Die Schöne und das Biest - Kritik

Beauty and the Beast

US · 2017 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 6 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Drama, Musikfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Bildgewaltige Neuauflage der Trickfilmversion. Emma Watson gibt eine gute Belle ab. Evans als hinterhältiger Gaston und Gad als Le Fou runden das gute Ensemble ab. Kline als Belle´s Vater geht da fast ein bisschen unter.
    Spoiler:
    MAGIC MOMENT: Die Schöne tanzt mit dem Biest in dem wundervollen Ballkleid.

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    • 7

      ...der war schööön

      • 7 .5

        Ein schön gemachter Film - zugegeben. Ich hab mich zu Anfang mit der Synchronisation schwer getan (ja, ich weiß die Lieder sind fest vorgegeben und man hat wohl wenig Spielraum was das angeht), weshalb ich ihn sicher nochmal auf englisch sehen werde (Ich hoffe, die Gerüchte um eine zu elektrisch klingende Watson Stimme werden sich nicht bestätigen).

        Sehenswert, mehr aber leider nicht für mich.

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        • Ich bin irgendwie die einzige der der Film nicht so taugt in meiner Umgebung...
          + Effekte
          + Gaston
          + Erklärung warum sich niemand an da Schloss...etc. erinnert

          - kann mich mit Emma Watson als Belle nicht anfreunden
          - zusätzliche Songs (fand ich unnötig)
          - fast jede Szene wurde abgeändert
          - Prinz
          - Synchro

          war sehr sehr enttäuscht, da das eig. mein Lieblings-Disneyfilm ist :(
          Kann auch irgendwie nicht verstehen, warum so viele sagen der Film ist 1:1 wie das Original?

          ***SPOILER***
          ganz schlimm fand ich die Szene, als Belle sich mit einem Seil aus Bettlaken davonmachen wollte. Absolut unpassend und auch mMn nicht dem Charakter von Belle entsprechend (im Original hatte sie zumindest vor sich an die Abmachung zu halten)

          Das Anfangslied ("Little town") war melodisch unter aller sau - hier ist die englische Synchro um Welten besser, aber auch nicht optimal

          Dass die Szene im Schnee, mit den Vögeln...etc. fehlt find ich blöd

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          • 9

            Da haben wir wieder einmal große Unkenrufe aus zwei Lagern.... den Puristen sind die Veränderungen des ehemaligen Zeichentrickfilms zu groß, diejenigen die sich auf eine 'Neuinterpretation' des Klassikers gefreut haben, stören sich an der Enge zur Vorlage.

            Nunja, man kann es eben nicht jedem Recht machen, und irgendwer hat doch immer irgendwas auszusetzen. Ich für meinen Teil sehe hinter diesem Werk, dass sich hier das gesamte Filmteam auf den Hosenboden gesetzt hat, und mit größter(!) Sorgfalt einen Film schuf, der sowohl eine Huldigung und Verneigung vor dem Zeichentrickfilm ist, als auch eine Erweiterung der emotionalen und charakterlichen Eigenschaften der Figuren und der Geschichte ist und schafft es somit eine ganz eigene Stimmung zu kreieren.

            Technisch und optisch wurde ebenso geklotzt statt gekleckert: das immense Budget ist in jeder Sekunde zu sehen und auch die 3D- Effekte wirken extrem ausgefeilt, bringen einen ungeheuren Mehrwert und machen das Remake auch auf dieser Ebene sehr sehenswert.

            Ein paar kleine Kritikpunkte habe aber auch ich zu verbuchen: Die deutsche Fassung der Songs ist wirklich nicht gerade der Brüller - besonders wenn man sie mit dem Original vergleicht.Beim englischen Soundtrack sieht das schon anders aus, hier geben sich die Schauspieler keine Blöße und das Endergebnis ist sehr viel hochwertiger..
            Auch finde ich dass die drei zusätzlichen, neuen Lieder eher aufhalten statt die Handlung weiterbringen, und sich auch nicht so gut in die alten Lieder integrieren... aber das ist Geschmackssache.

            Vielleicht ruht sich Bill Condon auch stellenweise etwas zu sehr aus auf seinem opulenten Setting, gerade in den Musicaleinlagen am Anfang könnte die Kamera ruhig etwas rasanter bzw. der Schnitt etwas gewagter sein.

            Das ändert aber im Grunde alles nichts daran, dass wir es hier mit einem unglaublich detailversessenem, liebevoll inszenierten Märchenmusical zu tun haben, das einem mit der altbekannten wunderschönen Musik von Anfang bis Ende verzaubert.

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            • 7 .5

              Bill Condon klebt förmlich an der Zeichentrickvorlage. Meistens ist es eine 1:1-Kopie. Es gibt wirklich wenig Szenen, die tatsächlich neu und unerwartet daherkommen. Emma Watson als Belle ist absolut hinreißend. Der Rest des Castes wirkt aber stark überzeichnet. Das lebendige Mobiliar im Schloss wirkt - besonders im direkten Vergleich zur Zeichentrickvorlage - seelenlos. Auch Dan Stevens' Biest wirkt aufgrund der Special Effects-Maske teilweise recht statisch.

              • 10

                Ein wunderschöner film... hab ihn bisher 3 mal im kino gesehen und bin immer noch begeistert. die musik, die darsteller, die liebe zum detail. einfach klasse...

                ein meisterwerk von disney!!!!

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                • 8 .5

                  Als großer Fan vom Original hatte ich dementsprechende Erwartungen an die Realverfilmung, die jedoch absolut erfüllt worden sind. Ich fand es besonders angenehm, dass sich sehr am Original orientiert und nur weniges abgeändert worden ist. Der Film verzaubert mit seinen intensiven Farben und entführt in eine fanatastische Märchenwelt. Genau das, was ich von einem Disneyklassiker erwarte.
                  Auch die einzelnen Rollen waren sehr gut besetzt, allen voran Luke Evans als (Un)Sympath und Bösewicht Gaston, dessen Rolle dem Film besonders anfangs eine gewisse Leichtigkeit und viel Humor verleiht.
                  Zeitgemäß wird der Film vor allem durch die Tatsache, das Belle als unabhängige Frau (wodurch sie sich von den meisten Märchen-Prinzessinen angenehm abhebt) in der Realverfilmung stärker herausgearbeitet wird, als im Original. Auch das Besetzen farbiger Schauspieler und die homoerotischen Anspielungen von Gastons Gehilfen geben dem Film einen modernen Touch.

                  Einen wesentlichen Kritikpunkt gibt es jedoch: So lässt besonders die Synchronisation von Emma Watson (vor allem, wenn sie singt) wirklich zu wünschen übrig. Ich für meinen Teil werde den Film noch einmal auf Englisch schauen.

                  Ansonsten tolles Märchen, dass nicht nur Kinder verzaubert.

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                  • 4

                    Ich kann mich an das Original von 1991 nur sehr wenig erinnern. Jedoch soviel dass das damals ein recht maerchenhafter Film war. Von Magie konnte ich hier leider gar nichts spueren. Der Film geht wirklich komplett auf Nummer sicher. Das faengt schon mit Watson an die die Belle spielt. Das macht sie jetzt nicht schlecht, aber man merkt dass durch ihre Besetzung die Kinokassen klingeln lassen wollte. Zudem fand ich sie vom Aussehen auch etwas zu jung. Das groeßte Problem des Films ist aber das Biest. Dieser war im Film einfach nicht relevant genug. Er war eher passiv. Und nicht in der Form eines Biestes das einsam und abgeschieden in einem Schloss lebt. Wir koennen uns einfach nicht mit ihm anfreunden. Er ist weder der boese Schloßherr, noch der verzauberte Prinz, dessen warme Seite wir kennenlernen. Folglich funktioniert fuer den Zuschauer auch die Beziehung zwischen ihm und Belle nicht. Wir verstehen hier hier nicht wirklich wie Belle sich in das Biest verliebt hat. Und damit erfuellte der Film fuer mich seinen Zweck nicht. Positiv hingegen waren jedoch die Effeckte und unsere lustige sprechende Inneneinrichtung des Schlosses.

                    Fazit : Ob sich Disney einen gefallen damit tut, alte Zeichentrick-Klassiker als Realverfilmung neu ins Kino zu lassen ? Hier lautet die Antwort eher nein !

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                    • Ich frage mich wann es endlich den Kinofilm die Schöne und das Biest auf dvd gibt

                      • 6 .5

                        Also, ich bin ja chon ein großer Fan vom ursprünglichen Trickfilm von Disney. Und die Realverfilmung war auch recht schön und auch amüsant. Aber im Endeffekt bringt er nichts neues an der Geschichte. Und die Synchro war wirklich (vor allem bei dem Gesang) schrecklich. Ich bereue es mir den Film nicht in Englisch angeschaut zu haben.
                        Aber die Schauspieler sind gut gewählt und LeFou war eine großartige Ergänzung (bzw. Änderung).

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                        • 8 .5
                          Zuckerspinne 07.04.2017, 07:08 Geändert 07.04.2017, 08:42

                          Die schöne und das Biest war einer meiner lieblings Disney Trickfilme!
                          Das ganze nun neu mit Schauspielern und viel CGI zu sehen war...

                          fantastisch!

                          Es könnten auch jetzt schon kleine Spoiler auftauchen...
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                          Die Realverfilmung hält sich zwar sehr an die Disney Trickfilmvorlage, macht aber einiges wesentlich besser!

                          Die neue Version ist realistischer und etwas ernster.

                          Belle überzeugt total, auch die restlichen Schauspieler sind genial gewählt!
                          Allen voran Gaston und Lefou.
                          Fantastisch!
                          (vorallem der Gesang von Gaston gefiel mir sehr)

                          Auch Lefou's Wandlung fand ich toll. (mit der Teekanne :)
                          Es ist schön das aus ihm ein eigenständiger Charakter wurde und nicht einfach nur der Speichellecker von Gaston. Ich fand Lefou im Trickfilm immer zu unterwürfig, zu blöd und charakterlos.
                          Zu schlecht und böse.
                          Hier im Film ist er ein normaler Mensch der zwar irgendwie in Gaston verschossen ist, aber auch merkt das dieser nicht wirklich ein guter Mensch ist, er hat auch Skrupel (als Gaston Belle's Vater dem Tod überlässt) und so vollzieht er dann mit der Zeit eine Wandlung ...

                          Anfangs hatte ich zwar Angst das die ganzen sprechenden Gegenstände kitschig rüberkommen, das war aber zum Glück nicht so.

                          Es gab viele lustige Momente und auch berührende.

                          Noch nie hab ich einen Film gesehen, wo so viel gesungen wurde und es mich nicht gestört hat!
                          Nein, es hat mir sogar sehr gefallen!

                          Einzig als das Biest mit seinen Sologesang, das war schrecklich!
                          Die Stimme hat mir gar nicht gefallen und da das ganze im Trickfilm auch nicht vorkam, war das für mich eher überflüssig...
                          (Deutsche Fassung)

                          Ach ja...Madame Portine's Gesang ist fantastisch!
                          Den mochte ich im Trickfilm nie.

                          Schön fand ich, dass man auch mehr über Belle's Familie erfährt,
                          auch die Annäherung zwischen ihr und dem Biest ist besser dargestellt und kommt irgendwie glaubwürdiger rüber.

                          Das Biest sieht besser aus als der Prinz...
                          und ich fand das war schon im Trickfilm so.
                          (Für mich war das immer der hässlichste Prinz im Disney Universum ...obwohl, irgendwie sind die meisten Prinzen im Disney Universum eher etwas... naja...doof)

                          Natürlich war aber nicht alles perfekt.

                          SPOILER:
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                          Die Lippensynchro bei Belle im ersten Lied war so schlecht das es sogar mir aufgefallen ist (ja ich weiss, wahrscheinlich geht das gar nicht besser)

                          Das Haus von Belle und ihrem Vater ist im Dorf, was mich total gestört hat, obwohl ich jetzt nicht sagen kann warum... (im Trickfilm ist es ausserhalb)

                          Belle's Vater ist mir zu wenig verrückt...

                          Das Biest ein bisschen zu nett...mir fehlt das Gebrülle aus dem Trickfilm.

                          Gaston singt im Trickfilm das Lied, als Ihm die Idee für seinen Plan kommt.
                          (mit der Irrenanstalt)
                          Das fand ich immer lustig, weil er ja "denkt" und Lefou ihm sagt er solle das lieber lassen.
                          Das hat mir im Film auch sehr gefehlt.

                          Belle's Pferd ist weiss. WEISS!

                          Die Drillinge sind nicht blond.

                          Der Bibliothekar im Trickfilm ist mehr auf Belle's Seite als im Film.
                          (er schenkt ihr ja sogar ein Buch, sie haben also eine Art Freundschaft)

                          Alles in allem bin ich aber trotzdem sehr positiv überrascht.

                          Normalerweise mache ich immer einen riesen Bogen um romantische Filme, hier ist es wohl die Nostalgie die mich dazu getrieben hat und wahrscheinlich liegt es hauptsächlich auch daran das mir der Film gefällt.

                          Und an Emma!

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                          • 2 .5

                            Nun habe ich es also doch getan:
                            Meinen Grundsatz gebrochen, die Realverfilmungen zu boykottieren und links liegen zu lassen. Und was ist das ergebnis? Wie erwartet: Enttäuschung!

                            Die Schöne und das Biest war für mich von Kindheitstagen an einer der besten Zeichentrickfilme die Disney jemals gemacht haben! Dieser Film war und ist für mich einfach in jeglicher Hinsicht perfekt und wird es auch immer bleiben.
                            Dennoch wollte ich mir an diesem Beispiel ein eigenes Bild über die computeranimierten und neu interpretierten Disney-Hollywood-Blockbuster bilden. Also ab ins Kino.

                            Fazit:
                            Nein, nein, nein!
                            Ich verstehe nicht, was die Menschen an diesem Film ach-so-toll finden. So viele Fehler, so viele Änderungen und so viele Unpässlichkeiten. Da wäre z.B. Belle's Vater: was fand ich diesen schrulligen, alten, etwas verrückten aber dennoch liebenswerten Mann doch unterhaltsam! Und nun? Glatt gebügelt wurde er! Im original erfindet er kuriose Dinge und wird dafür von den Dorfbewohnern stets belächelt. Und nun? Er verkauft Zeug auf dem Markt! Wow. Sehr einfallsreich. Nicht.

                            Oder das biest: bin ich der einzige, der findet, dass das Biest hier viel zu nett und gut aussieht? Ich meine, als ich das Vieh hier zum ersten Mal sah, dachte ich nur "eigentlich ist es ganz hübsch". Die Wutausbrüche aus dem Original wie z.b. Als Belle seine Einladung zum Abendessen Ausschläge oder als er sie im Westflügel an der Rose erwischt wurden hier so dermaßen heruntergespielt und verniedlicht, dass man sich fragt ob ihm das nun überhaupt irgendetwas ausmacht oder ihm doch am pelzigen Allerwertesten vorbei geht.

                            Dann diese vermeintlichen "Neuerungen":
                            Wo ist der Held Tassilo, der Belle und ihren Vater heldenhaft aus dem Gefängnis (Keller) befreit?
                            Was soll der Mist am Ende, dass nicht Belle durch ihre Liebe, sondern doch die Zauberin das Biest wieder in einen Menschen verwandelt? Hätte diese nicht zuvor im Dorf schon sehen müssen, dass Belle das Biest liebt?
                            Der Tod von Gaston ist nun ein bedauerlicher Unfall weil die Brücke unter ihm einstürzt? Was für eine Message! Im Original versucht er das Biest mit einem Messer zu töten, woraufhin das Biest ihn in die Tiefe wirft, DAS ist die gerechte Strafe für diesen Unhold. Oder wäre das zu hart für einen Kinder- und Familienfilm heutzutage? Warum lässt man aber dann stattdessen am Ende zuerst alle Schlossbewohner sterben, bevor der Zauber gebrochen wird? Warum läst man erst Mdm. Pottine sterben, sodass ihr Sohn Tassilo sie findet und dann nach ihr den Tod findet? DAS fand ich ehrlich gesagt etwas hart für Kinder!
                            Und warum zum Teufel wurde eine der schönsten Schlüsselszenen im Bezug auf Belles erwachende Gefühle einfach billig neu geschrieben?! Weil das Biest etwas schönes für Belle tun will, um ihr zu zeigen wie wichtig sie für ihn ist, schenkt er ihr in einer romantischen Szene seine Bibliothek. Er überrascht sie damit und zwar sowas von romantisch und liebevoll. Und hier?! Richtig lieblos und beiläufig! "Da, ne Bibliothek! Lies! Viel Spaß damit!" Nein, nein, nein, das kann doch nicht sein, Disney...!

                            Mir fehlt in diesem Film im Vergleich zum original einfach so viel...
                            Tiefe. Charakter. Glaubwürdigkeit. Gefühl.
                            Man nimmt den Schauspielern einfach so viele Dinge nicht ab und hat so oft das gefühl, dass es eben Schauspieler sind, die eine Rolle spielen und nicht mehr, so z.b. auch Gaston (einfach nicht halb so eingebildet und von sich selbst überzeugt wie sein Zeichentrick-Vorgänger), Lefou (der mir einfach nicht trottelig und tollpatschig genug war, ich finde Jack Black wäre hierbei eine Idealbesetzung gewesen) oder auch die drei Schönheiten die anfangs hinter Gaston her sind (in diesem Film hat man das Gefühl als wäre Gästen halt Grade da und... naja dann nehmen wir halt den solang bis ein hübscherer Kerl kommt).

                            Die einzig guten Dinge sind, dass die Legende anfangs (fast) 1:1 wieder gegeben wurde, die Lieder den gleichen Ohrwurm- und Gänsehautfaktor haben und Emma Watson die Rolle der Belle von allen Beteiligten noch am besten spielt.

                            Ich bin wirklich objektiv und unparteiisch an den Film heran gegangen, aber ich kann es einfach nicht anders sagen:
                            Für mich hat Walt Disney mit diesem Film Verrat am Original begangen...
                            Und somit spare ich mir jeden weiteren dieser überzogenen und kitachig-übertriebenen Hollywood-Disney-Streifen.

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                            • 9 .5

                              Wahnsinn...Waaaahnsinn, was uns Disney da mal wieder auf die Leinwand zauberte. Die Trailer haben nicht zu viel versprochen. Nein, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Als kenner des (Disney-)Originals erkennt man so vieles wieder selbst viele Kameraeinstellungen wurden nahezu 1 zu 1 übernommen. Hier und da wurde des "Realismus" wegen natürlich ein bisschen was geändert. Optisch ist der Film eine Wucht. Wie das wohl erst in 3D ist? Die Lieder und Musik geben einen das schöne Gefühl wie auch das Original und etwas Gänsehaut. Die Darsteller sind allesamt gut aufgelegt. Man nimmt jeden die Rolle ab die er spielt und um mal auf eine bestimmte Sache zu kommen: Die "schwule" Figur. Ja na und? Es ist wder aufdringlich noch gekünstelt. nein, es macht meines Erachtens sogar Sinn Aufgrund der Hingabe dieser Figur. Wer sich daran stört hat nicht all Tassilos im Schrank :P
                              Das Ende ist soweit ja auch hinlänglich bekannt doch hat Disney hier emotional noch mal eine ganze Schippe draufgelegt zum Original. Hatte schon eine gewisse schwere.

                              Einziger Kritikpunkt. Die Synchronität bei Belle in den Gesangseinlagen wir manchmal nicht stimmig. Aber das war auch das einzige.

                              Uneingeschränkte Empfehlung

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                              • 3 .5

                                Was habe ich dieses uralte Märchen geliebt. Disneys Zeichentrick-Adaption von 1991 sollte standesgemäß der erste Film sein, den ich auf VHS-Kassette besaß. Bis zu meinem 10. Lebensjahr war ich schätzungsweise deutlich seltener im Kino gewesen als die meisten meiner Altersgenossen (erst sehr viel später wurde es zu "meinem" Medium), aber dieses kraftvolle Gleichnis hatte es mir wirklich angetan...

                                ... und natürlich ist die Geschichte immer noch toll. Eigentlich stand für mich nie die Romanze zwischen Belle und dem Biest im Vordergrund, sondern vielmehr der Appell, hinter die Fassade des äußerlich Ungewöhnlichen, ja vielleicht sogar Abstoßenden zu schauen. Nicht (wie durch Gaston verkörpert) Eitelkeit und Eigennutz, sondern Mitgefühl und Opferbereitschaft machen die Welt zu einem besseren Ort - in Zeiten von "Germany's Next Topmodel" und Co. eine Einlassung, die praktisch nicht aktueller sein könnte, zumal bestimmt gerade auch jene als besonders attraktiv erachteten Berühmtheiten irgendwann darunter leiden, dass kaum jemand sich wirklich für ihren Charakter interessiert. Und so sitzen die Schönen und "Hässlichen" in einer oberflächlichen Gesellschaft wie der unseren eben doch gewissermaßen im selben Boot. Wie auch jeder, der nicht der Norm entspricht.

                                Meiner Meinung nach ist es bis jetzt Jean Cocteau am Besten gelungen, die Poesie und Anmut der Erzählung einzufangen, aber nun ja, mit Disney bin ich eben aufgewachsen – also war ich durchaus bereit, dieser neuen Realverfilmung zumindest eine Chance zu geben. Doch eine Sache wundert mich jetzt: Wie ist es möglich, die Fassung von 1991 quasi 1:1 nachzuspielen und dabei trotzdem nichts, rein gar nichts der übrig gebliebenen Qualitäten mitzuziehen? Zwar sehe ich hier echte Menschen, die vor der Kamera singen, tanzen, leiden, schmachten... aber keine Seele. Ich möchte nicht so weit gehen, den Mäusekonzern zu beschuldigen, mir nachträglich meine Kindheit versaut zu haben (denn die ist schon zu lange passé), aber die Frage, welche Interessen – außer denen finanzieller Natur – hinter dem Projekt standen, muss erlaubt sein.

                                Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem mit kitschigen Enden (manchmal genieße ich's sogar, mich ein paar Momente lang verführen zu lassen), aber damit so etwas funktioniert, muss man als Autor/Regisseur doch eine gewisse Vorarbeit leisten, mithin den Zuschauer an die Figuren binden. Hier hingegen wurden mir die Beteiligten von Minute zu Minute egaler, was niemals ein gutes Zeichen sein kann - vor allem nicht bei meiner Lieblingsgeschichte aus Kindertagen.
                                Meine These: Hier hatte man wieder einmal Angst, den Leuten zu viel Gefühl zuzumuten, denn Aufrichtigkeit verkauft sich bekanntlich weniger gut als Künstlichkeit. Ist die Rose als blühendes Symbol des Lebens und der Liebe mittlerweile abgenutzt? Ich will es fast nicht glauben.

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                                • 7 .5

                                  Die Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest" ergänzt die Originalgeschichte um einige neue Einblicke in die Welt der Protagonisten, bleibt jedoch ansonsten dem Original recht treu und erfreut den Zuschauer mit altbekannten Lieblingsszenen.
                                  Umgeben von liebevollen Animationen wird die Geschichte von Belle - meiner Meinung nach perfekt besetzt mit Emma Watson - mit viel Gefühl präsentiert, sodass man sich tatsächlich richtig in dem Märchen fallen lassen kann. Die Kostüme wirken durchdacht und auf mich sehr ansprechend.
                                  Der Gesang im deutschen hat mir ganz gut gefallen, ich denke in der Originalsprache wirkt der Film jedoch nochmal um einiges besser.

                                  Abgesehen von ein paar Details, die mir nicht soo gut gefallen haben, bin ich positiv überrascht von dem Film und werde ihn mir auf jeden Fall ins Regal stellen.

                                  • 4
                                    Drehmumdiebolzen 01.04.2017, 22:56 Geändert 25.04.2017, 17:03

                                    "There may be not something there that was there before"

                                    Trotz quasi im minütlich sequenzierten Kniefall vor dem schmalzig-charmanten Zeichentrickoriginal, trotz stattlichem Budget, opulenter Ausstaffierung und einem Staraufgebot bis in die hinterste Ecke des Schränkchens voller lebendem Inventar, demonstriert Bill Condons Neuauflage, dass man auch heute noch völlig zeitlos einzigartige Momente aus der goldenen Ära Disney'scher Animationskunst nicht durch bloßes Nachzeichnen, Schraffieren oder vermeintliches Ausbessern an den Seitenrändern wiederholen kann.

                                    Condons "Beauty and the Beast" radiert dem ohnehin schon weichgezeichneten Original auch die letzten Ecken und Kanten weg, begnügt sich damit, zahlreiche ikonische Shots des Klassikers sklavisch abzufilmen und inszenatorisch durchzupausen, abzukupfern, zu imitieren. Schlimmer noch: zu limitieren, verpasst man doch die Chance, der zumindest anfangs emanzipatorischen Belle und der altbekannten Volksmär durch eine moderne Feministin ein Makeover zu verpassen; bleibt Emma Watsons Darbietung trotz obligatorischer Hermine Gedächtnisattitüde doch seltsam blass und mutlos. Nur ein weiterer Disney-Charakterkopf, der in ein fachgerecht konformes Prinzessinenkorsett gesteckt wird; nur wie ein weiteres Disney-Fangirl, das mit Edelcosplay Lieder der Kindheit trällernd durch die Weltgeschichte tänzelt und nur ein weiterer Promi, der hinter der Kamera, ob frei- oder unfreiwillig, öffentlichkeitswirksam "blankzieht".
                                    Nur ein weiteres Rädchen im Getriebe der kühl kalkulierten Maschinerie, welche die altbekannten Songs bloß nur noch abspult wie eine nostalgische Spieluhr und dabei trotz der nahezu gleichen Tonabfolge mehr wie ein monotoner Leierkasten anmutet.

                                    Doch auch hier gilt leider wie auf den Jahrmärkten voller kunterbunter Kreationen, welche die besten Disneywerke bis heute bleiben: Solange gespielt wird und genug Geld in den Klingelbeutel fällt, wird die Leierkastenmaschinerie weiterlaufen.

                                    Eben bis sie niemand mehr hören will.

                                    4 von 10 angepinselten Plastikrosen

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                                    • 4

                                      Wenn ich mir mit ansehe, wie sich diese Live-Action-Remakes von beliebten Disney-Klassikern exponentiell aufstapeln, habe ich das Gefühl, dass man es heutzutage kaum noch versucht, innovativ zu sein oder sich etwas Neues auszudenken.
                                      Dabei habe ich wirklich nichts gegen ein bisschen Nostalgie oder Remakes an sich, denn es ist für mich immer interessant, die andere Sichtweise von einem anderen Regisseur zu sehen.
                                      Auch wenn THE JUNGLE BOOK kein Meisterwerk war, empfand ich die neuen Ideen äußerst passend und der Film schaffte es, sein eigenes Ding durchzuziehen, ohne sich zu sehr vom Original zu entfernen. Deshalb war ich von der Idee, ein "Schöne und das Biest"-Remake zu drehen, gar nicht mal so abgeneigt. Vor allem weil der Film fast 2 Stunden dauern würde, könnte ich als großer Liebhaber des Originals einen neuen Einblick in die Welt der klugen Leseratte Belle, dem erst hartherzigen, doch auch freundlichen Biest und dem charismatischen Schurken Gaston (der jeder stereotypischen Heldenfigur zu meinem Erfreuen ins Gesicht gespuckt hatte) haben.
                                      Das Resultat? Ein visueller durchaus ansprechender Film, der aber nichts von der Seele und dem Herz des Originals in sich trägt. Anstatt dass der Film neue Wege einschlägt, um das altbekannte Märchen zu erzählen, ist es eine einzige Kopie des Zeichentrickklassikers, wo die "neuen Ideen" der Story nichts beitragen, sich so anfühlen, als wären sie sinnlos eingeschoben worden oder einfach nur lieblos durchgekaut werden.
                                      Trotz einiger durchaus gelungener Musical-Einlagen und netten Designs, besteht der Film nicht mehr als aus einem farbenfrohen Einblick in die Welt der Computeranimationen, die das Publikum davon ablenken sollen, dass sich rein gar nichts dahinter befindet.
                                      Denn das was das Original mit nur 80 Minuten geschafft hat, schafft der Film nicht mal ansatzweise mit einer Länge von zwei Stunden: uns mitfühlen zu lassen.
                                      Es ist unglaublich, traurig sogar, dass man das Gefühl hat, dass Zeichentrickfiguren viel lebendiger und gefühlvoller wirken als echte Schauspieler. Emma Watson macht zwar keinen schlechten Job, doch höher als der "Ich bin mal sehr nett, damit mich sofort jeder lieb gewinnt"- Standard kommt sie nicht und das zentrale Thema der Geschichte (die Beziehung zwischen Biest und Gefangene) wird lieblos inszeniert, während es im Original innerhalb von wenigen Minuten glaubhaft in Szene gesetzt wurde. Egal, wie beeindruckend das CGI auch sein mag, hinter der visuell beeindruckenden Fassade des Biests erkenne ich keine fühlende Person.
                                      Ich weiß, dass ich nicht nur auf den Zeichentrickfilm zurückgreifen sollte, aber ich kann nicht anders, wenn der Film mich jede Sekunde daran erinnert.
                                      Hier ein Beispiel:

                                      Erinnert ihr euch an die Szene, wo Belle ihren kranken Vater im Spiegel sieht und er Rettung benötigt? Die Gefühle des Biests wurden innerhalb von fünf Sekunden verdeutlicht und das ohne Worte: trauriger, nachdenklicher Blick, fasst das Glas der Rose an, grübelt und entscheidet sich schweren Herzens für das einzig Richtige: Sie freizulassen. Es gibt nicht eine Szene in diesem Remake, die diesem emotionalen Moment gerecht wurde.

                                      Leider ist DIE SCHÖNE UND DAS BIEST nicht mehr als ein weiterer Blockbuster, den man sich ansieht und gleich wieder vergisst. Und ich bin mir sicher, dass Walt Disney nicht gewollt hätte, dass man unter seinem Namen so seelenlose Filme drehen würde. Der gute Walt war der Mann, der mithilfe von Stift und Papier Gefühle aus den Herzen der Zuschauer locken konnte. Selbst heute berühren mich die alten Disney-Filme mehr als das meiste, was uns heute geboten wird.
                                      Zusammengefasst ist der Film wie Gaston selbst: Hübsch anzusehen, aber herzlos.

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                                      • 7 .5

                                        Ein wirklich schöne Neuverfilmung. Nur bin ich mir nicht sicher, ob ich Emma Watson gecastet hätte. Sie war nicht schlecht, aber Emma hatte schon immer etwas Jungenhaftes an sich. Ich glaube auch, dass mir der Film in Englisch besser gefallen hätte. Bei synchronisierten Fassungen von Filmen und Serien sieht man zwar fast immer das sie eigentlich Englisch reden, aber bei den Songs war das in diesem Film schon extrem und leicht irritierend.

                                        Es ist eine Schande das der Film in manchen Ländern oder Städten verboten oder fast verboten wurde, nur weil LeFou schwul ist. Gerade er sorgt für die witzigsten Momente im Film.

                                        • 4 .5

                                          so lala. technisch, auch wenn die sets recht künstlich wirken und das biest alles andere als realistisch agiert, sehr stimmig. allerdings ist der schnittrhythmus hölzern und die Kamera unmotiviert. es fehlt eindeutig an Dynamik. die deutsche synchro verdirbt leider die ansonsten tolle atmosphäre. wenn, dann unbedingt in OT oder besser gleich den viel viel besseren Animationsfilm anschauen

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                                          • 10

                                            Geschmackssache. Es wird im Film viel gesungen. Dadurch entsteht eine Art Musical-Flair. Ich fand die Musik sehr schön, der Film verzaubert und zieht einen in den Bann. Märchenhafte, romantische Kulisse und tollae Darsteller. Emma Watson spielt die Belle herausragend! Ich würde den Film sogar noch ein zweites Mal anschauen. Für alle die auf Märchen und Romanzen stehen, ist dieser Film ein Muss! Er war zu keiner Zeit langweilig und die verzauberten Gegenstände im Schloss sind genial umgesetzt worden! Sogar meinem Freund hat der Film gefallen! 100% Weiterempfehlung.

                                            • 6

                                              Emma Watson völlig unterfordert in ihrer Rolle als Belle und das Biest spielt völlig unglaubwürdig. Das Einzige was funktionierte, waren die Animationen der Schlossbewohner als Einrichtungsgegenstände. Deutsche Singstimme von Belle klang gar nicht gut. Nur die Rolle des Gaston war relativ originalgetreu. Trickfilmversion ist und bleibt einfach die bessere Wahl!

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                                              • 8

                                                Disney möchte jetzt alle Zeichentrick-Klassiker als Real-Adaptionen bringen. Sogar Winnie Pooh, Der König der Löwen und Dumbo werden bald kommen. Nun haben wir auch eine Real-Verfilmung von Die Schöne und das Biest und würde ich nur die deutsche Synchro bewerten, wäre der Film die größte Enttäuschung des Jahres. Besonders die Lieder waren für mich eine Zumutung, da sie wie ein YouTube Fandub wirkten. Bei Zeichentrickfilmen mag es funktionieren, aber bei Live-Action Werken ist es immer sinnvoller die Lieder im O-Ton zu belassen. Aber für so etwas würde der Film niemals Punktabzug bekommen, weil das unfair wäre. Vor allem für diesen Film, denn er ist eine würdevolle Umsetzung des Zeichentrick-Meisterwerks.

                                                In einem schönen Schloss lebte einst ein junger Prinz. Obwohl er alles hatte, was sein Herz begehrte war der Prinz verwöhnt, selbstsüchtig und unfreundlich. Eines Nachts kam eine Bettlerin zu ihm und suchte Zuflucht vor der Kälte und bot ihm dafür eine rote Rose. Der Prinz belächelte sie nur und wollte sie davon schicken. Doch das war der größte Fehler seines Lebens. Unter der alten Bettlerin verbirgt sich eine schöne Zauberin und verwandelt zur Strafe den Prinzen in ein Biest und dazu das ganze Schloss und dessen Bewohner. Der Zauber kann nur gelöst werden, wenn der Prinz es schafft eine Frau zu lieben und ihre Liebe zu gewinnen, bevor die magische Rose verwelkt.

                                                Es ist ein echter Genuss zu sehen, wie nah sich dieser Film an die Zeichentrick-Vorlage hält. Dazu schließt er sogar ein paar Lücken, die in der Vorlage noch offen geblieben sind. Neben den altbekannten Songs, bekommen wir auch neue Lieder, die mir aber nicht gefallen haben und besonders ein Solo-Song vom Biest wurde an einer unpassenden Stelle gebracht. Ansonsten war noch der finale Showdown etwas lieblos und es fehlte ein wenig die Dramatik. Ansonsten hat der Film fast alles richtig gemacht und bietet uns ein tolles Bühnenbild, traumhafte Kostüme und authentische Figuren. Und "Sei hier Gast" ist auch hier wieder der beste Song des Films.

                                                Emma Watson ist die perfekte Belle. Jemand besseres hätte man aus meiner Sicht nicht finden können. Ich sah zu jeder Sekunde Belle und nicht Emma Watson in einem Belle-Cosplay. Dan Stevens ist als Biest rein schauspielerisch großartig. Ich nahm ihm seine Rolle voll und ganz ab und endlich bekommen wir auch mal einen hübschen Prinzen, der sich in dem Biest verbirgt. Leider gefiel mir das Biest optisch nicht. Gerade da hätte man sich auf ein handgemachtes Kostüm mit Maske konzentrieren sollen, denn durch das CGI, wirkt das Biest oft sehr unecht. Luke Evans als Gaston gefiel mir nur optisch nicht (da wäre ein Dwayne Johnson oder Channing Tatum vielleicht besser gewesen). Aber Evans spielt Gaston derart gut und positiv selbstverliebt, dass mir die Optik hinter her egal war. Auch alle anderen Darsteller waren hervorragend, egal ob Ian McKellen als von Unruh, Josh Gad als Lefou, Ewan McGregor als Lumière, Kevin Kline als Maurice oder Emma Thompson als Madame Pottine. Alle waren erstklassig und sie werten den Film enorm auf.

                                                Fazit : Würdevoll, märchenhaft und nostalgisch. Auch wenn Die Schöne und das Biest wenige Schwachpunkte hat und vielleicht 20 bis 30 Minuten zu lang geht, ist der Film für mich ein Hit und eine gelungene Neuauflage. Zwar gefiel er mir nicht so gut wie Cinderella, Maleficent oder Das Dschungelbuch, aber als großer Fan des Zeichentrickfilms bin ich mehr als zufrieden. Wenn ihr die Möglichkeit habt den Film auf englisch zu sehen, solltet ihr das tun, denn ich finde es wahrlich eine Frechheit, auf die Fans so eine misslungenen Synchronisation loszulassen. Bild und Aussprache passen da 0 zusammen. Aber dafür kriegt der Film natürlich keinen Punktabzug.

                                                8/10

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                                                JokerReviews Hauptseite auf Instagram : https://www.instagram.com/joker.reviews/

                                                • 6

                                                  Den vielen positiven und Lieblingsfilm Kritiken kann ich mich leider ganz und gar nicht anschließen und bin sogar recht erstaunt darüber.

                                                  Denn eigentlich gibt es gar nicht so viel Positives zu sagen.... Handwerkliches alles tippitoppi. Effekte größtenteils sehr anschaulich und schauspielerisch wurde auch zumeist nicht verkackt.... aber:

                                                  Die oft angesprochene Asynchronität in den Gesangsszenen war durchaus "störend" aber aushaltbar. Manchmal kamen mir die Stimmenlagen auch nicht 100% passend vor (Belle)

                                                  Einige grenzdebiele Szenen: Belle hat Kohldampf wie sau, aber das Personal hat nix besseres zu tun als ihr das Essen immer wieder wegzuziehen... Dennoch grinst die Gute wie auf Droge... und nochn paar übertrieben lustig gemachte Szenen.... naja

                                                  Die Wandlung der Gefühle war mehr als höchst lächerlich... innerhalb von 5 Minuten von "Ich hasse dich über alles" bis zu "ach eigentlich isser ja ganz nett und ich habe komische Gefühle für Ihn".... war irgendwie von 0 auf 100... hätte man mMn. viel mehr ausbauen müssen.

                                                  Irgendwie hat der gewisse Pfiff gefehlt… War mir zu sehr 1:1 Kopie ohne neue, frische Ideen… ohne Überraschungen. Kurzum: altbacken

                                                  • 7

                                                    Ich freue mich irgendwie auf jede neue Disney-Real-Verfilmung, weil es immer den Eindruck einer erwachseneren Wiederauflage macht.
                                                    Dieser Eindruck bleibt leider nicht lang, denn bis auf, dass die Protagonisten gezeichnet sind, stehen die Original-Trickfilme von Disney den Live-Action Versionen in nichts nach.
                                                    Wer also nicht ein absoluter Disney-Junkie ist, der hat nichts verpasst, wenn er die Neuauflagen an sich vorüber ziehen lässt.
                                                    In Sachen Szenenbild, visuelle Effekte, Ausstattung und Kostüm allerdings, können die neuen Filme eine ganze Menge.

                                                    So auch bei "Die Schöne und das Biest".
                                                    Wo bei Maleficent die ganze Story umgekrempelt wurde (eher schlecht, als recht - meiner Meinung nach) und beim "Jungle Book" und "Cinderella" die Story auf einen Realfilm angepasst wurden, so hat man bei "Die Schöne und das Biest" teilweise das Gefühl einer Eins-zu-Eins-Kopie. Was, wie ich finde, gar nicht so schlecht ist und eben genau das lässt mein Disney-Herz auch höher schlagen. Allerdings bleibt dabei die Frage - braucht man das wirklich?
                                                    Die kleinen Ergänzungen sind gut eingeflossen, die Besetzung ist gut und, wie gesagt, ist dieser Film visuell auf jeden Fall ein Augenschmauß.

                                                    Wohingegen bei den Vorgängern kaum bis gar nicht gesungen wurde, wird "Die Schöne und das Biest" fast zu einem Musical. Hier reiht sich ein Song an den anderen und alle Gefühle werden ins Songs gepackt. Das mag für dis klassischen Disneyfilme wunderbar funktionieren, wird bei der Live-Action-Version aber einfach ein bisschen viel.
                                                    Ich hatte allgemein das Gefühl, dass dieser Film immer ein wenig über der Kitsch-Spanne spielte. Sodass es für mich, als Disney- und Musical-Fan, zu ertragen war, für alle anderen aber wahrscheinlich ein ganz schöner Ritt sein musste.

                                                    Wie auch bei "Cinderella" bekommt man hier das Gefühl einer klassischen Märchenverfilmung. Das Schauspiel ist etwas überdramatisch und charekaturisiert (wenn es dieses Wort gibt ^^'). Was nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn man sich immer wieder ins Gewissen ruft, was dieser Film sein will - Nämlich eine Märchenverfilmung im neuen Stil. So kommt auch der Kitsch auf keinen Fall zu kurz ;D

                                                    Ich freue mich bei diesen Verfilmungen immer besonders, wenn ich das Gefühl habe, es wird respektvoll mit dem Original umgegangen, und dieses nicht nur als vage Vorlage angesehen wird.
                                                    Und das ist hier auf jeden Fall zu spüren.

                                                    Ich habe den Film in der deutschen Fassung gesehen und die Synchro, insbesondere bei den Gesangseinlagen, wirkte einfach nicht ganz so symbiotisch, wie ich es bei anderen Musicalverfilmungen gewöhnt bin.
                                                    Beziehungsweise wird bei vielen Musicals ja schon gar nicht mehr synchronisiert.
                                                    Wenn dieser Film nicht für Kinder ab 6 Jahren gedacht wäre, hätte mir das, um ehrlich zu sein, auch besser gefallen.
                                                    So werde ich ihn mir definitiv noch einmal im Original ansehen und verspreche mir davon noch einmal ein Stück mehr Authentizität.

                                                    Rund um ist "Die Schöne und das Biest" ein weiterer schöner, romantischer Realfilm von Disney. Der keinen besonderen Mehrwert im Vergleich zum Trick-Vorgänger hat, aber sicherlich viele noch einmal ins Kino zieht. Disneyliebhaber kommen auf ihre Kosten, alle anderen werden vollgekitscht.

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