Deepwater Horizon - Kritik

Deepwater Horizon

US · 2016 · Laufzeit 108 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Drama, Thriller · Kinostart
Du
  • 7 .5
    Kill_Diether 13.05.2017, 12:00 Geändert 13.05.2017, 12:01

    "Basierend auf wahren Begebenheiten" trifft den Nagel auf den Kopf. Denn insbesondere die Charaktere, welcher dieser Basis entnommen sind, werden als Hollywood-Helden gezeigt. Somit verliert der Katastrophenfilm an Authentizität. Das Angedichtete wird aber sehr gut durch die tollen Schauspielerleistungen ausgeglichen.
    Endlich mal wieder Kurt Russell in einer coolen Rolle. Wahlberg und Malkovich und die anderen passen auch prima.
    Insgesamt ist das Thema hochinteressant. Die technischen Vorgänge sind so gut umgesetzt, das sie nachvollziehbar sind. Weils eben auch auch ein Blockbuster sein soll, fehlt es nicht an spannender Unterhaltung, mit wuchtigen Effekten, die einen gewaltig staunen lassen.

    • 6 .5

      Ein Katastrophenfilm der guten, alten Machart: wie damals in den 70ern nimmt man sich viel Zeit, um erst einmal die Charaktere vorzustellen: wie sie ticken, welchen Job sie haben, wie der Alltag aussieht. Erst langsam schliddern sie in die Katastrophe hinein, die natürlich bei solch einem Budget entsprechend realistisch dargestellt wird. Sehr spannend gemacht und gerade anfangs sehr um Realitätsnähe bemüht. Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, ist die sehr einseitige Schuldzuweisung: während der BP-Verantwortliche (mit John Malkovich toll besetzt) recht schnell als Bösewicht feststeht, behalten die restlichen (amerikanischen) Beteiligten alle eine weiße Weste: Halliburton wird imho gar nicht erwähnt, genauso der Minerals Management Service, der für die nicht vorhandenen Notfallpläne verantwortlich war. Ok, BP war wohl der Hauptschuldige, die anderen hätte man aber gerne erwähnen dürfen. Trotzdem ein wirklich spannender, im positiven Sinne altmodischer Katastrophenfilm.

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      • 7

        Wenn auch "Deepwater Horizon" in seiner Gänze kaum als Anti-Fossile-Energien-Statement bestehen mag, so bleiben ein paar unbeholfene Seitenhiebe auch hier nicht aus, welche sich aber eher auf Bemerkungen beschränken a la "wir arbeiten ja auch nur, um den Treibstoff für die Fahrt zur Arbeit bezahlen zu können". Und auch das finale Feuerinferno, welches sich auch ein Dante Alighieri nicht infernaler hätte ausmalen können, lässt das schwarze Gold in einem gänzlich anderen Licht erscheinen.
        In Zeiten, in denen Elektromobilität und alternative Energien in aller Munde sind, da der Klimawandel auch in hiesigen Gefilden immer bemerkbarer wird, könnte ein Film wie "Deepwater Horizon" auch nachhaltigere Wirkungen entfalten - wenn auch unterschwellig.
        Doch was sich letztlich als sehr spannendes Katastrophenkino entpuppt, wie man es in dieser Intensität nur selten zu Gesicht bekommt, ist in keinster Weise ein grün gewaschenes Öko-Drama, sondern eine relativ genaue Deskription der dramatischen Ereignisse im Gewand eines großen Action-Abenteuers. Ein Schauspieler wie Mark Wahlberg mag da auf dem Papier wie der perfekte Held klingen, sein Wirken beschränkt sich hier jedoch weniger auf pathetische Heldenaktionen, sondern er bietet einen realistische Kombination aus Teamleader und Familienvater, der in diesen Situationen über sich hinaus wächst. Auch in anderen Rollen brillieren diverse Charakterköpfe.
        Somit bleibt bei aller Unterhaltsamkeit ein fader Beigeschmack, immerhin verloren damals insgesamt 11 Menschen ihr Leben. Doch mutiert Peter Bergs Actiondrama damit weder zu einem moralingesäuerten Pathos-Drama noch zu einem überkandidelten Actionfilm. Es bleiben immer die Menschen, die auf der Bohrinsel um ihr Leben kämpften, im Mittelpunkt.

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        • 7 .5
          greenkeeper 24.04.2017, 18:15 Geändert 24.04.2017, 18:18

          Beschränkt sich meiner Meinung nach in der Darstellung zu sehr auf den eigentlichen am Ende superexplosiven Hergang der Katastrophe. Die Ursachen werden zwar angedeutet, sind für einen Laien in dieser Materie wie mich aber kaum zugänglich. Vielleicht hätte man sich auch noch ein wenig Zeit für die daraus resultierenden Umweltzerstörungen und den anschließenden Gerichtsprozess nehmen sollen. Das Ende ist somit für mich ein wenig unbefriedigend. Trotzdem spannende Unterhaltung mit Schauspielern denen man das auf einer Bohrinsel leben und arbeiten durchaus abnimmt. Da kommt ganz bestimmt keine Langeweile auf. Hat mir gut gefallen.

          • 8
            Marzellus 24.04.2017, 11:18 Geändert 24.04.2017, 11:42

            Zu Beginn (bemüht) auf Realismus getrimmter Katastrophen-Thriller, der in der zweiten Hälfte zur reinen Survival-Action wird, dabei aber kaum (zu) übertrieben wirkt. Gefiel mir gut.

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            • 10

              Hat mir dermaßen gefallen der Film. Die erste Stunde ist wirklich eher ruhig aufgebaut, da erst einmal alles erklärt wird und der Zuschauer auf der ölplattform eingeführt wird. Aber die zweite Stunde ist ja mal dermaßen geil an Action und Spannung! Einfach nur hamma! Und da ich Mark Wahlberg sowieso als Schauspieler sehr mag, macht dies den Film umso besser.

              • 6

                Peter Berg war sicher nicht der falsche um diesen Stoff - wenn es denn einer wäre - umzusetzen. Die Katastrophen-Action ist dabei fast makellos und packend gelungen. Dass nicht mit der notwendigen Portion Hintergrund oder Kritik zu rechnen war, wurde bald schon klar und das heroische Hollywood-Element hat wieder mal die Überhand gewonnen.

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                • 7

                  Deepwater Horizon baut über eine knappe Dreiviertelstunde die Charaktere auf, erläutert in groben Zügen wie es zu dem Unglück kam und ist sehr daran interessiert, die kommende Dynamik einzuleiten. Doch Peter Berg wäre nicht Peter Berg, wenn er nicht auch auf audiovisueller Basis ein Spektakel zeigt. Und in Sachen Dramatik und Intensität hat Deepwater Horizon ordentlich etwas auf dem Kasten! Die Spannung ist stellenweise so nervenzerfetzend, dass man beginnt an den Fingernägeln zu kauen. Das Heimkino wird erschüttert von umherpeitschenden Ölfluten, verschlingenden Feuerwalzen und brodelnden Beben. Die Suche nach Überlebenden gestaltet sich als angespanntes Aussitzen, man bangt regelrecht, dass die Zeit vergeht. Die Stimmung hält dann auch tatsächlich für den Rest der Laufzeit an, bevor im Abspann die Honorierung der Gestorben ansteht. Vielleicht geht die Inszenierung einige Charaktere nur oberflächlich an, vielleicht ist die Exposition etwas zu überspannt und vielleicht sind die „Bösewichte“ auch nur klischeebehaftete Arschlöcher, aber wenn das Inferno losbricht, gibt es keine Zeit mehr für Atemzüge, was Deepwater Horizon letztendlich auch so sehenswert, wie erschütternd macht!

                  Das ist Katastrophenkino, dass sich seiner Herkunft bewusst ist und seinen Charakterbezug im Laufe verliert. Dafür zückt er in der zweiten Hälfte jedoch eine überwältigende Bilderflut, bei dem das Schicksal des schuftenden Amerikaner im Mittelpunkt steht. Der bundesweite und internationale Flop ist leider wirklich schade! Gerade solche Filme wie Deepwater Horizon müssen einfach auf der gigantischen Leinwand gesehen werden.

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                  • 7

                    Menschliche Gier und technisches Versagen bilden in Peter Bergs Deepwater Horizon eine Symphonie der Zerstörung. Erschreckend schön!

                    6
                    • 7

                      Unterhaltsamer Actionfilm mit Starbesetzung. Ganz klar war Russel hier mein Favorit - er spielt gewohnt solide mit seiner typisch coolen Art.
                      Neben all der Action, den eindrucksvollen Bildern und der Tatsache, dass die Story auf einer wahren Begebenheit beruht, fand ich den Beginn des Films jedoch ein wenig zäh geraten. Die Vorstellung der Charaktere und ihrer Aufgaben trägt zwar mit zur emotionalen Bindung bei, hätte aber abgekürzt werden können.
                      Fazit: Endlich ein Actionfilm, der ohne Gekloppe, Autorennen und wilden Schiessorgien auskommt. Jedoch hätte auch meiner Meinung nach der Umweltaspekt ein wenig mehr in den Vordergrund gerückt werden müssen.

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                      • 6

                        Leichte Spoiler, aber die hatten die Nachrichten ja auch ;).

                        Dieser Film ist in der Tat gut gemacht und weckt Mitgefühl, für all jene, die das Unglück hart getroffen hat.

                        All jene? Leider nur auf die Menschen bezogen. Die Geschichte hätte definitiv mehr Potenzial gehabt, bleibt aber auf einer hollywoodtypischen tränendrüsenerreichenden Ebene recht nah an der Oberfläche.
                        Dabei sind doch die richtigen Ansätze vorhanden, gehen aber im Effektgewitter und in Belanglosigkeit unter. Ich hätte mir etwas mehr Gesellschaftskritik gewünscht und - natürlich - einen Bezug zu den Folgen für die Natur. Schließlich hätte der Film, so kommerziell wie er schlussendlich aufgezogen wurde, viele Menschen erreicht.

                        • 10
                          Judge_Manuel 13.04.2017, 22:50 Geändert 13.04.2017, 22:53

                          Mit Peter Berg und Mark Wahlberg hat sich offenbar ein neues Dreamteam in Hollywood gefunden. Patriots Day hab ich zwar noch nicht gesehen, aber Lone Survivor und das bildgewaltige Katastrophendrama Deepwater Horizon hab ich bereits in meine LF Liste aufgenommen.

                          Auch wenn dieser Film nicht perfekt ist, und durchaus auch seine Macken besitzt, hat er mich dennoch aus den Latschen gerissen. Die Effekte fand ich teilweise etwas nervig, und die "Natur"-katastrophe wurde leider auch mit keinem Wort erwähnt. Eine Tatsache die dann doch eine Erwähnung Wert gewesen wäre. Ein paar Worte hätten schon gereicht um auch diese wichtige Thematik noch unterzubringen. Nichtsdestotrotz hat mir der Film die Gänsehaut regelrecht aufgezwungen. Deepwater Horizon konzentriert sich in erster Linie auf die Geschehnisse auf der Bohrinsel. Wer welche Entscheidungen, und warum sie so getroffen wurden, und in weiterer Folge wird natürlich der Überlebenskampf der Besatzung dieser riesigen Ölbohrinsel eindrucksvoll und actionreich auf die Leinwand gezaubert. Also ich war emotional total fertig, die Spannung war kaum zu ertragen und der bombastische Sound tat sein übriges um daraus ein wuchtiges Filmerlebnis zu machen. Ein Darstellerensemble aller höchster Güte gepaart mit einer einfachen aber dennoch mitreißenden story entwickelt sich zum puren Nervenkitzel für den Zuschauer. Ich hab durchgehend mit den Protagonisten mitgefiebert, der Film hat mich von Sekunde 1 an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen und konnte mir letztendlich sogar ein winziges Tränchen entlocken ;)
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                          Fazit: Nicht perfekt, aber wenn mich ein Film so mitreißt und mir den Puls so dermaßen in die Höhe treibt dass mir in manchen Momenten fast die Luft wegbleibt, dann habe ich immer freien Platz in meiner LF Liste. Da kann der Film noch sie viele negative Kritikpunkte aufweisen, im Grunde geht es doch um die Gefühle und Emotionen die ein Film in uns auslöst. Und hier habe ich wieder mal ordentlich mitfühlen und mitfiebern können :)

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                          • 7

                            Der Film ansich ist auf jeden Fall gute Arbeit.

                            Was mir schlecht aufstößt ist die (wieder einmal) völlig zur Nebensache erklärte Naturkatastrophe. Ja, tragisch dass 11 Menschen sterben mussten bei einem Unglück dass wir (Menschen) selbst heraufbeschworen haben! Statt zu zeigen wie die Überlebenden sich wieder in die Arme nehmen, hätte ich mehr feingefühl erwartet gegenüber dieser unfassbaren Katastrophe für die Tierwelt. Schade drum.....am Ende muss es eben Helden geben :/

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                            • 7 .5

                              Endlich mal wieder ein Katastrophenfilm der NICHT vom CGI Wahnsinn aufgefressen wird. Peter Berg erschafft unglaubliche Bilder, diese machen die große Katastrophe erst richtig greifbar.
                              Die Cast ist fantastisch, der Spannungsbogen behält durchweg ein hohes Level.
                              Was mich hier am meisten überrascht hat, das der Film keine übermenschlichen Superheros huldigt, sondern all den Menschen die diese Unglück erlebt haben.
                              Faszinierender Blockbuster!

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                              • 6

                                Mittelmäßig spannender Thriller mit ner Menge Explosionen sowie einer vorhersehbaren Story. Kurt Russell spielt wie immer 1a.
                                Ein guter Film für den späten Abend wo man nicht mehr so viel denken möchte.

                                • 8

                                  Spannender Katastrophenfilm nach wahren Begebenheiten.

                                  • 9
                                    Nebular65 07.04.2017, 22:52 Geändert 08.05.2017, 16:07

                                    Spannend vom ersten bis zum letzten Barrel.
                                    Für mich einfach Unterhaltung vom feinsten und extrem mitreißend.

                                    Keine Ahnung, vielleicht stehe ich mit dieser Meinung alleine da, doch das... war echt wortwörtlich eine Riesen-Explosion an Film.
                                    Die guten Schauspieler, der nicht zu schnelle Schnitt, der tolle Sound und der beunruhigende Soundtrack bewirken schon in den ersten 10 Minuten, dass man einfach drin ist... Ich zumindest.
                                    Alles vor dem Hintergrund, dass dies eine wahre Begebenheit ist, in noch nicht allzu ferner Vergangenheit.
                                    Man jedoch hinzufügen, dass es auch entscheidend ist, wie man den Film erlebt. Auf einem Smartphone kommt es vielleicht nicht allzu heftig knallig rüber, wie im Kino.

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                                    • 7 .5

                                      Sehr solide inszenierter Katastrophenfilm, Kurt Russel spielt den alten Haudegen wunderbar, aber auch Wahlberg und der Rest vom Cast machen ihre Sache gut. Handwerklich und dramaturgisch gibt es nichts zu meckern, auch wenn der Film sehr gradlinig abläuft und nur einen Teil der Katastrophe abdeckt.

                                      • 7 .5
                                        jotha84m 06.04.2017, 00:31 Geändert 06.04.2017, 00:34

                                        Sehr kurzweilig zeigt 'Deepwater Horizon' die eigene Katastrophe. Die Bilder und damit verbundene Action sind recht beeindruckend. Man erkennt, dass die Macher glücklicherweise nicht den Standard-Hollywood-Babben prodzudieren wollten und der Pietät wegen auf typische Überzeichnungen weitestgehend verzichteten.
                                        Wer 'Pain & Gain' gesehen hat, kennt mit 'Deepwater Horizon' jetzt auch Steve Jablonsky. Den Herrn Filmmusikkünstler. Seine musikalische Untermalung hat mich teilweise, wegen der Ähnlichkeit, ab und an gestört. Was ein paar zur Melodie gereihten Töne nur für eine Stimmung machen können...oder eben an Irritation auslösen können. Naja :-/
                                        Is'n gut gemachter Katastrophenfilm und immer noch ein 'Film', also Kunst, und keine Dokumentation. Wenn man sich mit dieser Einstellung unterhalten lässt, wird man sicher mit der großen Enttäuschung nicht belässtigt werden.

                                        Den Film an dieser Stelle nach der eigenen politischen, idealistischen Meinung zu bewerten, halte ich für ausgereiften Schwachsinn. Dafür sagt er als gesamtes Werk zuwenig bis gar nichts aus. Ich habe ihn eher als Widmung verstanden.

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                                        • 7

                                          Die Zeit, die ein wirklich sehr guter Katastrophenfim nutzt, um den handelnden Figuren Tiefenschärfe und Charakter zu geben, wurde hier verplempert, um mit schnoddrig-flapsigen Dialogen und ununterbrochenem Posing der ach so coolen Bohrturm-Cracks eine unerträglich flache Milieuzeichnung anzufertigen.
                                          Erst mit Beginn der Katastrophe gelingt es durch die Eindrücklichkeit der Bilder und der plakativ dargestellten Gefahr den Zuschauer zu fesseln. Das Ende ist berührend, - Familienzusammenführung und schmerzhafter Verlust gehen Hand in Hand. Der Film gibt leider auch im untertitelten Abspann keinerlei Auskunft über den rechtlichen Ausgang dieser hausgemachten Katastrophe. Vielleicht liegt es daran, dass die vom Leid Betroffenen in solchen Fällen keine Rechte besitzen. Ach, übrigens, - der Konzern "Halliburton", weltweit in kriminellen Dingen unterwegs, gab zu, belastende Beweise vernichtet zu haben.
                                          Das Urtei lautete 200.000 Dollar Strafe.
                                          Noch Fragen?

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                                            VinniVega73 02.04.2017, 14:25 Geändert 02.04.2017, 14:28

                                            Blockbuster der Top ist... aber der Fun Faktor kann nicht wirklich aufkommen.

                                            Katastrophenfilme sind oftmals fiktiv somit braucht man sich kein großen Kopf machen.
                                            Dieser hier ist ähnlich gestrickt wie jeder andere auch...nur weiss man eben...das ganze endet in deiner größten Katastrophen für die Umwelt.
                                            Was die Laune nicht gerade hebt...wenn man denn nicht komplett innerlich abgestumpft ist.

                                            Wie gesagt Drehbuchmäßig nach Formel X geht es hier von Anfang bis zum bitteren Ende.
                                            Die Familie des Helden wird ins Boot geholt.
                                            Die Herzensdame darf mitleiden.
                                            Die Verbindung soll aufgebaut werden zwischen Film und Konsument.
                                            Zahlreiche Dialoge zwischen Wahlberg und den Crew Mitgliedern.
                                            Die Connection ist schon da...danach wird viel Fachgesimpelt.
                                            Als Zuschauer der kein Ölplattform Experte ist hat man Mühe zu folgen.
                                            Viele Fachbegriffe lassen einen schon etwas schwimmen...kann man natürlich mit logischem Denken etwas ausgleichen.
                                            Danach geht es richtig zur Sache.
                                            Peter Berg...für mich ein Top Regisseur inszeniert das Drama schon fast perfekt.
                                            Effekte sind auf Top Niveau.
                                            Die Kamera fängt routiniert alles ein...als Zuschauer weiß man fast immer wo man ist...in all dem Chaos.
                                            Spannung wird nach dem Fachgesimpel stetig aufgebaut... und obwohl man weiß was passiert...will man das ganze doch irgendwie verhindern.

                                            Was dort für ein Druck geherrscht haben muss wird wirklich Top dargestellt.
                                            In falschen Annahmen verstärken die Männer den Druck nur noch und es knallt an allen Ecken und Enden.

                                            Wie gesagt... fiktiv wäre das wohl ein schickes Filmfest geworden.
                                            Aber wirkliche Freude kommt hier nicht auf.

                                            Der Cast spielt routiniert da gibt es nicht zu meckern.
                                            Wahlberg - Russell und Malkovich...da kann eh nicht viel schiefgehen.

                                            Man sollte sich halt drauf einstellen...das es hier nur um die reine Katastrophe geht... und nicht um das ganze wirkliche Dilemma danach.

                                            Mir kam das entgegen irgendwo...denn was das gerade im Tierreich angestellt hat...muss ich nicht in einem 3 Stunden Trauerspiel nochmals erleben.

                                            BP wird hier alle 5 Minuten genannt...der Schuldige ist also ausgemacht.
                                            Ob es letztendlich so einfach war...sei dahingestellt.
                                            Ich hörte von klaren Geostrategischen Interessen diese Plattform zu zerstören.
                                            So das man nicht unbedingt von einem Unfall sprechen kann.
                                            War aber auch nicht tief genug in der Materie um hier Ross und Reiter zu nennen.

                                            Vielleicht ohne die Formel X und 10 Minuten weniger Fachgespimel eine glatte 10.

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                                            • 7 .5
                                              Laserdance 01.04.2017, 22:13 Geändert 01.04.2017, 22:45

                                              Guter Film, der aber eine wie ich finde klare schwäche hat. Und zwar wieso?

                                              Es wird viel geredet aber ehrlich wer von der Materie keine Ahnung hat weiß weder was Sie tun und letztendlich das schief gelaufen ist. Es wird zwar beiläufig thematisiert das mal wieder Geld gespart wurde. Aber was nun genau war. Das geht einfach nicht hervor.

                                              Auch das Ende ist nicht gerade erhellend. Also vor allem die Explosion war ja nicht alles. Der Film dreht sich aber hauptsächlich genau darum. Und lässt die eigentliche Katastrophe also das, was nachfolgte vollkommen aus.

                                              Ein Spannender Film aber die Katastrophe das True Story ist leider nur ein einfacher Aufhänger für einen einfachen gradlinigen Katastrophen Film.

                                              Die wirkliche Katastrophe​ lässt der Film leider aus.

                                              • 6 .5

                                                Ein klassischer Katastrophenfilm, fast wie aus alten Zeiten. Aufgewertet mit Stars, ohne große Längen und durchaus spannend. Viel mehr kann man von einer solchen Geschichte auch nicht erwarten.

                                                • 9
                                                  eightballer 30.03.2017, 10:40 Geändert 30.03.2017, 10:40

                                                  Eine unglaubliche Tragödie , die wieder mal zu Lasten des kleinen Mannes geht , weil die oberen Köpfe den Arsch zusammenkneifen wenn es um`s Geld geht .
                                                  Letztlich sind die Verursacher diejenigen die als erste das sinkende Schiff verlassen , zurück bleiben Tote und Familien in Trauer.
                                                  DAS wird sich NIE ändern , in unsrer perversen Welt !
                                                  Der Film hat mich gepackt , auch wenn man für den Laien nicht erläutert hat , Wie es eigentlich dazu kam , und Was da eigentlich passiert ist .

                                                  • 6 .5

                                                    Ganz guter Katastrophenfilm, bei dem man sich aber mindestens mal durchringen hätte können, am Schluss die angerichtete Schweinerei von BP mal von oben zu zeigen. Das im Film nicht klar wurde was passiert ist, sehe ich nicht so.

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