Fast & Furious 8 - Kritik

The Fate of the Furious / AT: Fast 8, Furious 8

US/CA/GB/FR/JP · 2017 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 9
    EdwinM 23.05.2017, 17:20 Geändert 23.05.2017, 17:22

    Allemal unterhaltsam, actionreich und witzig. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar der beste Teil der Reihe!

    • 5

      Ein Wort: Unfassbar! Mit dem Genre Autorennen hat die Reihe ja nicht mehr viel am Hut. Die Handlung ist nur noch auf Action (Die aber gut aussieht) getrimmt. Aber der Anfang alleine ist einfach nur Teil 7 mit einer anderen Location und anderen Autos. Ich finde ja, nach dem 7. Teil hätte spätestens Schluss sein sollen, gerade auch in Bezug auf die Tragödie um Paul Walker.

      • 7 .5
        TheAvenger68 22.05.2017, 10:58 Geändert 22.05.2017, 11:01

        Endlich gesehen und für besser als die letzten beiden Vorgänger befunden.
        Natürlich wird hier wieder masslos übertrieben aber eben nicht so heftig wie in Teil 6 bzw. Teil 7.
        Die Story reicht als Grundgerüst aus und Charlize Theron hat sichtlich Spaß an ihrer Rolle.
        Aber was ist mit ihrem Gesicht passiert ???
        Die ist ja kaum noch zu erkennen.
        Magerwahn, Botox oder was ist da passiert ?
        Aus der in meinen Augen bildhübschen Frau ist eine nichtssagendes Gesicht geworden.
        Hoffentlich ändert sich das wieder, im Trailer zu ATOMIC BLONDE sieht sie zumindest besser aus.
        Ich weiß aber nicht welcher Film früher gedreht wurde.
        Zurück zu FF8.
        Vieeel Action gepaart mit Humor ergibt einen sehr unterhaltsamen Streifen.
        Nichts was einen Oscar verdienen würde aber mir hat der Film Spaß gemacht.
        Und mit Scott Eastwood ist scheinbar ein Nachfolger für Paul Walker gefunden worden.
        Die Chemie zwischen The Rock und Statham stimmt und gekleckert wurde auch nicht.
        Physikalische Gesetze sind ausser Kraft gesetzt aber das galt für die anderen Teile auch.

        Empfehlenswert !!!

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        • 6

          Also denn Teil muss ich mir noch mal in Ruhe auf Blu-ray antun. Vielleicht gefällt mir FaF 8 im Heimkino besser. Die Story, wenn man davon reden darf, schließt zwar an die Ereignisse des Vorgängers an, ist aber bis hin zum "Alle haben sich lieb" Finale ne ganz andere. Aus Feinden werden Freunde und der angebliche Verrat von Toretto ist auch schnell offensichtlich was Sache ist. Charaktermäßig ist der Film im Grunde ein Desaster. Bleibt also nur mit Action zu trumpfen. Da wird wie erwartet total übertrieben. Muss wohl auch sein wenn wie gesagt Story und Charaktere enttäuschen.

          Fazit: Irgendwie Ernüchternd. Ich gebe aber vorerst gnädige 6 Punkte weil Jason Statham den Film rettet.

          Lichtblick Jason Statham. Wenn er in Action war wurde der Film gut.
          Albern Dwayne Johnson. Aber gutes Zusammenspiel mit Statham.
          Hölzern wie immer Vin Diesel. Wenn der auf emotional macht ist es zum fremdschämen.
          Peinlich mal wieder die Rodriquez mit der ich einfach nicht warm werde. Ihr Getue nervt einfach nur.
          Ausfall, weil sehr blass als böser Charakter leider Charlize Theron.
          Unbedeutend der Rest der Crew um Vin Diesel. Nur noch Lückenfüller und für lahme Sprüche gut.

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          • 6

            Kann schon fast unter Science Fiction eingeordnet werden :)

            • Immer wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt der nächste Fast and Furious daher!
              So lästige Dinge wie Logik, Physik oder Story wurden nun entgültig den Göttern der Action geopfert.
              Wieso? Weshalb? Warum? Scheißegal! Hauptsache wir können es ordentlich krachen lassen, dabei Geil aussehen und ein Paar One-liner aus den tiefsten Tiefen des 80er Jahre Kinos los werden.
              Wenn ein Film es ausnahmsweise​ mal schafft, mich über die gesamte Laufzeit wach zu halten, ( ja, ich meine euch, Roque One und Logan ) und auch noch zu unterhalten,dann ist mir das schon denn einen oder anderen extra Punkt Wert. Jason Statham war auf jeden Fall ein Gewinn für die Serie. Gerne mehr davon.
              Vin Diesel war dafür ziemlich schwach.
              Bin trotzdem schon gespannt, was im nächsten Teil für Maschinen verheizt werden.
              Flugzeugträger? Space Shuttles? Sternenzerstörer?
              Wir werden sehen!

              • 6

                Ist immer noch cool und macht Spaß irgendwie aber ein Rückgang ist deutlich erkennbar (liegt es nur daran das Paul Walker nicht mehr dabei ist?). Naja einen halben extra Punkt gibt es für Rocky und Statham die den Film an sich gerissen haben und noch die größte Laune aussmachen, nein sogar noch mehr, ohne sie wäre der Film nicht schaubar gewesen. Bis auf die Faust oder Schießszenen mit den beiden muss ich auch sagen, dass mich die Action recht kalt gelassen hat und TYrese Gibson's Charakter einfach nur noch nervt.

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                  Perrier 15.05.2017, 12:39 Geändert 15.05.2017, 12:39

                  Muss man dazu wirklich etwas sagen? Der Macarena Tanz der Kino Industrie.
                  in diesem Sinne : "eeeeeeh Macarena!!"

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                    Mr_Phil 14.05.2017, 12:11 Geändert 14.05.2017, 12:18

                    Manche Motoren scheinen ewig zu laufen und schaffen es wohl auch deshalb immer wieder, etlichen Zuschauern Lust auf eine weitere wilde Fahrt zu bereiten.
                    Die Rede ist hier natürlich von der Fast-&-Furious-Machinerie, welche uns bereits auf die achte Runde mitnimmt.

                    Nach den erneut überwiegend sehr positiven Kritiken wagte ich den Gang auf die Rennstrecke also erneut und erwartete bei dieser Runde zwar gewiss keine Bestzeit mehr - eine gute und reibungsfreie sollte es aber dennoch allemal werden, oder nicht?
                    Doch bereits nach weniger als zehn Minuten wusste ich, dass der Motor für meine Erwartungen diesmal gewaltig stockte und somit wohl nur die härtesten Fans (gibt es denn wirklich so viele da draußen?) dieser Reihe imponieren kann, die es, wie es heutzutage scheinbar Gang und Gäbe ist, immer mehr Gas geben, schneller ins Ziel kommen und höhere Drehzahlen erzielen möchten - Kino am absoluten Limit.
                    Mehr CGI-Autos, mehr Waffen, mehr U-Boot-Gegner und natürlich mehr "Familie" sind die Hauptkomponenten dieser teils absurden und streckenweise lächerlich-anmutenden Geschichte. Und dennoch - der vielleicht schwächste Teil der Reihe schaffte es problemlos ins Ziel (der Einspielerfolg an den Kinokassen bis jetzt ist kaum zu glauben), was bei mir rückblickend doch heftige Verwunderung hervorruft.
                    Damit aber noch längst nicht genug - The Rock höchstpersönlich und Jason Statham haben über die gesamte Laufzeit noch ein kleines Problemchen miteinander zu klären und lassen dabei keine Gelegenheit aus, sich mit ultracoolen One-Linern verbale (und glücklicherweise auch hier und da knallharte physische) Gefechte zu liefern - mit großem Erfolg, denn spätestens nach der Hälfte der Zeit mussten die beiden nur noch über sich selbst lachen. Und ich mit ihnen - aber wohl aus einem anderen Grund.

                    Wer sich die Anfänge dieses Franchises nach dieser Tortur dann nochmals in Erinnerung ruft, wird auch hier mit Entsetzen feststellen müssen, dass wir uns inzwischen mit "The Fate of the Furious" meilenweit von unserem anfänglichen Kurs entfernt haben.
                    Aber wie kann das Licht am Horizont auch heller werden, wenn man in die falsche Richtung fährt?

                    Für mich war es also vorerst die letzte Runde mit Dom und seiner tollen Familie.
                    Wer sich trotzdem auf das sinkende Schiff begeben möchte, hat bestimmt noch eine ganze Menge Zeit, dies zu tun, denn einige Spielwochen wird dieser Unsinn von Film mit Sicherheit noch laufen, dabei ganz gewaltig viel Geld einnehmen - und nur das ist es, was letztlich zählt.
                    Traurig aber wahr - zum Glück warten aber ja die U-Boote für Teil 9 und 10 bereits unter der Wasseroberfläche auf ihren nächsten großen Einsatz.

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                    • 6

                      Rasante Verfolgungsjagden, zunehmend absurdere Actionszenen und mit Onelinern um sich werfende Figuren – „Fast & Furious 8“ weiß genau, was es will, und zieht das gnadenlos durch. Das kann man mit gutem Recht schrecklich doof finden. Wer seinen Anspruch daheim lässt, kann bei dem lustvoll überzogenen Blödsinn aber eine Menge Spaß haben.

                      • 7

                        Gewohnt gängige Auto-Action mit einer herausragenden „Zombie-Szene“, die an den Flashmob aus Teil 2 erinnert.
                        Ein wichtiger Punkt, warum der Film [...] nicht im Mittelmaß versinkt, sondern seinem Publikum wirklich zu gefallen weiß, ist neben der schon gewohnten Fokussierung auf schnelle Autos einmal mehr ein Originalschauplatz, an dem ein (kubanisches) Viertel-Meilen-Rennen gedreht wurde...

                        • 2

                          kackwurst

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                            Glaubwürdigkeit, Logik und Realitätsnähe waren nie ein Faktor der Reihe, besonders seit Teil 4. Die absurden Blüten, die das mitlerweile treibt, sind aber schon beeindruckend. Mit geradezu kindlicher Kreativität und unter vollständiger Vernachlässigung physikalischer und technischer Grenzen werden neue Actionsequenzen generiert, die - in welcher Form auch immer - schnelle Autos und spektakuläre Crashs beinhalten und die es so noch nie gab. Wie die Matchbox im Kinderzimmer fliegen die Karossen als wären Dinge wie Gravitation und Fliehkräfte bloße Einbildung. Das macht auch im achten Teil noch Spaß, tut aber stellenweise auch arg weh, besonders wenn es an die technischen Spielerein geht. Selbst in der Hinsicht weniger bewanderten Zuschauern müsste schwindelig werden bei dem IT-Blödsinn, der da geboten wird. Man kann zwar prinzipiell alles hacken, aber sicher nicht so umfassend und easy. Und ein Yellow Cab aus den Neunzigern wirst du nicht fernsteuern, egal wie gut du als Hacker bist, dennoch meine ich in der Autoflut in New York einige erspäht zu haben, die sich selbstständig gemacht haben. Es ist nur ein kleines Beispiel aus einem reichhaltign Sammelsurium an Geikel. Glücklicherweise vergisst die Reihe nach wie vor nicht, das Ganze mit etwas Selbstironie zu versehen. Wäre auch schlimm, wenn jemand das ernst nehmen würde.
                            Die Story ist nur dazu da die Action zu rechtfertigen. Zwar mag es ein interessanter Ansatz sein Dom zum Gegenspieler zu machen, richtig elegant gelöst ist das allerdings nicht. Der Film hält es auch nicht lange durch seine Motive zu verstecken. Schnell wird klar, warum er so handelt. Reichlich plump zusammengetüftelt, aber bei dem Materialverschleiß muss eben an den Autoren gespart werden. Immerhin die kleine Wendung am Schluss mit einigen alten Bekannten ist ganz cool, brutalst konstruiert, aber cool. Das Team funktioniert auch ohne Brian (und Mia), trotzdem fehlt natürlich etwas. Besonders Hobbs tut sicher hervor den Unterhaltungswert zu steigern. Die Gegnermassen prallen an ihm ab wie am Terminator und er hat immer einen Spruch parat. Der gute Dwayne Johnson ist voll in seinem Element. Statham alias Deckard Shaw wieder ins Boot zu holen erweist sich auch als gute Idee. Eine grimmige, coole Sau wie er macht in solchen Filmen immer Laune. Scheint plötzlich kein Problem mehr zu sein, dass er Han auf dem Gewissen hat.
                            Überspitztes Testosteronkino, genau wie die Vorgänger. Technisch (fast) einwandfrei, inhaltlich mitunter schmerzhaft, aber immer cool mit der Tachonadel am Anschlag. Wenn die Szenarien weiter in der Geschwindigkeit an Abwegigkeit zunehmen, wird Dom demnächst auf dem Mond seine Runden drehen. Dort dürfte es mit dem V8 allerdings etwas schwierig werden.

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                              Super Action, coole Typen, hübsche Frauen, geile Schlitten. Soweit so gut.
                              Aber WIESO ZUR HÖLLE müssen diese Filme vor ABNORMAL DUMMEN Entscheidungen und Szenen nur so strotzen?!
                              Ich meine, ich kann mich sogar mit Transformers anfreunden. Hirn aus, Action an, alles gut. Solche Filme müssen bei mir auch mal sein. Aber wie extrem muss man denn sien Hirn abtöten um bei diesem Film nicht alle 10Minuten Migräne vor gebotener Dummheit zu bekommen?!

                              Gibt es denn da niemanden, der spätestens beim durchschauen des finalen Schnitts mal zumindest so weit nüchtern und im Besitz seiner geistigen Kräfte ist, dass er einigen Szenen einfach nen Riegel vorschiebt?
                              Ich weiß nicht wie es anderen Menschen geht, aber wie wollen die mir ne (eh schon sehr dünne) Story verkaufen, an der jeder Protagonist im Minutentakt dumme Entscheidungen treffen muss, dass es irgendwie noch hinhaut.
                              Wie schwer kann es denn eigentlich sein, eine schlüssige Story hinzubekommen? Oder drehen die erstmal ein Jahr lang zusammenhangslose Actionszenen und schauen dann noch 5Minuten wie sie die einigermaßen schlüssig zusammenschneiden? Dann lasst doch verdammt nochmal den 148. Star-Gastauftritt einfach mal sein und engagiert jemanden, der ein Drehbuch schreiben kann. Denn dieser Film ist eine absolute Beleidigung für jedes denkende Wesen!

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                                Kurz:
                                Brumm brumm. Quietsch. Päng. Päng. Brumm brumm. Kawoom. Swoosh. Brumm Brumm. Quietsch. Kawooooooooooooooooom.

                                Lang:
                                Ich gebe es ja zu, manchmal komme ich nicht drum rum und beuge mich der Masse. Kassenrekorde sind und waren zwar noch nie mein primärer Kinomagnet, doch anscheinend standen die Sterne dermassen unglücklich, dass die Addition „Freier-Nachmittag“ + „Kinoprogramm der Stadt Bern“ trotz mehrmaliger Nachkalkulation nur ein Resultat zu lies: „Fast and the Furious 8“. Au backe. Wieso sich „Fast and the Furious“ Teil Acht (!) antun? Gibt es effektiv Film-Franchisen, in welchen der achte Teil alles zuvor Gesehene in den Schatten stellt? Glaube es nicht. Zudem haben Autos für mich in etwa den gleichen Stellenwert wie Zahnbürsten. Nützlich und notwendig. Mehr nicht. Entsprechend ist mir die Car-Porn-Serie rund um Vin Groot Diesel herzlich egal und meine Erwartungen waren demnach mässig hoch (und wurden auch nicht übertroffen).

                                Vin Diesel, Dwayne „The Rock“ Johnson, Jason Statham, Kurt Russell, Luke Evans, Charlize Theron, Helen „The Queen“ Mirren und weitere, kunterbunt zusammengemischte Promis versuchen sich als Action-Helden, von welchen besonders Diesel hochkant scheitert. Ähnlich wie beim unsäglichen „XXX – The Return of Xander Cage“ versprüht Herr Diesel auch als Antagonist-Wider-Willens gleich viel Charisma wie Schimmelpilz im Einmachglas. Das muss nicht zwingend schlecht sein, es hat durchaus seinen Charme ihm zuzusehen, wie er krampfhaft versucht, mit seinem aufgedunsenen Körper der veritablen Action-Vergangenheit Tribut zu zollen. Besonders peinlich wird’s in jenen Szenen, in welchen Schauspielerei gefordert wird. Da die Drehbuchautoren Monsieur Diesel zum Dreh und Angelpunkt der Story von FF8 auserkoren haben, bietet der Streifen somit glücklicherweise genug Fremdschäm-Momente um manchmal sogar dezentes Best-Worst-Niveau zu erreichen. Was wiederum die Über-Laufzeit von 2 Stunden und 17 Minuten verkürzt.

                                Trotzdem hätte mehr unfreiwilliger Humor dem Film sicherlich noch besser gestanden. Klar nimmt sich FF8 mehrheitlich nicht ernst und kokettiert mit seiner lächerlichen Prämisse, schlussendlich hat er aber zu wenig Eier, um sich selbst richtig durch den Kakao zuziehen. So bleiben die Helden ohne Abstriche heldenhaft, die Liebesgeschichte zuckersüss, die Story überraschungsarm und lächerlich, der Auto-Lack stets glänzend, die Charaktere klischierter als jede Boyband und der Bösewicht, respektive die Bösewichtin austauschbar. Da hilft es auch nicht mit Charlize Theron eine weitere Oscar-Gewinnerin mit ins Cockpit zu holen. Ihre Rolle als Über-Cyberterroristin, vor ihr machen anscheinend sogar Anonymus in die Hosen, beschränkt sich auf sexy Outfits und Empathielosigkeit.

                                Erstaunlicherweise unterhält FF8, abgesehen von der für mich erschreckend plumpen Glorifizierung der Raserei, dennoch einigermassen gut. Vielleicht hilft es auch, wenn man alle Klischées innerlich mit einer grossen Portion Filmliebe überschüttet und sogar ein wenig in sich hinein feiert. Die Schlussrennen zwischen U-Boot und den aufpolierten Renn-Karossen ist jedenfalls herrlich bescheuert.

                                Fazit:
                                Stumpfsinnige Action ab Fliessband. Von den Schauspielern, über den Regisseur bis hin zum Drehbuchautor, alle auf Autopilot.

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                                  Full sellout.

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                                    Spoiler!
                                    Vom Patenkind zum Wunschfilm gedrängt und genötigt.......
                                    Der Beginn in Kuba wirkt zunächst erstaunlich gelungen und lässt auf Besserung im Vergleich zum unsäglichen Vorgänger hoffen. Als sich dann aber ein braungebrannter, wie immer ganz oben rum glatt polierter Vin Diesel im weißen Flanellhemd und passender Hose über die Motorhaube von Mrs. Therons Vehikel beugt, kippt die Stimmung. Das viel zitierte Argument vom "sinnbefreiten Popcornkino" lasse ich nur bedingt als Alibi durchgehen. Es wirkt zumindest ein wenig zweifelhaft, ob es wirklich noch unterhaltsam ist, wenn man dem Zuschauer kalt lächelnd den Stinkefinger in Richtung Hirn streckt. Einen zarten Hoffnungsschimmer entdeckt man immerhin in der massigen Gestalt des mehr und mehr zur eigenen Karikatur werdenden Felsens ("Baywatch" muss ich einfach sehen!) - das ist tatsächlich lustig. Zum Ende hin, kapern "Bonds Avengers" - lautstark unterstütz von kräftigem Säuglingsgebrüll - gar eine atomar hochgerüstete Basis im eisigen Sibirien. In dem Moment ist mir endgültig die Kinnlade verrutscht. Autsch!

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                                      Die Autokalypse! Strunz dumm, aber unterhaltsam. Nicht zuletzt dank der herrlichen Performance von The Rock und Jason Statham.

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                                        bestseimon 04.05.2017, 21:06 Geändert 04.05.2017, 21:09

                                        Wirklich ernst nimmt sich die Reihe schon lange nicht mehr. Warum auch? Es geht schließlich nur um Unterhaltung. Und zumindest die bekommt man mit "Fast 8" auch geboten. Wenn The Rock einen Torpedo mit der Hand auf die Gegner lenkt, Vin Diesel ein Straßenrennen rückwärts im brennenden Auto gewinnt oder bei der Explosion eines Atom U-Boots nur seinen Oberarm zur Abwehr braucht, dann wirkt das fast so, als würden die Macher einfach einen Chuck Norris-Witz verfilmen. Leider nur ohne Chuck Norris. Wobei der bestimmt auch noch irgendwann dazukommt. Spätestens in "Fast and Furious 35".

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                                        • 6 .5

                                          Fast & Furious 8 präsentiert nichts Unerwartetes, aber sprengt abermals alle bisher bekannten Limits: Hau-drauf Action, größer und cooler denn je. Hobbs' Ausbruch hätte kaum besser inszeniert sein können. Sehr fraglich jedoch, wie lange die Serie durch abermalige Steigerung der Action weitergeführt werden kann. Die Filme gleichen sich derart, dass sogar Gags immer wieder ähnlich aufgebaut werden, sodass dem Franchise nichts bleibt als Action.

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                                            Seelenlos.

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                                            • 6 .5

                                              Das Franchise geht unbeirrt den eingeschlagenen Weg weiter und wird mit jedem Teil alberner. Während man bis einschließlich Teil 6 noch eine halbwegs nachvollziehbare Handlung hatte und Teil 7 den vielen Quatsch durch den tollen Abschied an Paul Walker beiseite schieben konnte, hat Teil 8 all dies nicht mehr .... Es geht nur noch um an den Haaren herbeigezogenen Aktionen.

                                              Man muss diesem Quatsch aber zu gute halten, dass es weiterhin äußerst unterhaltsam ist, auch wenn man auch als Fan vom Quatsch immer wieder mit dem Kopf schütteln muss. Bei Dwayne Johnson hätte es mich im Gefängnis z.B. nicht gewundert, wenn dieser irgendwann grün geworden wäre .... und die Geschichte um Vin Diesel wirkte einfach nur aufgesetzt .... Positiv hervorheben mag ich, dass man Statham endlich gekonnter einsetzen konnte.

                                              Im Franchise Ranking dürfte der Film auf einem hinteren Platz landen, weiß aber trotzdem zu unterhalten. Ich hoffe sie machen nach Teil 10 wirklich Schluss.

                                              • 6
                                                Julio Sacchi: Das Manifest 03.05.2017, 17:10 Geändert 03.05.2017, 17:10

                                                Herrlich, wie offen schwul die Franchise mit den buntlackierten Autos mittlerweile geworden ist! Statham und Rock tanzen sich mit verbalem Pimmelfechten ins La La Land der Macho-Brunft. Und die formidable Bitch Charlize Theron qualifiziert sich als Fag Hag kommender Generationen von Genießern! Die Sause macht mitunter wieder Spaß, auch wenn die Action gefühlt weniger knallt - drei ferngesteuerte Autos sind lustig, aber dreißig digitale Karren, die sich in Manhattans Straßen stapeln wie die Zombies in World War Z, sind nur ein fader Pixelhaufen. Wenn Rock allerdings einen Torpedo mit bloßen Händen umlenkt, schmeckt das Bier doppelt. So drüber darf's dann schon sein bei den Expendables der PS-Proleten.

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                                                • 7 .5

                                                  Ich hab Fast and Furios 8 wirklich gefeiert ! Es ist nun schon der achte Teil, und das komplette Franchise hat sich von Rennfahrfilmen zu großen Action-Blockbustern hinentwickelt, wo Logik keine große Rolle mehr spielt :D
                                                  Fast and Furios 8 ist einfach Popcornkino und totale Unterhaltung mit einen tollem Cast.
                                                  Dwayne Johnson, Jason Statham, natürlich Vin Diesel, Michelle Rodriguez und Charlize Theron als Bösewicht, die auftauchen und zusammen kämpfen.
                                                  Das ganze verpackt in einem Action Spektakel, in dem ich auch die Story sehr interessant fande. Und sich das ganze anzusehen macht einfach richtig viel Spaß !
                                                  Absurde und zugleich kreative Action, jeder der sowas gern sieht, und natürlich alle Fans, sollten sich F&F 8 auf jeden Fall ansehen !

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                                                    mucks311 01.05.2017, 13:40 Geändert 01.05.2017, 14:25

                                                    Für den Preis einer Kinokarte (bei mir waren's 10,50€) bekommt man lediglich ein paar Sprüche Statham vs. Johnson, welche zwar lustig aber nicht einfallsreicher sind, als solche aus typischen "Facebooksprücheseiten". Was für ein Wucher. Und ich lass' mich auch noch überreden.

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