Der Marsianer - Rettet Mark Watney - Kritik

The Martian

US · 2015 · Laufzeit 144 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Großes Kino, insbesondere die Darstellung von Matt Damon ist großartig. Auch in Nebenrollen gut besetzt, siehe Sean Bean oder Jeff Daniels. Leider hat der Film ein paar Längen. Bei der Handlung gibt es einige Ungereimtheiten. Würde eine Crew nicht noch einmal nach einem Kollegen sehen, wenn sich der Sturm gelegt hat, ehe sie die Heimreise antritt? Und ok, man weiß nicht, ob es technisch nicht möglich ist, aber es müsste möglich sein, von einer Station auf dem Mars SOS zur Erde zu senden. Aber insgesamt ein sehenswerter und spannender Film. Matt Damon kämpft überzeugend um sein Überleben.

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    • Ridley Scott ist einer der ganz großen und ich hoffe das er noch ein paar Jährchen hat.
      Filmlob gibts unter mir schon ne Menge,darum schließe ich mich dem ganzen an.
      Allerdings wunderte ich mich über einzelne Figuren,die nicht wirklich was zu sagen hatten aber ständig Großaufnahmen bekamen.
      Die kleinste Mühe,das Drehbuch zu lesen, hatte wohl Kristen Wiig (mh,die Pressesprecherin)auch wenn die Figur im Buch auftaucht oder auch nicht(habs nicht gelesen).
      "er führt sich auf wie Fonzi,was soll ich damit anfangen" und weitere dümmliche Einwürfe.Die Szene mit der Ansprache des NASA Boss (Jeff Daniels)und die Pressesprecherin sitzt daneben,wie die First Lady. Hallo?
      Und die zum Ende hin ständigen Großaufnahmen.Da kommt sie fast am besten weg.Grimassenschneiden,Hände reiben eine wahrlich meisterhafte Leistung.
      Fazit,diese Figur ist,so wie sie dargestellt wurde überflüssig wie ein Kropf.

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      • 8

        Super SciFi Abenteuer das sich, trotz der Situation, selbst nicht zu ernst nimmt. Matt Damon überzeugt auf ganzer Linie.

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        • 8 .5

          Cooler Film, überhaupt nicht langweilig und teilweise sehr spannend, mit Witz und Charme gespielt von Matt Damon.

          • 7 .5

            Hat mir gut gefallen, Galarolle für Matt Damon, die Popcornmusik störrte mich gar nicht, die Bilder einzigartig, na gut das Ende ist halt Hollywood, aber Galaktisch gut.

            • 8
              Srics213 10.09.2017, 17:06 Geändert 11.09.2017, 06:41

              Im Weltraum hört dich niemand Kartoffeln anbauen...

              Die Mannschaft der Mars-Mission ARES III muss am 18. Tag, auf der Stelle, vom Mars fliehen. Ein großer Sandsturm zwingt zur Hast, zur Überstürzung und dennoch können alle Mitglieder rechtzeitig im Raumschiff platzen und vom Planeten Mars flüchten. Nur einer bleibt, verschollen und von Crew wie NASA, Totgeglaubt zurück. Doch der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) ist nicht tot und ein mehr als einmaliger Film zieht seine Kreise...

              Spoiler inside. Ein Film von Ridley Scott, der sich so wenig nach Scott anfühlt, wie kaum ein anderer seiner vielen Filme. Ohne Ecken und Kanten, ohne große Höhen oder schlimmen Tiefschlägen, ein Film wie kein zweites Langspiel vom Altmeister. Der ungewöhnliche Survival Mix und die kreative Perspektive kommen erstaunlich kitschfrei daher, nichts drückt zu arg am Herzen und bleibt angenehm auf dem Teppich der lieblich verklärten Dramaturgie. Einen zweiten INTERSTELLAR oder ARMAGEDDON hätte ich auch nicht verkraftet. *hüstel* Das sehr unterhaltsame Buch von Andy Weir hat mir einst sehr viel Freude bereitet. Ein zielgerichtetes, sauber strukturiertes und unheimlich informatives Buch. Der Kampf ums Überleben in einer lebensfeindlichen Umgebung wird detailreich aufgeschlüsselt, mutiert auch ein wenig zum Märchen, aber gen Ende, auf den letzten Seiten, fühlte sich alles richtig an. Eine tolle Story, die nach einem Film schrie!

              Dem Film gelingt das über weite Strecken ebenfalls, wirft den Zuschauer direkt und ohne Umschweife in den roten Sand und geht, für fast 140 Minuten nicht mehr vom Gaspedal. Allerdings, das ist halt der größte Knackpunkt, fährt THE MARTIAN, wenn überhaupt, nur im vierten von sechs Gängen vor sich her, schlägt selten nach oben, unterwandert aber noch seltener diese herrliche Feeling eines Filmes, geschaffen für den Sonntagnachmittag. Es fehlen natürlich zig Kleinigkeiten aus dem fantastischen Buch und ob das alles nun Glaubwürdig ist, sei mal dahingestellt, wurde aber von Fachleuten als durchaus möglich eingestuft. Es gibt für mich nur wenig im MARSIANER, was nicht funktioniert. Höchstens am Ende, wieder im Weltraum, hin und her gesprungen, treibt es der Plot mit der Rettung ganz schön weit, was aber womöglich nur an meinem Unverständnis für die komplexen Abfolgen der Raumfahrt und Wissenschaft liegen könnte. Das frische Szenario, die vielen abwechslungsreichen Ideen, Dialoge auf der Erde, die Monologe auf dem roten Planeten, die wirklich sehenswerten Effekte und die solide Darstellerbank, angeführt vom gut aufgelegten Matt Damon - packend. Der Wechsel zwischen den etwas zu schön gefärbten Szenen auf der Erde, hin zum Raumschiff der flüchtenden Crew und wieder zurück zu Mark Watney sorgt für Kurzweil. Ganz ohne Monster, Blutorgien, Splatter oder Jumpscares. Ganz ohne Zeitreisen oder Gefühle auf den letzten Drücker. Liebe überwindet nämlich gar nichts. Einfach ein Film, erdacht und gesponnen von Andy Weir, der damals, im ersten Hauch, keinen Verleger für sein lesenswertes Buch fand. Unfassbar.

              Ridley Scott und seine Produzenten atmen den Grund des Buches, zweigen nicht viel ab und gerade deshalb fühlt es sich wohl, zumindest für mich, so wenig nach Scott an. Er wird der Geschichte damit gerecht, auch wenn der Film ein paar Minuten zu lange dauert. Überall hätte man ein paar Momente abknapsen können, ohne die Kartoffelsuppe zu versauen. Ein Film, der fälschlicherweise als Komödie wahrgenommen wurde und auch im Fach Comedy mit Golden Globes ausgezeichnet wurde - nun ja. DER MARSIANER ist sicher kein Pfund an Comedy und der situative Humor ob der Krise ist auch kein scharfsinniger, mal ganz davon abgesehen, dass mich Matt Damon bisher nur selten zum Lachen brachte. Erfreulicherweise trifft mich der Humor aber auch im Film, das hochwertig inszenierte Spiel aus Spannung, Humor, Drama - ein paar Tränen könnten durchaus kullern - und dem gestrandeten Matt Damon passen wie die gerösteten Zwiebeln in den Kartoffelbrei, frische Petersilie bei Bedarf. Damon ist genau der richtige Mann, um den Kot der anderen Crewmitglieder aus den laminierten Beuteln zu holen, mit Wasser in einem Eimer zu verrühren und mit dem Saatgut zu vermengen - eine sehr witzige, aufopferungsvolle Szene, die Damon gekonnt mimt, mit den bunten Stöpseln in der Nase. Die Feste müssen gefeiert werden wie sie fallen, auch die mit Kot und Erdäpfeln. DER MARSIANER ist ein sehr guter Film, auch wenn Scott, was der Geschichte geschuldet ist, nur im vierten Gang fährt, Kartoffeln to go isst und der Ketchup bisweilen ausgeht. Ich nehme für meinen Kartoffelbrei immer 8 große Kartoffeln, eine Prise Salz und einen bunten Pfeffermix, Muskat, warme Milch, eine Messerspitze Butter und diese ganz spezielle Discomusik, die im Hintergrund läuft, wenn ich püriere. Schwingung für die Struktur der Beilage, Feng Shui und so.

              "Jeden Tag gehe ich hinaus und blicke auf die endlosen Horizonte...einfach weil ich es kann."

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              • 7 .5

                Mark Watney bleibt nach einem Unfall alleine auf dem Mars zurück. Mit zuwenig Lebensmittel und zuviel Disko-Musik. Glücklicherweise ist Watney der Biologe des Astronautenteams und so macht er sich an die Arbeit sein Überleben zu sichern.
                Scott schafft es, trotz einiger Längen und vieler Klischees, die Story über die 2 Stunden nie langweilig werden zu lassen, was zum einen dem Humor, aber vor allem der furiosen Leistung von Matt Damon zu verdanken ist.

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                • 7
                  BenAffenleck 18.07.2017, 00:02 Geändert 01.09.2017, 13:05

                  Matt Damon wird in DER MARSIANER nach einem Unfall auf dem Mars zurückgelassen und lebt fortan am Rande des Todes. Allerdings legt sich die Unwirtlichkeit des roten Planeten mit dem falschen Botaniker an . . .

                  Auch um die 80 Jahre alt liefert Ridley Scott noch optisch atemberaubendes Science-Fiction-Kino ab und beweist nach dem starken PROMETEHEUS ein weiteres Mal, das dich im All keiner schreien hört, egal ob sich gerade was von innen nach außen durch deine Bauchdecke frisst, oder dein Säureblocker völlig versagt.

                  Vollgepackt bis unter die Kuppel mit guten Nebendarstellern ist es letzten Endes dann aber nur Matt Damon, der hier als Problemlöser mit einem guten Sinn für Humor eine nachhaltige Leistung abliefert. So eine Rolle wie die des Mark Watney, ständig ringend im Existenzkampf mit der Isolation und Hoffnungslosigkeit, ist für einen Schauspieler sicherlich auch ein Jackpot, obwohl man DER MARSIANER jetzt nicht unbedingt als Charakterstudie bezeichnen würde.

                  Diese Robinsonade auf dem roten Planeten in 3D zu genießen, schraubte den Spaßfaktor bei der Zweitsichtung noch etwas in die Höhe. DER MARSIANER sieht einfach perfekt aus, und ist ein audio-visuelles Highlight. So sehr die Vorlage auch im “Hard Sci-Fi” angesiedelt ist, Ridley Scotts Inszenierung kommt schon sehr augenzwinkernd und geradlinig daher, lässt einen in den Spannungsmomenten nervös zur Chipstüte greifen, nimmt einen aber emotional nie so richtig gefangen. Gut das es dafür noch INTERSTELLAR gibt . . .

                  * * * * *

                  Hier geht's zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-ridley-scott-benaffenleck

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                  • 7

                    Wieder einer der Filme, wo man danach raus zum Baum oder zum Grashalm geht, und unserer Erde dankt, dass sie so lebensfreundlich ist. War schon beeindruckend mit der Plantage. Der Film war sehr ideenreich und sogar der Cousin von Alexander Gerst hatte als Bombenbauer eine Nebenrolle bekommen (Scherz). Vielleicht ein bisschen zu langatmig, was aber immer wieder gut kompensiert werden konnte. Ein bisschen nervig war dann doch die aufopfernde Hilfe der Nasa, die in Wirklichkeit keine 10 Minuten Zeit für die Rettung des Astronauten investiert hätte (siehe neueste Berichte über Neils Armstrong). Und ja, die ganze Welt schaut zu und fiebert mit und sogar die Chinesen mischen sich aufopferungsvoll mit ein. Also alles ein bisschen zu kitschig, aber dennoch ein sehenswerter Film, besonders wer sich für Themen wie fremde Planeten und Weltraum interessiert. Am Schluss gabs auch noch ein bisschen Gravity.

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                    • 8

                      Ein Film bei dem der Hauptdarsteller fast seine ganze Zeit allein auf dem Bildschirm ist, ca 2 Stunden dauert und dennoch keineswegs fad ist - eine großartig

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                      • 9 .5

                        Robinson Crusoe auf dem Mars.

                        Matt Damon großartig als zurückgelassener humorvoller Botaniker auf dem roten Planeten. Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, intelligent & humorvoll verpackt. Die Effekte sind auf sehr hohem Niveau. Die 144min. vergehen wie im Flug.

                        Einer der besten Filme 2015!

                        • 8 .5

                          Absolut unterhaltsam, sehr gut gemachter Streifen.
                          Oftmals gibt es bei solchen Filmen sehr viel Leerlauf, dass ist hier aber definitiv nicht der Fall. Eine Art Space Macgyver.
                          Ein Film der auch beim 2. und 3. mal noch Spaß macht.

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                          • 7 .5

                            Unter den Space-Verwurstungsfilmen ist das schon ein Guter. Da survivelt er also herum, der Matt Damon, mitten im Wüstensand auf dem Mars. Und das Surviveln hat es eben nun mal so auf sich, dass man immer wieder kleine Erfolge hat und dann aber auch wieder ordentliche Rückschläge. Zum Leben ist alles zu knapp und zum Sterben reicht die Verzweiflung auch noch nicht. Irgendwo zwischen Leben und Sterben ist eben der Überlebensmodus und in den ist der Raumfahrer und Mars-Besiedler nun versetzt. Mit Kreativität und Willen meistert er so manche fast hoffnungslose Situation, natürlich scheißt ihm der Antagonist aber ordentlich rein und sei es, wenn er ihm die selbstangebauten Kartoffeln kaputt macht.

                            Die filmisch umgesetzte Romanvorlage soll ja bis auf wenige Ausnahmen einer etwaigen Realität sehr nahe kommen. Freilich kommen sie in Wahrheit nicht mal lebend durch den Van-Allen-Gürtel, ohne gegrillt zu werden, deshalb hat der Kubrick ja die leider allesamt verlorengegangen Filme von "Landing on the moon" sicherheitshalber gleich mal im Studio gedreht. Mit dem heutigen CGI könnte man uns freilich wieder solche Wuchteln, diesmal mit Mars, reindrücken. Sobald es im Fernsehen ist, ist es bekanntlich ja wahr. Wie auch immer, NASA macht die beste Reality-Science Fiction.

                            Der Film ist optisch top, nachdem es hierzulande keine Wüste gibt, sehe ich solche wüsten Wüstenfilme ganz gerne. Mir hat er ganz gut gefallen.

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                            • 8
                              meckerfritze 19.04.2017, 18:21 Geändert 19.04.2017, 18:30

                              Ich hatte so einiges an Shitstorm erhalten für meine Bewertung für "Interstellar" da ich halt kein SCIFI Fan bin. Aber dieser Film gefiel mir sehr gut, nicht überladen mit gefasel von irgendwelchem mir unverständlichem Zeug. Der Film war äusserst unterhaltsam, Musik war geil und ich hatte so das Gefühl.. ja ja so könnte es sein wenn man in diese Situation hineingerät... Für mich war es ein gelungener Nachmittag

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                              • 7 .5

                                Sehr guter Film.

                                • 7 .5

                                  Survivalweltraumabenteuer in Langfilmversion. Wer MacGyver mochte wird hier mit technisch-strategischem Promblemlösen auf 3/4 der Spielzeit beglückt. Sean Bean ist dabei und es gibt lustigerweise eine Anspielung auf Herr der Ringe...und das ist eine der gelungenen Versuche, dem Film hie und da, den Charakter einer fiktiven Dokumentation zu nehmen. Wirklichen Schaden nimmt der Film allerdings durch den heiteren Score - der beissy sich gewaltig mit der Darstellung eines Überlebenskampfes. Dennoch insgesamt sehenswert!

                                  • 8 .5

                                    [...] Nachdem ich mich kürzlich erst mit "The Counselor" einem eher wenig geschätzten Film des Star-Regisseurs Ridley Scott gewidmet hatte, stand nun auch der etwas neuere "Der Marsianer – Rettet Mark Watney" auf dem Plan und hier schwingt sich Scott zumindest bedingt zu alter Größe auf, denn inszenatorisch ist an dem Werk wahrlich nichts auszusetzen, wobei er hier natürlich Rückgriff auf die gleichnamige Buchvorlage nehmen konnte, um sein Werk auch dramaturgisch überzeugend zu gestalten, insbesondere, da er sich im Hinblick auf die Vorlage einige sinnvolle Freiheiten herausgenommen hat, um das Werk für die Leinwand zu adaptieren. So ist der Film schlussendlich auch weit weniger die One-Man-Show, die ich mir erwartet hatte – wenngleich Matt Damons Figur des Mark Watney ohne Zweifel im Fokus steht und die meiste Screentime beansprucht – sondern vielmehr ein überzeugendes Ensemble-Stück, das neben der Story auf dem Mars alsbald zunächst die Geschehnisse auf der Erde mit hinzuzieht und im letzten Drittel die Besatzung der Mars-Expedition ebenfalls erneut auf den Plan ruft, nachdem diese zuvor lediglich in den ersten rund zehn Minuten eine Rolle gespielt haben. [...]

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                                    • 7

                                      Super Film mit einen super Matt Damon !!!!

                                      • 7 .5

                                        Der Marsianer wird nicht umsonst in der Presse gefeiert. Er ist trotz seiner Länge sehr unterhaltsam, überraschend witzig und bietet atemberaubende Bilder. Wenn man es dann am Ende nicht mehr so genau mit der Wissenschaft nimmt, würde man den Film vermutlich grundlegend feiern. Ich hatte jedoch zu viele Probleme mit dem Film, als dass ich ihn als das Meisterwerk sehen könnte, zu dem er gemacht wird. Für mich ist es ein unterhaltsamer Film, der viel Sitzfleisch erfordert, aber Scotts Trend wieder nach oben hin ablenken konnte.

                                        • 5 .5

                                          Geht in Ordnung, aber der Film als Gesamtpaket mutet leider eher an wie die Verwurstung vieler schon zuvor gezeigter Filme und bereitet mir keinen hohen Erinnerungswert.

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                                          • 5

                                            gepflegtes Mittelmaß. Soundtrack sehr schlimm.

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                                            • 8

                                              Eine der eher gelungenen Buchadaptionen Hollywoods. Vor allem: Wissenschaftlich im Großen und Ganzen sehr realistisch. Tut gut mal keinen Sci-Fi Film zu sehen in dem man das Sci eigentlich aus dem Namen streichen müsste.

                                              • 8

                                                SPOILER:
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                                                Ich habe ein Jahr nicht geduscht.
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                                                Die Filmusik ist mitreißend schrecklich^^

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                                                • 6

                                                  Robinson Crusoe auf dem Mars. Trotz toller Bilder und ner Menge lässiger Sprüche von Damon konnte ich mich nicht sonderlich für diesen Streifen begeistern. Für mich persönlich leider kein Top-Film aber Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

                                                  • 9
                                                    RockyRambo 27.01.2017, 11:11 Geändert 01.02.2017, 11:49

                                                    Sehr vereinfacht ausgedrückt ist Der Marsianer - Rettet Mark Watney lediglich eine Erweiterung von Cast Away und anderer Survival Filmen die sich mit dem Thema des Überlebens einer Person in einer unvertrauten Umgebung mit minimaler Ausrüstung oder Chance auf Rettung beschäftigt und deren schweren Kampf ums Überleben zum Thema hat.

                                                    Da es hierbei aber nicht um irgendeine Insel, Dschungel oder anderem Ort am **sch der Welt handelt sondern um den Mars also einen gänzlich anderen Planeten handelt ist Der Marsianer dennoch komplett anders und bietet eine völlig neue Location mit eigenen völlig neuen Regeln.

                                                    Dies faziniert und regt die Fantasie des Zuschauers ungemein an auch dank der Beindruckenden wunderbaren Bilder wobei der völlig unpassende Discosoundtrack der ständig präsent zu sein scheint (der sich aus der zurückgelassenen Musik von Watneys Commander Melissa Lewis zusammensetzt) hier sogar richtig reinhaut.

                                                    Auch Matt Damon als Titelgebende Figur des NASA-Astronauten der sehr sehr sehr weit weg von Zuhause gestrandet ist kann in dieser beinahe One-Man-Show ordentlich zeigen aus welchem Darsteller Holz er geschnitzt ist. Egal ob beim hartem Kampf ums Überleben durch den Anbau von Kartoffeln auf dem Mars, beim Witze reißen oder in der Darstellung der kompletten Gefühlspalette hat Matt Damon hier eine beeindruckende Leistungen für mich gezeigt.

                                                    Auch der Rest des Darstellercasts in großen und kleinen Rollen (die natürlich deutlich hinter Damon zurückstecken müssen da der komplette Focus des Films auf seiner Figur liegt) ist einfach Klasse.

                                                    Neben Jessica Chastain, Sean Bean, Jeff Daniels, Kate Mara etc. konnte mich auch besonders Donald Glover in einer kurzen knackigen Nebenrolle sehr begeistern.

                                                    Mit diesen 144 Minuten hat Ridley Scott definitiv wieder mal gezeigt das er Science-Fiction-Film darauf hat wie nur ganz wenige wobei hier die geniale Buchvorlage von Andy Weir bei Werksgetreuer Umsetzung mit wenig Änderungen auch kaum Raum für Fehler zulässt.

                                                    Der Film mag nicht perfekt sein was die Realität angeht er basiert ja auch auf einem Science-Fiction Roman und nicht auf Tatsachen (dafür fehlt bei mir dann auch der -1 Punkt zur Perfektion) regt aber Wunderbar den Pioniergeist der Menschen an und lässt die Frage ob der Mensch selbst wirklich einmal den Mars betretten wird und dort vielleicht sogar einmal Lebensfähig sein könnte deutlich wahrscheinlicher werden. Alleine deswegen schon kein Film wie viele andere die nach 2 Jahren schon wieder komplett vergessen sind sondern einer der wirklich einmal die Geschichte alleine durch seinen Einfluss auf die Menschen die ihn sehen mitprägen könnte.

                                                    Aber das ist heute natürlich noch deutlich Zukunftsmusik wenn
                                                    nicht sogar bloße Science-Fiction. Mal sehen was und ob die Zukunft
                                                    da noch bringen wird.

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