein Spaß, den kann ich echt empfehlen

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                        • 8 .5

                          Der erste Teil war eine totale Überraschung für mich. Nie hätte ich gedacht, dass mir ein Film aus dem schrecklichen Genre der Comic-Superhelden-Verfilmungen gefallen könnte ( bis auf wenige andere Ausnahmen).
                          Die Überraschung der hohen Qualität bleibt somit im 2. Teil zwar aus, aber er führt das hohe Niveau seines Vorgängers ohne Abzüge fort – was in der Filmepoche der miesen Prequels und Sequels wirklich sehr unüblich ist.
                          Bunt, knallig und äußerst lustig – wirklich, ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so oft und laut im Kino gelacht habe! Wenn nicht-zynische Witze das bei mir schaffen, müssen sie extremst gut sein.
                          Die Musik ist zwar nicht so gut wie im ersten Teil, und manche Szenen wirken auch nicht ganz gelungen, andere dafür aber umso mehr! Dieser Film strotzt vor Coolness und Sexyness. Allein die Farben, die Musik und all die Action – die aber zu keinem Zeitpunkt übertrieben wirkt – machen den Film lohnenswert im Kino , und nicht auf dem Laptop anzusehen.
                          Ach und Sigmund Freud hätte seine wahre Freude an dem Film. Ödipuskomplex und so.
                          Ich denke, wenn die Zeit der lästigen Marvel und DC Filmen endlich vorbei sein wird – sie möge möglichst schnell kommen – so wird „Guradians“ mit „Batman - The Dark Knight“ sich zu den wenigen Filmen aus diesem Genre gehören, die in die größere Filmgeschichte eingehen werden.

                          • 8 .5

                            Wo soll das mit den Guardians denn bitte noch ganz enden?

                            • 9 .5

                              Habe noch nie im Kino erlebt, das ein kleiner Junge neben mir geweint hat und das viele Nasen hoch gezogen wurden im Saal. Sowas von emotional und lustig! Der 2te Teil hat von allem nochmal eine Schippe drauf gelegt und ist für mich der beste Marvel. Und Stallone sah mal wieder geil nach Demolition Man aus!

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                              • 9

                                Hahahaha, wie wahrscheinlich ist es bitteschön, dass Sowohl Teil 1 als auch Teil 2 haargenau eine 9/10 erreichen? Mir fällt spontan kein Präzedenzfall ein.

                                Mit Vol.2 haben sich die Guardians zum wohl mit Abstand besten Sub-Franchise des Mörder-MCU-Franchise gepokert. Während Reihen wie Iron Man, Avengers oder Captain America mit ihren ersten Fortsetzungen (also jeweils Teil 2) eher enttäuscht haben, haben die Guardians es geschafft, eine solide Fortsetzung hinzustellen, die sowohl die Erwartungen erfüllt als auch die optimale Mitte zwischen "Ist die Kopie von Teil 1" und "Ist komplett aus dem Ruder gelaufen" zu finden.

                                Abgesehen von Mantis, dem offensichtlichen Jar Jar Binks des MCU, schaffen die Guardians es, Charaktere wie Nebula, Yondu und Ego einfach richtig zu verwenden. Mit Gamora und Nebula hat dieses Sub-Franchise außerdem bewiesen, dass das MCU starke Frauencharaktere mind. ebenso gut kann wie das Star Wars Franchise (ggf. kann Disney das ja auch nur in Weltraumabenteuern, wer weiß...) . Dabei meine ich klar und deutlich sowohl Black Widow, welche m.E. seit Iron Man 2 über Avengers usw. komplett deplatziert wirkt und auch Evangeline Lilly als the Wasp in Ant Man nervt mich eher als dass ich sie gut finde. Der zweite Teil von Ant Man erhält hier aber noch seine Chance.

                                Dabei möchte ich deutlich hervorheben, dass für mich Groot und Rocket zu den letztplatzierten Lieblings-Guardians gehören, sie aber dennoch tolle Charaktere sind. Star Lord ist noch immer mein Favorit, Platz 2 teilen sich Gamora und Drax, dann kommen Groot und Rocket erst.

                                Den deutlichsten Kritikpunkt an Teil 1, dass man von Star-Lords Aufwachsen bei den "Weltraumpiraten" überhaupt nichts mehr mitbekommt nach dessen Entführung von der Erde, wurde mit der Star-Lord-Vater-Sohn-Story perfekt aufgegriffen. Einen gefühlvollen Yondu brauchte niemand in Vol.1, in Vol.2 hingegen hatte dieser optimal gepasst. (SPOILER-AB-HIER) Ich mochte Yondu und er gehört definitiv zu den Guardians, genau wie Nebula. Mit Vol.3 sollen die Guardians ja ihr Ende finden. Wenn der dritte Teil nicht gerade zu einem TheDarkKnightRises-Gedächtnis-Massaker wird, wird diese Reihe sich in Reihen wie die Indiana Jones- oder Zurück-in-die-Zukunft-Trilogie mit platzieren können.

                                Das Marvel-Jahr fängt damit gut an und wird bestimmt ebenso gut wie das letzte, wenn nicht sogar noch besser mit Spider-Man und Thor Ragnarök (JA, der Film heißt Ragnarök, NICHT anders!!!)

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                                • 8 .5
                                  mikkean 17.05.2017, 01:23 Geändert 17.05.2017, 01:28

                                  James Gunn, der alte Halunke, lässt die Marvel- und Comic-Welt einmal mehr ganz alt aussehen. Selbst "Guardians Of The Galaxy Vol. 2" sticht aus dem Meer der Comic-Sequels hervor wie ein Clown auf einer Bestatter-Tagung. Wo andere sich im Wettrüsten der Helden-Fülle, Easter-Eggs und Mutliverse-Verknpüfungen verrennen, zaubert Gunn ganz lässig ein gigantisches Spaß-Paket aus dem Hut.

                                  Okay, er hat schon hart daran gefeilt. Aber der Trick ist nun mal, dass die Schwierigkeit einer Sache nicht auffällt. Weshalb "Guardians" auch nicht eine Minute mit der Frage ringen muss, ob diese oder jene Story-Zutat nicht doch zu viel des Guten gewesen wäre. Immerhin beantwortet der Film endlich die wichtige Frage, welches kosmische Wesen nun der Vater des Erdlings namens Peter Quill alias Star-Lord, ist.

                                  Das war doch mit der zwingendste Fakt des Vorgängers. Und diesem huldigt "Guardians Of The Galaxy Vol. 2" nun mit einem Fest planeten-großen Egos, Welten-Fressern, gold-lackierten Furien, tonnen-schweren Tentakel-Monstern und meuternden Weltraum-Piraten. Und auch hier ist der Trick wieder, dass sich alles ganz normal fügt und keine Zeit zum Nachdenken lässt.

                                  Weil auch "Vol. 2" wieder mit einem fetten Awesome Mixtape aufwartet. Sich der Film traut, selbst im übelsten Moment einfach mal einen Hammer-Witz zu platzieren (wie bei TASER-FACE"!) oder Epic.Momente so einfach mal noch zu toppen.

                                  Vor allem beweist James Gunn hier, dass es doch möglich ist, eine, uns natürlich längst ans Herz gewachsene, Helden-Crew und deren Friends and Foes um viele weitere Charaktere zu erweitern. Ohne dass dabei Figuren etwas von ihrem Charme und vertraglich zugesicherter Leinwand-Zeit einbüßen müssen. Nee, hier sitzt jede Zeile, jede Szene und es lässt Freuden-Feuerwerke im Herzen aufsteigen, wie sogar Baddies und ein Ravager wie Yondu glorreich verewigt werden.

                                  Denn unter all dem bunten Spektakel mit Feuerwerk, bunten Lichtbällen und Schlachten-Getümmel, schlummert bei "Guardians Of The Galaxy Vol. 2" ein eindeutiges Plädoyer für die Familie. Für Vergebung, Aussöhnung und Zusammenhalt. Selbst im sonst so heroischen Kanon der Marvel-Helden traten diese Aspekte bisher kaum so spürbar hervor.

                                  Und überhaupt hat "Guardians" auch beim zweiten Anlauf seinen Comic-Mitstreitern eines voraus: Wir dürfen uns mal einen feuchten Kehricht kümmern um Infinity Steine, Chronologien, Crossover und was sonst noch bei anderen Projekten zählt. Fast scheint es, als wären James Gunn größte Hürden die Frage nach einem guten Script und der Einbau von einer erlesenen Garde an Gast-Stars wie Kurt Russell Sylvester Stallone und, ja sogar, The Hoff himself, gewesen. Und selbst wenn hier Elemente auffallen, die an vielen Sequels so gerne bemängelt werden. Wie etwa: weniger Schauplätze, etwas weniger Handlungs-Stränge. Das ganze Konzept ist gut durchdacht und beileibe weniger fresh.

                                  Keine Frage, die Herausforderungen eines zweiten Teils meistert "Guardians Of The Galaxy Vol. 2" ohne mit der Wimper zu zucken. Der Film ist eine großartige Fortsetzung geworden. Ein Film, mindestens auf Augenhöhe, mit seinem zurecht gehypten Vorgänger. Und ganz ehrlich, gefühlt ist er eigentlich noch lustiger, noch krasser, bunter und lässiger. Bei wie vielen Marvel- (und Comic-)Sequels war das bisher schon so der Fall? Rummeckern bitte an anderer Stelle. Dies ist ein echtes Muster-Beispiel für gelungene Bild-Sprache, Dramaturgie und die Bewahrung von Witz-Potenzial. So sollten von jetzt an alle Marvel-Filme ausfallen.

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                                  • 6
                                    hallidalli 17.05.2017, 00:39 Geändert 18.05.2017, 20:45

                                    Frech, laut & lustig wie ein bunter Smarties-Kuchen. Kann leider trotzdem nur 6 Punkte vergeben da dieser Teil die Reihe "leider nicht" wirklich vorwärts bringt.

                                    • 8

                                      Schlechte Zeiten für DC-Fanboys - die Guardians wischen mit Suicide Squad mal eben den Boden auf! Marvel hat auch hier wieder sein Händchen für unterhaltsame und sympathische Kinokost bewiesen und weist jede Konkurrenz in die Schranken.

                                      Story? Egal!
                                      Es kracht, knallt und witzelt an allen Ecken und Enden, und so sehr dies gewollt (aber nicht gekonnt), deplatziert oder ausgelutscht ist, so viel Spaß macht es trotzdem.

                                      Der Film ist eben einfach pure Party, und das zelebriert er bis zum Ende, mit teils abgefahrenen Ideen und einigen extremen WTF-Momenten (Gamora mit Riesenwumme by the way?).

                                      Das Team funktioniert prächtig, der Erzählfluss ist rasant, und die Effekte State-of-the-Art. Dass der Score generisch ist verblasst hinter dem Awesome Mixtape, das zwar Volume 1 niemals erreicht, aber trotzdem feinste Schmankerl für radiomusikverseuchte Elektroohren aufbietet.

                                      Frage zum Zwischenstand - wieso zum Teufel konnte Ego so brutal altern, wenn er doch unsterblich ist? Gewollt, um Quills Vorstellungen zu erfüllen...? Russel ist ein Bringer, sein Charakter gefällt mir.

                                      Wie konnte man Sly eigentlich so verheizen? Manno, auf den habe ich mich so gefreut! Dafür war wenigstens The Hoff dabei, was für ein Bringer ^^

                                      Yondu war schon immer einer meiner Lieblinge. In diesem Film bekam er endlich DEN Auftritt, den er verdient hat. Schade jedoch, was aus ihm wurde... mir brach das Fan-Herz...

                                      Alles in allem ist GotG2 ein extrem seichter Unterhaltungsfilm, ein Popcorn-Feelgood-Movie, das einfach nur amüsieren will und dabei so frisch und frech wirkt, dass einem Pathos, Generik und fehlende Story den Spaß nicht verderben können.

                                      Von mir eine klare Empfehlung, selbst das 3D war diesmal sein Geld wert!

                                      PS: Howard rules!!!

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                                        d3af 14.05.2017, 17:34 Geändert 14.05.2017, 17:39

                                        3D ist echt die letzte überflüssige Scheiße die es gibt.
                                        In unserer Stadt lief er NUR in 3D in allen Kinos. Unfassbar.
                                        Hatte die ganz Zeit das Gefühl ich würde schielen.
                                        So eine abgefuckte Nerv-Technologie. Augenkrebs Deluxe.
                                        Und alle Kinos sind natürlich drauf angewiesen um die Kohle für die Umrüstung auf 3D wieder reinzuholen.

                                        Film ist ganz nice. Kommt m.M. aber nicht ganz an den Ersten ran. Wirkte etwas überladen.
                                        Mehrere Gags sind echte Rohrkrepierer.

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                                          Wie befriedigend es ist, wenn man mit dem klassischen "Uuh, na hoffentlich wird das was..." Gefühl in einen Film geht und dann SO positiv überrascht wird. GotG2 ist mindestens genauso gut wie Teil 1.
                                          Mindestens?
                                          Ja, ich finde ihn nämlich sogar einen Ticken besser. Klar, ein Film mit Lachern holt immer Sympathien und man, es gibt was zu lachen. Aber das Gesamtkonzept aus Action, Comedy und Dramatik (und ja Leute, es wird dramatisch, macht euch auf was gefasst) ist einfach wundervoll ausgewogen.
                                          Die Charaktere haben sich alle ein realistisches Stück weit entwickelt und die Story ist solide und man ahnt nicht so ganz sofort am Anfang, worauf es hinausläuft - was heutzutage ja leider etwas seltener geworden ist.
                                          Der Awesome Mix Vol. 2 zündet nicht ganz so stark wie der erste, passt aber immer noch wunderbar ins Konzept, lässt mitwippen und nervt nicht.
                                          Alles in allem einfach gut.
                                          Und ich werde ab jetzt sicherheitshalber immer eine Rolle Klebeband dabeihaben. Man weiß ja nie...

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                                          • 7

                                            Launige Spruche, viel Action, 80er Jahre Musik und irre Figuren – die Guardians of the Galaxy sind zurück und zeigen der Filmwelt erneut, wer die coolsten Anti-Helden sind. Das ist über weite Strecken ebenso unterhaltsam wie der Vorgänger, zumal die neuen Charaktere klasse sind. Das Abenteuergefühl fällt dieses Mal jedoch etwas schwächer aus, dafür wird es emotional, streckenweise sogar ziemlich kitschig.

                                            • 6 .5

                                              Die Figuren von Groot, Drax und Rocket funktionieren genauso gut wie in Teil 1. Sie sind witzig und leicht. Problem des Films ist die eigentliche Story und die *ACHTUNG SPOILER: Vater-Sohn-Beziehung zwischen Peter und Ego. Die will nicht so recht gefallen. Überhaupt ist der Film von viel zu viel Gefühlsduselei durchzogen. Die Leichtigkeit des Vorgängers fehlt. Beim Versuch, den Figuren mehr Tiefe zu verleihen, ist man falsch vorgegangen. Vielleicht ist auch schon der Versuch ein Fehler. Film macht immer noch Spaß, weil es genug starke und witzige Szenen gibt.

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                                              • 8 .5

                                                Seit wann sind denn die Fortsetzungen besser als die Vorgänger? Hat mich echt überrascht. Ich konnte ernsthaft lachen.

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                                                • 6
                                                  Sinneast 13.05.2017, 01:49 Geändert 13.05.2017, 01:52

                                                  Eine rotzfreche und bunte Trashorgie im Raum der Welten. Chris Pratt mag ein sympathischer Bursche sein, aber seine CGI Gefährten wirkten überzeugender in ihrer Rolle. Joa ansonsten eine bildgewaltige Space Opera mit der üblichen Seichtigkeit des heutigen Blockbuster Kinos. Aber hey, ich hatte trotzdem Spaß. Bunt, trashig und ideal für den Mainstream Konsumer.

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                                                  • ich fand den ersten viel besser, schon weil dieser film eine Handlung hatte. Das Sequel war mit mehr Witz, mehr Groot, aber es gab keine geniale Michael Jackson Einlage. Der einzige Kritik punkt und auch der wichtigste, dass dieser Film keine Handlung hatte, bzw alles war zusammengewürfelt ohne plan.

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