Boston - Kritik

Patriots Day

US · 2016 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller · Kinostart
Du
  • 7

    Der Film kann sich nicht wirklich entscheiden was er sein will und schwankt stark zwischen kitschiger Anteilname und Aktion-Thriller. Letzteres kann er aber ganz gut, wenn auch nicht Fehlerfrei. Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Kann man sich gut zweimal anschauen.

    • 7

      „Boston“ nimmt sich des tragischen Anschlags auf den Bostoner Marathon 2013 an und macht daraus einen packenden, temporeichen Thriller. Von den zahlreichen Figuren sollte man jedoch besser nicht viel erwarten. Hinzu kommen patriotische Untertöne und die befremdliche Glorifizierung einer Menschenjagd.

      • 7 .5

        So, "Boston" ist nun der zweite Teil des Peter Berg/Mark Wahlberg Double Feature dass ich mir gestern gegeben habe.
        Und wie schon bei "Deepwater Horizon" bin ich auch hier positiv überrascht.
        Warum Berg Schundfilme wie "Battleship" oder klischeeüberladene Pathosstreifen wie "Lone Survivor" abliefert, wenn er es doch besser kann weiß wohl nur er selbst.
        Boston ist jedenfalls nicht wie (nach Deepwater Horizon) erwartet ein actionlastiger Copthriller,
        sondern ein gut gemachtes Thriller/Drama dass alle Seiten interessant beleuchtet und auch Sachen die (mir) nicht geläufig waren in den Focus rückt.
        Wieviele Freiheiten sich Berg dabei genommen hat kann ich natürlich nicht beurteilen, interessant ist diese Herangehensweise aber allemal.
        Den gesamten Film über sieht man verschiedene Menschen und kann anfangs noch nicht ganz zuordnen was für eine Rolle sie spielen werden, am Ende aber fügt sich alles zusammen.
        Auch dass man die Attentäter immer wieder beobachten kann ist ein guter Kniff.
        Zum Ende hin geht es natürlich doch noch gut zur Sache und die Strassenballerei ist fast schon zu skurril um wahr zu sein.
        Und wahrscheinlich ist das ganze dann eben doch etwas auf Hollywood und den Erwartungen des Puplikums abgestimmt.
        Trotzdem, auch hier machen die Beteiligten alles richtig, und auch hier zollt Berg im Abspann den Opfern seinen Respekt.
        Boston ist keine Dokumentation über den Marathonanschlag, sondern ein Hollywoodfilm.
        Das sollte jedem klar sein. Dann bekommt man einen wirklich guten Film zusehen!

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        • 7

          Thriller, der die realen Ereignisse rund um den Anschlag auf den Boston-Marathon im April 2013 unter Einbindung zum Teil fiktiver Personen durchaus packend nacherzählt, dabei ab und an aber auch ein Stück weit zu pathetisch wirkt. Kann man dennoch gut weggucken.

          • zum fremdschämen einseitig und patriotisch.
            in einer fiktiven welt hätten maas und de maiziere diesen anschlag bereits im vorfeld verhindert..

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            • 9

              Nach dem genialen "Deepwater Horizon" nehmen sich Regisseur Peter Berg und Hauptdarsteller Mark Wahlberg einer weiteren realen Geschichte an. Und diese ist aufgrund des terroristischen Hintergrundes aktueller denn je.
              Die Anschläge von Boston hat damals ja jeder mitbekommen, aber die Hintergründe und Entwicklungen im Laufe der Ermittlungen waren mir ziemlich fremd. Umso mehr hat es mich gefreut, dass sich "Boston" stark auf eben diese Ermittlungen konzentriert und alles beinah minutiös nacherzählt. So traurig die Ereignisse waren; sie eigenen sich rückblickend perfekt für so einen Film. Die Geschichte wird spannend erzählt und umgesetzt.
              Ganz besonders will ich hier den Shootout in Watertown hervorheben. Keine Angst, "Boston" ist alles andere als ein Actionfilm, aber diese Szene ist mit die wohl beste Schießerei seit "Heat". Hart, packend und realistisch. Überhaupt ist die Inszenierung von Berg sehr real und beinah dokumentarisch und sorgt für eine umso packendere Atmosphäre. Der breit gefächerte Cast agiert durchweg überzeugend und sorgt dafür, dass auch die kleinste Rolle glaubhaft dargestellt wird.

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              • 10

                Stark inszenierter Thriller nach einer wahren Begebenheit.

                • 8

                  Man merkt dass sowohl der Drehbuchautor wie auch die Schauspieler
                  sich lange mit den wahren Menschen hinter der Geschichte unterhalten haben.
                  Nicht nur das ...
                  die meisten Statisten sind ebenfalls "wahre Bostoner Zuschauer".

                  Der Film will ein "Trauma" einer Stadt aufarbeiten
                  und schafft es auch die Geschichte gut zu erzählen ..

                  ...und zwar ---> Intensiv - realistisch und eindringlich !

                  Für mich alles andere als ein "Trauma" beim Schauen,
                  sondern ein gut gemachter Film,
                  der auch die Spannung unter den Brüdern klasse darstellt.

                  • 0 .5

                    Propaganda Mist in reinster Form. Mark Wallberg lässt sich in letzter Zeit oft in diese Hetzfilme einverleiben. Der Respekt schwindet vor Ihm, sein Geldbeutel wird jedoch dicker und dicker

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                    • 5

                      Dieser Beitrag enthält SPOILER zum Film, auch wenn die Geschichte ja eigentlich bekannt sein sollte:

                      Ich mag Bio-Pics oder Filme mit geschichtlichem Bezug. So war es für mich klar, das ich auch Boston schauen musste. Leider wurde ich mit dem Film nicht so richtig warm. Ausnahmslos alle Charaktere, die später in irgendeiner Form eine Rolle spielen sollten, wurde meiner Meinung nach langweillig eingeführt. Man konnte keine Beziehung zu den Personen aufbauen und irgendwie hatte man auch keine Lust, sie näher kennenzulernen. Überhaupt war das ganze Verhalten der Bostoner Polizei und des FBIs sehr seltsam. Die Schiesserei in der Strasse wirkte eher wie der Einfall der Alliierten in die Normandie. Hunderte Polizeiwagen und alle sperrten nur eine Seite der Strasse ab, so das der zweite Bomber "leicht" entkommen konnte. Als er sich im Boot versteckt, wartet eine Hundertschaft darauf, das er raus kommt, anstatt ihn mit Tränengas raus zu zwingen oder mit Chloroform zu betäuben.

                      Interessant auch zu sehen, wieviele Kameras die Strassen in Boston überwachen, ohne das auch nur eine ein brauchbares Bild liefern würde, um den Täter zu identifizieren.

                      Peter Berg hat schon mal bessere Filme gemacht. Aber auch schon schlechtere.

                      • 5

                        Wie gerne hätte ich diese Auswahl an Stars in einem anderen Film gesehen.

                        Sehr amerikanische Manhunt Geschichte die einen ziemlich eindimensionalen Eindruck vom Geschehen 2013 hinterlässt. Schwarz/Weiss Gut/Böse , so einfach ist es heute aber nicht mehr.

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                        • 6 .5

                          Ich kann mich noch sehr gut an die Nachrichten zu diesem Anschlag erinnern. Es war schockierend und irgendwie surreal. Von dem her wusste ich schon recht genau was ich handlungstechnisch von "Boston" erwarten konnte.

                          Die Inszenierung trägt die typische Handschrift von Peter Berg, der schon mehrmals bewiesen hat, dass er ernste Themen sehr authentisch und spannend inszenieren kann. Es konnten für diesen eine ganze Reihe etablierter Darsteller verpflichtet werden die alle eine gute Leistung zeigen.

                          "Boston" erzählt auf authentische und packende Weise die Geschehnisse die am Patriots Day 2013 beim Boston Marathon stattfanden und auch was die Tage darauf passiert ist.

                          • 5 .5

                            Manches war gut, manches zu sehr amerikanisch. Ist immer schwer so einen reale Geschichte zu verfilmen, dass sie einerseits "real" und anderseits "fesselnd" ist. Das gelang meiner Meinung nach nur bedingt. Ein netter Fernsehabend, das war es.

                            • 5 .5
                              RedMoon-1973 19.08.2017, 03:44 Geändert 19.08.2017, 03:54

                              Ganz ordentlicher Film um die Geschehnisse rund um den Boston Anschlag.
                              Ex-Marky-Mark spielt sogar nicht mal so schlecht.

                              Abzüge gibt es von mir für diese schreckliche Fahrstuhlmusik, was sich Soundtrack nennt. Was soll mit diesem Gedudel bezweckt werden? Das geht den ganzen Film so, von Anfang an, auch bei der Darstellung des normalen Alltags, bei der Einführung der ganzen Charaktere, spielt dieses psychedelische Gedudel und macht einen Verrückt. Allein diese Musik zu hören, hat mich auf Puls gebracht. Ja, sie soll eine Bedrohungslage (Suspense) erzeugen, das tut sie auch, aber thematisch und zeitlich unpassend. Ich hatte immer das Gefühl, gleich landen Ufos, Nazis fallen ein oder Godzilla fängt an zu brüllen. Es wird eben eine falsche Bedrohungslage erzeugt.

                              Ebenso negativ fand ich die Interviews am Ende des Films. Wozu gibt es Bonus Material? Warum muss man diese in den Film integrieren? Wir wissen alle was passiert ist, da brauche ich keine Zwangsaussagen von Zeugen. Das war irgendwie N24-Doku-mäßig.

                              Zuletzt dann die Darstellung des typischen Patriotismus, den viele US-Filme huckepack mit sich führen.
                              Klar, Terror ist eine schreckliche Sache, nicht zu entschuldigen, mit keinen Mitteln gerechtfertigt, ich verharmlose das nicht, aber wieso diese pathetische Darstellung?
                              Auch bei uns gab es Terror mit Toten, in Krisengebieten ist das Alltag, die müssen damit leben. Vor drei Tagen wurden in meiner Geburtsstadt bei einer Hausdurchsuchung ein 15 Jähriger Junge und ein Polizist am helllichten Tag von Terroristen während der Flucht erschossen (wo spielt keine Rolle), wieso kommen aus diesen Ländern keine solchen Töne? .....Vielleicht verarbeitet jeder Trauer und Schock anders und wenn die Amis das auf diese Weise benötigen, dann haben sie meinen Segen. Aber wir dürfen niemals die Opfer auf der restlichen Welt vergessen, die solchen Kleinhirnen und Matschbirnen tagtäglich zum Opfer fallen. Es besteht die Gefahr, dass man sonst abstumpft.

                              Lassen wir das.
                              Ohne diese Hintergründe und die qualvolle Vergewaltigung der Tonleiter, die den Score darstellen soll, ein etwas langer, aber durchaus akzeptabler Film, den ich aber kein zweites Mal sehen muss.

                              • 9

                                Sehr gut die Darstellung der 2 Brüder und ihrem weiblichen Anhängsel, die zeigt, dass es schlicht hirngeficxte Schwachköpfe sind, die so etwas fabrizieren. Egal woran so Vögel "glauben", ob rechts, links, religiös oder an Außerirdische, sind sie doch kleine unbedeutende Fußsoldaten mit großem Selbstwertdefizit.

                                • 5 .5

                                  da schaut man den hier und gleichzeitig liest man im netz über barcelona...schon creepy

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                                  • 5 .5
                                    FlintPaper 02.08.2017, 12:19 Geändert 02.08.2017, 12:55

                                    Richtig patriotische US-Vorzeige-Schnulze über das Boston Marathon Bombing. Viel Rumgesülze der eigentlich uninteressanten Nebencharaktere wegen. Viel "Boston (America) is great"-Mentalität, viel Stolz, viel Trauer, also typisch Peter Berg. Film ist außerdem auch viel zu lang und dabei nur leidlich spannend. Dann gönnt sich Berg aber zum Finale den besten Shootout des Jahres. Muss man gesehen haben. Und dafür lohnt auch schon fast die Sichtung vom restlichen Quatsch. Als Bonus hat der Film ganze 3 (!) wirklich witzige Szenen zwischendurch. Bleibt deshalb noch knapp (und gerade so) positiv in Erinnerung, trotz des Ballasts.

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                                    • 5

                                      Dieser Film ist für das US-Publikum. Die deutsche Version hätte noch mal durch den Schnitt gemusst (so wie "die" es auch gern machen). Einfach zu viel US. Der Einstieg 5 Minuten vor der ersten Explosion wäre ausreichend gewesen.

                                      Die Einführung der Figuren hat eine Ewigkeit gedauert. Überhaupt, jede Figur die vorgestellt wurde, musste später irgendwie relevant sein, ob als direktes Opfer oder sonst wie. Das war brav nach Drehbuch-Lehrbuch. Schlecht war die Einführung der Figur "Sean Collier" (Polizist der auf dem MIT-Campus erschossen wird). Der Film hat sich laaaaang angefühlt und war es auch (2:09).

                                      Störend waren die "Zwangs"-Gags...
                                      Der Aussprache-Freak: Red Sox...
                                      Der SUV-Fahrer: Sagt die Ortungsnummer auf... "Warum kennen Sie die Ortungsnummer?" "Weil ich mir sie gemerkt habe..."
                                      Der eine Polizist in Watertown "Ich sollte mit dem Rauchen aufhören"...
                                      Der eine Anwohner aus Watertown, der den Hammer warf ... "Hier, eine Waffe" ...
                                      Die Frau auf dem Dach in Watertown...

                                      Zu welchem Special Command geöhrte denn die Vernehmungsfrau?
                                      Mindestens 14 Verletzten mussten Gliedmaßen amputiert werden, das hätte im Abspann ruhig noch erwähnt werden können.

                                      Die beste Szene war vielleicht die, wo Wahlberg über Terrorismus sinniert.
                                      Die schlechteste Szene war vielleicht die, wo "alle" erst mal auf das Boot schießen.

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                                        brucelee76 29.04.2017, 15:37 Geändert 29.04.2017, 19:57

                                        Hi Leute,

                                        Hardcore-(US)-Patriotismus goes Cinema Teil 8850 ...gäähn!!

                                        Mein Fazit: TERROR=ANGST=SKLAVE

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                                        • 5
                                          Canis Majoris 22.04.2017, 13:30 Geändert 22.04.2017, 13:35

                                          Guter Film. Mehr aber auch nicht.

                                          Man sollte den Terror-Quark (egal ob privat motiviert oder IS-brainwashed) nicht so sehr aufbauschen.

                                          Ja, Terror ist schlimm, aber 95% aller Taten, die auch qualvoller Terror sind, werden nie so benannt in unserer globalen Gesellschaft - das ist schlimmer, finde ich.

                                          Nestlé und Deutsche Bank sind jeweils sicherlich größerer Terroristen als es der IS jemals sein könnte... und das sind nur zwei von sehr vielen Konzernen. Und die Konzerne selber sind auch kein Terror, sondern die Menschen dort an der Spitze...

                                          ...naja, bber was weiß ich schon? Genau: NIX³ - sicherlich ist es nur meine eigene Paranoia und ich brauche nach D.A. nun ein Handtuch... dennoch möchte ich hier klarstellen, dass Chemtrails ungefährlich sind, da sie nur aus vaporisiertem Heineken-Bier bestehen... okay, Heineken, damit traten die Niederländer der bierbewussten Welt vor's Schienbein, indem sie zeigten, wie viele Leute KEINERLEI BILDUNG in Sachen Bier haben... aber... hmmm... Niederländer sind einfach grandios - The Netherlands Second!!!

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                                            Ekelerregender Patriotenporno.
                                            Überzeichnet und trieft vor Klischees. Das waren mir selbst die 4,50€ nicht wert.
                                            Haben nach einer halben Stunde die Sneak verlassen, wie auch locker die Hälfte der anderen Besucher, und sind was essen gegangen.

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                                              Aufarbeitung des Attentats auf den Boston-Marathon in Form einer überraschend intensiven, durchweg spannenden aber auch berührenden Mischung aus Drama und Thriller. Ähnlich wie in klassischen Katastrophenfilmen werden zunächst diverse Figuren angerissen, bevor sich deren Leben dann durch das Attentat auf tragische Art und Weise für immer verändert. Auch wenn manche Geschichten im ersten Moment ein wenig banal wirken, letztendlich schafft es der Film auf diese Weise, den Opfern des Anschlags ein Gesicht und eine Geschichte zu geben. Respekt für Regisseur Peter Berg, der sich sich zusammen mit Mark Wahlberg nach "Lone Survivor" und "Deepwater Horizon" hier schon zum dritten Mal einer realen Vorlage annimmt und wieder eine überzeugende Arbeit abliefert. Auf Grund seines beklemmenden Szenarios ist "Patriots Day" kein seichtes Popcornkino!

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                                                Intensiv, realistisch, bedrückend, erschreckend – zu viele Wörter, um einen richtig guten Film zu beschreiben, der einem schrecklichen Ereignis gerecht wird und es nicht zu prallem Entertainment verkommen lässt. 9 von 10 Punkten.

                                                https://cinemegmoviesandmore.wordpress.com/2017/03/24/boston/?preview_id=20639630&preview_nonce=93cd96cad3

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                                                  Ich hätte nicht gedacht dass man diese Geschichte so packend und spannend erzählen kann! Mark Wahlberg leistet hier sehr gute Arbeit, insgesamt ist der Film extrem spannend und unterhaltsam.

                                                  Was mir sehr gut gefällt, es werden verschiedene Charaktere gezeigt, die am Ende dann das selbe Schicksal teilen.

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                                                    Guter Streifen! Stellenweise wirklich sehr intensiv. Besonders Wahlberg hat mir in seiner Rolle gut gefallen.

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