Die Schöne und das Biest - Kritik

Beauty and the Beast

US · 2017 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Musikfilm · Kinostart
Du
  • 2

    Ich gebe zwei Punkte. Einen Punkt gibt es für die Bilder, einen für die Kostüme.

    Das war es dann auch schon. Ich schaue mir den Film gerade 45min lang an und bin dermaßen abgenervt vom ständigen Gedudel im Hintergrund. Es gibt scheinbar keine einzige Minute ohne Filmmusik. Und damit nicht genug wird auch noch immer und immer wieder gesungen. Was für ein Abfuck. Typisch amerikanische Unkultur.

    Wer auf sowas steht, sollte sich das anschauen. Mein Geschmack ist es nicht.

    • 6

      Dem Film fehlen irgendwie Gefühle und auch Herzblut. Emma Watson fand ich sehr gut besetzt, aber die Synchronisation ihres Gesangs war grauenhaft. Noch dazu fand ich das Ende ein wenig plump und auch die Art und Weiße, wie sich das Biest und Belle näher kommen war ohne Gefühle. Deshalb nur ein durchschnittlicher Film. ich muss allerdings sagen, dass mir Lumière und Tassilo sehr gefallen haben.

      • 6 .5

        Hatte mir von der Realverfilmung etwas mehr erhofft, aber irgendwie war ja klar dass man unterm Strich denselben Film bekommt. In dieser Verfilmung fehlt allerdings irgendwie das Herzblut was im Zeichentrickfilm steckte. Die erweiterten Szenen bremsen die Story eher aus und es wird zeitweise recht langatmig. Dennoch natürlich trotzdem eine ganz Gute Version von "Die Schöne und das Biest". Das Original in Zeichentrickform ziehe ich dann in Zukunft aber wieder vor.

        • 9

          Die Realverfilmung des Zeichentrick Films . Realverfilmung ? In manchen Szenen im Schloß dürfte Emma Watson das einzige sein das nicht am Computer entstanden ist . Am Anfang und am Ende und auch mal so zwischendurch gibt es dann auch einige Schauspieler zu sehen . Das was Disney unsda serviert ist einfach nur schön . Man kann das was Disney macht lieben oder nicht ,aber Sie wissen was Sie tun . Großartige Bilder und wunderschöne Songs . Und Emma Watson die über allem Strahlt wie ein Stern . Das ist kitschig und romantisch bis zum Anschlag aber genau das was man bestellt hat . Genau das was man wollte als man den Film gestartet hat . Einfach nur schön .

          5
          • 7 .5

            [...] "Die Schöne und das Biest" bietet eine zeitgemäße Auffrischung des beliebten Klassikers. Mehr Hintergrundgeschichten für die Figuren und einige neue Songs verlängern die Laufzeit und fügen Mehrwert hinzu. Prächtige Kulissen und gut aufgelegte Darsteller machen die Realverfilmung zu einer kurzweiligen, opulenten Angelegenheit, die zwar an die Magie des Originals nicht ganz herankommt, aber auf ihre eigene, charmante Art verzaubert.

            3
            • 6 .5

              Eins vorab: Der Zeichentrickfilm ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, hat mich seit meiner Kindheit jahrelang begleitet und mit ihm begann meine Liebe zu Filmen. Von daher war ich etwas skeptisch als ich hörte, dass man daraus jetzt einen Realfilm macht. Kann diese Adaption die Gefühle die ich beim schauen des Originals habe auch auslösen?
              Die Antwort lautet, leider nein. Der Film konnte mich nicht mitreißen, begeistern und einfach nicht in seinen Bann ziehen. Aber damit hatte ich auch schon vorher gerechnet.
              Trotzdem war er nicht schlecht. Ich erwähne erst mal die positiven Seiten:
              Luke Evans war als Gaston genial, schön fies und arrogant.
              Josh Gad war als Le Fou ebenso klasse, und die Tatsache, dass er hier ganz anders war, nämlich zwar auch tollpatschig, aber nicht so dämlich und deutlich netter, fand ich gut. Er und Evans waren wirklich das Highlight im Film.
              Aber auch Dan Stevens gab ein gutes Biest ab.
              Dann habe ich bei zwei Liedern Gänsehaut gekriegt: Zum einem bei "Gaston", weil das ohnehin mein Lieblingslied aus dem Original ist, und dann bei "Evermore", dem neuem Lied vom Biest.
              Die anderen Lieder hatten von der Inszenierung her einfach nicht die Klasse des Originals. Und auch die neuen Lieder fand ich nicht so besonders.
              Und nun kommen wir zu den negativen Aspekten:
              Auch wenn es keine 1 zu 1 Kopie war wirkte vieles zu vertraut und besondere Momente wirkten hier nicht so richtig.
              Z.B. fand ich die Beziehung zwischem Belle und dem Biest im Zeichentrickfilm viel glaubhafter. Hier wirkte sie zu sehr gezwungen und kam nicht richtig zur Geltung. Der Kampf zwischen Gaston und dem Biest hat mich hier überhaupt nicht gepackt, sondern wirkte nur so dahingeklatscht. Oder auch die Szene wenn das Biest Belle anbrüllt, weil sie in den Westflügel gegangen ist (wovor ich als Kind früher Angst hatte), ließ mich hier volkommen kalt. Es gibt noch genug andere Szenen die nicht so gut rüberkamen wie im Original, aber dann würde meine Kritik kein Ende nehmen.
              Dann war das CGI, nicht besonders gut. Okay, das Biest ging noch in Ordnung, aber die Bediensteten wirkten total leblos und ohne Herz.
              Kommen wir nun zu Emma Watson. Nun, ich war nie der große Fan von ihr und sie war auch nicht meine Wunschbesetzung für Belle, die ja meine totale Lieblingsdisney-Prinzessin ist. Emmy Rossum oder Samantha Barks hätte ich lieber in der Rolle gesehen. Gut, sie ist hübsch und alles, aber mir fehlte bei ihr einfach dieser anmutige Charme, den die Figur ausmachte. Irgendwie war sie mir nicht so sympathisch in der Rolle.
              Fazit: Ein akzeptabler Versuch den Klassiker als Realfilm auf die Leinwand zu bringen, aber ich bleibe lieber beim Zeichentrickfilm.

              5
              • 5 .5

                langweilig, scheiß synchro, nerviger deutscher gesang, keine tiefe, keine neuen aspekte, auch das cgi wirkt irgendwie altertümlich. na, ich weiß nicht. vielleicht, wenn man kleine kinder hat?

                • 9
                  Laudania 07.07.2017, 00:01 Geändert 07.07.2017, 00:06

                  Endlich hab ich es mal geschafft. Und ich bin positiv überrascht. Überaus positiv.
                  Ich war ja von Anfang an total begeistert, als ich hörte, dass es eine Realverfilmung geben sollte und ich hatte recht gute Hoffnungen darauf, dass der Film mehr hergeben würde als das Disney-Original, dass mir mit den Jahren ein bisschen zu eingestaubt und kindlich wirkte, weshalb ich es irgendwie leider nicht mehr sehen konnte...
                  Das bunte, musicalhafte Design und Setting war perfekt und hat zum einen unterstrichen, dass man hier ein lupenreines Musical bekam. Zum anderen war es natürlich unglaublich nah am Zeichentrick dran. Und die Kostüme unterstrichen natürlich die Wir-tragen-alle-Hüllen-und-Schönheit-kommt-von-Innen-Thematik.
                  Perfekt gelöst.
                  Atmosphärisch hatte der Film einiges auf Lager. Darstellerisch sowieso. Da muss man eigentlich gar nicht drüber reden.
                  Was mich beeindruckt hat, war der doch recht unerwartete Tiefgang des Films. Die zusätzlichen Dinge, die in den Film integriert wurden, haben den Figuren viel mehr Charakter und Fassetten geliefert, als der Zeichentrick je liefern konnte. Besonders beim Biest war das der Fall. Man verstand plötzlich vollkommen, wieso Belle sich in dieses Wesen verlieben konnte.
                  Außerdem bin ich von den Witzen ziemlich beeindruckt, die wirklich witzig waren und die Charaktere einfach sympathisch machten. Das wirkte nicht stumpf, das wirkte genau richtig.
                  Einziges Manko ist Disneys groß angekündigte "Wir haben jetzt eine schwule Figur"-Möchtegernrevolution, die im Film einfach nicht stattgefunden hat, die dem Film aber irgendwie immer anhaften wird, was schade ist. Le Fou ist eigentlich nämlich eine recht liebenswerte Figur geworden. Hätten sie mal einfach die Klappe gehalten, statt Versprechen zu machen, die sie nicht halten konnte.
                  Ja, und ... die Songs. Ach verdammt, auch die waren stark.
                  Der ganze Film war stark. Ich weiß nicht, was ich daran aussetzen sollte. Das wäre gemein. Und ich will zu dem Film nicht gemein sein.
                  Schöne Unterhaltung mit viel Herz, genau das, was ich sehen wollte. :)

                  Ich hab den Film übrigens im Originalton gesehen.

                  5
                  • 8 .5

                    Meckern auf höchstem Niveau .. also mal ehrlich, die sogenannten "Kritiker" mit ihren 0-5 Sterne-Wertungen sind doch nur noch geil auf Likes :D sowas Unverständliches und typisch Deutsches ist echt nicht mehr lustig. Nur noch kritisieren und sich negativ über alles und jeden äußern.
                    Da holt Disney eine phantastische, bildgewaltige Realverfilmung, mit grandiosen Effekten, tollen Schauspielern und der bekannten Story aus der Trickkiste und die Leute würdigen NICHTS. Stellt euch hinter die Kamera und macht es besser :D Ich glaube die Leute in Hollywood wissen schon genau, "was", "wie" und vor allem "warum" sie es so machen - und der Erfolg gibt ihnen recht. Wenn das nicht gut genug für mindestens 7 - 8 Sterne war, für welchen gehypten Rotz gebt ihr dann diese Punktzahl? Lächerlich! Aber gut, Kritik es erlaubt - doch bitte auch konstruktive. Gerne äußere ich mich auch noch ein mal detailliert zu meiner überaus "positiven" Kritik ;)

                    3
                    • 8

                      Oha, das war ja viel besser, als ich erwartet hatte!
                      Wenn man hört, dass aus einem der Lieblingszeichentrickfilme eine Realverfilmung gemacht werden soll, ist man als Fan ja erst einmal kritisch, aber ich muss sagen, dass mich der Film doch überzeugen konnte.
                      Die Verknüpfung von alter Geschichte und neuen Szenen, welche die Story ergänzt und schlüssiger gemacht haben (soweit ich mich erinnere, wurde im Original nie erwähnt, was mit Belles Mutter geschehen ist), war wirklich gelungen.
                      So gefiel es mir hier auch viel besser, wie der selbstverliebte Gaston um Belle buhlt, weil es einfach viel besser ausgearbeitet wurde.
                      Die Kulisse (na klar, größtenteils CGI animiert, aber in einem Making of konnte man sehen, dass doch erstaunlich viel tatsächlich von den Kulissenbauern zusammen gezimmert wurde) ist einfach atemberaubend. Das Schloss und der dazugehörige Park - wow.
                      Ich dachte zuerst, dass mir Figuren wie Lumière und Herr von Unruh als CGI Animation nicht gefallen würden, doch gerade zweiter war irgendwie unheimlich süß.
                      Belles Daddy haben sie allerdings etwas abgeschwächt. War der nicht Erfinder und alle fanden ihn im Dorf seltsam? Bisschen glattgebügelt jetzt.
                      Emma Watson ist nach wie vor nicht meine Idealbesetzung für den Film und Dan Stevens...na ja, eigentlich finde ich ihn ziemlich überzeugend (das war auch hier in dem Film okay) und heiß. Davon war aber auch nach seiner Verwandlung nichts zu sehen. Unglaublich, wie er mit dieser Billigperücke ausgesehen hat wie ein Heckenpenner.
                      Die Songs haben mir übrigens sehr gut gefallen, auch wenn die neuen sich oft angehört haben wie Jahrmarkts- oder Karnevalsmusik. Mein Freund saß hingegend bei jedem Lied augenrollend da - scheint also Geschmackssache zu sein :D
                      Was mir gar nicht gefallen hat, war die "Sei hier Gast"-Szene. Das Lied ist natürlich saucool, aber diese Szene war eine einzige Farbexplosion. Man kam gar nicht hinterher mit Gucken und konnte unmöglich alles aufnehmen. Hier wäre etwas weniger deutlich mehr gewesen.
                      Im Fazit aber ein beeindruckender, sehr hochwertiger Film mit tollen Darstellern, guter Animation und schöner Musik. Aus alt mach neu hat hier auf jeden Fall funktioniert.

                      3
                      • 1 .5

                        (Vorsicht Spoiler)

                        Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich zu diesem Film überhaupt eine Rezension verfassen soll.
                        Der Grund dafür ist, dass ich nach dem Kinobesuch das Gefühl hatte den für mich schlechtesten Film der letzten fünf Jahre geguckt zu haben, jedoch nicht wirklich sagen konnte wieso.
                        An sich bietet der Film ja alles, was das Zuschauer-Herz von heute gerne sehen will:
                        Populäre Schauspieler, nette Effekte und eine gute altgewohnte Geschichte mit ein paar neuen Specials.
                        Ich glaube in einem Satz könnte ich meine Kritik so beschreiben: Es war einfach viel zu viel und vieles viel zu schlecht.

                        Der Film ist vollgestopft mit einer knatschig bunten Kulisse, altbekannten und neuen Liedern und neuen Story-Zusätzen.
                        Dabei wird alles in einem Pott geworfen, ordentlich durchgeschüttelt und im Film hektisch präsentiert.
                        In dem Film gab es für mich keinen einzigen Moment, wo ich mal die Handlung, die Lieder oder die Kulisse in Ruhe auf mich wirken lassen konnte. Es war einfach zu viel Input.

                        So vollgestopft die Lieder auch mit viel buntem Bum-Bum sind, so lahmer ist der Gesang.
                        Belles deutsche Gesangkunst war meines Erachtens einfach nur grauenvoll. (Kann sein, dass Watson da besser überzeugen kann, doch beziehe ich mich nun nun nmal auf die deutsche Fassung.)
                        Selbst billigere Kinderfilm-Musical-Streifen wie "Die Schwanenprinzessin" haben tausendmal bessere Gesangskünste zum besten gegeben.
                        Die anderen Synchronsprecher machen ihre Arbeit ganz nett, doch fehlt mir trotz der teils psychedelischen Szenerie der Schwung vom alten Film.

                        Desweiteren kann in diesem Film einfach nichts wirklich überzeugen.:
                        Emma Watson liefert eine solide schauspielerische Leistung ab, wie man es von ihr gewohnt ist, doch kann ich anders als beim Original einfach keine Sympathie zu ihr aufbauen.
                        Luke Evans macht an sich nen netten Job, versagt jedoch gegen Ende einen wirklich bösartigen Gaston rüber zubringen, was aber auch am Drehbuch liegen könnte.
                        Der Rest des Casts erbringt anständige Leistungen ohne nennenswerte Besonderheiten.

                        Ein Hauptkritikpunkt ist für mich auch das Drehbuch. Der Film erzählt an sich die alte Story, jedoch mit ein paar dramaturgischen Änderungen und Zusätzen.
                        Dies alles ist ja auch schön und gut, wenn es denn funktionieren würde. Aber es ist einfach zu viel und vor allem vieles unnötig.
                        Der zusätzliche Handlungsstrang mit Belles Mutter trägt meiner Meinung nach nichts sinnvolles zur Hauptstory bei.
                        Außerdem finde ich es komisch, dass der Film mehr Bezüge zur realen Welt nimmt (Pest und Paris).
                        Geografie und Zeit waren meiner Meinung nach im alten Film nicht von Bedeutung und die Andeutungen auf ein französisches
                        Dorf mehr Stilmittel als Information.
                        Die neuen geografischen und zeitlichen Informationen nehmen der Szenerie das märchenhafte und man kommt nicht umhin sich Fragen zu stellen, welchen französischen König denn der Prinz bitteschön darstellen soll (Revolution lässt grüßen) und seit wann Schwarze und Weiße zu dieser Zeit gleichgestellt waren.

                        Alles in allem wirkte der Film auf mich so, als ob er krampfhaft um jeden Preis versuchen wollte so schön, so neu und so modern wie nur irgendwie möglich zu sein. Das Resultat daraus ist ein Film, der zwar alles hat, aber nichts davon rüber bringen kann.

                        2
                        • 6

                          Da wird der Prinz verflucht, weil er nur hübsche Menschen in sein Schloß läßt, und wie es Disney so haben will, erfährt er Rettung natürlich von einer Gutaussehenden. Naja, Disney halt.
                          Die Effekte sind aber ganz in Ordnung.

                          • 7 .5

                            Gefällt mir persönlich einen kleinen Tick besser als das Original. Um das aus dem Weg zu schaffen, natürlich sehen die CGI-Schlossbewohner kacke aus (und zeigen auch die Absurdität der Prämisse), das Biest finde ich noch in Ordnung, auch wenn Dan Stevens' Schauspieltalent da etwas verschwendet ist. Emma Watson finde ich passt genau in diese Rolle und hat der Figur einen noch feministischeren Twist gegeben. Singen kann sie auch ganz hübsch und all die bekannten Songs kann man sich hier ganz gut anhören; die neue Version von dem Main Theme von John Legend und Ariana Grande gefällt mir ganz gut. Kulissen- und kostümtechnisch fand ich den Film ziemlich beeindruckend und auch die anderen Schauspieler und Sprecher waren ganz gut.
                            Insgesamt ein meiner Meinung nach gelungenes Remake, das man zwar nicht unbedingt gebraucht hat, aber, wie ich finde, etwas kurzweiliger und ansprechender als das Original ist.

                            • 7
                              fr_sonderbar 15.06.2017, 15:56 Geändert 15.06.2017, 15:56

                              ^^ bis auf das gesinge :D aber da das die meisten ja mögen seh ich da mal drüber hin weg. ich steh halt auf das biest und die sprechenden möbel :D

                              • 5

                                Najaa als Disney Fan sollte man ihn sich schon anschauen aber umhauen wird er einen nicht. Emma Watson hat mich nicht wirklich überzeugt und die Lieder waren mir dann doch zu schrill.

                                • 3

                                  Die Portierung vom Zeichentrick- zum Realfilm ist zweifellos gelungen, aber auch hier kann weder Emma Watson noch die teils grandiosen CGI über die schon im Original echt dünne Story hinwegtäuschen.

                                  Ohne die Gesangseinlagen wäre das Ding in ner Dreiviertelstunde ohne nennenswerte Verluste erzählt.

                                  Ganz nett, aber auch nicht mehr.

                                  • 4

                                    Stellenweise recht langatmig, aber die Umsetzung von Zeichentrick zu Realfilm gelungen.
                                    Leider mochte ich den Zeichentrick schon nicht besonders, demnach hat der Film mich hier auch nicht überzeugt...

                                    • 6 .5

                                      Zur Grundgeschichte: Das hier ist nicht grad mein Lieblings-Disney-Zeichentrick gewesen. Um so weniger habe ich den Oscar für die Filmmusik verstanden, da fand ich zum Beispiel König der Löwen sehr viel besser.

                                      Dennoch habe ich mich an die durchaus gelungene Realverfilmung gewagt und bei der Gelegenheit auch das Orginal erneut gesehen.

                                      Wie das bei Neuauflagen - von sehr schlechten abgesehen - üblich ist gibt es Verbesserungen und verschlechterungen.

                                      SPOILER:
                                      besser finde ich zum Beispiel:

                                      - Der Vater dringt nicht nur ein, sondern versucht, etwas zu stehlen
                                      - Das "Komm ans licht" bei der ersten Begegnung ergibt mehr sinn, da an im Trick das Gesicht schon zuvor gut sieht.

                                      schlecht finde ich zum Beispiel die Idee, das Schloss in eine Immer-Winter-Zone zu verlegen.

                                      Entscheidend finde ich die Inszenierung der Figuren, besonders der verwunschenen Gegenstände. Im Realfilm sind die sehr langweilig und einfallslos - Eigentlich nur gesichter auf gegenständen. Im Zeichentrick drückt sich die Persönlichkeit viel stärker im Erscheinungsbild und Gestik aus. Auch das Biest wirkt buckelig ohne ausgeprägten aufrechten ganz authentischer auf mich.

                                      Die Vorgeschichte als Mosaik gefällt mir auch besser als "normal" inszeniert und den "Adeligen Stil" in der Realfassung mit viel Puder und roten Wangen finde ich übertrieben.

                                      Die Spielzeit wurde ohne mir erkennbaren Grund um gut eine halbe Stunde gestreckt, wobei auch die längere Realverfilmung keine starken Längen hat.

                                      • 6

                                        Disney macht sich weiter bequem in ihrer kreativen Komfortzone mit eng getakteten Sequels und Remakes. Warum sich auch in neues, ungewisses Terrain begeben, wenn man sich am eigenen Filmkatalog nochmals bedienen kann? Aus klassischem Zeichentrick (hier mehr oder weniger) wird moderne Realverfilmung. Die Rechnung geht bisher auf. Und so verwundert es nicht, dass es nach 25 Jahren auch ein Wiedersehen mit der selbstbewussten Belle, ihrem schrullig-liebenswerten Vater, dem fies-eitlen Verehrer Gaston, der manipulierbaren Dorfgemeinde, dem furchteinflößenden Schlossanwesen, deren seltsam-verfluchten Bewohnern und dem eigenbrötlerischen Biest gibt. Bill Condon hat die Leitplanken der Vorlage stets im Blick und serviert viele altbekannte Momente neu, garniert mit ein paar neuen Szenen.

                                        Warum die relativ einfache Märchenhandlung nun auf über zwei Stunden gestreckt werden muss, bleibt dennoch das Geheimnis der Macher. Dementsprechend wechselhaft ist das Pacing von "Die Schöne und das Biest" und das liegt nicht an den netten Musicalnummern. Gespielt wird zwar ordentlich, nur bleibt insgesamt viel Dekor, aber wenig Glanz. Zu klinisch und makellos wirkt das Geschehen, bei der man sich zumeist einzig an der wirklich tollen Ausstattung und dem Anhören der bekannten Lieder ergötzen möchte. Emotional wurde ich diesmal nicht gepackt, da die Chemie zwischen Belle und Biest trotz aller Ausschmückung nur eine Behauptung bleibt. Allerdings könnte es auch nur an der zeitgeistkompatiblen CGI-Ummantelung des guten Dan Stevens liegen. Das Schöne (Emma Watson) ist natürlich, das Hässliche kommt aus dem Computer. Wenn auch unbeabsichtigt eine nette Analogie auf viele Auswüchse der heutigen Kinolandschaft.

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                                        • 5 .5

                                          Wie schon "Das Dschungelbuch" konnte auch diese Live Action Verfilmung mich nicht überzeugen. Beim Dschungelbuch wurde die Geschichte zumindest etwas verändert (wenn auch nicht gut), hier habe ich "gefühlt" eine 1 zu 1 Kopie gesehen. Auch wurde mir zuviel gesungen, was ich aber nicht wirklich als negativ Punkt bewerten möchte, da mir das hätte klar sein dürfen.

                                          Also nicht neues, mitgefiebert habe ich auch nicht und den Kassenerfolg kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich wurde alles solide gemacht weßhalb ich keine schlechtere Bewertung abgeben möchte.

                                          • 5 .5

                                            Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum dieser Film an den Kinokassen so eingeschlagen hat. Man kann es drehen wie man will, die Animationen sind das Beste an dem Film. Und das ist für 2017 echt schwach...

                                            • 5

                                              Joa, irgendwie mochte ich den ersten Trailer viel lieber. Da wurde weniger Gesungen. Klar, ich wusste worauf ich mich eingelassen hatte als ich meiner Frau zusagte den Film zu schauen.
                                              Am besten getroffen war der Hund als Fußlehne.
                                              Emma Watson und der Rest legen alle gute Leistungen ab.
                                              Trotzdem mag ich den Zeichentrick lieber...

                                              • 10

                                                https://www.youtube.com/watch?v=uxd3edLeGEI

                                                Sonne, Blumen, Vögel, Kinder, Blütenstaub, klarer blauer Himmel, summende Bienen, Gänseblümchen, Schatten, Duft von Sonnencreme

                                                - Eine kleine Geschichte über die Fantasie –

                                                In einem nicht weit entfernten Park hier in Dortmund, legte ich mich voller Vorfreude auf den heißen Sommer mit meiner Schwester und einer großen Decke auf eine unendliche Wiese, voller Gänseblümchen und dem Geruch von gemähtem Rasen. Ein Geruch voll Schönheit.
                                                Ein unbändiger Wille verfolgte mich an diesem Tage. Ich wollte jene schönen Gefühle in einem Text festhalten, den ich so sehr lieben kann, wie jeder, der ihn liest. Etwas passendes und etwas, dass vor Inspiration sprießt, wie der Anblick einer roten Rose. Etwas, dass niemals wirklich dem Film dahinter würdig erscheint, es aber trotzdem versuchen möchte. So bot mir meine Schwester ein faires Spiel an. Sie gab mir 10 Worte und erwartete eine Kurzgeschichte. Ich schrieb ihr eine kleine Geschichte über die Fantasie.

                                                Es war einmal,
                                                mal hier, dann da

                                                Ein Junge, der an einem Ort voller Vögel, Blumen, und Kindern ein kleines Abenteuer, eine Reise in die Erkenntnis selbst, eine Reise in die Wahrheit erleben wollte. Die Sonne hatte ein breites Grinsen inne, an jenem Tag. Die Vögel zwitscherten und die Gänseblümchen waren bunt, ganz wie er sie sich in seiner Fantasie vorstellte. Es war so, als ob er sich einfach eine Brille aufsetzt und sieht, was seine Vorstellungskraft im zeigen möchte. Was er wollte und was er brauchte. Er beobachtete den klaren blauen Himmel, der für ihn wie ein Ozean, ein Gemälde, ein nie endender Ozean aus hellem Licht aussah. Über die Wiesen flogen summende Bienen, die im Sommer ihren Blütenstaub wie Butter auf ihre Blumen verteilen und dazu noch den leckersten Honig erschufen, den der Junge je geschmeckt hatte. Es war so, als könnte er sie einfach nett nach einer Portion Honig fragen.

                                                Der Duft von Sonnencreme verteilte sich auf der ganzen Wiese. Als er umherschaute, wo all diese sommerlichen Gerüche herkamen, schaute er auf ein von Gras befreiten Fleck auf der Wiese. Ein rundes Fleckchen ohne einen grünen Halm. Er verlor sich darin, denn der Fleck passte nicht zum Rest der Wiese. Beim genauen Betrachten erkannte er Rillen in dem Fleckchen. Er verlor sich darin, als sie plötzlich groß vor ihm standen, unendlich wurden und fand sich auf einem Platz ohne Gras wieder. Er reiste durch die kleine Öffnung auf der Wiese, die nicht zum Rest der Wiese passte. Zu einem Ort, der einem Schatten ähnelte.

                                                [Platz für eure Fantasie]

                                                Ein großer Baum spricht zu ihm, dort, wo er jetzt ist. Er sagt:

                                                „Diese Flecken stehen immer für Menschen und Schicksale. Und da viele Kinder aufmüpfig, viele Erwachsene undankbar um das Leben sind, entstehen überall kleine Flecken auf den Wiesen der Welt. Du wolltest hier hin kommen, mein Junge. Warum?“

                                                Der Junge sah sich um, ging, verirrte sich, drehte um, dachte nach, rannte, verlief sich und machte am abgelegensten Ort dieses aus der Fantasie entstandenen Platzes Halt. Vor ihm stand ein Schloss. In entgegengesetzter Richtung befand sich etwas, dass einem riesigen Gefängnis ähnelte und einige andere Orte. Es gab noch mehr zu sehen, aber der junge interessierte sich für das Schloss. Es war groß und geheimnisvoll. Entgegen dem Rest seiner Fantasie stand das Schloss auf einem riesigen Gelände, einem Anwesen, dass von purem Schnee überdeckt war. Er konnte dort umher laufen, ohne dass man ihn je sah. Magisch. Der Junge bemerkte gar nicht, dass der Baum ihm folgte. Zu diesem magischen Ort.

                                                „In diesem wunderschönen Schloss wohnte mal ein stattlicher Prinz. Obwohl er alles hatte, was sein Herz begehren konnte, war es ihm nicht genug. Er war selbstsüchtig, verwöhnt und unfreundlich. Ihm begegnete vor vielen Jahren eine alte Bettlerin im Schloss, die ihm eine rote Rose anbot. So selbstsüchtig, wie er war, brach er in Gelächter aus und lehnte ihre Rose, samt den guten Absichten dahinter, ab.“

                                                „Was für gute Absichten?“

                                                „Nun, was denkst du mein Junge?“

                                                „Jedenfalls stach urplötzlich eine wunderschöne Zauberin aus der Bettlerin hervor und belegte den Prinzen und all seine Menschen und Freunde im Schloss mit einem bösen Fluch. Der Prinz hatte keine Liebe mehr in seinem Herzen und alles Gute war verloren. Sie verwandelte ihn in ein abscheuliches Biest, mein Junge. Und auch das Schloss und alle, die darin lebten. Die Rose, die die Zauberin ihm gab, sollte einige Jahre halten. Doch sie sollte fortan Blätter verlieren, die das Schloss immer mehr und mehr zerstörten, bis es komplett zerfallen wäre. Wenn er aber lernen würde einen anderen Menschen zu lieben und dessen Liebe erwidert werden würde, dann wäre der Zauber gelöst. Wenn nicht, wäre er dazu verdammt, auf ewig ein abscheuliches Biest zu bleiben.“

                                                „Als ich klein war, träumte ich von diesem Schloss und einer Geschichte von Liebe und Finsternis.“

                                                „Mein Junge. Du hast sie gefunden. Wie du siehst, ist in deiner Fantasie dieser Ort anders, als alles drumherum. Wie die Flecken auf deiner Wiese, auf der du gerne verweilst. Dort, wo sich die Liebe mit Zuneigung und Dankbarkeit vereint. Wenn du dir etwas wünschen würdest, was wäre es?“

                                                „Dass das Leid in diesem Schloss ein Ende finden würde. Dass die Liebe erwacht, alle Menschen zu sich finden und eine wunderschöne Prinzessin kommt, die den Prinzen erlöst, damit er wieder lieben kann und er sein Schloss mit allem füllt, was er in den tiefsten Empfindungen seiner Seele wünscht. Dass dieser Ort nicht mehr länger von Dunkelheit erfüllt wäre, die Flecken auf der Welt nur noch Grün wären.“

                                                „Mein Junge. Deine Fantasie und deine Wünsche. Tatsächlich überrascht mich dein Wunsch. In dir steckt Liebe, die erwidert werden möchte. Nicht, das dein Wunsch unvernünftig, aber dafür fair wäre. Aber tatsächlich ist es genauso passiert. Du kanntest die Wahrheit bereits. Es ist keine Fantasie. Eine Schönheit namens Belle nahm sich seinem Schicksal an. Widerwillig, aber sie tat es, weil sie etwas ihm entdeckte, erweckte. Sie ließ die Liebe wieder auferstehen. Sie zeigte ihm, nach einigen Jahren der Verzweiflung, dass er kein Biest war, sondern ein liebender, ein netter, ein dankbarer und gütiger Mensch. Dein Wunsch wird ein paar Flecken auf dieser Welt Grün färben, Gras wachsen lassen und Liebe in die Herzen der Menschen eingravieren. Du sollst erlöst werden von deinen Sorgen und deinem Kummer, der dich hierhin zu mir geführt hat. Aus dir soll ein stattlicher Prinz mit einem guten Herzen werden. Was wünscht du?“

                                                „Aber ist nur ein Traum. Gleich wache ich auf und nichts hat sich geändert.“

                                                „Mein Junge. Wenn du es wünscht, dann ist das hier kein Traum. Wenn du es wünscht, dann ist das hier die Einzige Wahrheit für dich. Die Einzige, die zählt und die Einzige, die alles zusammenhält.
                                                Das Schloss ist keine Erfindung, kein Mythos, sondern ein Ort, der durch Schmerz verflucht und von Liebe errettet wurde. Von Finsternis getrübt, zu einer Prüfung auserkoren, von Liebe erlöst und neu belebt. Manchmal schreibt die Zeit Märchen. Märchen schreibt die Zeit. Manchmal braucht es Fantasie, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Weil Fantasie alles bedeutet.“

                                                Ende

                                                Zum Abschluss möchte noch meine ganze Liebe zu diesem Film kundtun, denn sie ist wahrhaftig, innig und unendlich. Auch nach der fünften Sichtung konnte ich meine Augen nicht von der Leinwand abhalten und das ist es doch, was zählt, oder nicht?

                                                10 wundervolle ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ für die Schöne und das Biest. Weil Fantasie alles bedeutet.

                                                Ich hoffe, euch hat meine kleine Geschichte über die Fantasie gefallen.

                                                https://www.youtube.com/watch?v=YsKKuCUYUMU

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                                                  Der Zeichentrickfilm von 1991 ist mein absoluter Lieblingsdisneyfilm und es war mir schon vorher klar, dass die Liveactionverfilmung da wohl nicht mithalten wird können. Vor ein paar Wochen haben ich noch die neue Verfilmung vom Dschungelbuch gesehen die, mir überraschenderweise, echt gut gefiel und so stieg dann doch noch meine Hoffnung, dass Die Schöne und das Biest mit Emma Watson doch ganz gut wird. Ich wurde leider enttäuscht.
                                                  Das Biest sah tatsächlich echt gut aus und auch das CGI war anständig allerdings wurde ich mit Emma Watson als Belle mal so gar nicht warm und ich fand die Performances der Songs durchgehend schlecht bis geht so.
                                                  Insgesamt sehr enttäuschend, leider.

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                                                  • 5 .5

                                                    optisch wirklich sehr schön nur das gesinge hat mir nicht gefallen...

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