Gold - Kritik

Gold / AT: Gold - Gier hat eine neue Farbe

US · 2016 · Laufzeit 121 Minuten · FSK 12 · Drama, Abenteuerfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 7

    In 30 Jahren kommt sicher Gold 2 und Mattew McConaughey spielt Mark Zuckerberg. Statt Bohrungen in Südamerika, wird man dann Menschen sehen, die auf ihre Telefone klicken und Mark Zuckerberg snifft nonstop Koks .... "Waaaas meine Kinder kriegen keinen Cent." Aber Mister Zuckerberg, sie verdienen Millionen durch das klicken, Shit drauf ich will die alleinigen Klicksrechte auf dieser Welt, wo ist mein Koks!!!

    • 8

      Der amerikanische Traum verpackt in einer netten Abenteuergeschichte und einem gewohnt souveränen aufspielenden McConaughey.

      1
      • 6

        Ein Möchte-Gern "Wolf of Wallstreet"

        ...kommt an Scorseses Meisterwerk aber nicht einmal im Ansatz ran. Teilweise langweilige Passagen und ein völlig von der Wahrheit abweichender Handlungsstrang. Wieder einmal wurde die Handlung Hollywood-technisch schön-retuschierter und dann als "auf wahren Begebenheiten" verkauft. Heraus kommt ein eher durchschnittlicher Film mit einem für seine Verhältnisse bescheidenen McConaughey.

        Guter Durchschnitt

        • 6
          Heckenritter 25.05.2017, 13:31 Geändert 25.05.2017, 13:31

          Ohne McConaughey wäre der Film kaum der Rede wert.
          Im Gegensatz zu Lord of War, Thank you for smoking oder
          dem Wolf von Scorsese schlägt Gold sehr seichte Töne an,
          ein paar Seitenhiebe gegen die Goldgier und Mechanismen
          dahinter auszuteilen. Ist ja kein Problem, wenn es wenigstens
          stimmig wäre. Ein bißchen persiflieren, ein bißchen grotesk,
          mit Halbglatze ähnelt McCounaughey stark Bale in American
          Hustle. Man soll den Monetenfreak einerseits irrwitzig finden und
          dann wieder mitleiderregend, Gold findet einfach keine Linie und
          springt ständig in seiner Stimmung zwischen Abenteuerreise,
          Ehedrama und halbseidener Satire. Am Ende wusste ich leider nicht,
          welche Geschichte mir der Film eigentlich erzählen wollte, es passt
          durch die wechselnden Stimmungen einfach nicht zusammen.
          Von allem etwas, nur nirgendwo wirklich besonders.
          McConaughey wird zu einer tragischen Figur dessen Enthusiasmus
          und Scheitern glaubwürdig rübergebracht und über den gesamten Film
          einen tragischen Charakter entwickelt, was keine genügende
          Schnittmenge mit der Überspitzung einer Abenteursause mit reichlich Schwierigkeiten generieren will.
          Am Ende heißt es "der arme Goldfuchs Cooper", was dann auch den
          Rest satirischer Ambitionen die Gier bloßzustellen, äußerst laubackig
          und nichtssagend macht. Nö, keineswegs hätte Gold lustiger oder
          überdrehter in seiner Darstellung sein müssen, um mir zu gefallen.
          Steven Gaghan springt mit Gold auf einen Zug der Unterhaltungsfilme
          auf, ohne einen roten Faden die angestrebte Vielseitigkeit zu verknüpfen
          und dramatische Highlights außen vor lässt. Viel zu seicht und belanglos, da sich Gold zu 50% klar zu einem Drama bekennt, das will einfach nicht richtig passen. Ohne McCounaghey könnte die Figur nur schwerlich ziehen, er ist mal wieder spitze. Eine elegant bebilderte Nichtigkeit die ich (Achtung Todestoß) ganz nett finde.

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          • 7
            mad.failed 07.05.2017, 20:27 Geändert 08.05.2017, 15:06

            McConaughey als Johnny-Depp-Raoul-Duke-Kopie, hier allerdings als latent naiver Geologen-Einfallspinsel mit halbwegs erfolgreichem Family-Business und im Gold- und Whisky- anstatt MeskalinRausch, der seine letzten Kröten in die Hoffnung, das Talent seines Kumpels Acosta und einfach in das pure Glück investiert.
            Zwischen Malariafieber-Wahnsinn, dem größten Goldfund der letzten Jahrzehnte, Vertrauen und Eifersucht zwischen Freunden und Frauen, Knebelverträgen, echtem Erfolg und gewollter Dickköpfigkeit taumelt und strauchelt Kenny Wells in einer klassischen Rise and Fall and Rise Geschichte zwischen indonesischem Dschungel und Wall Street hin und her und hält mit seiner sympathisch-dauerbesoffenen-goldigen Art die gesamte Geschäftswelt zum Narren. Und das gefällt uns doch immer.

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            • 6 .5

              Verkaufst du deinen Traum? Was bleibt dir dann noch? Wer 300 Million Dollar ausschlägt, der muss einen großen Plan vom Leben haben, so scheint es, den das Gefühl GOLD zu finden, ist wohl mit nichts vergleichbar außer mit Drogen. So sieht es Kenny Wells, ein Dirt Digger und Visionärer Goldgräber, der Buddler im Schmutz. Seine Firma. Sein Name. Alles Selfmade. McConaughey ist wie immer ganz in der Rolle. Das Setting und die Nebendarsteller passen ebenso ins Bild wie der Rest. Es ist eine Geschichte, die trotz allem Bemühen nicht ins Schwarze trifft. Das liegt nicht an den Darstellern, sondern am Story Aufbau, der schon teils an Scorsese Ähnliche Visuelle Schnittmengen erinnert, die Bilder sind perfekt schmutzig oder High Glossy. Der Funke will dann doch nicht überspringen. So belanglos und langweilig wie das Leben selbst wird das Geschäft um die Grabungen dargestellt mit all den Höhen und Tiefen, und trotzdem will sich nicht so recht Spannung oder Interesse aufbauen. Zu wenig packt einen der Film, der gut gemacht ist, keine Frage, jedoch bei dieser Lauflänge dank vieler Dialoge nicht ganz zu überzeugen weiß. Bryce Dallas Howard hätte ich fast nicht wiedererkannt, unglaublich. Da war nix mehr von ihrer alten jungen Strahlkraft. Edgar Ramirez hingegen, stiehlt fast allen die Show mit seiner Präsenz. Auch wenn McConaugheys Fratzen einfach unbezahlbar sind. Seine Face, der Hammer.
              Damit schafft es Stephen Gaghan, der es bei Syriana noch geschafft hat ein kleines Meisterwerk zu liefern, leider nicht eine ganz so gute Geschichte zu erzählen, wie es nötig wäre, sonst wäre fast eine WOLF OF WALL STREET Stimmung aufgekommen. So versendet sich die gesamte Geschichte leider im Äther und nichts bleibt übrig, außer einem Matthew McConaughey der sich selbst gerne spielen sieht und in seiner Rolle des Goldgräbers fassettenreich aufblüht. Dieser Akteur gibt sich keine Blöße und spielt alles frei raus. Wie immer Hut ab für diesen talentierten immer gerne gesehenen Schauspieler, der es einfach aus dem Bauch raus kann. Der Diesmal wieder schön fett über den Gürtel hängt. Das ist Darstellung in Perfektion, und das weiß der Bastard auch. Ein guter Film, nicht mehr oder weniger, leicht unterhaltend, doch für dieses Kaliber von Geschichte nicht ausreichend. Auch wenn es immer der Self Made Man ist der fasziniert, wie oft ist man einem Betrug aufgesessen? Dass es diese Geschichten in der Historie zu Hauf gibt, weiß man. Ein Auf und ab wie das Leben selbst. Betrügen oder Betrogen werden, das ist das Bild des Self Made Man, mit einem Göttlicher Schluss.

              • 7

                McConaughy ist wie ein guter Wein, je älter er ist, desto besser wird er. Ich empfand seine Darbietung wirklich herausragend. Er hat die Rolle des Kenny Wells wahrhaftig gelebt und ging voll und ganz in ihr auf. Die Geschichte entfaltet sich allerdings etwas langsamer und platziert sich erst im zweiten drittel als kleine Spannungsperle. Eine gute Story und eine sehenswerte Darbietung haben mit 7 Punkten ihre Berechtigung erlangt.

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                • 4 .5

                  ?????????

                  Film, der in den 80ern spielt und "GOLD" heißt und NIRGENDS taucht der verschissene "Gold"-Song von Spandau Ballet auf.

                  EPIC FAIL!

                  Der Film war ganz unterhaltsam, auf oberflächliche Weise, und McConaughey, den ich nicht ausstehen kann, (auch wegen seiner Religiotie) der war ganz passend hier.

                  Ansonsten hat man das alles schon einmal gesehen, wenn man so viele Filme sah wie solche Spinner wie ich.

                  • 7

                    Jaja...der Matthew...das hat er mal wieder richtig, richtig gut gespielt! Der Film ist auch super besetzt, schön aufwendig bebildert und hat auch eine interessante Geschichte. Dazu kommt noch ein erstklassiger Soundtrack und die Pornofrise von McConaughey. Aber eines fehlt dann doch: Humor oder zumindest Ironie und ein Schuss Zynismus...denn: solch eine Geschichte kann man nicht so ernst und mit so wenig Augenzwinkern erzählen.

                    2
                    • 8

                      Gold is nicht gleich Gold, aber verdammt nah dran.

                      • 6

                        Ich hatte große Hoffnungen auf den Film gesetzt. Selbst dann noch als er es wie schon The Founder nicht ins Oscar-Rennen geschafft hat. Den Trailer fand ich ebenfalls toll. Leider war ich dann vom Gold nicht so angefixt wie es Matthew war *hoehoe*. Das liegt einfach daran dass Vieles und meiner Meinung nach Wichtiges viel zu schnell abgearbeitet wird. In den ersten 20 Minuten dachte ich schon ich waere fuer einige Minuten eingeschlafen und haette somit einiges verpasst. Dem war aber nicht so. Der Film laesst sich in der Ersten Haelfte viel zu wenig Zeit. Matthew geht ueberstuerzt auf Goldsuche. Matthew erkrannt an Malaria ! und dies wird nur wenige Sekunden ! im Film geschenkt. Den Rest der 2 Stunden verbringt der Film dann in einer vorsichtigen Wolf Of Wall Street-Kopie. Ohne jedoch seine Qualitaet zu erreichen. Wurde halt ein weiterer Drittbrettfahrer wie es schon War Dogs war. Warum ich dann trotzdem noch 6 Punkte gebe ? Ganz einfach : Matthew ! Er kann dann doch den ganzen Film auf seinen Schultern tragen und weiß auch zu ueberzeugen. Isngesamt lenken auch die ganz guten Performances der anderen Darsteller von einem vielleicht nicht ganz so perfekten Drehbuch ab.

                        • 8
                          Der Siegemund 03.05.2017, 17:24 Geändert 03.05.2017, 20:59

                          "Gold" einen Abenteuerfilm zu nennen kann schnell missverstanden werden, denn man stellt sich da irgendwie eine beschwerlich Reise mit Survivalaspekt vor, doch am Ende war es eine große Unternehmung mit vielen Wendungen bis zur letzten Sekunde.

                          Kenny Wells hat ein marodes Goldsucher-Unternehmen geerbt. Er will es irgendwann seinem Vater gleich tun und gibt seinen letzten Cent für ein finanzielles Abenteuer im indonesischen Dschungel aus. Aufstieg und Fall kommen gleich mehrmals und dabei spielt Matthew McConaughey nahezu "manisch" den nach Erfolg und leider auch nach Alkohol dürstenden Kenny. Edgar Ramirez, sein Partner, sieht Gerard Butler evt. auch Bradley Cooper verwechselnd ähnlich und spielt auf gleichem Niveau. Hätte ich ich hier nicht in den Cast geschaut, wäre es mir gar nicht aufgefallen, dass es gar nicht Butler/Cooper ist. Verdammt ich schau mir gerade die Bilder von den Dreien an. Ich kann sie nicht auseinanderhalten. McConaughey hat Spielfreude, was man von vielen Hollywoodgrößen, die schon länger im Geschäft sind nicht behaupten kann und er sieht auch nicht so aus wie jemand anderes. Deshalb ist er auch momentan zurecht so gefragt. Hier in "Gold" muss man sich erst einmal an seine Halbglatze gewöhnen. Ich finde es unsexy.

                          Tatsächlich ist ein gewisse Ähnlichkeit mit "Wolf of Wallstreet" vorhanden, denn es spielt in den 80ern, mit viel Banker- und Managergesindel, das versucht andere auszubeuten und an der Wallstreet reich zu werden. Auch leidet der erfolgreiche Held ganz stereotypisch unter Sucht und Hybris, doch letztlich ist es eine interessante Geschichte über den letzten großen amerikanischen Traum nach einem neuen Goldrausch.

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                          • 5 .5

                            die story unterhält zwar aber doch bleibt er hinter meinen erwartungen...erinnert an wolf of wallstreet abenteuer

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                            • 6
                              doenef 25.04.2017, 23:30 Geändert 25.04.2017, 23:36

                              Ich weiß ja auch nicht, aber mich hat das, sicherlich glänzend inszenierte Abenteuerdrama an vielen Stellen einfach an den genialen "Wolf of Wallstreet" erinnert, da dieser eben, wenn nicht sogar an entscheidenden Passagen wirklich ähnlich, d.h. vielleicht sogar 'austauschbar' inszeniert wirkt.
                              Die Handlungspassage über die brillant dargestellte Erfolgswelle, die schonbar unaufhaltsam ins Unglück steuert mag zwar durchaus recht innovativ sein,
                              nur leider ist dieses 'Platzen der Erfolgsblase', wobei allerdings auch noch die, scheinbar gewünschte Kernaussage "Geld regiert die Welt" sicherlich nicht unmaßgeblich beteiligt ist, spätestens nach der Warnung der immer unglücklicher werdenden Freundin Kay (Bryce Dallas Howard) zu vorhersehbar.
                              => "ganz gut",...mehr aber auch nicht. (6,0)

                              • 6

                                'Gold' ist hervorragend inszeniert und gut gespielt, krankt aber an seinem Drehbuch, das leider nur an der Oberfläche kratzt. Ähnlich wie in 'The Founder' kommen einzelne Personen (und hier auch Institutionen) enorm schlecht weg, das System an sich wird aber nicht wirklich in Frage gestellt. Natürlich kann und muss es nicht die Aufgabe eines Abenteuer-Dramas sein, immer wieder Missstände zu benennen und zu thematisieren, aber allzu blauäugig sollte man vielleicht auch nicht an die Sache herangehen. Aber immerhin wird auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie gezielt blinde Flecken von diversen Akteuren ausgenutzt werden. Das hat schon was.

                                [ACHTUNG, massiver SPOILER!!]
                                Wenn man sieht, wie in den letzten Jahren und Jahrzehnten von Rohstoffexporteuren im indonesischen Regenwald gewütet wurde, muss man fast schon froh sein über den Ausgang der Geschichte...

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                                • 7
                                  mercedes-jan: Jans Filmwelt 21.04.2017, 15:50 Geändert 21.04.2017, 15:51

                                  [...] Der von Stephen Gaghan ("Syriana") inszenierte Film lebt indes von seiner außergewöhnlichen Story, die auf wahren Begebenheiten basiert und den Hauptcharakter durch ein Wechselbad der Gefühle treibt. Besonders sehenswert wird "Gold" vor allem dann, wenn man die wahre Geschichte hinter dem Film noch nicht kennt. Denn für alle Unwissenden hält der Film eine nette Wendung bereit, die das ohnehin unterhaltsame Drama, erst recht sehenswert macht. [...]

                                  • 8

                                    Kurz:
                                    Abgebrannter Goldjunge tut sich mit erfahrenem Goldschürfer zusammen, um mitten im indonesischen Dschungel den grossen, goldenen Fund zu machen.

                                    Lang:
                                    1981 ist Kenny Wells (Matthew McConaughey) noch ein smarter, gewiefter Verkäufer. Einige Jahre später hat er zwar das Bergbauunternehmen seines Vaters geerbt, dummerweise jedoch nicht dessen Geschick und Erfahrung. Lieber lechzt er nach der goldenen Abkürzung zum Reichtum. So versucht Kenny den Gerüchten über Goldfunde in Indonesien nachzugehen und tut sich dafür mit dem lokalen Goldschürfer Mike Acosta (Edgar Ramírez) zusammen. Dank dessen erfahrenen Spürnase werden sie nach ersten Fehlschlägen im Dschungel bald belohnt. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Oder so.

                                    „Jesses, der Bub hat zugenommen!“ ist beim Anblick von McConaughey noch gelinde ausgedrückt, denn der gute Matthew ist schlicht und einfach FETT geworden! Anscheinend hat er sich die Kilos durch „Anti-Diäten“ mit Bier und Frühstücks-Burger angefuttert und ja, die Halbglatze rundet sein Aussehen „gekonnt ab“. (Hatte seine Frau wohl ihren Spass an seinem Method-Acting?) Nach einigen locker/flockigen Romanzen oder seichten Komödien mit dem Tiefgang eines abgebrochenen Bohrkopfes, scheint McConaughey mit dieser Rolle seine McConauhessance fort zu setzen. Die Rolle ist ein weiterer Treffer auf dem aktuellen CVs des Amerikaners. Die Darstellung von Kenny Wells ist eine emotionale Achterbahnfahrt und verlangt entsprechend viel von McConaughey ab: Kenny Wells ganz oben, Kenny Wells ganz unten. Verschwitzt und goldsüchtig im Dschungel, verwöhnt und whiskey-süchtig in NYC. Und wiedermal schafft es der McConaughey, dass er den Charakter authentisch porträtiert. Die Zuschauer können einfach nicht anders, als mit ihm mitzufiebern und mitzuleiden. Hut ab! – trotz Glatze.

                                    Ein paar wenige Abstriche gibt es dennoch zu verzeichnen. Wer bei den Büroszenen genau hinsieht, wird bemerken, dass gewisse Gegenstände nicht aus den 80er Jahren stammen, sondern viel eher aus den späten 90ern. Doch dieses Detail ist aufgrund der sonst soliden und einwandfreien Machart des Films locker zu verschmerzen. Schön auch, wurde grösstenteils an den Original-Schauplätzen mit echtem Equipment gedreht. Zudem wäre es dem Film sehr gut gestanden, wenn noch weitere Schauspieler mit tiefer schürfenden Rollen gesegnet worden wären. Schade, stellt Regisseur Stephen Gaghan (Syriana) McConaughey in den Vordergrund und fertigt Mike Acosta trotz nicht minder tragendem Auftritt mit einer Sidekick-Nebenrolle ab. So bleibt „Gold“ vorallem wieder eine (weitere) McC-Show.

                                    Für seine knapp 2 Stunden Laufzeit ist der Film überraschend kurzweilig, switcht gleichmässig zwischen den Schauplätzen hin und her und bleibt schön im Fluss.

                                    Fazit:
                                    Dieser Film lässt mich mit seinen goldgierigen Hauptfiguren mitfiebern, trotz deren unedler Motive. Stark auch, dass die wahre Begebenheit spannend und originalgetreu erzählt wird, ohne den Moralapostel zu geben.

                                    • 5

                                      Im Gegensatz zu den Figuren von The Wolf of Wall Street, zu denen auch Matthew McConaughey eine beisteuerte, hat dieser naive, saufende Gold-Sucher außer verblassendem Charme nichts Fesselndes. [Günter H. Jekubzik]

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                                      • 6

                                        [Gold] lohnt sich zwar bereits aufgrund des hervorragenden Schauspieler-Ensembles und eines interessanten Achtziger-Jahre-Soundtracks. Man hat aber am Ende das ungute Gefühl, dass auf der künstlerischen Ebene letztlich mehr Chancen vergeben als genutzt wurden. [Dirk Henninger]

                                        • 5

                                          Gold ist ein interessanter Film, der seine Identität in der Hälfte etwas verliert und so zu viel zu erzählen versucht. [Dani Maurer]

                                          • 5 .5

                                            Einem Traum folgen und den ganz großen Reibach machen: Gold will Big Business als romantisches Abenteuer feiern. Aber was geschieht, berührt nicht im Geringsten. [Andreas Günther]

                                            • 7

                                              Der cinema, Europas größter Filmzeitschrift, gefiel die Zweiteilung des Films in Goldgräberabenteuer und "Wolf of Wall Street" nicht. Ich gehe noch weiter und spreche von einer Dreiteilung, empfand die Erzählweise des auf wahren Ereignissen beruhenden Films jedoch als gefällig.

                                              Der Ex-Sonnyboy und seit (spätestens) "Dallas Buyers Club" ernstzunehmende Oscar-Gewinner Matthew McConnaughey verkörpert (+22,5 kg !) den Goldgräber Kenny Wells, der in den 1980er Jahren seine indonesischen Schürfrechte an der New Yorker Wall Street vergolden möchte. Zunächst mit seinem Geologen (Frauenschwarm Édgar Ramírez, "Point Break"-Remake) auf der Aurum-Jagd, gilt es sodann die Mittel für dessen Gewinnung zu akquirieren. Das wiederum ruft Investoren auf den Plan, welche dem proletarisch-cholerischen Alkoholiker nicht immer zugeneigt sind und lieber ohne zu arbeiten vom American Dream profitieren wollen. Im letzten Crime-Kapitel entpuppt sich dann, dass nicht alles Gold ist, was glänzt...

                                              Eine (zuhause) sehenswerte Studie über Habgier von Oscar-Preisträger Stephen Gaghan (Drehbuch zu "Traffic").

                                              Die Vorlage: https://de.wikipedia.org/wiki/Bre-X-Skandal

                                              • 7

                                                Wie so oft: ein Film der eine wahre Geschichtge erzählt von der ich selber nie etwas gehört habe. In diesem Falle die Aufstieg und „Fall“ Story von Kenny Wells, einem Bohrfachmann der in den 80er Jahren auf die Suche nach einer Goldmine geht und mit Hilfe eines engagierten Partners in der Tat fündig wird. Das folgende Spiel ist ein stetiges Auf und Ab; auf jeden Erfolg folgt ein krasser Rückschlag, auf jeden Sieg eine Niederlage und mehrfach glaubt man die Geschichte sei nun am Ende bevor es dann doch noch eine Wendung gibt. Das alles gibt sich passabel unterhaltsam, Hochspannung ist zwar nicht gegeben, aber stetiges Interesse. Dazu kommt eine überragende Darstellung von McConaughey, der sich bewußt 45 Pfund angefressen und den Kopf rasiert hat um so gut es geht häßlich und und unattraktiv zu wirken – Mission erfüllt. Sollte es die Motivation gewesen sein mal wieder in Oscardimensionen zu landen ist der Film klar gefloppt – als interessantes Drama einer Freundschaftg und einer unbeirrbaren Leidenschaft ist der Film absolut in Ordnung.

                                                Fazit: Unterhaltsames Drama mit viel Energie von McConaughey!

                                                Videokritik zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=zw8PhIyCLuc

                                                • 8

                                                  Ein Mann findet Gold im indonesischen Dschungel, was jede Menge intriganter Geschäftsleute und Banker auf den Plan ruft. Matthew McConaughey verkörpert wuchtig die Hauptrolle, der Film schwankt in seinem Tonfall zwischen Drama und satirischen Momenten. [Frank Arnold]

                                                  • 5

                                                    "Die Sehnsucht nach einer Achterbahn: Stephen Gaghans "Gold" hechelt verbissen dem Rausch einer wilden Fahrt hinterher und verkennt dabei konsequent die müde Seele seiner Hauptfigur." [Philipp Schwarz]

                                                    ▲ Top