Assassin's Creed - Kritik

Assassin's Creed

US/HK/FR/GB · 2016 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 7

    Erstsichtung: 08.06.2017
    Vorhersage: 5,5 --> Bewertung: 7

    Ansprechende Umsetzung des Games, das vor allem storytechnisch deutlich mehr liefert als das ursprüngliche Spiel. Auch die Fights und die Kletteraction wurden ganz gut adaptiert.

    FAZIT: Definitiv sehenswert. Auch für Leute, die das Spiel nicht gezockt haben. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

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    • 5 .5

      Für Fans der Videospielreihe von Assassins Creed macht der Film optisch einiges richtig, weshalb er auch nicht ganz bei mir unten durchfällt. Allerdings macht der Film auch Zuviel Falsch, als das ich hier ne Topwertung raushauen könnten. Allen voran natürlich die ehr lahme Story. Außerdem gefällt mir die gewählte Musik in dem Film nicht und die Funktionsweise des Animus entspricht auch nicht der, wie sie im Spiel ist. Da wollte man wohl etwas haben, was optisch ein bisschen besser wirkt, als den Protagonisten nur auf eine Liege zu legen. Als Fazit kann man nur sagen: Schade, aus der Vorlage kann man mehr machen. Aber vielleicht eignet sich diese auch besser für eine Serie, wo man sich mehr Zeit für alles nehmen kann.

      • 2
        Rukus 11.06.2017, 22:25 Geändert 11.06.2017, 22:31

        Da ich von solchen Spielen eh nur Knoten in den Fingern und Frustanfälle bekomme, habe ich mich mit Tomb Raider, Assassin's Creed und Konsorten nie abgegeben, Filme gucken schont zumindest die Finger. Dafür kommt es häufiger zu Situationen, in denen ich kurz davor bin die berühmt-berüchtigte Kopf-Tischplatte-Combo anzuwenden. Der "Plot" dieses Streifens bietet dafür mal wieder eine gute Gelegenheit. Ich hab's dann gelassen, weil der "Plot" schon genug geschmerzt hat ...

        Achtunk, Schpeuler!

        Lassen wir mal den religiösen Aspekt weg. Eine Organisation A versucht zu verhindern, dass Organisation B der Menschheit den freien Willen nimmt. Organisation B versucht nun dies zu erreichen, indem sie Mitglieder und Blutsverwandte von A gefangen nimmt, und ihr genetisches Gedächtnis anzapft. Laut Wiki ist das auch im Spiel mehr oder weniger so, also lassen wir das mal so stehen. Im Film kassiert man gleich Dutzende dieser Individuen und lässt sie im freien Vollzug, um es mal so zu nennen, mit einander reden, wodurch völlig Unwissende, wie Proband Fassbender als Protagonisten, ordentlich von den anderen Beeinflusst werden können. Guter Plan! Dazu ermöglicht man ihnen auch noch durch Stümperei den Zugang zu Waffen. Genialer Plan! Und am Ende zerlegen die Gefangenen von A die Einrichtung von B und der vormals als Mörder hingerichtete ist auf freiem Fuß und kann nicht nur den Chefhonk der besagten Einrichtung erledigen, sondern auch noch das supertolle Artefakt einsacken, das B unbedingt haben wollte. Dass das tolle Teil am Ende von nem Kirchenmann einfach so überreicht wird, war schon sehr lächerlich inszeniert. Und wieso A das Teil nicht einfach gleich eingeschmolzen hat, fragt sich bei den Autoren sicher keiner. Und dass die ganzen Vergangenheitsszenen unsynchronisiert waren, nervt. Ich hasse übermäßige Untertitel, vor allem, wenn sie völlig überflüssig sind!

        Der komplette Streifen ist ein einziges Plothole. Da wären selbst SyFy und Asylum neidisch. Der einzige Unterschied ist das Budget, was sich in einer hochwertigen Besetzung und beiden Effekten zeigt. Da können besagte Studios nicht mithalten. Das beste an dem Streifen ist, dass dadurch ein paar Leute in Lohn und Brot waren.

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        • 8

          Ein gelungener Film! Der allerdings meiner Meinung nach vorraussetzt, dass man die Spielreihe kennt.... Ich meine um das Feeling aus den Spielen noch besser hinzubekommen müsste dieser Film schon mindestens 12 Stunden gehen. Ich finde es zudem gut, dass die Geschichte zum größten Teil in der Gegenwart spielt, da man in den Spielen kaum etwas von der Gegenwart zu Gesicht bekommt.....

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          • 4 .5

            Der anfänglich spannend erzählte Plot verliert sich zunehmen in trailerartig zusammengebastelten Shortcuts. Mehr Plansequenzen hätten der Aktion gut getan. Aber so...

            • 5

              Schade. Ich war guter Dinge, dass der Film gut werden könne. Schlecht ist er auf keinen Fall. Aber eben auch nicht außerordentlich gut. Die Bilder, die Action und die Charaktere sind gut gelungen, ebenso wie die Atmosphäre. Aber die Geschichte fühlt sich Lückenhaft an. Wenn man die Spiele nicht kennt, verliert man sowieso den Überblick und kann den Verlauf wahrscheinlich nicht nachvollziehen. So einen richtigen Spannungsbogen gibt es nicht. Hin und wieder ein paar spannende Momente, mehr aber auch nicht. Das Gegenwart-Setting hat mir dann eher weniger gefallen. Also ob man die Menschen aus vergangener Zeit in das 21. Jahrhundert gebeamt hätte, mit der selben Weltanschauung und den selben Werten. Ich persönlich, und das ist jetzt nur Wunschdenken, hätte mir einen aus der Spielreihe bekannten Assassinen gewünscht, und zwar Ezio Auditore. Das hätte den Film noch um etwas interessanter gemacht

              • 7 .5

                Interessant daß der Streifen so schlecht weg kommt.

                Als bekennender Sympathisant der Spiele, war die Sichtung ein Muß, allerdings hatte ich Kino nicht auf dem Schirm, da - abgesehen von WoW - die meisten PC Adaptionen ziemlicher Kernschrott waren. Nun habe ich mir den als BR gegönnt und darf sagen - BEEINDRUCKEND!
                Tatsächlich hat man es mal geschafft, eine Game Verfilmung so in Szene zu setzen, daß man die auch gerne sehen mag.
                Fassbender hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht aber okay - jedenfalls gab es da bereits WESENTLICH schlechtere Umsetzungen als "Assasins Creed" - Daumen hoch und 7,5 Punkte auf den Unterhaltungsfaktor.

                :-)

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                • 1

                  Es gibt von mir einen Punkt: Für den Trailer. Darin kann man die Zeit besser investieren. Ich habe mir die Blu-Ray gekauft, weil ich nicht im Kino war. Umso mehr habe ich mich auf den Film gefreut. Ich liebe die Spiele. Sie sind sehr detailgetreu in einer vergangenen Zeit aufgebaut. Aber hier... Man reist in die Zeit der Spanischen Inquisition. Davon hat man schon mal wenig mitbekommen. Dann kommt aber noch hinzu, dass alles in der Vergangenheit in Spanisch ist. Was sollte damit bewirkt werden. Viele Filme spielen im Ausland aber dort wird nicht die ganze Zeit Ausländisch gesprochen. Ich meine, wenn ich den Film schon auf Deutsch oder Englisch gucke muss das auch vernünftig synchronisiert sein. Ein weiterer Faktor, der aus den Spielen kommt: Man kann sich mit dem Hauptcharakter identifizieren. Aber hier fühlt man bei keiner Aktion mit. Auch der Animus... Woher kommt diese riesige Gerätschaft. Es war immer nur eine Liege, wo der Kopf in eine andere Zeit gesteckt wurde. Ich bleibe doch lieber bei den Spielen. Und passend dazu lese ich die Bücher, die sind auch klasse.

                  • 6

                    Brachiale Action, schön komponierte Bilder und das tolle Spiel von Fassbender und Cotillard überspielen gut eine logiklöchrige, etwas wirre Story.

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                    • 3 .5

                      Irgendwie versteh ich den ganzen Film nicht und die Action ist mir sowieso zu schnell.

                      • 3 .5

                        Was will man schon von einem Film erwarten dessen Name sich zweimal mit einem Hinterteil schmückt. Das Setdesign ist immerhin ganz nett...

                        • 5

                          "Du bist der Sohn deiner Mutter."
                          Was möchte ich von einer Assassin's Creed-Verfilmung? Gut choreographierte Parcours- und Kampfszenen in einem altertümlichen Setting mit einer interessanten Rahmenhandlung. Aber mit Hauptaugenmerk auf der Action, die Story dann im Hintergrund um die Action zu rechtfertigen. Das hätte mir gereicht, damit wäre ich absolut zufrieden gewesen.
                          Stattdessen findet der Film hauptsächlich in der Gegenwart in Abstergo Industries statt, schafft es aber trotzdem nicht eine interessante Geschichte zu erzählen. Die Story hangelt sich von einer bedeutungsschwangeren Aussage zur nächsten. "Ich habe das Leben erschaffen" - "Ich bin das Leben", "Du musst es tun" - "Ich kann es nicht"... die Motive werden nicht wirklich klar und die Charaktere bleiben blass.
                          Und leider schafft es die Action auch nur bedingt mich zu überzeugen. Die Kampfszenen sind total komisch gefilmt und sind komplett zerschnitten, wodurch die ganze Action total hektisch wirkt. Und warum bitte muss ständig auf Callum im Animus zurückgeschnitten werden? Dadurch wirken die Kämpfe noch unübersichtlicher. Das Schlimmste war dann aber der Schnitt beim langerwarteten Todessprung. Da kann man sich besser den Todessprung im Making Of anschauen. Ich wollte den Film mögen, da ich historische Filme liebe und auch Assassin's Creed sehr gerne mag. Aber es hat dann leider insgesamt nicht gereicht. Schade, das Steelbook sieht richtig schick aus..

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                          • 6

                            Der Film ist weniger für den Kopf und mehr für die Augen. Hier liegen auch die Stärken von ASSASSIN’S CREED. Dennoch steht und fällt der Film mit dem Drehbuch. Auch die erstklassige Besetzung konnte das nicht retten.

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                            • 10

                              Dieser FIlm, hat was wirklich von Assasin creed game, Story, Animus und mehr

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                              • 2 .5

                                Der eine haut hier hin, der andere piekst dort hin, für nen Metallappel der die ganze Zeit bei paar Mönchen lag in einer Kirche, wo Columbus bestattet wurde und keiner dieser schlauen Typen ist nur annähernd vorher darauf gekommen?! Ein Quaaaaaaatsch ^^ Ja war nen Spoiler. Spart euch die Lebenszeit für diesen langatmigen, öden Film mit einer vermurksten Story.

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                                • 5 .5

                                  Leider krankt Assassin's Creed genau an dem Punkt, der mich schon immer in den Spielen gestört hat: den Szenen in der Gegenwart. Warum kann man nicht einfach einen Badass-Assassinen zeigen und diese Pseudo-Philosophie weglassen?
                                  Der Film treibt das sogar noch auf die Spitze und verlegt gleich die gesamte Haupthandlung in die heutige Zeit, während das Kämpfen und Parcourlaufen (also alles, was die Videospiel-Serie ausmacht) zum schmückenden Beiwerk verkommt und eigentlich kaum wichtig für die Story ist. Schade, denn genau diese Szenen waren gut inszeniert und ich hätte gerne mehr davon gesehen.
                                  Und dann bleiben die Darsteller auch noch ziemlich blass. Michael Fassbender kann zwar wie immer ein bisschen was retten, bleibt aber unter seinen Möglicheiten. Aber gerade von Marion Cotillard und Jeremy Irons hätte ich doch mehr erwartet. Beide tun so, als würden sie nicht mitspielen. Und Brendan Gleeson war sowieso völlig verschenkt (Wo ist der zum Schluss eigentlich abgeblieben?).
                                  Fazit: Einmal ansehen reicht völlig. Vielleicht haben Nicht-Kenner der Spiele mehr Spaß an diesem Film. Ich jedenfalls steuere meinen Assassinen dann doch lieber selbst.

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                                  • 3 .5

                                    ...was war denn das für ein Bockm....?

                                    Storyline:

                                    Eine geheimnisvolle Templerorganisation sucht mithilfe einer Virtual Reallity Maschine, die mit Daten aus Assasinen-DNA gespeist wird, nach einem wundersamen biblischen Apfel.

                                    Schön, kann man so machen, kann ich akzeptieren.
                                    Das schlimme ist nur, dass das ganze einfach nur gähnend langatmig ist; bis auf wenige Ausnahmen herrscht gähnende Langeweile.
                                    Ich kenne die Spielreihe nicht und vielleicht funktioniert der Film mit dem Hintergrundwissen aus den Spielen besser, aber als eigenständiger Film ist das ganze einfach nur schwach.
                                    Gut fand ich die Bildersprache, die Kampfszenen und die Aufnahmen vom antiken Spanien. All das reicht aber nicht aus, um einen guten Film aus dem Rest zu basteln. Sogar der schwache "Prince of Persia - Der Sand der Zeit (2010)", der thematisch in eine ähnliche Kerbe schlägt, ist unterhaltsamer.

                                    Lohnt die Lebenszeit nicht.

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                                    • 7 .5

                                      So, nach gut dreieinhalb Monaten, in denen ich hier keinen Film mehr bewertet und mich auf der Seite rar gemacht hatte, wird es Zeit, wieder Rezensionen zu schreiben und mich den Filmen zu widmen, die ich in der Zwischenzeit im Kino gesehen habe. Entschuldigt bitte meine Moviepilot-Abstinenz, aber ich hatte in den letzten Monaten mit studiumsbedingtem Stress und tatsächlich auch einer Art Schreibblockade zu kämpfen. War teilweise wohl auch schlichtweg faul. Die Auszeit ist jetzt aber vorbei.
                                      Beginnen möchte ich mit diesem Film, der eigentlich noch zum letzten Jahr gehört, den ich aber erst in diesem gesehen habe.

                                      Eigentlich kann ich die extreme Ablehnung zu diesem Film nicht so recht verstehen. Meiner Meinung nach ist das hier eine der besseren Videospielverfilmungen.
                                      Sicher ist "Assassin's Creed" weder von seiner Handlung noch von den Dialogen oder Figuren her originell. Inszenatorisch aber definitiv überdurchschnittlich.
                                      Die toll choreographierten Kampfszenen und Stunts können sich echt sehen lassen. "Macbeth"-Regisseur Justin Kurzel setzte bei den beeindruckenden, balletthaften Parkourszenen hauptsächlich auf echte Stunts statt Computereffekten, auch wenn letztere natürlich dennoch in nicht geringer Anzahl zum Einsatz kamen; vor allem in den Übergängen zwischen Jetztzeit und 15. Jahrhundert.
                                      Zu loben sind hier vor allem auch die für eine Videospiel-Adaption hochkarätigen Darsteller. Michael Fassbender, der den Film auch mit produziert hat, füllt seine Doppelrolle als Assassine aus der Vergangenheit und dessen ziemlich kaputter, krimineller Nachfahre gut aus, wobei letzterer ironischerweise als Identifikationsfigur besser taugt, denn die Vergangenheitsversion der Rolle erscheint ziemlich eindimensional. Marion Cotillard als zwielichtige Wissenschaftlerin, die im Laufe des Films in einen Gewissenskonflikt gerät, zeigt die wohl beste schauspielerische Leistung. Gut sind auch die altgedienten Charakterdarsteller Jeremy Irons, Charlotte Rampling und Brendan Gleeson, auch wenn sie hier unterfordert werden. In weiteren Nebenrollen sieht man noch die französische Darstellerin Ariane Labed als Fassbenders schlagkräftige Partnerin in den Vergangenheitsszenen, die zuvor vor allem in Dramen und ausgefallenen Independentfilmen zu sehen war und hiermit nun ihr Debüt in einem Actionfilm gibt, sowie ihren Landsmann Denis Ménochet (der Bauer in der Anfangsszene von "Inglourious Basterds") als brutalen Wachmann. Schauspielerisch kann man sich generell nicht beschweren.
                                      Probleme macht eher die mangelnde Charakterisierung der Figuren. Größtenteils sind das echt nur Stereotype und vor allem bei den in der zweiten Hälfte des Films wichtiger werdenden anderen Nachfahren von Assassinen, die zu Fassbenders Verbündeten werden, stört, dass man über sie praktisch nichts erfährt (was, soweit ich weiß, immerhin bei der Romanadaption zum Film besser gemacht wurde).
                                      Außerdem war es auch keine so gute Idee, den Großteil des Films in der Gegenwart spielen zu lassen. Die Vergangenheitsszenen mit den beeindruckenden Verfolgungsjagden über Dächer und Schluchten machen gerade mal ein Drittel des Films aus. Dabei sind sie eigentlich das Herzstück des Franchise (wobei ich sagen muss, dass ich noch keine einzige der Vorlagen gespielt habe). Ebenso stören auch der ziemlich platte Gut-Böse-Konflikt und der unlogische Showdown.
                                      Aber, wie gesagt: inszenatorisch ist das erste Sahne. Die Actionszenen mit häufigen Zeitlupen können sich wirklich sehen lassen, die treibende Filmmusik von Jed Kurzel, dem Bruder des Regisseurs, sorgt für Atmosphäre und bleibt im Gedächtnis. Das Ende des Films ist zwar offen, allerdings auch nicht zu sehr auf eine Fortsetzung ausgelegt (die es wohl, wegen des nicht wirklich zufriedenstellenden Einspielergebnisses, vermutlich ohnehin nicht geben wird). Außerdem ist es für einen Hollywoodfilm recht erfrischend, dass hier Muslime mal nicht als Bösewichte dargestellt werden.
                                      Insgesamt ist das hier zwar nicht der große Wurf, aber für sein Genre mehr als gelungen. Auf jeden Fall unterhaltsam. Nur das 3D konnte man mal wieder vergessen.

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                                      • 4

                                        Kenne das Spiel nicht, aber für einen etwas unterdurchschnittlichen Actionfilm ganz ok...

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                                          Also wer das Drehbuch durchgewunken hat, frag ich mich....
                                          Der Film krankt an diversen Stellen. Alles, was in der Adaption von Assassin's Creed passiert wird vorher von irgendeiner Figur direkt angekündigt. Spannung kommt so null auf. Und auch so sind die Figuren dermaßen austauschbar, dass es fast schon weh tut. Man lernt eigentlich niemanden so richtig kennen. Selbst die Spiele-Vorlagen erzählen trotz ihres repetitiven Gameplays weitaus bessere Geschichten mit weitaus tiefgründigeren Charakteren. Auch die Bibelanspielungen sind ohne Sinn. Callums Eltern heißen Joseph und Mary, seine Assassinen-Freundin in der Vergangenheit Maria (Magdalena??!?). Was soll das? Alle drei Figuren sind in keinster Weise ausgearbeitet und Callum spielt auch nicht die Rolle eines Neuzeit-Jesus. Wie genau dann der Apfel von Eden den freien Willen zerstören soll, erschließt sich mir auch nicht.
                                          Die Inszenierung der Tode im Film hat mich auch verwundert. Allesamt ziemlich öde und egal. Erst recht der entscheidende im Finale.
                                          Die Actionsequenzen haben auch massiv beim Schnitt gelitten. Selbst der Sprung aus 35 Metern, den ein Stuntman auf sich genommen hat, wurde im Film so verfälscht, dass es auch gut und gerne per CGI hätte gemacht werden können. Generell waren das ganze Color-Grading und die Visual Effects gewöhnungsbedürftig. Der Film vermittelt den Eindruck, dass Spanien ein Land ist, welches permanent verraucht, qualmend und staubig ist. Anfangs ist das zwar noch ganz stylisch und photographisch, aber mit dem ständigen Gegenlicht, erkennt man am Ende kaum noch, was auf der Leinwand/dem Bildschirm eigentlich passiert und wer gerade wen gemessert hat. Selbst im Animus ist es voller Rauch!!! WTF!?!

                                          Die Spielreihe bietet riesiges Potenzial. Schade, dass das mit so einer platten Geschichte ungenutzt blieb. Am Ende sitze ich da und weiß immer noch nicht, wer Aguilar eigentlich war, mit wem er seine Blutlinie aufrecht gehalten hat, wofür die Templer und Assassinen überhaupt stehen und was Christoph Columbus mit der ganzen Geschichte eigentlich zu tun hat...

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                                              Für jemanden der die Spieleserie kennt, kommt man gut mit der Story hinterher - das Hintergrundwissen (Wer sind die Tempel/Assasinen, was wollen die und was ist dieser Apfel überhaupt) bekommt man aus den Spielen. Für jemanden ohne Vorkenntnisse dürfte der Film eher verwirrend sein…
                                              Das Story-telling des Films ist nicht besonders und langweilt damit eher, als dass es unterhält.
                                              Insgesamt schade um die Story, die im Film sehr gekürzt wirkt und der obligatorische Cliffhanger am Ende lässt auf einen weiteren Teil vermuten - wobei es mich nicht wundern würde, wenn der gar nicht erst in die Kinos kommt…

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                                                traurig.....

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                                                  Selbst Boll´s Far Cry war um Längen besser!

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                                                    max.subzero.1 27.03.2017, 23:38 Geändert 27.03.2017, 23:40

                                                    Schade. Habe die meisten Spiele der Reihe gespielt und dementsprechend ein wenig Vorwissen. Kann mir vorstellen, dass einiges sehr verwirrend ist, für jemanden, der die Spiele nie gespielt hat.
                                                    Selbst mit dem Wissen, welches ich über die Spielereihe habe, ist es schwer, hier wirklich einen roten Faden zu finden. Die Idee, diverse Elemente der Spiele in den Film einzubringen ist keine schlechte, aber hier ist das alles weder Fisch noch Fleisch. Da tönen die Macher, dass man extra viel Geld in die Hand nimmt, um sich von den üblichen, schwachen Spiele-Verfilmungen abzuheben, aber letztendlich kann Assassins Creed sich auch nicht vom Rest abheben.
                                                    Schade, denn der Cast ist absolut in Ordnung. Sonst leider zu ideen- und herzlos.

                                                    Und einem Film, der sich mehr oder weniger primär um das Töten dreht, derartig den Blutfaktor runterzuschrauben (gestorben wird ja, nur sieht es nicht danach aus) finde ich auch etwas eigenartig.

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