CHiPs - Kritik

CHIPS

US · 2017 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Anfang der 90er lief CHiPs im dt. Fernsehen, unter anderem mit der Zehnkämpferin Jenner (das so zu schreiben gilt als politisch korrekt) und dem Klingonen Worf, Sohn von Mogh (für Trekkies). Die Serie richtete sich auf dezente Weise an ein schwules Publikum und war eher gewaltarm.

    Der Film ist eine Action- und Krimikomödie, und alles andere als dezent. Ich hätte es gut gefunden, wenn paar Leute aus der Originalserie -insbesondere die beiden erwähnten- wenigstens Cameoauftritte gehabt hätten. Verpaßte Chance. Außerdem sahen die Motorräder in der Fernsehserie besser aus.

    • 6 .5
      Framolf 21.04.2017, 02:58 Geändert 21.04.2017, 02:59

      Auch wenn es hier drin bisher überwiegend Verrisse gehagelt hat: Ich hatte durchaus Spaß an 'CHIPs' - und das obwohl ich die original Serie eigentlich gar nicht mochte. Klar, das Niveau liegt nicht sonderlich hoch, aber was soll´s. Dax Shepard ist zwar als Schauspieler einigermaßen überfordert und hat auch nicht gerade das kreativste Drehbuch geschrieben, aber der Spaßfaktor stimmt; zumindest wenn man keine Berührungsängste mit halbwegs derben Späßen bzw. eher grobschlächtigen Komödien hat. Kein Meisterwerk, aber durchaus ordentliche Unterhaltung der einfacheren Art. Sozusagen deftige Hausmannkost amerikanischer Art. :-)

      2
      • 8

        Geile scheiße, für mich die Überraschung. geile Kameraarbeit und echt viel sichtbare Gewalt hatte für mich was von Lethal Weapon & Beverly Hills Cop. Und ein paar Plottwists obendrauf, Yeah!

        • 3

          ChiPs ist eine langweilige Buddy-Komödie, die nie richtig in Fahrt kommt und so schnell mal langweilt. [Christoph Schelb]

          • 3
            filmtabs 20.04.2017, 12:37 Geändert 20.04.2017, 12:37

            Der Auftritt einer der Darsteller aus der Original-Serie ruft nur in Erinnerung, wie wertvoll einfach anständige Unterhaltung sein kann. Denn [in CHiPs] vermag nicht mal die mäßige Action mit reichlich Motorrad-Stunts vom Popcorn-Fressen abzulenken. [Günter H. Jekubzik]

            • 2

              Manchmal fragt man sich, warum Filme überhaupt gemacht werden und warum Menschen sich diese überhaupt ansehen. Ist das nicht eigentlich eine totale Verschwendung von Geld und Zeit, eine Verschwendung von Ressourcen, die man auch in die Verwirklichung des Weltfriedens investieren könnte?
              Man wird dies natürlich als Filmbegeisterter nicht so sehen, aber Filme wie "Chips" lassen einen an dieser Einstellung schon ordentlich zweifeln. Dax Shepard nämlich, zweifelsohne ein sympathischer Kerl, versucht sich hier an drei Dingen: Regie, Drehbuch und Hauptrolle und bekommt, leider, nicht eine Sache davon ordentlich hin.
              Während sein Schauspiel, dass zwar von einem einzigen Gesichtsausdruck dominiert wird und ihn nicht als dusseligen Pseudocop, sondern als Psychopathen auf Crack erscheinen lässt, durchaus verschmerzbar ist, sind sein Drehbuch und seine Regie in höchstem Maße ärgerlich.
              Shepard nämlich schreibt eine "Komödie", die ihren Witz aus mitunter menschenverachtender, unappetitlicher Gewalt und der Darstellung der Frau als Sexgegenstand bezieht. Jeder zweite Gag hat einen Bezug zum Arsch einer, die "saftigen Ärsche" (Original Zitat) werden regelmäßig in Großaufnahme und Zeitlupe zelebriert. Ist dies nicht der Fall, so inszeniert der Film die Brüste seiner Darstellerinnen. Andere Charakteristika weisen die weiblichen Figuren des Films nicht auf.
              Shepards Regie konzentriert sich also im vollsten Maße darauf, Frauen als Objekte der Begierde darzustellen, die aber abgesehen von dem Verlangen, ordentlich flachgelegt zu werden, keine anderen Ziele, keine anderen Motivationen haben.
              Zwischendurch inszeniert Shepard auch Action, die man so unverschämt schlecht schon lange nicht mehr gesehen hat.
              Die Szenen sind entweder hektisch geschnitten und aus ungünstigen Winkeln und Perspektiven gefilmt, damit man die dennoch gut sichtbaren Stuntmen nicht erkennt, oder sie bieten einen Härtegrad, der so nicht in die restliche Tonalität passt und sich deshalb wie ein Fremdkörper anfühlt.
              So folgt man also gute 100 Minuten (30 Minuten mehr, als man tatsächlich ertragen kann) einem Film, der unglaublich dämlich ist und dessen Protagonisten aufgrund ihres Chauvinismus und ihrer forcierten Dummheit zu einem gewissen Grad hassenswert sind und hofft darauf, dass der Schurke, welcher der einzige gut entwickelte und motivierte Charakter ist, dem Duo Shepard/Pena ein schnelles Ende bereitet.
              Es geschieht allerdings nicht und so verzweifelt man langsam, aber sicher im Kino. Man ist froh, wenn man an die freie Luft entlassen wird und endlich wieder durchatmen darf. So geht Kino nicht.

              6
              • 5

                Ich habe als Jugendlicher und auc als Kind die Serie auf RTL geschaut und verbinde sie einw enig nostalisch mit meienr Kindheit - darum war ich von dem Gedanken eine neue Variante davon auf der großen Leinwand zu sehen gleichermaßen angetan wie abgeshreckt. Abgeschreckt wegen Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur Dax Sheppard. Den man finde ich an sich nicht schreiend unsympathisch, komme aber mit ihm und seinem Humor nicht gerade sonderlich gut klar. Und nun wird die ganze alte Thematik in seiner Form neu aufbereitet und fällt leider so schlimm aus wie ich mir das vorgestellt habe. Mit der Serie hat das Resultat dann auch herzlich wenig zu tun: die beiden Hauptfiguren haben die gleichen Rollennamen und tragen zumindest in der ersten Dreiviertelstunde die gleichen Klamotten - da hört es aber auch schon auf. Ansonsten werden endlos viele Punkte dazugemischt die keinerlei Bezug zur Serie haben: Baker ist im Grunde nur ein strunzdummer Motorradfahrer der unbedingt seine Frau zurückgewinnen will, Ponch ist ein notgeiler Agent der nebenbei jede sexuelle Unart auslebt und auch mal im EInsatz masturbieren geht. Das alles ist eingebettet in eine völlig austauschbare Krimihandlung die nicht wehtut, aber auch keine Überraschungen liefert. Ich würde den Film jetzt am liebens verdammen, verfluchen und in Grund und Boden schimpfen, muß aber leider bemerken das es doch einige Treffer gibt: bei Sheppards pechschwarzem Humor kommen dann doch einige extrem gut sitzende Gags raus. Da sich diese aber nur über den FIlm verteilen lohnt es sich kaum deswegen die Nummer anzuschauen - und wer auf Retro steht ist ebenso enttäuscht.

                Fazit: Etikettenschwindel: keine Neuauflage der alten Show sondern eine banale Actionkomödie mit einigen guten Gags!

                Videokritik von mir: https://www.youtube.com/watch?v=2GvfnLcOCh0

                • 4

                  Ja, nee eigentlich überhaupt nicht!
                  Eigentlich ist der komplette Film recycelt, jeder Witz konnte man schon in Werken zuvor sehen. Wenn man das wirklich will.
                  Wahrscheinlich kommt der Film wieder bei der etwas gehobenen Klasse der Flach-Witze Fanatiker recht gut an.
                  Alle anderen sollten die Schauspieler lieben um doch noch zufrieden wegzukommen.
                  Wer dann doch unbedingt so etwas sehen möchte konnte sich auch "Ab in den Dschungel" schauen. Der ist wenigsten noch"etwas" innovativer.

                  1
                  • 4 .5

                    Wenn man vom Tellerrand des Genres hinausschaut, haben die Actionsequenzen (die unsagbar schrill sind) oft einen diskussionswürdigen, erzählerischen Sinn. Der Kameramann Mitchell Amundsen tut was er kann, aber noch nicht mal er kann die im Studio gedrehten Szenen retten. [Jeanette Catsoulis]

                    1
                    • 4

                      Die Handlung von Chips ist unnötig kompliziert und komplett am Thema vorbei, dazu kommt ein fauler Haufen von austauschbaren Nebendarstellern. [Justin Chang]

                      • 2 .5

                        Die zwischenmenschliche Chemie zwischen dem Schauspielerduo kommt einfach nicht rüber, für einen Film dieser Art ist das ein Todesurteil. Zu den fehlbesetzten Nebenrollen gehört Vincent D’Onofrio, dem es einfach nicht gelingt, den bösen Charakter glaubwürdig interessant darzustellen. [Frank Scheck]

                        • 1 .5

                          Dax Shepard und Michael Peña stecken für das Action-Komödien-TV-Serien-Reboot CHIPS alle Buddy-Film-Klischees in einen Mixer [...], der ultra-gewalttätig und ultra-geschmacklos versucht, dem Publikum zu geben, "was es will". [Owen Gleiberman]

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                          • RockyRambo 31.01.2017, 17:44 Geändert 01.02.2017, 10:45

                            Wenn man jetzt nach dem Trailer geht wird CHiPs wohl kaum einen Blumentopf gewinnen können. Wird wohl am Ende ganz nett aber nichts besonderes oder neues sein. Einer dieser Filmkomödien die kein Kinoticket wert sind inklusive Autofahrt und Parkgebühr später aber mal im Heimkino nach dem ersten großem Preissturz der Blu Ray unter die 10€ Marke locker zum Einsatz kommen könnten.

                            https://www.youtube.com/watch?v=Ems-hOC8VHA

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